Mein Sonntags-Wunsch: Beitrag lesen und kommentieren!

21. September 2014 by Jens

Tut ihr mir einen Gefallen? Dann überfliegt doch mal bitte diesen Beitrag hier über die Gemeinde Schlangen (nicht die gemeinen Schlangen) und haut mir dort in die Kommentare wie euch der Beitrag gefallen hat. Würde mich wirklich sehr freuen, denn mir hat diese Art von Bloggen verdammt viel Spaß bereitet und ich habe auch eine Menge über Schlangen gelernt. Aber ist so etwas auch für andere interessant? Würde mich echt freuen… Danke!

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2 Minuten mal nichts tun… pro Stunde!

14. September 2014 by Jens

Klingt einfach, oder? Aber versucht das einmal. Ihr gehört doch auch zu der Generation Facebook, Smartphone, etc.. Always on(line), Dauerbeschallt und dementsprechend auch gestresst. Mein Körper – der ja inzwischen 35 Jahre alt ist – rächt sich aktuell bei mir und verpasst mir Kopfschmerzen wenn ich es mal wieder übertreibe. Das ist nichts schönes. Denn mit Kopfschmerzen ist man weder gut drauf noch besonders aktiv, leistungsfähig oder kreativ. Da ich aber auch keine Lust habe mich andauernd mit Medikamenten voll zu stopfen, versuche ich seit einigen Tagen etwas Neues: 2 Minuten pro Stunde (wenn es die Zeit erlaubt) mach ich nichts. Gar nichts. Überhaupt nichts. Höre keine Musik, schaue mir nichts an, scanne keine Beiträge im Netz und lasse auch nicht den Twitter-Stream an mir vorbeiziehen. Ich schaue auch nicht aus dem Fenster, auf den Fernseher oder in die Zeitung. Ich mache nichts. Dabei mache ich gerne die Augen zu. Das birgt natürlich die Gefahr, dass man einschlummern könnte. Aber wisst ihr was? Seit dem ich das mache: Keine Kopfschmerzen mehr. Gebt dem Körper mehr Ruhe. Wer nun meint: Hat er früher doch auch nicht gebraucht: a) ihr werdet älter und b) sind wir heute ganz anderen Stressfaktoren ausgeliefert als die Generation vor uns.

Das ist übrigens schon verdammt schwierig! Also mal wirklich gar nichts machen. Aber ihr schafft das schon, irgendwann denkt ihr auch nicht mehr drüber nach. Stellt euch einen Wecker / einen Timer… …und in meinem Fall kann ich sagen, dass ich dadurch sogar wieder meinen Output gesteigert habe.

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Das neue iPhone 6 / iPhone 6 Plus

9. September 2014 by Jens

Na super! Das neue iPhone 6 ist also noch größer, noch dünner und natürlich noch besser als das iPhone 5, dabei wollte ich wieder eines haben mit den Formen des iPhone 4. Das hat mir gefallen, es war stabil, es fühlte sich hochwertig an und es liegt gut in der Hand. Nicht zu schwer, nicht zu leicht. Wo soll der Trend denn hingehen? Steve Jobs sagte damals, dass die iPhones nicht zu Mini iPads werden, tja – nun ist es aber doch soweit gekommen. Schade… ich behalte dann wohl doch erst noch mein iPhone 4S und hoffe, dass iOS 8 darauf gut laufen wird :( – Der Stream von Apple war ja auch schon zum abgewöhnen, ne ne… da schalte ich doch nun mal lieber gleich den Livestream zur Weltpremiere des Mercedes-Benz AMG GT an, oder? Mal sehen was uns Mercedes-Benz da zeigen wird. Wer mehr über das iPhone 6 wissen will, Carsten ist gerade drüben und postet z.B. auch hier Live-Bilder.

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Eierlegende Wollmilchsau gefunden: Es ist ein Laptop – iPad – iPhone – Tablet – Macbook – Getränke Halter!

9. September 2014 by Jens

Wer mich kennt – also wirklich kennt – der weiß, dass ich a) gerne aus der Badewanne und b) auch gerne aus dem Bett blogge. Da habe ich nun schon so einiges ausprobiert. Für die Badewanne habe ich nun ein Aufsatz für das iPad.

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doch wir Männer haben ja grundsätzlich die Probleme im Bett, oder? Bis dato hatte ich einen einfachen Holz-Laptophalter von IKEA im Einsatz. Einfach, günstig, praktisch, leicht doch nicht wirklich gut. Das sollte sich nun ändern, denn im radbag.de Shop gibt es die Eierlegende Wollmilchsau: Einen Laptophalter für das Bett aus leichtem Kunststoff inkl. Mausablagefläche, Getränkehalter, Tablet-Halterung, Smartphonehalterung und Geheimfach. Wow! Das schreit doch förmlich nach einem Test, oder? Produkt angefordert – und ich kann euch sagen, dass es bei radbag.de jede Menge Produkte gibt die dieses “Muss ich haben Gefühl” erzeugen – und ab in den Extrem-Test.

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Positiv: Der Laptop-Halter ist leicht, das ermöglicht mir diesen auch bei Flugreisen (man munkelt ich würde ja hin und wieder mal fliegen) mitzunehmen. Natürlich nicht für das Handgepäck, sondern für die Hotels. Diese verfügen zwar in der Regel über einen Schreibtisch, aber ich liege ja lieber – was übrigens total ungesund und nicht gut für den Rücken ist – im Bett.

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Das mit der Ablagefläche für die Maus ist klasse. Dadurch das der Untergrund nicht glänzt erkennt die Maus ohne Probleme den jeweiligen Punkt und man kann 1A navigieren.

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Warum ich die Maus nicht auf dem Bett führe? Hin und wieder “schwimme” ich ja auch im Wasserbett, das funktioniert nicht so prächtig.

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Der Getränkehalter. Wer mich wirklich gut kennt, der weiß das ich ein Vieltrinker bin. Natürlich trinke ich ständig die falschen Sachen. Aber diese schwarz gefärbte Zucker-Limonade mit viel Koffein gehört halt inzwischen zu mir wie Pech zu Schwefel, Dick zu Doof oder Dieter Bohlen zu DSDS. Also Getränkehalter und da passen sogar 1 Liter Flaschen rein. Perfekt! Clever gelöst: Davor und dahinter ist ein Schlitz für das iPhone / Smartphone.

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Die Ablagefläche ist groß genug für mein Mac Book, darunter ist ein Staufach, da passt die externe Tastatur zwar von der Breite und Länge hinein, leider aber nicht von der Höhe. Da passt dann wohl eher ein Notizblock hinein, oder eventuell ein paar gesammelte Visitenkarten.

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Hinten gibt es noch einen großen, langen Schlitz. Ideal also für ein Tablet / iPad und damit wird dieser Laptophalter zur Eierlegenden Wollmilchsau! iPad hinten rein, externe Tastatur vorne drauf, Colaflasche links rein und rechts passt noch die Tüte Gummibärchen drauf. Geht es wirklich besser? Ja!

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Was würde ich noch verbessern? Ich muss hin und wieder natürlich die Gadgets auch aufladen, da hätte ich mir einen kleinen Schlitz für das Kabel gewünscht. Beim iPad geht es natürlich von der Seite, aber beim iPhone nicht. Der Winkel lässt sich leider nicht einstellen. Das ist natürlich der Bauform geschuldet und würde sonst das ganze Tablet auch unhandlicher machen, aber der Winkel passt nicht ganz zu mir. Ich hätte mein MacBook gerne etwas schräger. Von unten verfügt dieser Laptop-Halter Moosgummi-Einlagen damit es von unten schön “weich” ist.

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Ich weiß nicht ob es daran liegt, dass ich so ein heißer Typ bin oder das wir quasi in einer Sauna schlafen aber die Verklebungen haben sich bereits am zweiten Tag gelöst. Ich habe die dann entfernt, mich stört es nicht und das Tablet wird noch etwas leichter. Downsizing… eventuell fräse ich mir einfach auch noch die Löcher für die Ladekabel. Jens der Heimwerkerkönig. Damit hat ja jeder GoPro Nutzer Erfahrungen der schon mal sein Case umgebaut hat ;).

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Der Preis: Knapp 43 Euro. Gut angelegtes Geld für diejenigen die wirklich häufiger im Bett liegen und im Internet surfen. Egal ob mit dem Laptop oder dem Tablet. Doch Vorsicht: Auf radbag.de gibt es wahrlich viele Artikel, die man auch unbedingt haben muss. Gadgets nicht nur für Nerds, da wäre z.B. eine Badelampe, ein Batman Bademantel, Controller zum Selbermachen, LED Beleuchtungen fürs Mountainbike, eine Weltkarte zum rubbeln, ein Wäschekorb in Atomfass-Optik, eine Mini-Schießbude, Seife im Gamecontroller-Look und und und… ich sag ja – unendlich Möglichkeiten sich zu verlieren bzw. sich dieses “Muss ich haben Gefühl” zu bekommen.

Zum Versand: Versandkostenfrei ab 50 Euro, bei mir kam der Artikel super gut verpackt und gegen Transportschäden geschützt innerhalb von 2 Tagen an und da gibt es nichts zu meckern.

 

 

 

Tue Gutes und blogge darüber: #icebucketchallenge #alsicebucketchallenge

24. August 2014 by Jens

Natürlich ist es schwachsinnig sich Wasser und Eiswürfel über den Kopf zu kippen um Aufmerksamkeit auf eine Spendenaktion zu leiten, aber auf der anderen Seite muss man ja auch nicht immer eine Spaßbremse sein. Entweder Wasser oder Spenden, wer sich Wasser auf den Kopf kippt, darf weitere Leute nominieren. Was ich schön finde an dieser Geschichte, es kommen tatsächlich auch Spenden an. Bei der ALSA.org und aber auch bei anderen Hilfsorganisationen.

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Also: Vielen Dank an Mike Hribek (vom Blog Trendlupe.de) für die ‪#‎icebucketchallenge‬ Nominierung – DU VOGEL. Ich hätte also die Wahl gehabt zwischen Spenden oder Eisdusche, habe mich dafür entschlossen beides zu machen und zur Erheiterung meiner Freunde trage ich auch den Jumpsuit – wenn schon zum Affen machen, dann auch richtig. Das ganze natürlich für einen guten Zweck. 50 Euro gingen an The ALS Association und 50 Euro gingen an den Tierschutzverein Bielefeld e.V. bzw. das Tierheim in Bielefeld, denn die brauchen das Geld auch dringend.

Wen ich nominiert habe und warum seht ihr natürlich im Video und nun, viel Spaß:

Bloggen ist mehr als nur ein paar Texte ins Netz zu stellen…

20. Juli 2014 by Jens

…und trotzdem werden Blogger – immer noch – belächelt? Der Blogger ist Fotograf, Film-Team, Redakteur, Chefredakteur und Buchhaltung in einer Person. Darüber hinaus beantwortet er auch noch die Leserbriefe – die in der Regel ohne Zensur und ohne vorherige Auswahl – in Form von Kommentaren unterm Blog / auf Facebook / bei Twitter / bei Youtube direkt unter den Videos etc. veröffentlicht werden. Die Videos schneidet er in der Regel selbst und somit wird der Blogger zur Eierlegenden Wollmilchsau, denn auch wenn er vermutlich nicht alles (perfekt) kann, muss er alles machen. Von der Terminabsprache über die Recherche bis hin zur Bildbearbeitung und Korrektur. Vom Dreh, über den Schnitt bis hin zur Auswahl der Drehorte. Dazu darf er dann noch Angebote abgeben, Rechnungen schreiben, Mahnungen verschicken wenn er dann doch mal ein paar Krümmel vom großen Marketing-Kuchen abbekommen hat.

hallo

Warum ich gerne Blogger bin? Ich schreibe gerne: Meiner Meinung nach… und muss dann auch kein Blatt vor den Mund nehmen aus Angst davor, dass ich meinen Werbekunden vergraulen könnte. Ich kann einfach mal Termine absagen mit der Begründung, dass mich das Thema nicht interessiert. Ich kann auf der anderen Seite auch Termine zusagen nur weil sie mich persönlich interessieren.

Viele sagen – und haben damit vermutlich auch Recht – das Blogger nicht so perfektes Deutsch schreiben, sich gerne in den eigenen Texten verlieren und vermutlich auch mehr Rechtschreibfehler machen als ihnen lieb ist. Doch was nützen die schönsten Texte, wenn sie nicht gelesen werden? Also ist der Blogger nicht nur derjenige der den Content erstellst, sondern auch noch derjenige der sich um die Verbreitung kümmert. Er betreibt also SEO, bespielt sämtliche sozialen Netzwerke wie Twitter, Facebook und Instagram und testet da natürlich auch neue Dinge aus.

Eines haben Blogger übrigens mit den “anderen Journalisten” gemeinsam: Der Tag hat nur 24 Stunden! Warum “andere Journalisten”? Ich vertrete den Standpunkt, dass jeder – der irgendwas – irgendwo – irgendwo veröffentlicht, mit dem Hintergrund, dass andere später mehr Wissen haben, auch ein Journalist ist. Aus dem Grund bin ich auch Mitglied im DJV, auch wenn ich den Presse-Ausweis bis dato nur einmal benötigt habe.

Dieser private Blog hier ist natürlich eine andere Geschichte, aber ich denke schon, dass wir z.B. mit den Ausfahrt.TV Videos einen gewissen Mehrwert schaffen. Das gilt auch für die Beiträge die auf rad-ab.com oder auf den weiteren Blogs erscheinen und wenn diese nur den Mehrwert haben, dass der Leser sich unterhalten fühlte. Am liebsten gut! Also gut unterhalten. Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Tag und überlegt euch doch mal, was ihr wirklich alles tut – entweder als Blogger oder als Leser! Leser sollten mehr kommentieren und ggf. auch mal Danke sagen, denn in der Regel übertrifft der Aufwand der Blogger den Lohn um ein vielfaches. Getrieben aus Hobby, Spaß und Passion entstehen Blogs die sich nicht bzw. nur schlecht monetisieren lassen, diese Blogs haben ein Herz und eine Seele. Der / Die Blogger/in dahinter! Bedankt euch doch mal dafür, dass die euch immer so nette Beiträge online stellen, die ihr kostenlos konsumieren könnt und meckert nicht immer nur rum wenn mal was nicht klappt.

Ich bin nun 35 Jahre alt… und wie ich mich gefreut habe!

29. Juni 2014 by Jens

Gefreut habe ich mich über die zahlreichen Gratulationen via Facebook, Twitter und sogar per SMS. Gefreut habe ich mich über die handgeschriebenen Grußkarten und über die Geschenke. Gefreut habe ich mich über die selbstgemalten Bilder der Kinder und über die Gäste am Abend. Gefreut habe ich mich über selbstgebackene Kuchen und selbstgesungene Ständchen. Gefreut habe ich mich über die Anrufe, über die e-Mails und über die Tatsache, dass gestern alles so schön ruhig verlaufen ist. Ich habe mal gar nichts geplant, kein Essen gekocht, nicht selbst gegrillt. Essen? Hier, bestellt euch was! Vorbereitung: Getränke kaufen und in den Kühlschrank stellen – das war alles. Unterhaltungsprogramm? Fussball-WM, Playmobil-Tischkicker und Smalltalk über Tupperware und Häkeln für die Frauen und für die Männer gab es ja Fussball. Es war ein herrlicher 35. Geburtstag, der mit Kopfschmerzen anfing und mit einem schweren Kopf endete. Danke an alle die daran mitgewirkt haben!

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Tja, nun bin ich auf dem Ausweis wieder ein Jahr näher an meinem Aussehen… ein paar Jahre muss ich wohl noch altern, damit die grauen Haare zum Alter passen, aber irgendwas ist ja immer ;).

Wenn Blogger übers bloggen reden sollen…

8. Juni 2014 by Jens

…dann kann das schon mal etwas länger dauern, denn es gibt ja wahrlich so viele Themen die angesprochen werden müssen. Für das 1. journalist Blogger-Camp hatte ich einen Vortrag vorbereitet, der jedoch – auf Grund der Tatsache, dass viele Dinge bereits von den anderen hochkarätigen Referenten angesprochen wurden – anders vorgetragen wurde. Da ich aber der Meinung bin, dass nachfolgende Ratschläge auch anderen Bloggern bzw. denjenigen die nun anfangen wollen zu bloggen, helfen können gibt es hier nun meine Blogger-Tipps am Wochenende die natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit haben.

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Was war noch mal das Thema? Achja, Fachblog! Mein Name ist Jens Stratmann, bei Twitter findet man mich seit über fünf Jahren unter Jens1979 und somit weiß man nun auch, dass ich älter aussehe als ich eigentlich bin. Ich sehe mich als digital native, Karsten Lohmeyer wird es erfreuen, dass ich meinen Kloutscore kenne, ich bespiele Facebook, Twitter, Instagram und checke bei Foursquare ein. Es gibt ein paar Momente in meinem Leben, da genieße ich allerdings auch die offline-Zeit und es gibt für mich ein paar Sachen die Tabu sind, z.B. Fotos von meinen Kindern im Netz. Noch kurz was persönliches: 35 werde ich, zwei Kinder habe ich, dazu eine tolle Frau und einen Hund. Fehlt nur noch der Porsche vor der Tür, wobei – der stand da auch schon ein paar mal und hat mich nicht wirklich glücklicher gemacht. So, genug der Vorrede – wir haben doch schließlich alle keine Zeit.

Ernst Ferstl ist ein österreichischer Schriftsteller. Ernst Ferstl hat mal einen Satz gesagt, der eigentlich ein Leitsatz sein könnte für die komplette Blogosphäre: “Die modernste Form menschlicher Armut ist das Keine-Zeit-Haben” – wir alle leben doch inzwischen im Dauer-Stress. Scannen e-Mails, lesen Texte quer und holen uns nur noch schnell die Informationen die wir gerade haben wollen und sind wieder weg. Genau diese Zielgruppe bedient auch mein, wenn man es so nennen möchte, Fachblog.

Ich schreibe über Autos. Pah, was für ein langweiliges Thema. Blech. Männer und Blechdosen. Wie spannend kann das denn schon sein und das Rad neu erfinden kann ja auch keiner mehr. Das z.B. stimmt nicht denn das Rad wird neu erfunden – nur Rund wird es bleiben, da bin ich mir ziemlich sicher.

Damit ein Fachblog auch rund läuft, muss man sich an einige Spielregeln halten. Ich habe heute und gestern einige Vorträge belauscht und kann unterschreiben, dass sämtliche Sachen auch auf ein Fachblogger zutreffen. Macht man den Blog allein, dann wird man zur Eierlegenden Wollmilchsau, denn es gibt so einige Aufgaben die auf einen zukommen: Recherche, Content-Erstellung, Informationsbeschaffung, Teststellungen, Abwicklung – Beschaffung – Rückgaben und als Autoblogger hat man dann noch das Vergnügen auf Fahrveranstaltungen eingeladen zu werden.

Fahrveranstaltung. Hört sich toll an, oder? Wenn ich euch aber nun sage, dass ich teilweise um 3 Uhr Nachts aufstehe um dann nach einer 14 Stündigen Anreise genau 2 Stunden Zeit mit einem neuen Fahrzeug habe. Dann tot ins Bett falle um am nächsten Tag wieder zurückzufliegen. Dann klingt das immer noch toll, denn ich bin ja vermutlich Business geflogen und durfte 4 Stunden in einem wunderschönen Hotel verbringen. Ich will mich gar nicht beschweren, hätte ja auch über Lego-Autos bloggen können, da wäre der Gegenwert der Fahrzeuge die ich in Gefahr bringe auch nicht so hoch.

Die Zeit ist allerdings auch mein schlimmster Feind. Erstelle ich kein Content, dann “arbeite” ich nicht an meinem Blog. So ein Blog lebt aber – und da werden mir alle, selbst die besten SEOs recht geben, von Content. Frischer Content, in meinem Fall sogar eigener Content. Ich nutze fast ausschließlich eigenes Fotomaterial und selbst die Videos drehe ich zusammen mit meinen Kollegen Sarah Sauer und Jan Gleitsmann von Ausfahrt.TV bzw. Fast Lane Daily selbst. Inkl. Footage.

Warum? Mehrwert! Ich weiß, ein abgedroschenes Wort. Doch wir sind uns sicher, dass wir mit den Videos – gerade bei unserem Fachthema – ein Mehrwert generieren und lustigerweise findet auf YouTube das statt, was viele auf den eigenen Blogs vermissen. Eine Diskussionskultur. Likes, Kommentare – im Blog zugegeben fast gen null tendierend – so geht es bei Youtube derzeitig richtig ab. Mit unserem Videoformat – und da dreht es sich nur um Autos – erreichen wir derzeitig fast 600.000 Aufrufe – pro Monat. 600.000 Aufrufe, tja was ist das schon? In Sendeminuten ausgedrückt sind wir innerhalb von einem Monat fast 1.84 Millionen Minuten – das entspricht mehr als 3 1/2 Jahren – angesehen worden. Einige Videos haben inzwischen mehr Abrufe also die Hersteller jemals von dem Modell absetzen werden.

Rezept zum Erfolg? Wir bieten einen Mehrwert! Denn wir zeigen nicht einfach das Fahrzeug im Drift, geben nicht einfach nur Vollgas und filmen uns dabei wie wir sämtliche Gesetze brechen. Wir versuchen den Lesern und Zuschauern das Fahrzeug so gut es geht vorzustellen und bekommen teilweise dafür einen Rüffel, dass wir in einem 560 PS Sportwagen über das Platzangebot im Fond und über die Becherhalter sprechen, doch wir behandeln jedes Fahrzeug gleich und schaffen somit eine Art Vergleichbarkeit. Wir schenken den richtigen Kaufinteressenten Zeit, das wurde uns nun schon mehrfach bestätigt.

Fachblogs kann man miteinander nicht vergleichen, viele werden aus dem Hobby heraus betrieben, einige nur aus SEO-gründen für eine Firma, ein Unternehmen das dahinter steckt und einige Blogger leben von ihrem Fachblog, bzw. stellt das eine Säule der Selbstständigkeit da.

Ich schreibe natürlich auch für andere. Für Unternehmen. Für Firmen. Allerdings versuche ich auf reine SEO-Texte zu verzichten, werde ich in die Seo-Schublade reingepresst, dann steht mein Name nicht mehr daneben. Teilweise gehe ich dann auch, selbst wenn das Geld gestimmt hat. Teilweise gehe ich auch weil das Geld nicht mehr stimmt. Wusstet ihr eigentlich, dass man inzwischen 600-800 Wörter-Texte für 7 Euro kaufen kann? Die sind dann fachlich gesehen nicht einmal schlecht, lesen sich wie eine Brockhaus äh sorry Wikipedia Auszug.

Doch wie finanziere ich meinen eigenen Blog? Mein “Fachblog” möchte unterhalten, informieren, zum diskutieren anregen und vor allem die Zielgruppe erreichen. Mein Ziel ist es natürlich auch, eine Art Refinanzierung über das Blog bzw. die Videoseiten zu erzielen, denn a) – und nun kommen wir zurück zum Zeitproblem – hat mein Tag nur 48 Stunden und b) kann ich am Samstag beim Bäcker nicht mit Likes bezahlen und Testsamples will er mir auch nicht geben. Also schreibe ich natürlich für die Leser und somit auch für Google. Keywörter sind mir also nicht fremd, auch wenn ich versuche es nicht zu übertreiben.

Selbstständige Blogger, sind das eigentlich Journalisten? Für mich ist jeder, der etwas ins Netz stellt um damit anderen Leuten Wissen zu vermitteln ein Journalist. Wir können uns ggf. noch darüber streiten ob nun Publizist oder Journalist, aber man ist ja bekanntlich was man ist, bzw. was man sein möchte. Bei mir gibt es viel eigene Meinung, ich mache mein Gesicht zur Marke und das ist auch gut so, es birgt aber auch Risiken.

Man macht sich mit einem Blog nicht immer nur Freunde. Wenn ich euch nun sage, dass mir schon mal Schläge angedroht wurden? Mir gesagt wurde, dass man wüsste wo ich wohne? Zugegeben, das ist wahrlich nicht schwer rauszufinden, schließlich steht die Adresse im Impressum. Wer mit seiner Meinung rausgeht – der macht sich Feinde und unter uns gesagt – wir sind doch hier unter uns – auch in der sogenannten Blogosphäre wird nicht immer gekuschelt. Da werden Unwahrheiten verbreitet, in meinem Fall direkt bei Kunden bzw. bei den Automobilherstellern, über gekaufte Likes und Klicks, über gefälsche Google Analytics Zahlen und und und… da wird teilweise mit harten Bandagen gekämpft, denn in ist wer drin ist – auf der Einladungsliste der Automobilindustrie.

Es gibt in Deutschland ca. 40-50 gut vernetzte Automobil-Blogger. Vor ca. 2 Jahren haben sich einige zusammengeschlossen und gemeinsame Aktionen veranstaltet, da gab es z.B den Auto-Blogger Award, gemeinsame Verkehrssicherheits-Beiträge und natürlich haben wir auch unsere Beiträge von Fahrzeugen untereinander verlinkt. Sowas würde die Automobil-Presse natürlich nicht machen, die Autobild würde ja nicht schreiben: “Ihr wollt mehr über das Fahrwerk wissen? Dann kaufen Sie sich die AMS, die kennen sich da besser aus!” Blogger machen das.

Moment mal? Lassen wir uns da etwa kaufen? Mitnichten, aber wie wollt ihr über ein Produkt schreiben, das ihr nicht kennt? Ihr müsst es also sehen, ausprobieren, erleben und diese Erlebnisse dann schildern. Alles andere wäre nur eine Pressemitteilungsverwertungsgesellschaft. Das funktioniert auch. Dutzende, ach was sage ich, tausende von SEO-Blogs halten sich mit umgeschriebenen Pressemitteilungen über Wasser. Teilweise von Leuten umgeschrieben die von der Materie keine Ahnung haben, was in dem Fall nicht einmal auffällt, da die Fakten ja stimmen und nur die Wörter vertauscht bzw. ausgetauscht werden.

Ich will diese Blogs gar nicht schlecht reden, doch steckt dahinter meiner Meinung nach keine Seele. Wenn man ein Fachblog betreibt, sollte man das mit Herz und Seele machen. Ich kann mir gar kein anderes Thema für mich vorstellen als Automobil. Aufgewachsen neben einem Abschleppunternehmen habe ich frühzeitig herumgeschraubt, später die Ausbildung zum Mechaniker gemacht, anschließend 11 Jahre im Vertrieb von – natürlich Autoteilen – gearbeitet und habe dann den Sprung ins kalte Wasser gewagt. Fachwissen war vorhanden, technisch gesehen, gramatisch hingegen bin ich eine Pfeife. Aber das interessiert die Leser in der Regel nicht und bei den WebTV Videos die wir erstellen liest man meine Texte ja auch nicht. Kommen wir zurück zum Wasser.

Man war das kalt. Man habe ich Lehrgeld bezahlt! Jeder Blogger mit etwas Reichweite wird schon mal ungebetene Post bekommen haben. Abmahnung ist das Zauberwort. Im Automobilbereich zahlt man schnell mal 10.000 Euro wenn man vergessen hat die richtigen Umwelt-Belehrungen hinzuschreiben. Das gilt nicht für ein freies, journalistitsches Blog, aber wenn der Blog zur Bewerbung eines Autohauses geführt wird, dann geht bei der Umwelthilfe ein Licht auf und die Abmahndrüse juckt. Einmal versehentlich vergessen die Verbrauchswerte – die übrigens laut der gleichen Umwelthilfe falsch sind – anzugeben und schwupps, hat man die Abmahnung im Haus. Ein Vorteil hat das ganze natürlich, die Jungs und Mädels von der Umwelthilfe hat man schon mal als Stammleser wenn man über Autos schreibt.

Nächste Abmahnfalle: Bildmaterial! Wenn ich euch nun erzähle, dass vor kurzem noch Abmahnungen verschickt wurden für Bildmaterial was aus dem Presseverteiler von einem Hersteller entnommen werden konnte, dann fragt ihr euch doch auch wo führt das hin. Da der beste Tipp: Eigenes Material nutzen oder halt Bildmaterial kaufen.

Wer ist die Zielgruppe? Wen spreche ich eigentlich an? Es gibt für alles eine Nische, da bin ich mir ziemlich sicher. Ich schreibe und das sollte man nun ja auch schon mitbekommen haben – über Autos. Ich teste Autos. Also ist meine Zielgruppe relativ klar eingegrenzt: Leute die sich a) für Autos interessieren, sich b) ein neues Auto kaufen wollen oder c) einfach irgendeinen Scheiss bei Google suchen und dann bei mir landen – Stammleser bekomme ich nicht, dafür haben wir inzwischen über 13.000 Abonnenten bei Youtube. Meinen Blog-Traffic erzeuge ich via Google. Mit fast 95 % ist die Abhängigkeit da schon besonders groß, aber was soll ich machen? Ich zitiere noch mal Ernst Ferstl: “Die modernste Form menschlicher Armut ist das Keine-Zeit-Haben” und ich google inzwischen alles.
Ich google sogar mich selber, so selbstverliebt bin ich. Kleiner Scherz, aber man muss das tun, denn man sollte unbedingt wissen, was über einem in diesem Internet steht. Denn über so ein Fachblog kann man Kunden generieren. Ich habe einen kleinen, aber feinen, Kundenstamm die ich mit Content, Bildmaterial, ja sogar Videos beliefere und das ist meine zweite – und zugegebenermaßen größere Säule in meiner Selbstständigkeit.

Wer nun den Traum hatte, von einem einzigen Blog, auf dem man täglich mal einen Beitrag veröffentlich leben zu können, dem muss ich mitteilen: Ätsch! Das wird nichts, es sei denn du findest eine Nische die alle anderen bis dato übersehen haben.
Aber, wenn du den Erfolg nicht anhand der Finanzierbarkeit misst, dann wirst du Erfolg haben. Wenn du täglich über deinen Fachbereich schreibst, wirst du Leser finden – es sei denn dein Fachbereich ist so langweilig, dass außer du den keiner spannend findest. Dann ist das aber auch egal, denn ich habe selbst schon mal via Google meine eigenen Beiträge und somit die Antworten auf meine eigenen Fragen gefunden.

Ernst Festl sagte übrigen auch “An Zeit fehlt es uns vor allem dort, wo es uns am Wollen fehlt.” – ich will ja. Sah mein Arbeitstag früher so aus, dass ich zwischen 8 und 9 ins Büro und zwischen 16 und 18 Uhr wieder nach Hause gefahren bin – arbeite ich nun fast 120-140 Stunden in einer Woche.

Ich kann inzwischen von meinen Online-Aktivitäten leben, verdiene etwas mehr als im Angestelltenverhältnis habe aber, wie vorhin schon gesagt den dreifachen Einsatz. Die dritte Säule sind dann übrigens Kooperationen oder halt Vorträge die ich halten darf, wobei dieser hier der erste in der Form ist, denn bis dato habe ich nur in kleinen Kreisen vor Kunden gesprochen über Fehler die man im Social Media Bereich besser vermeiden sollte.

Kleines Beispiel gefällig? Kennt ihr diese heftig Überschriften? “Unfassbar? Welch trauriges Leid diese Fachblogger erleben mussten. Ich habe die Story von Jens S. gehört, war erschüttert und musste weinen.” solche Sachen z.B. sollte man nicht adaptieren, es sei denn man mag seine Leser / Kunden nicht.

Ihr seht schon, ich rühre in mehreren Töpfen, das nicht weil ich meine Suppe versalzen möchte, sondern weil ich selten in meinem Leben alles auf eine Karte gesetzt habe und damit immer gut gefahren bin.

Warum sage ich euch das? Weil ich euch keine Luftschlösser malen möchte. Mit einem Fachblog begebt ihr euch auf eine tolle Reise, ihr werdet viele Erfahrungen sammeln, denn fast in jeder Branche gibt es inzwischen Blogger-Relationships. Schreibt ihr z.B über Technik, wie z.B. Kameras, dann werdet ihr in schöne Städte eingeladen, macht tolle Testveranstaltungen mit und unternehmt was mit tollen Fotografen und Leuten. Macht ihr einen Reiseblog, dann kommt ihr zu den schönen Zielen und erlebt dort richtig was. Doch eines sei euch gesagt: Ihr schafft euch a) damit Neider und b) füllt ihr in der Regel auch nicht euren Geldbeutel damit auf, es sei denn ihr arbeitet an irgendwelchen Deals.

Ich gehöre übrigens nicht zu der Neid-Gesellschaft. Wenn einer – durch harte Arbeit – es schafft sich etwas zu leisten, dann gönne ich ihm das von ganzem Herzen. Wenn derjenige sich dann einen Ferrari vor die Tür stellen muss, dann applaudiere ich und freue mich für ihn, den italienischen Fiat-Konzern und für den örtlichen Tankwart. Manche Menschen sind allerdings so sehr damit beschäftigt auf andere neidisch zu sein, dass sie selbst nie mehr Erfolgreich sein können, denn dafür fehlt ihnen ja die Zeit.

Aufgepasst! Ich hatte vorhin gesagt, dass jeder der etwas ins Netz stellt um Wissen zu teilen bzw. einen Mehrwert für den Leser zu schaffen ein Journalist ist. Das sieht der Presseverband übrigens auch so, ich habe einen Presseausweis (den ich nur einmal auf einer Messe in Frankreich gebraucht habe). Mein journalistisches Grundverständnis sagt mir übrigens, dass ich Werbung und Content klar abgrenzen muss. Also keine Schleichwerbung, keine verkauften Links, keine bevorzugung etc. Advertorials werden als Anzeige bzw. Werbung gekennzeichnet und wenn ihr z.B. ganze Blogbeiträge als Blogreihe mit einem Banner brandet – dann ist das toll, aber kennzeichnet es ordentlich, denn dann bleibt ihr das was ihr seid und hoffentlich sein wollt: Authentisch!

Der Fachblogger lebt von seiner Authentizität! Redet bloß nicht der Industrie nach dem Mund, die wollen alle nur das eine: Ihre Produkte in euren Blogs. Also werdet ihr bombadiert. Erst bekommt ihr Mails, dann Reminder, dann Anrufe… ob ihr denn nun wirklich nicht über den vergoldeten Zündfunken schreiben wollt, das wäre doch ein Mehrwert… man hat auch schon eine tolle Infografik vorbereitet. Komisch, kaum stellt ihr dann die Frage nach dem Budget – ist oft Funkstille.

Verkauft euch nicht unter Wert, euer Blog ist eure Spielwiese. Ihr säht den Rasen, ihr mäht ihn, ihr pflegt ihn und haltet ihn auch von Unkraut frei. Also bestimmt ihr auch wer auf dem Rasen spielen darf und wer draußen bleibt. Schreibt also nicht – des Geldes wegen – über z.B. PPP. Pillen, Poker, Porno! Das sieht Google gar nicht gerne. Verkauft keine Links, auch wenn das schnelle Geld lockt. Woher ich das weiß? Das habe ich nicht etwa in irgendwelchen Büchern gelesen, ich habe das auch nicht studiert, ich habe es mitgemacht.
Man haben wir früher Links verkauft. Das waren goldene Zeiten. Für einen Link mal schnell 200-400-600 Euro, das war kein Problem. Bis Tante Google kam, dir deinen Pagerank und die Sichtbarkeit wegnimmt und du fällst… alles was du dir aufgebaut hast im Sinkflug.
Besucher weg, Einnahmen weg… zack! Deswegen, macht diese Fehler nicht und schon gar nicht in eurem Fachblog, denn das soll doch etwas ganz besonderes werden und mehr habe ich nicht vorbereitet.

Daher noch schnell das – worauf es in einem Fachblog ankommt: Content, eigener Content und ja – auch eine eigene Meinung und wenn dann noch Sach- und Fachverstand vorhanden ist, dann kann für das jeweilige Sach-und Fachgebiet eigentlich schon nichts mehr schief gehen. Viele andere Blogger aus der gleichen Richtung stehen eigentlich immer mit Rat und Tat zur Seite. Nun macht aber nicht einen Blog auf, schreibt einen Beitrag und geht hausieren. Schafft etwas – und schafft vertrauen – dann klappt auch der Rest. Ich wünsche euch viel Erfolg!

Das Spiel ist aus! Rock am Ring? Applaus!

7. Juni 2014 by Jens

Tja, es gibt so Dinge, die ich schon immer mal tun wollte. Ich war z.B. auf der Love Parade, damals – in Berlin – ein paar Mal… und auch zum Rock am Ring wollte ich noch mal hin, dieses Jahr nicht – Termin Stress… tja und nun? Aus die Maus! Das Spiel ist aus! Rock ohne Ring? Von mir gibt es dafür keinen Applaus!

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Aktuell spielen die Fanta 4 und ich bin nicht dort sondern hier in meinem Revier. Eigentlich schade! In Zukunft werde ich Sachen nicht mehr so häufig verschieben, denn es kann ja immer wieder passieren, dass diese Momente sich dann einfach nicht mehr wiederholen lassen.

 

50 Dinge die man mit 12 Jahren schon erledigt haben sollte…

7. Juni 2014 by Jens

Jens_kopf_kratzenIn den Westfälischen Nachrichten gab es nun eine Liste mit 50 Dingen, die man mit 12 Jahren erlebt haben sollte. Man muss ich eine schöne Kindheit gehabt haben, denn ich bin einen Baum hochgeklettert (und runtergefallen), bin einen Hügel heruntergerollt, war schon “in der Wildnis” zelten (damals mit 220V Anschluss und schwarz/weiß Fernseher), hab eine Höhle gebaut, hab Steine auf dem See springen lassen und habe auch versucht Drachen steigen zu lassen. Äpfel wuchsen damals noch auf Bäumen und nicht in der Supermarkt-Theke und beim Brennball? Tja, da war ich in der Schule immer der langsamste. Vermutlich war das auch der Grund warum ich beim Team gründen immer der letzte war der ausgewählt wurde – es sein denn ich durfte bestimmen.

jens-daumen-hochEine Schneeballschlacht die gab es genauso wie die Schatzsuche am Strand. Matschkuchen habe ich nicht nur gebacken sondern als kleines Kind sogar gegessen. Stundenlang habe ich an einem Bach gesessen, habe einen Staudamm gebaut, Froschlaich gesucht oder hab kleine Fische mit Netzen gefangen. Am Baggersee habe ich entweder mich selbst oder andere im Sand verbuddelt und natürlich haben wir gefundene Schnecken schon in den 80er und 90er Jahren gegeneinander antreten lassen. Stundenlang habe ich geschaukelt, erst in der Wohnung, dann im Garten, dann auf dem Spielplatz. Ich schaukel heute sogar noch gerne…

Im Wald saß ich schon mal in einem hohlen Baum, hab wilde Beeren gegessen, Fossilien gesucht und habe Vögel gefüttert, große Vögel sogar. Schwäne! Aus der Hand! Später kamen die Schwäne mit ihren Jungen sogar zum Vorzelt und kackten den kompletten Garten voll, das hat man von der Tierliebe!

Jens_kopf_kratzenFrösche konnten Jörg sagen, aber das habe ich nicht ausprobiert. Schmetterlinge habe ich auch nicht aufgespießt, aber eine Ente habe ich schon mal aufgepäppelt und natürlich habe ich auch schon mal eine Krabbe gefangen – eigentlich war es ein Krebs, aber so genau wollen wir nun mal nicht sein.

Ich habe Sachen angepflanzt, bin wild im See schwimmen gewesen, saß auf einem Floß und wir haben Feuer gemacht. Mit einer Lupe und Papier, wir waren klettern, Fahrrad fahren und ist euch etwas aufgefallen? Bei den ganzen Sachen (okay, bis auf den 220V Anschluss im Zelt) spielte die Technik eigentlich gar keine Rolle. Komisch wie sich die Zeit verändert, oder?

Nun, mit ca. 11 Jahren bekam ich meinen C64er, danach ging es ab. Schneider Euro PC, 386 DX 40, 486 DX66 und der Pentium 2. Das erste Handy, das zweite, das dritte und so weiter und heute? Meine bald dreijährige Tochter bedient das iPad aus dem eff eff, Junior (8 Jahre) tippt bereits am Laptop seine Geschichten und ich schaue in die Röhre… aber ehrlich? Ich hatte eine schöne Kindheit – auch wenn diese nicht immer glücklich war. Meine Mutter war schwer krank, ehrlich gesagt kenne ich sie nur krank. Krebs. Blödes Thema, gehört aber auch zu den 50 Dingen die man erlebt haben muss. Wer mehrere Weihnachten im Krankenhaus gefeiert hat der weiß, dass die Zeiten nicht immer nur rosig sein können. Ich wünsche ich könnte die Zeit zurückdrehen, ein paar gemachte Fehler rückgängig machen – auf der anderen Seite finde ich es natürlich super, dass ich es nicht kann, denn sonst hätte ich weder die Liebe meines Lebens gefunden und ich hätte auch nicht die zwei fantastischen Kinder hier im Haus.