1. Foto mit der 1.8 50mm Festbrennweite Canon 450D
Vor einiger Zeit habe ich mir die 50mm Festbrennweite für die Canon EOS 450D gegönnt, die Lichtstärke von 1.8 soll ja für Anfänger wie mich reichen, bis dato hatte ich aber nie die Gelegenheit die Linse mal zu testen, ich habe auch noch keine Vernünftigen Bilder damit geschossen, aber dieses Foto hier finde ich sehr gelungen, ich habe es nur verkleinert und etwas die Farbe herausgenommen, das Boukeh (schreibt man das so oder schreibt man das Bouquet?) – also ich meine das verwischte am Rand – kommt von der Festbrennweite und ist nicht digital erstellt, der Schärfepunkt war im Gesichtsfeld.
…also ich persönlich finde es sehr gelungen, welches sicherlich auch am Motiv liegt, aber da ich weiß, dass einige Fotografen / Hobbyfotografen in diesen Blog schauen bitte ich doch mal um eure geschätzte Meinung.
Schlagworte: canon eos 450d, festbrennweite




17. Dezember 2009 um 11:32 Uhr
Ich finde das Foto gelungen *daumenhoch*.
.
Ein 1.8 50mm habe ich auch für meine D80. Das ist einfach ein geniale Linse
PS: Weder noch, man schreibt es Bokeh. Das Wort stammt aus dem Japanischen und bedeutet soviel wie verschwommen oder unscharf
.
LG
Andreas
17. Dezember 2009 um 12:02 Uhr
Hallo Jens, gelungen!
Der scharfe Bereich ist, soweit man das bei der Auflösung sehen kann, auch wirklich scharf. Ich hätte etwas mehr Tiefenschärfe genommen, um die Ohren des Hundes noch scharf zu haben und den unscharfen Bereich erst beim Körper beginnen lassen. Aber das ist davon abhängig, welchen Effekt Du erzielen willst! Das Bild ist leicht rotstichig, liegt aber wahrscheinlich an der Umgebungsbeleuchtung.
Das Motiv sieht so aus, als würde es immer bekommen, was es will, weil der Augenaufschlag stimmt!
Gruß
Peter/Longhorn1503
17. Dezember 2009 um 12:14 Uhr
@Andreas : vielen Dank ! Auch für das Bokeh
@Peter : ja, normale Beleuchtung im Zimmer, ganz normale Leuchtmittel halt, Foto ohne Blitz, der Bengel ist erst 10 Monate alt, der hält noch nicht so lange still und klar, bekommt er was er will – bei dem Blick
17. Dezember 2009 um 12:18 Uhr
bin ja kein fotoexperte aber ich finde das bild sehr schön und die qualität ist ja hammer
17. Dezember 2009 um 13:06 Uhr
Hey,
habe das gleiche Objektiv und möchte es nicht mehr missen. Zur Komposition von Tieren kann ich empfehlen, in die Knie zu gehen und möglichst zu versuchen das Tier frontal (auf Augenhöhe) zu erwischen. Umso näher du die Schnauze ans Objektiv holst, desto stärker wird der DOF im hintergrund (wo optimalerweise der Körper des Tieres ist). Mit etwas Übung (gerade was die Abstände angeht) kommen so sehr schöne Fotos zustande
17. Dezember 2009 um 15:05 Uhr
Das Foto ist Dir schon gut gelungen. Allerdings schließe ich ich dem Tipp von Hendrik an. Das Foto lieber nochmal auf Augenhöhe schießen. Vielleicht noch ein kleines Stück mehr Abstand, damit das nichts abgeschnitten wird. (siehe linkes Ohr).
Ich habe mir vor zwei Wochen das gleiche Objektiv gekauft, und bin sehr zufrieden mit den Ergebnissen. (Preis/Leistung).
17. Dezember 2009 um 15:12 Uhr
@Anita : vielen Dank!
@Hendrik / @StefanG. : Danke für die Kommentare und Hilfestellungen, mein Problem beim Model: kaum geh ich in die Knie, kommt er zu mir und will kuscheln, ich meine normalerweise ja sehr schön, aber nicht wenn ich gerade versuche ihn zu fotografieren, naja, kommt Zeit – kommt besseres Bild , bin froh überhaupt das Gesicht scharf bekommen zu haben…
17. Dezember 2009 um 15:21 Uhr
@Jens,
so eine süße Hundeschnute zu bekuscheln ist auf jeden Fall schöner, als sie zu fotografieren.
Ansonsten 3 Stunden durch den Park, müde machen, füttern, und auf der Couch ablegen. Vielleicht klappt es ja dann.
17. Dezember 2009 um 16:29 Uhr
Gut gemacht!
17. Dezember 2009 um 21:31 Uhr
die faszination und die schönheit der unschärfe
genau wie ich liebt auch die chikatze ihr 50mm 1.8, einfach eine wunderwaffe
eine blende von 1.8 macht es aber auch, gerade bei dem abstand zum dem bewegten motiv in diesem fall, nicht einfach die schärfe auf den punkt zu treffen. ich mache hier immer, zu sicherheit, ein paar mehr bilder.
weiter oben wird auch über die perspektive geschrieben, dazu möchte ich nur sagen: “du stehst gerade, versuch mal auf dem boden zu liegen beim fotografieren, ok, das nächste bild mal aus dem sitzen
”
dieses objektiv ist einfach eine einladung zum experimentieren, du wirst es lieben
“bokeh ist für mich das empfinden der schönheit der unschärfe”
lg blendentanz
17. Dezember 2009 um 23:51 Uhr
gefällt mir auch sehr, das bild und ich finde auch die perspektive schön.

und ich weiß durch meine zwei schwarz-weißen katzen, wie schwer es ist, tiere in diesen “farben” treffsicher abzulichten. das ist echt schwierig.
habe auch immer noch zu wenig katzenfotos… was wahrscheinlich am wenigen licht hier in der wohnung liegt. leider….