Archiv für Juni 2009

Hannes das Schaaf will weiterreisen – bitte hier bewerben

Dienstag, 30. Juni 2009

projekt-hannesDie Zeit war kurz, die Zeit war schön, doch es ist nun Zeit zu gehn… auch wenn ich mit Hannes nicht im schwarzen Schaf war, hat er die Zeit hier doch scheinbar genossen, hat viele Eindrücke gesammelt und immerhin auch die Existenz von Bielefeld nachgewiesen.

Ein Statement zur aktuellen Lage möchte Hannes hier noch abgeben und dann eigentlich weiterreisen, also – bewerbt euch, am 02.07.2009 geht die Reise von Hannes weiter… event. bald schon bei euch im Blog?!?

Aber Achtung, Hannes hat wohl ein kleines Alkoholproblem , denn hier schielte er nach jeder Flasche, desweiteren ist Hannes sehr gefräßig, neugierig aber auch wissbegierig. Wenn er nicht gerade schläft, macht er eigentlich Mist! Wenn er keinen Mist baut, schläft er – wer traut sich? Wer hat noch nicht? Wer will noch mal?

Achja, zur aktuellen Lage, wollte Hannes euch das hier noch mitteilen:

hannes-hat-ein-statement

Hannes das Schaaf in Münster…

Dienstag, 30. Juni 2009

projekt-hannes36 Grad und es wird noch heisser, so ungefähr kommt man sich nun vor, wenn man durch Münster rennt, aber so kann es bleiben, denn so hab ich es mir gewünscht, lieber heiß als arschkalt, aber zum fotografieren nicht wirklich geeignet, vor allem hat Hannes extrem geschwitzt und hat mich deswegen gebeten nur Bilder von den Sehenswürdigkeiten zu machen und ihn im Schatten warten zu lassen…

Aber ab und zu bequemte er sich doch noch vor die Kamera – vielen Dank Hannes! (auch hier erlaube ich mir die Trennlinie, denn es folgen wieder viele Bilder)…

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Motorausfall auf dem Weg nach Münster…

Dienstag, 30. Juni 2009

projekt-hannesAuf dem Weg nach Münster ist mal wieder das passiert, was ich am liebsten mag , das AGR Ventil macht wieder Zicken und beim auskuppeln geht der Motor aus, bzw. würde der Motor auch im Stand ausgehen, da der Motor zuviele Abgase mitverbrennen soll. Auf der Autobahn bei Vollast kein Problem doch im Standgas unmöglich.

Hannes hatte Angst, aber ich konnte ihn relativ schnell beruhigen, habe dann angehalten und auf dem AGR Ventil rumgehauen, das fand Hannes lustig, denn er hat noch keinen Autobesitzer gesehen der schimpfend und fluchend auf den Motor eingeschlagen hat.

autobahn-a2

Von Bielefeld nach Münster fahre ich sehr gerne und oft über die A2 , normalerweise dann über Beckum nach Münster, aber da Hannes ja nur noch die langsamen Geschwindigkeiten von Martin gewöhnt war und das Wetter so schön ist, habe ich mich spontan dazu entschlossen ab Rheda-Wiedenbrück über Land zu fahren…

…kaum vom Gas runter und unter 100 km/h dann auch schon das Bekannte Problem: Motorruckeln, ausgekuppelt und – zack Motor aus, Motorkontrollleuchte an… ich brauch dafür keinen Fehlercode mehr auslesen für mich ist der Fehler klar – AGR Ventil, der Dreck von den Abgasen hat das Ventil wieder verstopft und hält es im unterem Drehzahlbereich weiterhin offen… dadurch verbrennt der Motor dann zuviele Abgase – sprich das Benzin/Luftgemisch stimmt nicht, der Motor stirbt ab:

motorausfall

Das macht nicht sonderlich viel Spaß, normalerweise reicht ein „ruckeln“ bzw. ein überfahren von Bahnschienen um das Ventil zum schließen zu bewegen, doch heute wollte es nicht so wie ich, also half nur die Holzhammermethode.

agr-ventil

Die Motorabdeckung hatte ich eh schon beim letzten mal weggelassen, so konnte ich nun noch einfacher auf das Mistding einprügeln ;-), an der Tankstelle erntet man dafür schon mal blöde Blicke, einige Opelfahrer kommen an und fragen „Anlasser oder AGR Ventil?“ … die Fehlerquellen sind also bekannt, wobei Anlasser eher die älteren Autos betroffen hat.

Naja, wie dem auch sei, wir sind dann schön über Land nach Münster gefahren und haben uns unterwegs noch einen Standventilator gegönnt, als ich den zusammenbauen wollte hat Hannes mal wieder Unfug getrieben und spielte Karussell : „Jetzt hier noch mal dabei sein, die nächste Runde geht rückwärts…“

karussell

Nun sitzen wir beide am Rechner, ich tippe diese Zeilen und Hannes informiert sich über Münster…

recherche3

…Münster schauen wir uns dann heute Abend noch an und eigentlich wollte ich morgen Hannes ja noch das schwarze Schaf hier in Münster zeigen, aber da ich finde, dass Hannes erstmal keinen Alkohol mehr sehen und trinken sollte und da Hannes noch keine 21 Jahre alt ist wird das wohl nichts, ausserdem soll Hannes ja morgen schon weiterreisen, nur wohin, ist bis dato noch nicht geklärt …

Hannes das Schaaf in Bielefeld…

Dienstag, 30. Juni 2009

projekt-hannes

…die Frage ob es Bielefeld nun gibt oder nicht ist genauso alt wie die Frage was zuerst da war – das Huhn oder das Ei! Also, was liegt näher als mit Hannes dem Schaaf dieser Frage auf den Grund zu gehen? Also, ab mit ihm ins Auto und nichts wie hin nach Bielefeld… (da in diesem Beitrag viele Bilder sind habe ich mir mal erlaubt hier eine Trennlinie reinzubringen, denn nicht jeden interessieren die schaafen Geschichten vom Hannes)

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Suchbegriff des Tages …

Montag, 29. Juni 2009

mich hats erwischt magen darm grippe – über diesen Suchbegriff kam heute ein Besucher via google…

…ich wünsche Gute Besserung!

Mein 30. Geburtstag – das Resumee…

Montag, 29. Juni 2009

… egal wieviele Leute man einlädt, die Hälfte kommt nie!

… egal wieviele Getränke man hat, man hat immer die falschen!

… egal welche Musik gespielt wird, es wird sich andere gewünscht!

Doch auch trotz diesen belanglosen Kritikpunkten hatte ich eine Menge Spaß, ich habe mich gefreut das zahlreiche Freunde und Bekannte erschienen sind um diesen (wichtigen?) Moment in meinem Leben zu feiern, denn es war nicht nur der 30. Geburtstag, nein auch der Beginn etwas neuem – der Beginn meiner Selbstständigkeit…

Gefreut habe ich mich über Gäste wie Svenja und Tom aus Schwerte, die ich schon über 13 Jahre lang kenne, gefreut habe ich mich über Melanie und Teja, Melanie erwartet bald ein Baby daher habe ich mich besonders über die beiden gefreut, gefreut habe ich über den Besuch vom Schaaf und natürlich auch über alle anderen Gäste die da waren.

Danke sagen muss ich erneut an: Miss Bielefeld für die schönen Ideen (bis auf die letzte ;-)) , Ela & Jenny aus Bielfeld die sich ebenfalls hinter der Theke „vergnügt haben“, an Martin der sich ebenfalls für die Theke entschieden hat, bei meinem Vater für die Schnitzel und die Frikadellen, bei Wolti für das fahren der Getränkewagen und dem „Toilettenwagen“ , bei Sandra für die tatkräftige Unterstützung trotz kaputtem Rücken, bei Kiki für die komplette Organisation, bei Theo für die Location, bei Frank für die Fackeln und natürlich bei allen Gästen für das mitfeiern und natürlich (man(n) ist so) für die Geschenke.

Apropo Geschenke, ich habe mich über jedes Geschenk gefreut, besonders natürlich über die Premierenkarten zu Rene Mariks neuem Programm in Berlin und die Geburtstagstorte von Miss Bielefeld, aber auch über die Atze Schröder Karten von Andre und Janette, den Hürter Gutschein von Sonja und natürlichen den (gewünschten) Geldgeschenken zur Refinanzierung der Party.

(was natürlich wegen den fehlenden Gästen nicht ganz so geklappt hat wie gewünscht, aber nun gut… aus diesen Fehlern lernt man, demnächst gibt es keinen Bier- und Kühlwagen und auch keinen Toilettenwagen mehr, sondern Karlsquell aus der Dose und ein Erdloch 😉 )

Spiele: Ich hatte ja ausdrücklich gewünscht, keine Spiele – wusste aber das Wünsche nicht immer in Erfüllung gehen… Miss Bielefeld hat sich zur allgemeinen Belustigung zahlreiche Spiele ausgedacht, so musste ich z.B. zunächst zu David Hasselhoffs Limbo Dance unter einer Stange drunter her tanzen, einige Gäste haben mitgemacht, das fand ich sehr solidarisch ;-). Danach musste ich mit einem OB der mir an den Hintern gebunden wurde eine volle Wasserflasche treffen und dann mit dem vollgesogenem OB durch einen Parcour von Frauen laufen, der Parcour der Frauen hat mir gefallen, wenn nicht sowas zwischen meinen Beinen hätte gebaumelt ;-). Anschließend durfte ich einen Korken in den Mund nehmen und ein Lied trällern, wer sowas schon mal gemacht hat, der weiß wie schwer sowas ist – und wer Schmetterlinge husten hört, der weiß wie Wolken schmecken! Dann sollte ich Armdrücken gegen den stärksten Mann der Party, super – war doch ein Bodybuilder vom feinsten anwesend und ich sah mich schon im Krankenhaus 😉 – aber Ulli spiele perfekt mit und lies mich gewinnen, genauso wie Miss Bielefeld die auch noch mal Armdrücken wollte.

Cowboy und Indianer wurde noch getanzt und anschließend durfte ich mich ausziehen – jaja – die Aufgabe war Käse essen oder einen Striptease hinlegen – bevor ich Käse esse – ziehe ich mich lieber aus. (teilweise zumindestens, T-Shirt und Boxer Shorts blieben an), aber ich hätte ja auch die Milch vom Käse getrunken , von daher passt das ;-).

Resumee: So würde ich es nicht noch mal machen! Beim nächsten mal übernimmt jemand anderes die Musik und auch die Theke sollte nicht durch Gäste besetzt werden und auf die Einladung wird geschrieben, wer nicht kommt – stirbt – oder wird aus meiner Freundesliste gestrichen… aber bis zum nächsten runden Geburtstag läuft ja noch viel Wasser den Rhein herunter – da wird es andere Feiern geben die ich verunstalten kann…

Hier zur allgemeinen Belustigung ein paar Bilder:

Location:

location

OB-Slalom-Parcour:

ob-tanz

Die Geburtstags-Erdbeer-Torte:

geburtstagstorte

Das Armdrücken:

armdrücken

Das Korkensingen:

daskorkensingen

…und hier noch ein kreatives Geschenk von Manni, denn ich hatte mir ja Kohle gewünscht:

ichhattemirkohlegewünscht

Bilder vom Striptease erspar ich euch und mir 😉 – das Elend will keiner sehen, glaubt es mir!

Der Preis für die kreativste Glückwunschkarte geht natürlich auch dieses Jahr wieder an Manni, von ihm kam eine Weihnachtskarte, letztes Jahr hatte ich eine Osterkarte bekommen, ein Running Gag… der Preis für die weiteste Anreise geht nach Aachen an Martin, der Preis für den dicksten und schönsten Bauch geht an Melanie nach Unna die mit Teja an der Hand und Timo im Bauch kam.

Nach Autschn „Ein Abend für die Liebe“ kommt „Kasperpop“

Montag, 29. Juni 2009

…das neue Programm von Rene Marik!

Ab dem 01.09.2009 startet das neue Programm – in Berlin – im Tipi am Kanzerlamt – und Ihr dürft nun drei mal raten wer dabei ist??

Aber hier erstmal der offizielle Pressetext zum neuen Programm:

Der Maulwurf ist tot! Es lebe der Maulwurf! Nachdem der kleine Wühler in „Autschn!“ so tragisch ums Leben kam, stürzt er sich, zusammen mit Falkenhorst, Kalle, den Lappen und der Barbie, in „KasperPop“, erneut in seine haarsträubenden Abenteuer. Doch es betritt noch eine weitere Figur die Bühne: der Glatzenkasper! Neben seiner Rolle als Schurke, Chaot und die apokalyptischen Reiter in Personalunion birgt er gleichzeitig die Chance für einen Neuanfang – frei nach dem Motto: die zerstörerische Kraft ist eine schaffende Kraft!

In René Mariks neuem Bühnenprogramm geht es um Katastrophen. Menschliche wie menschheitliche. Und es geht um Pop. Denn wenn die Tragödie zum Kassenschlager wird, entsteht Pop. Gespielt wird dieser Pop von seiner Eminenz „Don Mercedes Moped“ und dem Tastateur Ingo Günther.

So, hier die Auflösung der nicht ganz so schwierigen Frage – meine Freundin ist dabei und nimmt mich mit 😉 und es kostet sie ganz schön viel überwindung, denn Miss Bielefeld findet den Maulwurfn bzw. Rene Marik alles andere als lustig, aber um mir eine Freude zu bereiten nimmt sie das wohl in Kauf und fährt mit mir am 01.09.2009 zur Premiere von Rene Mariks neustem (Genie-?) Streich „Kasperpop“ – naja, ich überwinde mich dieses Jahr auch noch , denn auch ich habe Karten für etwas, wo ich sonst nicht hingehen würde… 😉

Ich freu mich tierisch, quasi Maulwurfisch und werde natürlich danach berichten wie es war …

Prominenter Besuch beim 30. Geburtstag – das Schaaf!

Montag, 29. Juni 2009

projekt-hannesMartin der Busblogger der noch weitere Blogs sein eigen nennt hatte an meinem 30. Geburtstag eine besondere Überraschung für mich , denn kurz nach 0 Uhr kam der Prominenteste Web 3.0 – Gast in einer weißen Holzkiste… Insider und Blogger bzw. bloggende Insider dürften nun schon wissen von wem hier die Rede ist – natürlich vom Schaaf!

Martin kann übrigens nicht nur bloggen und Bus fahren, nein, er ist sogar ein Profi hinter der Theke, denn als plötzlich die fest eingeplanten Thekenkräfte „ausgefallen“ sind, hat Martin sich direkt bereit erklärt den (miesen) Job zu übernehmen… (hier noch mal ein herzliches Dankeschön dafür) er hat so von der Party nicht wirklich viel gehabt, das fand ich schade, denn Martin hatte mit seinen über 200 km wohl die weiteste Anreise, auch wenn sonst noch Gäste aus Köln, Unna und Bielefeld da waren.

Einen Pokal für die weiteste Anreise würdest du auf einem Treffen wohl bekommen 😉 , so nun geht es hier aber schaaf weiter, denn wir schreiben hier ja nicht über den Martin sondern über den schärfesten Blog-Inhalt den es hier in Deutschland (noch unzensiert) geben kann.

Das Schaaf ist ja nun schon durch mehrere Städte gereist, hat viele Blogger besucht und dann dort auch den Alltag mitgemacht, aber ein 30. Geburtstag war noch nicht dabei – tolle Idee!

Wer Schaaf nicht kennt – muss sich (eigentlich doch aber sind wir mal nett) nicht schämen… hier gibt es die Aufklärung:

VoodooSchaaf-Blog – Wer ist Schaaf? und hier sieht man wo das Schaaf schon überall war, der kleine Racker reist ganz schön viel rum… VoodooSchaaf-Blog – die Schaaf-Karte!

Wie gesagt, Martin brachte mir das Schaaf direkt auf die Geburtstagsfeier, zuletzt war er noch mit Martin und Anne in Bochum , also im Ruhrgebiet… gelandet ist er dann in der nähe von Münster wo ich gefeiert habe, hat in Münster übernachtet und ist nun… ach, dazu komm ich später… zeig ich doch erstmal Bilder von der feierlichen Übergabe inkl. Lindt Schokolade (sehr schaaarf) und originalem Aachener Gebäck:

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Links zu sehen ist Anne, die Freundin von Martin der direkt daneben steht, rechts bin dann wohl ich… wie gesagt, es war der 30. Geburtstag, daher das „Spritzenkostüm“ 😉 – denn vor dem Schaaf kam die Übergabe der obligatorischen Ortsbezogenen Mitbringsel, was liegt also näher als Aachener Printen und Lindt Schokolade??

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Naaa? Wer mag da wohl drin schlummern in dieser Kiste?? Na klar, das Schaaf, wer denn sonst… Martin hatte ihn die ganze Zeit im Wohnmobil versteckt, dort hat es auch nicht viel von dem Lärm mitbekommen…

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I proudly present – Schaaf! Es gibt leider kein Beweisfoto, aber das Schaaf hat sich direkt an den alkoholischen Getränken, die mir um den Hals gehangen wurden, vergriffen… sowas aber auch, Trinkfest ist das Schaaf nicht sonderlich, denn kurze Zeit später bölkte es schmutzige Lieder alá “ Steigt denn der Alkoholpegel noch, jaaa der steigt noch…“ oder “ Lieschen Lieschen Lieschen komm usw.“ – da habe ich es vorgezogen das Schaf schlafen zu legen. Hierzu musste ich es erstmal einfangen, denn es tanzte gerade zu „Cowboy und Indianer“ von Olaf Henning und reitete durch die Gegend…

schaaf04

Hierfür hat das Schaaf ja auch schon eine Schlafmaske – erst hat das Schaaf sich noch etwas gesträubt, aber dann hat der Alkohol wohl doch dafür gesorgt, dass es recht zügig einschlief… und das war auch gut so.

Schlafen tut es nun immer noch, und schläft seinen Rausch aus…. denn nach der Geburtstagsfeier sind wir nicht in Münster geblieben, nein wir haben uns auf eine gefährliche Mission begeben, ich werde mit dem Schaaf zusammen der mysteriösen Bielefeld-Verschwörung alá „Bielefeld gibt es nicht!“ auf den Grund gehen! Ich werde zusammen mit dem Schaaf beweisen:

1. Bielefeld gibt es !

2. In Bielefeld gibt es Zivilisation, die Eingeborenen kommen hier nicht morgens gebückt aus dem Wald !

und

3. In Bielefeld gibt es Sehenswürdigkeiten !

Also, wenn ihr in den nächsten drei Tagen von mir nicht mehr lest – sind wir verschollen… und Bielefeld existiert wirklich nicht 😉

Eigentlich wollte ich ja noch eine Werksführung bei Dr. Oetker mit dem Schaaf machen, aber Tiere sind dort nicht gestattet, es sei denn die werden verarbeitet… und das wollen wir doch nicht, denn die Reise soll doch noch weiter gehen, denn am Mittwoch Abend wird das Schaaf in Münster in seinen eigenen Laden gehen, in Münster gibt es nämlich (und das wissen nicht nur die Eingeborenen von Münster) den legendären Laden „Das schwarze Schaf“ – hier ist Gute Laune vorprogramiert und das Schaaf wird sehen: es sind keine weiteren Schafe dort vorhanden.

Natürlich wird der Kleine mich die nächsten 3 Tage begleiten, mich auf Schritt und Tritt verfolgen und ich versuche auch möglichst viel fotografisch festzuhalten, also wer mag – darf gerne den RSS-Feed von diesem Blog abonnieren, wer mag darf sich auch jetzt schon für das Schaaf bewerben (Blog vorausgesetzt) und wer will darf auch sonst gerne Kommentare hier hinterlassen, das Schaaf würde sich freuen, der Blogger sowieso…

So, nun ist es soweit… ich bin 30!

Sonntag, 28. Juni 2009

Nein, dies ist kein „Live“-Eintrag , sondern er ist vorgeschrieben, denn zur Zeit feier ich mit meinen Freunden und Bekannten etwas dieses merkwürdige Ereignis! Die Vorbereitungen dafür waren schon echt stressig, hoffentlich klappt alles so wie ich es mir gewünscht habe, ärgerlich ist immer nur, dass man 100 Leute einladen kann, 45 davon absagen und sich von den verbleibenden 55 einen Tag vorher noch welche verabschieden… naja, kann man wohl nicht ändern, ist wohl so…

Wenn man übrigens 80 Brötchen aus einer Bäckerei schleppt, wird man blöde angeschaut von den sonstigen Kunden – so von wegen „Der kauft hier alles leer!“ Je mehr Brötchentüten über die Theke gewandert sind, desto gieriger wurden die Blicke … dabei waren diese schon vorbereitet, sprich, wurden nicht aus dem Brötchenkorb genommen, aber… die Deutschen, sind wohl so… ;-), wäre ich wahrscheinlich auch… wer weiß!

Auch wenn ich schon viel eingekauft habe habe ich immer noch die Befürchtung das es nicht reicht, aber wenn weg – dann weg… ich kann es nun auch nicht mehr ändern!

30! Eine große Zahl! 30 Millionen hätte ich gerne auf dem Konto, ob sich mein Leben nun ändert da eine drei vorne steht? Ich glaube nicht, bzw. ich hoffe es nicht … ich weiß nur, dass ich mich nicht ändern will, denn momentan ist alles gut so wie es ist!

Danke möchte ich hier auch sagen, nämlich ein Danke an Christian der eigentlich meine Party bzw. den Getränkewagen, den Kühlwagen und den Toilettenwagen organisiert hat, ein Danke an Theo für die geile Location, ein Danke an Sandra und Martin fürs helfen, einen Dank an Frank für die Leihgabe der Fackeln (bekommste wieder 😉 ) und natürlich ein Dankeschön an alle die gekommen und mit mir gefeiert haben… auch wenn mein Vater das hier nicht lesen wird („Internetz?“) – ein Danke für die Verpflegung und ein besonderer Dank geht natürlich an Miss Bielefeld, die sich extrem viel hat einfallen lassen und dafür auch viele Umstände in Kauf genommen hat – Ich liebe dich!

So, genug gedankt – ich „feier“ dann mal weiter 😉

Peinlich Dresden! Dresden verliert Weltkulturerbe – Status…

Freitag, 26. Juni 2009

Man man man, was ist denn mit Dresden los? Erst kommt der Barack Obama nun geht der Weltkulturerbe Status…, denn den Welterbetitel für das Dresdner Erbtal ist nun von der Unesco gestrichen worden – der Grund: die neue Brücke die gebaut wurde – die passte dem Weltkulturerbe-Komitee der Unesco nämlich nicht… und nun? Ist Dresden nur noch eine deutsche Stadt… mit einer Frauenkirche… immerhin!

Was hat Dresden denn sonst noch zu bieten?

Scheinbar nicht viel, denn auf der offiziellen Homepage (www.dresden.de) verweist man auf das Tropical Island, welches „nur 1,5 Stunden von Dresden entfernt ist…

Wie wäre es mit einem Abstecher in die „Südsee“? Das „Tropical Islands“ ist nämlich in die nur 1,5 Stunden von Dresden entfernte größte Halle der Welt eingezogen und zwar mit Lagune, weißem Sandstrand und Regenwald.

Nein, Dresden ist toll – bestimmt – es ist ja auch noch eine Landeshauptstadt … und zwar von Sachsen! Dresden ist die Partnerstadt von Hamburg (seit 1987) und die Semperoper gibt es auch noch, also steht es um Dresden doch gar nicht so schlecht, wer braucht denn da schon ein Weltkulturerbe wenn man eine schöne Brücke haben kann??

Waldschlösschenbrücke – so heißt das Ding – das Machtwerk – das Bauwerk – der Stein des Anstoßes…

Achja, Dresden war früher zu DDR Zeiten auch als Tal der Ahnungslosen bekannt, denn in Dresden konnte man kein Westfernsehen empfangen, aber auch das hinderte der Sohn der Stadt Dresden Matthias Sammer nicht daran ein guter Fussballer und Trainer zu werden, schließlich spielte er jahrelang erfolgreich für die schwarz gelben aus Dortmund.

Schwarz & gelb – auch das Wappen von Dresden und die ehemaligen Farben von Dynamo Dresden, aber den Verein gibt es auch schon nicht mehr, bzw. die haben sich umgenannt.

Richard Wagner war von 1842-1849 auch in Dresden zuhause, also – gar nicht so schlimm, der Verlust, oder?

Weltkulturerbe – ade! – Kann man sich ja eh nichts von kaufen – über so eine schöne Brücke kann man wenigstens laufen – oder fahren – oder was auch immer…