Archiv für März 2011

Heute ging es auf dem Mountainbike mal wieder in den Wald …

Mittwoch, 30. März 2011

… ich hätte auch faul auf dem Sofa rumlümmeln können, aber nein, die Pfunde müssen purzeln, der Winterspeck muss weg, der Sommer kommt also ging es heute in den Wald (und mir war auch gar nicht kalt):

I proudly present Lord Helmchen:

Und heute habe ich euch auch mal ein total langweiliges Mountainbike Video mitgebracht, aber so ist es nun mal – in der Regel total langweilig, man fährt halt so durch den Wald, trifft hin und wieder einen anderen Biker, ein paar Jogger, aktuell einige Hermannsläufer die für den Hermannslauf 2011 trainieren, ein paar Hundebesitzer und natürlich auch ein paar Hunde – aber heute hatte ich oft freie Fahrt:

Knapp 2 Stunden später war ich dann auch schon wieder zuhause, schnell was gegessen und nun schau ich mir gleich noch Let´s Dance an und das war es dann für heute.

An meinem Fahrrad steckt übrigens ein iPhone Fahrradhalter vorne am Lenker / Vorbau, unterm Sattel ist eine hydraulische Sattelstütze und in meinen Ohren hatte ich ein Bluetooth Stereo Headset.

…und jetzt lästert die Web 2.0 Welt wieder über die Großstadtjournalisten! Skandal: Steffen Seibert twittert @RegSprecher

Mittwoch, 30. März 2011

Dabei muss man sich doch auch mal in deren Lage versetzen, viele von den Kollegen der schreibenden Zunft in Berlin sind schon kurz vor der Rente, wenn nicht sogar schon eigentlich mitten drin – wollen aber den Stift noch nicht fallen lassen. Viele haben den Mauerbau erlebt, einige goldenen Westen, die anderen hockten halt im Osten. Alle haben den Mauerfall erlebt und von da an lief es für Berlin ja sehr gut, Berlin wurde wieder Hauptstadt und die Journalisten konnten sich die Finger wund schreiben.

Irgendwann wurde dann eine Frau Bundeskanzlerin, sowas hätte es ja damals nicht gegeben, aber nun gut, auch mit der Reform kamen die Journalisten scheinbar klar und über den schwulen Aussenminister und den Bürgermeister verlieren die Journalisten in der Regel auch nur warme Worte.

Die Welt war in Berlin also in Ordnung, zumindestens fast, denn ein aufstrebender junger Regierungssprecher – ja der macht nun alles kaputt – denn mit diesem Tweet hier bei Twitter löste er aber was aus… der schlimme Finger. Steffen Seibert hat diese wahnsinnig wichtige Information tatsächlich auf Twitter veröffentlicht, bevor die anderen Kollegen vom Bundespresseamt die örtlichen Kollegen der schreibenden Zunft per Fax, per e-Mail, per Rauchzeichen, per Klopfzeichen oder per stille Post über den Besuch von Tante Merkel bei Onkel Obama informiert hatten.

Das geht doch nicht, wie kann der Steffen Seibert sowas nur tun? Jetzt kommen ja die ganzen Online Journalisten und verbloggen das ganze schon, das heißt – was morgen in der Zeitung steht ist Geschwätz von gestern was keiner mehr lesen will – also musste sich Dr. Steegmans vor die Kamera setzen und dem Kreuzverhör der versammelten Journalisten bestehen, welches er meiner Meinung nach mit Bravur bestanden hat:

Wer sich also mal 20 Minuten langweilen möchte, darf es sich gerne anschauen, ich kann es aber auch kurz wiedergeben. Die anwesenden Journalisten beschweren sich darüber, dass Steffen Seibert über seinen Twitter Account diese Info rausgegeben hat bevor diese informiert worden sind, desweiteren wird erklärt, dass Twitter nicht „sicher“ sei und die Frage erörtert, ob demnächst Tweets vom Regierungssprecher als Quelle genutzt werden oder nicht. Scheinbar waren die Schreibtischtäter davon entsetzt, dass nun von der Bundesregierung Bürgernähe gezeigt wird und noch entsetzter war man über die Tatsache, dass man als Journalist sich neben dem Fax-Gerät und dem e-Mail Schreibgerät nun auch noch ein Twitter-Nutzungsapparat auf dem sowieso schon zu kleinem Schreibtisch stellen soll um umfassend informiert zu werden. Dr. Steegmans ist der stellvertretene Regierungssprecher, Steffen Seibert hatte bestimmt keine Zeit, er war ja mit twittern beschäftigt ;).

Armes Deutschland: In Libyen ist Krieg, in Japan strahlt es ununterbrochen aus dem Atomkraftwerk, in Deutschland weiß man nicht was man tanken darf und ich weiß nun gar nicht wem ich danken soll, denn über das Video haben nun schon so viele gebloggt, getwittert, dass ich nun einfach mal (via Facebook) schreibe – und danke an die Kollegen im Großstadtdschungel, die mir zumindestens mit der Pressekonferenz gezeigt haben, dass wir in Deutschland scheinbar wirklich keine wichtigen Probleme haben wenn diese sich – mit Verlaub – über so einen Scheiss aufregen. Ich persönlich finde es gut, dass sich die Regierung „volksnah“ zeigt und die Informationen ungefiltert an die Leute weitergibt, die es interessiert und scheinbar tun das (Stand heute) über 16.000 Leute die dem Twitter Account von Steffen Seibert folgen, damit hat Steffen Seibert als Regierung Sprecher bei Twitter schon eine gewissen Reichweite in Deutschland und darf sich und seinem Team auf die Schulter klopfen, wenn es die Stifthalter im Anzug schon nicht tun.

Bald werden die Drohnen die Weltherrschaft an sich reissen…

Dienstag, 29. März 2011

…da bin ich mir ganz sicher 😉 – Nachfolgendes Video habe ich bei Neoblogismus entdeckt:

Schon beeindruckend, oder? Bald spielen die bestimmt auch noch Tennis oder Volleyball, doch ganz ehrlich? Da würde ich dann nicht mehr zuschauen und solche Anblicke vermissen:

Jaja, ich bin ja auch „nur“ ein Mann… und eine AR.Drone werde ich mir nun immer noch nicht kaufen, auch wenn man damit jonglieren bzw. einen Ball in der Luft halten kann / könnte.

Blogvorstellung + Audio und Video Podcast Empfehlungen des Monats März

Montag, 28. März 2011

Ellen Bogen, Wayne Interessierts, Andy Biotika, Nico Tin, Axel Schweiß, Peter Silie, Mario Nette, Nicky Tuch, Dennis Schläger, Dennis Ball, Rainer Zufall, Claire Grube, Claire Werk, Anna Bolika, Wilma Knuddeln, Klaus Thaler, Curry Wurst, Lilly Buttaner, Tino Saurier, Klaus Trophobie, Anna Nas, Sarah Jewo, Jo Hannes Bäre, Tom Ate, Anna Konda, Bernhard Iner, Karl Laschnikow, Theo Dorant, Pia Nist, Thomas Dos, Sean Steinfeger, Ali Baba, Karl Freitag, Mario Nese, Ben Zin, Nico Rette, Tom Bola, Maik Rofon, Marie N. Käfer, Jack Pot, Eugen Jehowas, Andreas Kreuz, Mary Christmas, Joy Stick, Roy Ber, Bernd Stein, Eva Kuierung, Bob Tail, Frank Reich, Frank Furt, Franz Brandwein, Toni Kum, Anna Lyse, Ken Guru, Jim Panse, Hilde Gard, Leo Pard, Pitt Bull, Knut Schen, Jo Ghurt, Rosa Rium, Johannes Kraut, Nico Laus, Mo Zarella, Moni Tor, Kai Ro, Zoe Krates, Simon Vierzig, Bea Tmung, Lars Vegas, Sandy Jego und Gordon Bleu haben mich heute schon angerufen, ich sollte doch mal wieder ein paar Blogs / Podcasts und so weiter empfehlen, ja bin ich denn hier der Empfehlbär?

Aber nun gut:

Meine 3 Lieblingspodcasts / Audio Podcasts die ihr hören solltet:

Na Servus mit Annik und Alex (dem Podpimp) – aktuelle Folge: irgendwas versautes
Blick über den Tellerrand (nur mit Alex, dem Podpimp)
Fanboys (auch wenn ich mich selber nicht als Fanboy sehe)

Meine 3 Lieblings-Videopodcasts:

Fernsehkritik.tv (sehr gut)
Heute Show (natürlich auch sehr gut)
Extra3 (auch vom feinsten)

Lieblings-Blogs habe ich nicht, wäre auch vermessen, denn irgendwie sind alle Blogs die in meinem Feedreader so rumlungern total verschieden, daher hau ich hier einfach nun mal ein paar raus, die ich heute noch gelesen habe:

Bei BENM.AT habe ich erfahren, dass es das iOS 5 wohl erst im Herbst geben soll, fände ich schade, denn ich hoffe ja immernoch auf ein iPhone 5 im Juni. Beim MC Winkel (ja auch den Vogel lese ich) gibt es 7 Beispiele wie man am besten mal keine Fenster putzen sollte, auf laester.TV gibt es das ultimative iPad 3 x Umboxing Video.

 

Jens der Restauranttester: Restauranttest Eiserner Anton Bielefeld – Kritik wäre untertrieben …

Sonntag, 27. März 2011

Jeder der mich kennt, der weiß, dass ich lieber Essen gehe, als mir selber etwas in der Küche zu brutzeln. Ich bin nun kein Feinschmecker, für mich reicht auch ein leckeres Schnitzel und darauf hatten wir heute alle Hunger. Beim Mountainbiken fahren wir oft am Eisernen Anton in Bielefeld vorbei, dieses Restaurant wurde vor ein paar Monaten renoviert und wir haben quasi die Renovierungsarbeiten live mitbekommen. Ich war sogar schon mal im Eisernen Anton (und habe mir dort meine Trinkflasche auffüllen lassen) und daher kam ich heute auf die glorreiche Schnaps Idee mal im Internet zu schauen, ob es da denn wohl Schnitzel gibt.

Die Speisekarte im Internet bietet einiges für die Fleischeslust, also nix wie hin zum Eisernen Anton (welches übrigens neben einem Restaurant auch noch ein Biergarten und ein Hotel hat). Einen Parkplatz gab es direkt vor der Tür, da gibt es für den lauffaulen Jens schon mal nichts zu meckern. Die Bedienung hat uns einen Platz zugeteilt und fragte uns auch recht schnell nach den Getränken: Apfelschorle, Spezi & ein Malzbier sollten es werden, sie hatte wohl zunächst Apfelschorle, Cola und Weizen hell verstanden, aber das konnten wir noch retten: „Apfelschorle, Spezi und Malzbier dunkel!“

Als wir auf die Getränke gewartet hatten war ich doch etwas über die Speisekarte verwundert, wo waren denn die Schnitzelgerichte die es im Internet gab? Die fehlten nämlich ganz… also warteten wir auf die Bedienung und ich ließ meinen Blick so durch den Gastraum schweifen. Als ich dort einen Elektroheizstrahler gesehen hatte war ich doch schon etwas verwundert, aber der passt meiner Meinung nach gut zum Rest des Besuches:

Als die Bedienung die Getränke brachte fragten wir nach den Speisen aus dem Internet, eine 2. Dame kam dazu mit den Worten: „Schnitzel? Können wir machen!“ und ich war schon beruhigt, immerhin wurde hier ja unser Wunsch erfüllt. Um mir die Wartezeit zu verkürzen spielte ich etwas mit der Digicam, erspähte den fast leeren Salzstreuer und spätestens da hätte ich mir doch Gedanken machen sollen:

…und nein, den Inhalt habe ich nicht extra für das Foto vorher in die Handtasche meiner Begleitung gekippt. Ich schaute nach draussen aus dem Fenster und war schon etwas irritiert von den vielen schwarzen Punkten auf der Scheibe, als dann eine Fliege hinzukam wusste ich auch wer für dieses Kunstwerk verantwortlich war, die Scheibe wurde also ein paar Tage nicht mehr geputzt – kann im Stress ja schon mal passieren, solange das Essen gut ist (wovon ich ja immer noch ausgegangen bin) kann man mit sowas ja leben. Die Tischdecke war vor unserem Besuch auch schon verschmutzt, aber auch hier hatten wir in der Vorfreude auf die Schnitzel beide Augen zugedrückt.

Das tot fritierte Stück Fleisch kam bei mir so auf den Teller:

…nunja, was soll ich sagen? Es war kein Meisterwerk der Kochkunst, bei dem Schnitzel meiner Freundin mit Champigon Rahmsauce war die Sauce leider nicht einmal mehr lauwarm (von den Pilzen mal ganz zu schweigen), die Zigeunersauce war zwar okay, dafür muss ich wirklich gestehen – das Schnitzel (und da kann man eigentlich nicht viel verkehrt machen) – lag einfach zu lange in der Pfanne (wobei ich hier eher auf Friteuse tippen würde). Das Fleisch war auch von innen nicht weiß sondern eher gräulich und leider wirklich nicht schmackhaft, ich kippte mir also noch Salz (etwas war ja noch vorhanden) und Pfeffer darüber.Die Panade hat sich vom Schnitzel gelöst und war teilweise dicker als das Schnitzel selbst, ihr merkt schon – das totgeklopfte und danach noch panierte Tier war definitiv kein Orgasmus für die Gaumen.

Die Bratkartoffeln waren tadellos doch als ich das Schnitzel beiseite gehoben hatte (wie soll man es denn sonst schneiden) entdeckte ich die Extrabeilage:

Restaurantkritik Eiserner Anton Bielefeld

Ist auf diesem Bild etwas schwer zu erkennen, da ich das Gimmick auch nicht mehr auf den Teller haben wollte habe ich es hier mal „entfernt“ und auf einem extra Teller platziert:

Restaurantkritik Eiserner Anton Bielefeld

Die Fliege war übrigens nicht mehr unter uns, zappelte also nicht mehr und kann so (meiner Meinung nach) auch nicht gerade erst auf den Teller geflogen sein und wenn – dann hätte sie sich vorher noch wie Mac Gyver unter das Schnitzel und die Zigeunersauce werfen müssen. Für mich war das Schnitzel danach „gegessen“, ich schob lustlos und frustvoll meine Reste zusammen, wischte mir den Mund ab und wartete.

Als die Bedienung kam und fragte ob es geschmeckt hätte sagte meine Freundin: „Meine Sauce nicht so, war nicht so mein Fall“ und ich schilderte wahrheitsgemäß „Bis zur Fliege war es okay!“ und zeigte auf die Fliege. Die Dame nam sich den Teller mit der Fliege und schaute darauf als ob sie schnell noch nach einer Ausrede oder einer Belehrung suchen müsste aber es kam nichts, es kam ehrlich gesagt gar nichts. Ohne ein Wort zu sagen räumte sie den Tisch ab und ging. Ihre Kollegin kam dann später (nachdem meine Freundin schon den Speiseraum verlassen hatte) zum abkassieren.

Bargeldlos zahle ich gern, ich habe immer etwas Kleingeld in der Tasche (für Trinkgeld, für ein Eis, für eine Zeitung) aber größere Ausgaben zahle ich inzwischen gerne mit der EC-Karte, also legte ich die EC Karte hin, als mir die Dame ein 38,40 € auf einem handschriftlich geschrieben Zettel präsentierte, über die Antwort war ich nicht mehr wirklich verwundert: „Oh EC ist gerade schlecht!“ – auf mein „Wie?“ antwortete die Dame noch mal „EC Karte ist gerade schlecht!“

In meinen Gedanken musste ich schon fast lachen, hatte mir nämlich gerade überlegt, ob das EC Kartenlesegerät wohl auch schon dort gegessen hätte. Also zahlte ich bar, auf mein sonst sehr üppiges Trinkgeld (ich gebe immer zwischen 15 und 20%, weil ich weiß wie hart der Job in der Gastronomie und wie schlecht die Löhne sind) habe ich verzichtet, denn ich musste ja auch auf eine Quittung verzichten und selbst den handgeschriebenen Zettel brauchte die Bedienung noch für ihre Chefin. Ich weiß nicht ob es den beiden event. spanisch vorgekommen ist, dass ich Fotos von dem Essen gemacht habe und ggf. so mir kein weiteres Beweismittel in die Hand geben wollte oder ob es dem EC Kartenlesegerät und dem Belegdrucker / Quittungsdrucker wirklich schlecht gegangen ist, dass entzieht sich leider meiner Kenntnis.

Es mag sein, dass es heute ein einmaliges negatives Erlebnis gewesen war, es mag auch sein, dass es sonst dort sehr gut schmeckt, es mag auch sein, dass der Service sonst viel besser ist, aber meiner Meinung ging dort heute von Anfang bis zum bitteren Ende alles schief was nur hätte schief gehen können.Ich würde nun auch gerne lobende Worte über die nette, zuvorkommende Bedienung, die ja in der Regel bemüht ist dem Gast den Aufenthalt so angenehm wie nur möglich zu machen, verlieren aber selbst das kann ich leider nicht. Spätestens nach der Fliege hätte ich zumindestens eine Entschuldigung verlangt, die beiden Damen die uns bedient hatten hätten meiner Meinung nach wissen müssen wie sie den Gast „beruhigen“ können, damit dieser so etwas nicht negativ weiter berichtet oder sich gar 20 Minuten hin setzt und diesen Blogbeitrag hier schreibt – aber eines ist Gewiss: Mich und meine Famile sieht das Restaurant Eiserner Anton in Bielefeld nie wieder!

Ich werde die Tage dann natürlich auch noch für die Webseite Restaurant-Kritik meine Meinung niederschreiben, in Kurzform versteht sich, was allerdings nichts an der Berurteilung ändert:

Besucht am: 27.03.2011 zum Mittagessen
Anzahl der Personen: 2 Erwachsene, 1 Kind
Was wurde gegessen? siehe oben
Wie war die Begrüßung? zweckmäßig
Wurde uns ein Tisch angeboten? ja, auf Wunsch sogar am Fenster
Gab es eine Empfehlung? nein
Wie war die Wartezeit auf das Essen? 20 Minuten
Wie war die Qualität des Essens? nicht zufriedenstellend
Waren die Zutaten frisch? entzieht sich meiner Kenntnis
War der Koch kreativ? nur in der Auswahl der Temperaturen der Speisen
Sah das Essen gut aus? nicht nach meinem Geschmack
Wie war das Ambiente? Der Gastraum entsprach nicht meinem Geschmack
Was sollte verbessert werden? am Service sollte gearbeitet werden, Fehler dürfen passieren, aber man muss diese auch im Dialog (er)klären
Sauberkeit des Restaurants? siehe oben
Sauberkeit der Toilette? wie erwartet

 

Gestern stand so ein geiler Kübel neben mir …

Sonntag, 27. März 2011

… so einen Opel Astra F Caravan (ja, der ist da auch auf dem Bild zu sehen) wollte ich schon immer mal haben und mit dem Putzeimer habe ich mir den Blütenstaub von den Scheinwerfern geputzt! Kleiner Scherz, der Audi R8 ist natürlich ein richtig tolles Auto, doch in letzter Zeit sehe ich davon immer mehr Fahrzeuge durchs Land rollen – klar, der Frühling ist da – die Saisonkennzeichen Piloten sind wieder on Tour, das Wetter ist schön usw.  doch irgendwie mausert sich der Audi R8 doch zum „Volksauto“ genau wie Porsche.

Ich kann mich noch an meine Kindheit erinnern (auch wenn die schon ein paar Jahre entfernt ist) und ich weiß auch noch, wie „selten“ es war einen 911er zu sehen. Heute hat es ja schon fast den Anschein, dass man so einen Porsche beim Pfund Kaffee dabei bekommt ;). Okay, etwas überspitzt eventuell, aber so ungefähr kommt es mir halt vor. Ich finde das ürbigens schön, denn ich sehe lieber formvollendete Fahrzeuge auf der Straße die mir beim Anblick schon das Wasser im Munde zusammen laufen lassen (ja, ich bin Blechgeil) als rostige Karren (wobei die auch einen gewissen Charme versprühen können (wenn die Flex angesetzt wird)) und trotzdem teste ich zur Zeit Autos mit Schiebetüren – warum? Weil ich es kann – und vor allem weil ich es will… die Entscheidung für mich persönlich ist auf den VW Caddy Roncalli Trendline gefallen, der wird es werden – reine Vernunftsentscheidung (genauso wie beim iPad2). Mit 18 Jahren habe ich wert darauf gelegt eine möglichst tiefe Karre zu haben, die möglichst viel Krach gemacht hat und den Kofferraum habe ich durch diverse Klangexperimente künstlich verkleinert. Heute lege ich nicht einmal mehr Wert auf Alufelgen und freue mich, demnächst einen Rückenschonenden Sitz zu haben und einen Einstieg wo ich nicht erst ins Auto fallen muss, wie der Mensch sich in 14 Jahren so verändern kann. Also muss ich kann ich demnächst (aus etwas erhöhter Sitzposition) weiterhin auf die sportlichen Fahrzeuge herabschauen 😉

Zum Träumen bin ich nächste Woche übrigens auf der Techno Classica und schaue mir dort Oldtimer und Youngtimer an, was Audi auf der Techno Classica 2011 zeigt weiß ich ja schon und auch den Messeauftritt von Opel kann ich mir zusammenreimen, dort gibt es wohl den Manta 400 zu sehen, einige Raketen Fahrzeuge und den Opel GT mit Elektroantrieb. Obwohl er nicht zur Techno Classica passt darf man sich auch den Ampera anschauen und das werde ich tun, denn das Konzept finde ich „interessant“ wenn auch für mich persönlich unwirtschaftlich.

Warum ich mir kein iPad 2 kaufen werde … (will ja schließlich kein Brett vorm Kopf haben)

Sonntag, 27. März 2011

…liegt klar auf der Hand: Ich habe ein iPad! War es Donnerstag noch „state of the art“ ist es seit Freitag „ach, das alte iPad“ und nun gibt es halt ein Nachfolger. Meiner Meinung nach ein Facelift um es mal in der Automobil-Sprache zu beschreiben. Die Apple-Jünger standen natürlich Schlange für das Ding und Steve Jobs dürfte sich freuen, denn das iPad 2 ist nun erstmal ausverkauft und genügend Bestellungen sind wohl auch schon vorhanden.

Gestern hatte ich das iPad 2 in der Hand und ich hätte es sogar kaufen können (ja, sowas geht auch ohne stundenlanges anstehen) aber ich habe es gelassen, denn ich sehe nun wirklich keinen Vorteil in den beiden Kameras und das iPad 1 ist mir schnell genug. Ich hab quasi den Audi A8 S8 der „alten iPads“, nämlich das vollausgestattete mit 64GB Ram und 3G, dementsprechend auch GPS. Für alles was ich mit dem Ding machen will ist es schnell genug: mailen, lesen, surfen und hin und wieder noch navigieren.

Caschy brachte es in seinem Blogbeitrag ganz gut auf den Punkt, die Meinung teile ich, daher erspare ich mir das getippe und verlinke einfach mal: klick – Carsten sieht es auch nicht so klischeemäßig, denn scheinbar gibt es ansonsten ja nur 2 User-Arten: Apple-Hasser oder Apple-Liebhaber. Im iPad Blog hatte ich letztens noch darüber berichtet, dass die APP-Entwickler nun dazu hingehen das iPad als Spielekonsole zu missbrauchen, ich weiß noch nicht wie ich das finde, es macht sicherlich „mehr Spaß“ die Spiele am Fernseher zu spielen, aber dafür brauche ich ja in der Regel auch kein iPad / iPad 2, oder?

Zum Thema fotografieren / filmen mit dem iPad 2: Nette Idee, aber ich möchte damit nicht durchs Land rennen und filmen / fotografieren – wie sieht das denn aus? Bei einer Kamera wissen andere was man da gerade macht, aber haltet euch mal so ein Brett vor den Kopf, daher hier meine Idee für iPad 2 Nutzer:

Meine Kritik zum iPad 2 hatte ich ja schon frühzeitig hier abgelassen, von daher hat sich diese nur bestätigt. Mich störten übrigens die seitlichen Tasten beim iPad 2 gestern etwas, die finde ich beim „alten iPad“ etwas besser angeordnet, also wer nicht unbedingt mit dem Ding fotografieren / filmen möchte darf sich nun über die fallenden Preise vom ersten iPad freuen, denn während die neuen iPads weggehen wie warem Semmel gibt es nun die alten iDevices zu „Brot vom Vortag“ Preisen…

 

Was guckst du? Meine Blogempfehlungen am Freitag …

Freitag, 25. März 2011

…mal wieder ein paar Links streuen:

Bei laester.TV gibt es alle Echo Gewinner 2011, einige Zeitungsberichte verschweigen ja gerne mal ein paar Künstler und Korinna Kramer hat bei dem Modelwettbewerb ( von TV Total gewonnen. Hier gibt es einen Opel Calibra im Porsche Look zu sehen und bei Peer gibt es im Blogprojekt auch wieder ein paar neue Tipps für Blogger (oder die es mal werden wollen).

Wer sich mal einen Schienenzeppelin anschauen möchte sollte es jetzt hier tun, sowas gab es wirklich mal, unfassbar, oder? Björn zeigt hier mal wieder ein paar Langzeitbelichtungen von der A40 und Thomas feiert den 4. Bloggeburtstag (und verlost dabei sogar etwas, also gratuliert ihm mal, denn 4 Jahre muss man erst einmal durchhalten)

Thomas hat 1453 veröffentlichte Beiträge und 6872 Kommentare und jetzt wird es komisch, ich habe Stand heute genauso viele Beiträge wie der nachfolgende Screenshot beweist:

…und auch bei den Kommentaren sind wir gar nicht so weit auseinander, die 26 offenen Kommentare bei mir sind übrigens auch Spam Kommentare die ich ggf. noch mal verwursten wollte, denn einige davon sind echt „lustig“. Nun wünsche ich euch aber erstmal ein schönes Wochenende!

 

Probefahrt: Fiat Qubo + Fiat Doblo – 2 Autos von Fiat – beide mit Schiebetüren …

Mittwoch, 23. März 2011

Ich spezialisier mich hier nun auf Fahrzeuge mit Schiebetüren, nach dem Ford Grand C-Max und dem VW Caddy Roncalli hatte ich heute direkt das Vergnügen 2 Fahrzeuge mit Schiebetüren zu testen. Beide stammen von Fiat und beide wurden mir für diesen Blogbeitrag zur Verfügung gestellt vom Fiat Autohaus in Bünde ! Ich darf natürlich trotzdem hier meine Meinung wiedergeben und das werde ich nun tun, habe auch ein paar kurze Videos und vor allem ein paar Bilder mitgebracht:

Fiat Qubo:

Der Fiat Qubo ist ein kleiner wendiger Stadtflitzer mit kompakten Abmessungen, trotzdem bietet der Fiat Qubo relativ viel Platz und verfügt vor allem über 2 Schiebetüren. Die Ausstattung ist durchaus zeitgemäß, der Wendekreis mit 9,95m extrem klein (das habe ich dann natürlich auch direkt ausprobiert). Der ebenerdige Kofferraum verfügt über eine niedrige Ladekante und bietet Platz für 329 Liter.


Wenn man die Rückbank rausschmeisst schluckt das kleine Raumwunder sogar 2500 Liter. Im Innenraum gibt es Stoff, die Verarbeitung ist gut und es gibt zahlreiche Ablagen. Ehemalige Manta-Fahrer müssen den Qubo allerdings meiden, denn den Ellbogen kann man nicht bequem auf die Türkante legen, die Fenster lassen sich nämlich nicht komplett versenken, bzw. fahren die Fenster nicht komplett in die Tür. Dieses liegt an der Bauart, die Scheiben sind einfach zu groß für die Türen.

Hinten gibt es Ausstellfenster, in den Sondermodellen Dynamic und Trekking gibt es allerdings auch eine manuelle Klimanlage die für kühle Frischluft sorgen könnte. Der variable Innenraum, die niedrige Ladekante und die Kopffreiheit spricht auf jeden Fall für den Qubo, er fährt sich recht spritzig, die kompakten Abmessungen machen ihn zum idealen Cityflitzer. Die Dieselmotoren sind recht sparsam, es gibt auch eine Erdgas Variante (dort ist der Gastank im Unterboden montiert).

Die 1. Inspektion ist beim Fiat Qubo übrigens erst nach 35.000 km fällig auch diese Tatsache macht den Mehrzweck Cityflitzer Qubo zu einem idealen Zweitwagen. Der 1.4 Liter Benziner gibt es in der Active Ausstattung ab 13.200 €, wer etwas mehr Luxus haben möchte sollte zum Fiat Qubo MyLife oder zum Fiat Qubo Trekking greifen, diesen gibt es jedoch nur als 1.3 16V Diesel Motor mit 75 oder 95PS und dort fangen dann die Preise bei 17.900 € an.

Wer etwas mehr Platz benötigt (denn natürlich hat der Qubo auch seine Grenzen), der könnte zum Fiat Doblo greifen:

Fiat Doblo:

Der Doblo ist ein wahres Raumwunder, jedoch kann ich hier schon direkt sagen, dass der kleine 1.4 16V Benzin Motor mit dem Gewicht vom Doblo etwas überfordert ist, hier sollte man also entweder zu, 1.6 16V Diesel mit 90PS oder 105PS oder zum 2.0 16V Diesel Motor mit 135PS greifen. Die Preise fangen bei 15.750 € für den Benziner und 17.650 € für den kleinen Diesel Motor an und natürlich steigen auch hier die Preise mit den Wünschen und Vorstellungen. Der Wendekreis vom Fiat Doblo beträgt 11,2 Meter. Das Kofferraumvolumen beträgt beim 7 Sitzer 133 Liter, wer die beiden hinteren Sitze ausbaut kann 790 Liter verstauen und wer auch die hintere Rückbank entfernt freut sich über ein Kofferaum Volumen von 3200 Liter. 610 kg dürfen zugeladen werden, danach ist Schluss mit lustig.

Hinter der bulligen Front versteckt sich entweder ein 1.4 16V Benziner, ein 1.4 T-Jet Benziner mit Erdgas (inkl. Turbolader und Ladeluftkühler), ein 1.6 16V Diesel Motor oder der 2.0 16V Dampfhammer mit 135 PS. Der sorgt natürlich immer noch nicht für ein Rennsport-Feeling, aber der größte Doblo schafft somit immerhin den Sprint von 0 auf 100 in 11,3 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 179 km/h, somit wird der Doblo zum schnellen Familien-Wagen + Hund + Kinderwagen + Kühlkiste + viel Platz für Kind und Kegel.

Der Verbrauch von den Dieselmotoren liegt zwischen 5-6 Liter auf 100 km, der kleinste Benziner genehmigt sich auch gerne zwischen 6 und 10 Liter, je nach Fahrweise und Zuladung halt, wer sich allerdings kein Ei unter das Gaspedal legt, wird den Doblo mit Benzin Motor wohl kaum unter 6 Liter fahren, es sei denn man wählt das Modell mit Erdgas.

Hier noch mal ein Video wie ich mit dem Fiat Doblo über meine Kamera gefahren bin:

Den Fiat Doblo gibt es natürlich auch in verschiedenen Ausstattungslinien, das Einsteigermodell heißt einfach Doblo Active, der Fiat Doblo Dynamic hat schon eine manuelle Klimanlage an Bord und weitere Annehmlichkeiten wie lackierte Aussenspiegel (elektrisch verstellbar), Funkfernbedienung, eine Gepäckraumabdeckung, einen höhenverstellbaren Fahrersitz und eine Mittelarmlehne. Beim Fiat Doblo MyLife gibt es zusätzlich noch ein Autoradio mit CD und MP3 Player welches man vom Lederlenkrad aus bedienen kann auch ein Navi gibt es dazu. Der Fiat Doblo Emotion hat ebenfalls ein Multifunktionslenkrad, 16″ Alufelgen, Nebelscheinwerfer, dunkel getönte Scheiben und Parksensoren hinten. Wer 7 Sitze möchte darf zum Fiat Doblo Family greifen, diese ist für alle Doblo Versionen lieferbar, ausser für den mit Erdgas Antrieb.

Sicherheit wird schon beim Einstiegsmodell groß geschrieben, ABS, ESP, Airbags, Servolenkung, Isofix-Kindersitzhalterungen sind serienmäßig an Board, eine Start & Stopp Automatik spart Sprit und die elektrischen Fensterheber vorne und die Zentralveriegelung erleichtern das Leben ungemein. Die Stoßstangen sind immer in Wagenfarbe lackiert. Den Doblo gibt es serienmäßig mit einer großen (recht schweren) Heckklappe, gegen Aufpreis kann man auch Heckflügeltüren inkl. Scheibenwischer bestellen, wer noch mehr Platz braucht, kann sich bei einigen Fiat Doblo Modellen noch ein Hochdach hinzu ordern.

Der Fiat Doblo ist in der Tat ein Fahrzeug, welches Ideal ist für alle die viel Platz brauchen, wer jedoch einen voll ausgestatteten Fiat Doblo kaufen möchte, muss schon tief in die Geldbörse packen, da gibt es zur Zeit von den Mitbewerbern auf dem hart umkämpften Familienfahrzeugmarkt bessere Angebote.

eBuzzing – Verdiene Geld mit deinem Blog mit Werbung in deinen Blogbeiträgen

Mittwoch, 23. März 2011

Sponsored Post

Wer nicht wirbt, der stirbt – ein altes Sprichwort an dem wirklich etwas dran ist, denn wir nicht gerade einen Selbstläufer als Produkt hat, der muss schon etwas werben um auf sich aufmerksam zu machen, mit eBuzzing gibt es nun eine weitere Werbeplattform, die es allerdings in der Tat in sich hat, denn hier werden keine Links verkauft. Die gesponserten (also bezahlten) Beiträge bleiben transparent, der Blogger kann / darf / sollte seine Leser darauf hinweisen, dass der Blogbeitrag bezahlt / finanziell unterstützt wurde und Tante Google freut sich auch über die Kennzeichnung der Links als „no follow“. Somit ist ebuzzing eine weitere nette Art um mit seinem Blog Geld zu verdienen

Weitere Informationen zum Verhaltenskodex gibt es hier: klick! Somit ist die Werbung total transparent und keiner muss sich vor einer Google PageRank Abstrafung fürchten, da schlägt doch das Blogger-Herz etwas höher, oder? Es gibt pauschal bezahlte Beiträge, es gibt aber auch Pay per View Videos, aktuell z.B. von Sony, aber auch andere namhaften Unternehmen wie z.B. PayPal, Levis, Adidas, L’Oréal, Dell und FHM hatten sich schon etwas „buzz“ mit ebuzzing besorgt. Dies ist übrigens auch ein gesponserter Blogbeitrag, denn eBuzzing hätte gerne noch ein paar Blogger aus Deutschland mehr in ihrem Portfolio, ich wurde also gefragt, über welche Marken ich gerne mal ein paar Worte verlieren würde. Automarken stehen da bei mir ganz oben auf der Wunschliste, gerne würde ich über aktuelle Entwicklungen, Trends, Ausstattungsänderungen ein paar Worte verlieren. Meiner Meinung nach gibt es auch viel zu wenig Blogbeiträge mit dem „Blick hinter die Kulissen“, da es darüber ja in der Regel auch zu selten Informationen gibt. Hier kann man sich registrieren, die Anmeldeseite ist (zur Zeit) noch auf Englisch, aber ich denke, dass man hier durchaus mit Schulenglisch weiter kommt: eBuzzing Registrierung: Verdiene Geld mit deinem Blog