Archiv für Juli 2011

Heute um 21:21 Uhr war es dann soweit …

Freitag, 29. Juli 2011

…der Moment auf den ich nun sooo lange (seit dem 19 Juli 2011) gewartet habe. Denn heute sprang der Kilometeranzeiger von:

um auf

Damit ist die vom Werk empfohlene Einfahrphase beendet. Ich selber hatte mir es ja selber vorgenommen und ich habe mich sogar daran gehalten: Nicht über 120 km/h, kein Vollgas und vor allem nie über 3500 U/Min. Tja, nun ist es soweit, aber morgen erhöhe ich dann die Beschleunigung und auch die Endgeschwindigkeit und dann kann ich euch spätestens in der nächsten Woche schreiben wie der VW Caddy sich so bei „zügiger Fahrt“ verhält.

Über die Werksabholung Hannover hatte ich ja hier schon gebloggt, genauso wie über die Kaufentscheidung, warum es ein VW Caddy Roncalli werden sollte. Ich werde hier im Blog nun einfach mal sporadisch was zu dem Auto schreiben, wenn alles gut und glatt läuft vermutlich eher weniger, wenn etwas schief läuft, dann garantiert etwas mehr.

Auf Jeep-People.com jetzt Jeep Botschafter werden … Jeep wurde 70 und feiert im social web!

Freitag, 29. Juli 2011


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Jeep wurde 70! 70 Jahre lang gibt es nun schon die amerikanische Marke. Wenn ich an einen Jeep denke, denke ich an Freiheit, Abenteuer und unkaputtbare Fahrzeuge. Ich denke an den Willy, den Jeep der US Army der später auch für Zivilisten zum Fahrzeug wurde und der sicherlich auch den Lifestyle der Marke geprägt hat, denn kein Fahrzeug vermittelt soviel Authentizität wie der gute alte Willy. Puristisch war er damals der gute alte Willy. Doch e gab nicht nur den Jeep by Willys, sondern auch später den CJ-6 der bei Kaiser-Frazer gebaut wurde, ab den 70er Jahren hieß es dann für 16 Jahre lang Jeep by AMC (wer kennt sie nicht, die Bösewichter von Cars 2). Zu der Zeit enstand der Cherokee und der CJ-7 sowie CJ-8. Ab 1986 hieß es dann Jeep by Chrysler und es entstanden Fahrzeuge wie der Grand Cherokee, der Wrangler und der Jeep Commander. Aktuelle Modelle heißen ebenfalls Jeep Grand Cherokee, Compass, Patriot, Cherokee usw. und irgendwie versprühen diese Fahrzeuge immer noch den Lifestyle, die Abenteuerlust, den Ruf der Wildness und das obwohl die meisten Fahrzeuge wohl nie den Dschungel sehen werden. Der Jeep prägte den Namen, denn lasst mal ein Kind einen Offroader zeichnen, er zeichnet vermutlich einen Willy – also einen Jeep.

So, nun lassen wir die automobile Vergangenheit mal etwas ruhen. Heute geht es bei Jeep schon etwas moderner zu. Und auch im Internet sind die Markeninhaber von Jeep schon längst angekommen. Ganz neu sind nicht nur die neuen Modelle, sondern ein ganz neuer Webauftritt der Marke Jeep. Mit http://www.jeep-people.com möchte Jeep gerne eine Brücke bauen, eine Brücke zwischen Social Media, Blog und der Marke und deswegen sind natürlich auch die weiteren Social Media Accounts von Jeep überarbeitet worden und die Marke Jeep zeigt damit ja die neue Verbundheit zum social web.

Auf Jeep-People können sich nun alle Fans der Marke virtuelle treffen, Informationen austauschen und natürlich auch diskutieren und eigene Erfahrungen teilen. Was andere Autokonzerne z.B. nur bei Facebook gestatten (wenn überhaupt) forciert Jeep nun auf einer eigenen Plattform. Jeep-Fahrer werden gebeten, ihr eigenen Geschichten, Erlebnisse zu erzählen. So gibt es aktuell z.B. Alex Bellini dessen Lauf durch die USA auf der Webseite verfolgt werden konnte, ihr seht, es werden dort nicht nur automobile Themen in den Vordergrund gerückt sondern auch Menschen die ihre persönlichen Leidenschaften besonders ausleben. Jeep unterstützt solche Menschen und bietet ihnen nicht nur die Plattform sondern auch noch weiterführende Unterstützung. Blogger die sich mit der Marke Jeep identifizieren, können sich in eine Mailing Liste eintraguen. Dort können diese Blogger dann zu weiteren Veranstaltungen eingeladen werden, bzw. über weitere Events / Veranstaltungen informiert werden. Jeep geht damit einen Schritt auf unkonventionelle Schreiberlinge im Internet zu, ein kleiner Schritt für Jeep ein großer für die bloggende Menschheit? Blogger die sich dafür interessieren können sich einfach auf jeep-people.com anmelden und dort natürlich auch eigene Texte veröffentlichen und somit die Aufmerksamkeit erhöhen. Unter all den Bloggern die bei jeep-people.com teilnehmen wählt Jeep einen Botschafter aus, hier geht es nicht nur um Traffic-Daten sondern auch um die Fähigkeit die Leserschaft zu motivieren. Also? Welcher Blogger stellt sich der Aufgabe? Welcher Blogger möchte der nächste Jeep Botschafter werden? Teilnehmende Blogger könnten unter Umständen sogar zu so tollen Events wie dem Goodwood Revival eingeladen werden, welches vom  16. September -18. September 2011 in Sussex (England) veranstaltet wird.

Das Universum von Jeep im Internet ist auf jeden Fall schon riesig, wenn man jeep-people.com als Planeten sieht, wird er von nachfolgenden Satelliten umkreist: Jeep bei Twitter, Jeep bei Facebook, Jeep bei Flickr, Jeep bei Youtube, wer mag kann nun also auch ein Blog-Freund von Jeep werden.

iPad App Textkraft – eine ideale App für Blogger und Leute die viele Texte schreiben müssen…

Freitag, 29. Juli 2011

Diesen Blog Beitrag habe ich mal nicht direkt online getippt, sondern mit der iPad App Textkraft. Textkraft ist eine App die einem in der Tat verdammt helfen kann wenn es um Formulierungen, Texte, Umschreibungen oder Synonyme geht. Gleichzeitig korrigiert die App auch Rechtschreibfehler und überzeugt auch durch verschiedenste Textimport Funktionen. So können diverse Daten via Mac und Windows auf das iPad geschoben werden, aber es können auch Texte aus e-Mails verwendet werden oder Texte die aus der Zwischenablage stammen.

Die App überzeugt mich alleine schon dadurch, dass anders lautende Formulierungen und ähnliche Wörter direkt angezeigt werden, hier z.B. mal ein Screenshot:

Ich suche nun also ein anderes Wort für genial und sehe, ich könnte die App auch als fantastisch oder bombastisch beschreiben und das ist in der Tat meine Meinung.

Hin und wieder kommen dort natürlich auch Wörter zum Vorschein, die man so niemals verwenden würde, andererseits habe ich nun auch schon Wörter kennengelernt die ich vorher gar nicht kannte. Das eingebaute Wörterbuch funktioniert zuverlässig, akkurat, fehlerfrei, gewissenhaft, pedantisch, penibel und tadellos. Ihr merkt schon, mit so einer App kann man als Blogger durchaus einen Mehrwert haben, besonders wenn man sonst immer die gleichen Formulierungen benutzt.

Die Texte können natürlich, selbstverständlich, erwartungsgemäß exportiert werden und via AirPrint sogar direkt aus der App heraus gedruckt werden. Speichern kann man die Texte auch oder halt per e-Mail versenden, so wie ich es nun machen werde für den nächsten Screenshot:

…anschließend habe ich dann nur noch den Text hier eingefügt und die Bilder hochgeladen, fertig war der Blogbeitrag! Also für mich auf jeden Fall eine Bereicherung, denn nun werde ich das iPad durchaus häufiger als Schreibgerät für den Blog missbrauchen, bis dato hat mir die offizielle WordPress App den Spaß daran nämlich etwas „verdorben“. Das hier war jetzt nur eine kurze Vorstellung der App, genauer unter die Lupe nehme ich die App für einen Beitrag für den iPadBlog, den ich da die Tage veröffentlichen werde.

Cat Content bei mir im Blog? Na gut! Nachbars Katze hat es erwischt…

Donnerstag, 28. Juli 2011

…die läuft hier nämlich aktuell rum als wäre sie hier zu Hause. Sie (die Katze) ist eigentlich ein er und ziemlich gut drauf. Wenn die Tür von der Terrasse offen steht kann es schon mal sein, dass man ein weiteres Tier im Haus hat. Ansonsten lümmelt sie im Garten rum und gibt sich dabei äusserst fotogen wie ich finde, hier mal ein paar Schnappschüsse:

 

Kino = Kohle in nicht (definierter Höhe) opfern… kleine Kritik aber nicht am Film : Cars 2

Donnerstag, 28. Juli 2011

…für einen relativ kurzweiligen Spaß. Ich war heute mit meiner Freundin und ihrem Sohn im Kino. Erwachsene zahlen 8,50 €, Kinder 6,50 € = 23,50. Für das Parken waren noch mal 2,50 € fällig und 15,20 € gab ich noch an Getränke und Popcorn aus. Insgesamt also 41,20 € für einen Film der sicherlich gut war, aber den ich mir auch genauso gut in ein paar Monaten auf DVD kaufen oder bei iTunes leihen hätte können. 41,20 € sind umgerechnet ca. 80 DM. Ja, ich weiß, eigentlich darf man nicht mehr umrechnen, aber ganz ehrlich, früher hat das keine 80 DM gekostet.

Gesehen haben wir übrigens (erstmal eine Menge Werbung, dann viel Vorschau) Cars 2. Der Film ist wirklich nett und vor allem auch für Erwachsene gut geeignet. Es sind einige versteckte Gags im Film, die Kinder sicherlich so noch nicht verstehen aber Auto Begeisterte Erwachsene sicherlich zum schmunzeln bringen. Vom Unterhaltungswert kann ich nur sagen, dass der Film mich überzeugt hat, der wird sicherlich auch (so wie sein Vorgänger) einen Platz im DVD Regal bekommen. Aber die Kosten sind einfach unverschämt. Klar, alles ist teurer geworden, natürlich kostet Personal Geld und sicherlich möchten die Filmverleiher auch viel verdienen. Aber so ein Kino Besuch muss doch auch für Familien „erschwinglich“ bleiben, gerade bei dem schlechten Wetter wo man nicht ins Freibad gehen kann wäre doch Kino sonst echt mal eine Alternative. Es gibt hier ein Angebot, da kann man 2 € sparen. Muss aber Sonntags Nachmittags ins Kino und das wollten wir nun auch nicht.

Hier gibt es noch eine Vorstellung von Cars 2 und einen kleinen Trailer zu sehen: klick. Ich habe vor kurzem dem Kleinen das Cars 2 – Hörbuch / Hörspiel geschenkt, daher wusste er schon was im Film passiert, das Hörbuch kann ich also jedem als kleines Geschenk empfehlen. Der Soundtrack von Cars 2 überzeugt mich selber nur Streckenweise, die Score Songs eher weniger, die „bekannten“ Lieder schon eher, aber davon gibt es auch nur 3 auf der CD. Hört doch einfach mal selber rein…

…auf jeden Fall weiß ich schon, warum ich viel Geld in DVDs stecke oder bei iTunes lasse und nicht ins Kino bringe. Denn zuhause habe ich keine ständig plabbernde fremde Dame neben mir sitzen die beide Armlehnen besetzt und auch Anspruch auf 2 Getränkehalter hat ;).

Dieses Jahr bin ich dabei… Picture my Day #6 2011

Mittwoch, 27. Juli 2011

Ich hab es so oft vorgehabt aber dennoch irgendwie verworfen, aber dieses Jahr, dieses Jahr denke ich dran – warum? Weil es Blogger gibt, die einen daran erinnern wie z.B. die Chaosmacherin oder Gregel.

Die Aufgabe vom  Picture my day Day #6 ist einfach:

Zeigt einfach am PmdD euren Tag in Bildern! Kein langes Gelaber, einfach Kamera oder Handy zücken und Fotos schießen. Am Ende des Tages oder auch am nächsten Tag dann die Bilder präsentieren.

Also, wer macht noch mit? Der Picture my Day Tag vom 6. PmdD ist übrigens am am Freitag den 12.08.2011, ein Freitag, also freut euch auf Bilder von mir, wo ich gerade #FF Tweets absetze und mich feierlich ins Wochenende stürze, dazu muss ich in der Regel einkaufen… oh oh… ob ich da wirklich mitmachen sollte? Na klar, macht doch Spaß!

Tage die man im Kalender am liebsten streichen möchte…

Mittwoch, 27. Juli 2011

…und nicht rot markieren. So ein Tag geht nun zu Ende und ich bin richtig froh darüber. Mein Vater war stets der „starke Typ“, das „Vorbild“, der Typ den niemand etwas anhaben konnte. Tja, heute wurde mein Vater operiert und lag da vor mir, so wie vermutlich ich damals vor ihm. Klein und zerbrechlich, nichts ist mehr geblieben von der Stärke, der Superheld wurde verwundbar. Aufmerksame Leser in diesem Blog werden bereits wissen, dass ich meine Mutter an die Volkskrankheit Krebs verloren habe, damals war ich 16-17 Jahre alt. Nun bin ich doppelt so alt und mein Vater bekam die Prostata heraus genommen. Die OP ist gut verlaufen, doch er war sichtlich gezeichnet von den Strapazen der OP, vermutlich auch von der Angst vor ihr und vor allem von den Gedanken die ihm durch den Kopf gegangen sein werden. Wir haben heute nicht darüber gesprochen, wir waren heute „lustig“ drauf und haben auch der Krankenschwester auf den attraktiven Hintern geschaut und frauenfeindliche Bemerkungen über den hübschen Arsch gemacht. Warum? Weil er in dem Moment lachen musste. Das tat ihm zwar auch weh, doch ich spürte, dass er genau das wollte. Kein Trübsal blasen, sondern einfach er sein, so wie er ist. Ein kleiner lustiger Kerl, mit dem man Pferde stehlen kann, den nichts aus der Bahn wirft und schon gar nicht so ein blödes Vieh namens Krebs.

Warum schreibe ich das hier? Nun, es ist 1. mein Blog, 2. eine Art Therapie, denn ich habe heute den ganzen Tag ein komisches Gefühl im Bauch und das musste nun mal raus. 2-3 Wochen bleibt der alte Mann nun im Krankenhaus, ich werde ihn also häufiger besuchen und somit auch häufiger ein Krankenhaus von innen sehen. Ich mag keine Krankenhäuser, die riechen schon so nach „Krank“ – kennt ihr das? Die Leute in so einem Krankenzimmer reden auch immer nur über Krankheiten, Operationen und was sie nicht alles durchgemacht haben. Aber da hört man zu und versucht die Gedankengänge genauso wie den Tag am liebsten aus dem Kopf zu streichen.

Danke für die Aufmerksamkeit, ein kleiner Lichtblick war heute dann immerhin noch nachfolgender Schnappschuss. Dafür bin ich dann tatsächlich mal angehalten und habe die Canon EOS drauf gehalten, ich denke das hat sich gelohnt:

Ein kleiner Lichtblick am Horizont, sicherlich kein Meisterwerk aber für mich, der heute tatsächlich mit den Tränen gekämpft hat, denn wer sieht schon gerne seinen Vater so leiden, ein kleines Zeichen: Jeden Tag geht die Sonne wieder auf und mit jedem Tag hat man eine neue Chance den Tag schön zu gestalten. Puh, ganz schön viel harte Kost nun so spät noch am Abend, so früh am Morgen und wann auch immer ihr das hier lest. Aber das gehört wohl dazu… Danke für die Aufmerksamkeit!

Ich werde Münster den Rücken kehren und mein Glück in der Ferne suchen…

Mittwoch, 27. Juli 2011

Münster, diese kleine Stadt in NRW eigentlich doch sehr lieb gewonnen habe war ja nun über viele Jahre, ja gar Jahrzehnte meine Heimatstadt. Ich habe viel erlebt in Münster, ging dort zur Grundschule, zur Realschule, machte dort meine Ausbildung und habe auch in Münster gearbeitet. Doch wie die meisten muss man sich irgendwann auch mal weiterentwickeln. Man mag nicht immer das gleiche sehen, man mag auch nicht immer das gleiche essen, man muss auch mal raus aus dem Alltag und der Gewohnheit.

Münster ist toll, gar keine Frage. Die Möglichkeiten zum Feiern sind ideal, da gibt es z.B. den Bereich am Hafen mit den Lokalitäten oder auch den Bereich der Innenstadt. Meine erste Disco die ich damals besucht hatte war in Münster das Jovel (ja das gibt es heute auch noch, zwar an einem anderen Ort, aber immer noch mit den gleichen Leuten). Ich lernte Auto fahren in Münster (nein, nicht in einem VW Golf sondern in einem Ford Escort) und als Wahl-Münsteraner bin ich auch zum Fahrradfahrer geworden. Selbstverständlich hatte ich auch schon mal einen Fahrradunfall und natürlich wurde mir in Münster auch schon mal ein Fahrrad gestohlen! Ich glaube wenn die beiden Fakten nicht eingetreten wären, wäre ich auch kein richtiger Münsteraner gewesen. In Münster sammelte ich meine ersten Strafzettel, leider auch meine ersten Punkte in Flensburg und in Münster hab ich mir auch beim freizeitlichen Fussballspiel schon das ein oder andere Band gedehnt (einmal sogar an beiden Füßen gleichzeitig). Den Münsteraner Zoo besuche ich auch heute noch gerne, die Münsteraner Altstadt ist wunderschön und das Schloß eine ideale Kulisse für die Kirmes, den Rummel der in Münster Send genannt wird.

Nun wird es Zeit so langsam Abschied zu nehmen, nicht nur Abschied von den Freunden, dem Freundeskreis und den Personen die man mag und nicht mehr täglich sehen kann, Abschied von gewohnten Dingen. Abschied zum Beispiel von dem vermutlich besten Döner Laden in Münster (Döner King), Abschied von lustigen Mittwoch-Abenden im schwarzen Schaf (Kult!), Abschied von gewohnten Fahrstrecken die man quasi schon blind fahren konnte. Natürlich muss ich mich nun auch von dem ein oder anderen Lieferservice in Münster (und da gibt es wirklich gute) verabschieden und mir nun neue in meiner neuen Heimat suchen, denn ich lasse mich immer noch lieber bekochen als selber hinterm Herd zu stehen.

Der Tag X ist zwar noch nicht gekommen, denn das Haus in der Ferne wird ja noch umgebaut. Aber wenn das soweit fertig ist, geht der Marathon los. Dann müssen die Seecontainer gepackt werden, die Spedition muss die Sachen abholen und mich mit Sack und Pack rüber bringen. Ein Visum brauchte ich nicht und ich musste auch keine Ausreiseanträge stellen, wobei die Transitstrecke von ähnlicher Qualität ist wie damals die Strecke von West-Deutschland nach Berlin ;)… denn ich ziehe…

 

…in das 75 km entfernte Bielefeld! Bielefeld gibt es ja nicht wirklich, über den Gag kann ich inzwischen auch nur noch schmunzeln, denn Bielefeld und vor allem einige Leute in Bielefeld habe ich echt in mein Herz eingeschlossen. Bielefeld ist toll und die Münsteraner werden mir verzeihen, wenn ich sage, dass ich mich hier genauso wohl fühle. Wenn allerdings die Arminia Bielefeld gegen den SC Preussen Münster spielt hole ich meinen grün weißen Schal wieder raus.

 

Aus Extrafilm wird smartphoto – ein kleiner Test und nun sind Marketingideen gefragt…

Dienstag, 26. Juli 2011

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Ich muss gestehen, ich habe noch nie so lange über ein Blogbeitrag gegrübelt wie bei diesem hier. Denn ich sollte nun nicht einfach irgendein Produkt testen und darüber schreiben, nein, dieses mal wurden meine grauen Zellen viel höher beansprucht. Vor Kurzem (besser gesagt am 13.07.2011) gab es einen Namenwechsel bzw. einen Markenwechsel und das habe ich so zuvor noch nie gesehen. Ein seit über 40 Jahre bestehender Name (Extrafilm) welcher seit über 10 Jahren auch online so verfügbar ist verschwindet nun und aus Extrafilm wird smartphoto.

Warum wurde aus Extrafilm smartphoto?

Über 90% der Umsätze werden über den digitalen Online Fotoservice generiert, daher sei der Begriff Film nicht mehr passend, aus dem Grund hat sich die Leitung dazu entschieden den kompletten Markenwechsel zu vollziehen.

Gibt es bei so einem Namenwechsel keine Risiken?

Na klar gibt es die, ungemein große sogar: Bestandskunden werden es vermutlich nicht merken, ggf. verwundert sein über einen neuen Namen. Aber ein gut eingeführter Markenname hat ja auch einen gewissen Wert, den muss sich der neue nun erstmal verdienen. Aber so ein neuer Name bietet natürlich auch neue Chancen, denn man kann diese Umbenennung natürlich in eine Art virales Marketing verpacken so natürlich die Macht des Social Media nutzen, die ja die alte Mund zu Mund Propaganda mehr oder weniger abgelöst hat.

smartphoto startet direkt mit einigen neuen Artikel, die es vorher nicht bei Extrafilm gab und natürlich gibt es zur Markteinführung von smartphoto Rabattaktionen. Das heißt bis Ende August gibt es wöchentlich verschiedene Aktionen, dann benötigt ihr auch gar keinen smartphoto Gutschein sondern könnt direkt so loslegen. So gibt es in dieser Woche aktuell noch ausgewählte Fotobücher günstig zum bestellen und in der kommenden Woche gibt es 2 Poster zum Preis von einem.

Was könnte smartphoto nun noch machen um den Namen bekannt zu machen?

Ich persönlich halte ja eigentlich nichts von der Veranstaltung von Gewinnspielen, denn wenn man ehrlich ist, kommen die Gewinnspielteilnehmer einmal und sind dann oft auf „nimmerwiedersehen“ verschwunden. Sie hinterlassen ggf. einmal einen Kommentar im Blog, liken einmal die Facebook Seite oder setzen einmal einen Tweet ab. Davon gibt es zwar einen kurzzeitigen Buzz für die neue Webseite aber für richtig nachhaltig halte ich das ganze nicht.

smartphoto macht ja schon einiges richtig, so gibt es eine Facebook Fanpage. Diese Facebook Seite würde ich, wenn ich für smartphoto tätig wäre, nutzen um zu informieren, zu moderieren und vor allem um den Dialog mit den Kunden zu führen. Ich glaube die öffentliche Beratung von Kunden bietet einen Mehrwert, denn ggf. werden so auch offene Fragen von anderen potenziellen Kunden schon vorab beantwortet. Auch mit Kritik sollte man öffentlich umgehen, denn so zeigt man als Unternehmen, dass man nah am Kunden ist und sich nicht hinter den Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Standardtext-Bausteinen versteckt. Das Gleiche gilt natürlich auch für die e-Mail Korrespondenz. Immer wenn ich eine persönliche Antwort bekomme, freue ich mich und sage es sogar in meinem Bekanntenkreis weiter – warum? Weil es heutzutage nicht mehr üblich ist. Über ein Hotel, welches über ein perfektes Social Web Monitoring verfügt habe ich letzens sogar einen Beitrag geschrieben, nur weil die mich gegrüßt und mir einen schönen Aufenthalt gewünscht haben. So simpel kann es sein sich einen Link zu „verdienen“. Verlinkungen kann man kaufen oder man kann sie sich verdienen, man kann natürlich auch Blogger „bestechen“ und auch das macht smartphoto bereits sehr geschickt:

Geld verdienen mit smartphoto:

Aufträge vermitteln und mitverdienen, was via Amazon und anderen Partnerprogrammen funktioniert, funktioniert natürlich auch mit smartphoto. smartphoto kann man über die Partnerprogrammanbieter Zanox, Belboon und Webgains bewerben und so für Aufträge eine Provision bekommen. Das ganze funktioniert sehr einfach und zur Zeit gibt es dort auch doppelte Provisionen. Wer also einen thematisch passenden Blog hat oder einen passenden Blogbeitrag schreibt der sollte sich das genauso überlegen wie diejenigen die ggf. eine Foto Homepage haben (die darf dann gerne auch statisch sein).

Was würde ich tun, wenn ich bei smartphoto für das Marketing verantwortlich wäre?

Nun, da es bei google+ noch keine offiziellen Firmenseiten gibt, würde ich mich da auch noch nicht anmelden. Also würde ich mich tatsächlich erstmal auf Twitter und Facebook beschränken, ich würde versuchen möglichst viele Leute zu erreichen. Blogs sind da natürlich eine gute Idee. Vermutlich würde ich versuchen Blogs anzuschreiben und diese zu Produkttests zu bewegen. Die Produkte würde ich kostenlos zur Verfügung stellen, die Blogger dürfen diese dann auf Herz und Nieren testen und sollen ihre Meinung natürlich verbloggen. Die Blogbeiträge würde ich auf der Facebook Seite von smartphoto veröffentlichen und mich dort dem Dialog stellen, natürlich würde ich auch in den jeweiligen Blogbeiträgen äussern. Um die Reichweite zu erhöhen würde ich smartphoto Gutschein Codes streuen, ich würde z.B. Fotoblogs oder Webseitenbetreiber die über Fotografie schreiben antexten ob die nicht auch am Partnerprogramm teilnehmen wollen, für die Leser springt dann ein personalisierter (also auf die Webseite) Gutscheincode heraus und die sparen dann zusätzlich. Ich würde auf die Qualität achten, denn wenn ich eines aus persönlicher Erfahrung sagen kann, dann folgendes: War früher jemand unzufrieden hat er nicht mehr bestellt und es seinen besten Freunden erzählt, ggf. auch noch mal im Bekanntenkreis – heute schreiben unzufriedene Kunden Blogbeiträge, Forenbeiträge, Tweets oder Facebook Nachrichten und erreichen damit unzählige Personen. Desweiteren würde ich die 01805-Hotline vermeiden, denn viele Kunden sind mobil unterwegs und möchten nicht 0,42 € für eine Minute bezahlen. Die Hotline würde ich über eine normale Festnetznummer erreichbar machen bzw. die normale Festnetznummer von smartphoto veröffentlichen, denn das würde mich dann auch schon wieder gegenüber dem Mitbewerber besser da stehen lassen. Man will ja nicht „gleichziehen“ sondern besser sein, man versucht als Unternehmen ja immer die kleinste Nummer zu sein: Die Nr. 1!

Was würde ich nicht tun, wenn ich bei smartphoto für das Marketing verantwortlich wäre?

Wenn ich durch das Social Web Monitoring festgestellt hätte, dass ein Kunde unzufrieden war würde ich das Thema nicht aussitzen. Ich würde den Kunden dann kontaktieren und versuchen eine Lösung herbeizuzaubern, denn oft kann man so aus einen unzufriedenen Kunden einen zufriedenen Kunden machen und gerade im Internet bekommen solche Aktionen ja auch zahlreiche Leser mit, was dann für einen Buzz sorgen dürfte. Ich würde auch nicht stillsitzen, neue Produkte müssen her und vermutlich auch neue Marketingideen. Das smartphoto den Dialog suchen will findet man ja schon auf der Webseite, denn dort ist der Twitter Account und auch die Facebook Seite schon verlinkt. Hier würde ich nicht den „Fehler“ machen und die beiden Dienste als reine Linkschleuder zu missbrauchen, hier würde ich ich definitiv informieren aber nicht nur über die eigenen Produkte, denn ganz ehrlich? Wer soll das denn lesen und gut finden? Ich würde ja auch nicht eine Fernsehsendung sehen in der der Moderator den ganzen Tag lang nur über sich erzählt, oder?

Was habe ich mir bei smartphoto gekauft?

Jaja, das geht auch in Richtung Marketing, wenn auch offline! Für rad-ab.com renne ich ja nun hin und wieder auch mal über die ein oder andere Messe / Veranstaltung und ich kann mir leider nicht alles merken. Viele Details versuche ich immer zu fotografieren doch einiges geht halt nicht, bzw. bekommen man ja oft noch Informationen die man sich kurz mal notieren möchte. Ich mache das ganz oldskool auf einem Notizblock und genau davon habe ich mir nun welche erstellen lassen, im passenden rad-ab.com Design:

Tja und weil man auf solchen Veranstaltungen ja immer eine Menge mit sich rumschleppen muss habe ich extra für die Autoveranstaltungen nun auch noch eine passende Umhängetasche bestellt und ihr glaubt gar nicht wieviele Kontakte man schon über so eine auffallende nach aussen getragene Blogwerbung schließen konnte. Die smartphoto Schultertasche bsteht aus Polyester und ist dunkelgrau. Der bedruckbare Taschendeckel ist abnehmbar und wird durch einen Klettverschluss gehalten, hier würde es ggf. Sinn machen, wenn smartphoto diese Taschendeckel einzelnd anbieten würde um so schnell eine Wechseltasche zu bekommen. Die Reissverschlüsse der Umhängetasche sind aus Metall und der Schultergurt ist verstellbar. In der Tasche sind noch mal Fächer untergebracht (in denen man dann seine Sachen suchen kann, Frauen werden dieses Phänomen kennen).

Meine ultimative Marketingidee für smartphoto:

Ich würde Mr. Smart entwickeln, eine fiktive Comic-Figur – nur alleine um Smartphoto ein Gesicht zu geben, der fiktive Mr. Smart könnte dann bei Facebook, im eigenen (noch nicht vorhandenen?) Blog aktiv werden und Kundenanfragen beantworten. Mr. Smart würde dann symbolisch für alle Mitarbeiter stehen und ggf. auch Einblicke in den Arbeitsablauf von smartphoto geben, wie werden die Bilder eigentlich entwickelt? Wie werden die smartphoto Grusskarten gedruckt, wie werden die smartphoto Poster hergestellt? Was gibt es für neue Produkte? So könnte Mr. Smart z.B. auch Hilfestellungen geben bei der Bestellung, z.B. wenn mal ein Bild zu klein ist, die Fotoqualität nicht ausreicht. Mr. Smart müsste nicht statisch auf der Webseite bleiben sondern könnte, da Mr. Smart ja auch einen (noch nicht existierenden) Blog betreibt sich auf die Kommentier-Reise durch die Blogosphäre wagen und so neue Verknüpfungen erschließen. Hierbei muss Mr. Smart natürlich darauf achten, nicht zum Werbespammer zu werden, denn die will ja nun wirklich keiner haben, aber das weiß Mr. Smart natürlich und kommentiert nur seine eigene Meinung zum Beispiel in den zahlreichen Fotoblogs und streut keine Werbelinks, denn die muss man sich verdienen und nicht erspammen. Mr. Smart könnte wie gesagt die smartphoto Fotogeschenkideen vorstellen, aber auch die neuen Produkte detailiert zeigen. Denn smartphoto hat da nun coole Schultertaschen die man selber bedrucken kann und auch Kinder bekommen nun einen passenden Kinder-Rucksack verpasst. smartphoto könnte Mr. Smart als Logo benutzen und Promoartikel mit Mr. Smart versenden, denn solche Artikel wirft man in der Regel nicht weg. Prospekte und Flyer landen hier auch direkt und (ich gebe es zu) ungelesen im Müll. Aber so ein bedrucktes Mousepad oder ein T-Shirt wirft man nicht weg. Ich könnte mir auch durchaus ein bedrucktes Puzzle als Marketing-Idee für Blogger vorstellen, denn wer will nicht erfahren was auf der geheimen Botschaft von Mr. Smart steht? So kann man eine Brücke schlagen und sicherlich auch den ein oder anderen Link ergattern. Also von mir würde es für sowas einen Beitrag geben, ich bin da ja ehrlich. Aufpassen muss man natürlich, denn nicht alle Blogger mögen es wenn man die Adressen aus dem Impressum dazu benutzt, ggf. vorher also anfragen.

Weiterführende Links zu smartphoto:

Puh, das war nun ganz schön lang oder? Und dabei habe ich echt versucht mich kurz zu fassen, nun hier gibt es noch ein paar weiterführende Links:

Firmenwebseite von smartphoto –  hier geht es direkt zu den Artikeln von smartphoto – und hier gibt es weiterführende Informationen über das oben schon angesprochene Affilitate Programm / Partnerprogramm von smartphoto.

Was würdet ihr tun? Wie würdet ihr smartphoto bekannter machen? Was würdet ihr nicht tun? Was habt ihr schon getan für euer eigenes Projekt?

Jetzt mach ich mir ein paar Feinde – mir egal – meine Meinung zum Tod von Amy Winehouse !

Montag, 25. Juli 2011

Soll ich nun Mitgefühl zeigen für eine Person des öffentlichen Lebens die ihr Leben wortwörtlich weggeschmissen hat? Wer etliche Entziehungs-Chancen verweigert bzw. nicht genutzt hat, hat doch quasi mit seinem eigenen Leben gespielt und das Spiel halt verloren. Amy Winehouse war doch nie ein Kind von Traurigkeit oder halt doch, ggf. war sie das und hat sich deswegen mit Drogen auf eine andere Ebene geschossen. Ich mochte ihre Lieder auch, gar keine Frage, aber wer mit seinem Leben spielt und verliert verdient meiner Meinung nach kein Mitgefühl. Eigentlich verdient sie noch einen nachträglichen Arschtritt dafür, dass sie ihr Leben weggeworfen hat.

Ich muss gestehen, das ist eine recht harte Meinung und möchte auch kurz erklären warum ich so denke: In meinem persönlichem Umfeld sind so viele gute Menschen an Krankheiten wie z.B. Krebs gestorben. Die haben gekämpft bis zum letzten Ende und trotzdem verloren, daher habe ich kein Verständniss für Leute die sich aus dem Leben saufen / koksen / whatever. Genauso wie ich kein Verständniss habe für Menschen die sich selbst das Leben nehmen.

Heroin, Cannabis und Kokain waren ja für Amy Winehouse keine Fremdwörter… scheinbar braucht man die auch für den Eintritt in den Club 27 (den ich gerne überlebt habe). Es sterben jeden Tag so viele gute Menschen, viele werden ggf. nur ein paar Tage alt, einige nur ein paar Jahre und „nur“ weil Amy Winehouse eine Person des öffentlichen Leben ist werden nun alle Zeitungen davon gepflastert. Die Erben werden sich freuen, denn die Lieder steigen aktuell in den Charts, auch ein Phänomen vom Club 27, danach verdienen die Erben teilweise recht gut.

Nun kann ich diese Beileidsbekundungen und diese Rest in Peace (RIP) Beiträge nicht mehr sehen… bin ich zu hart? Bin ich zu unmenschlich? Bin ich deswegen zu Gefühlskalt? Ich denke nicht… aber das war ja auch nur meine bescheide Meinung zum Tod von Amy Winehouse.  Ich verzichte nun auch darauf Amazon-Ref Links zu streuen, obwohl ich mir sicher wäre da nun ein paar Cents abgreifen zu können, denn das machen nun natürlich auch viele. Schnell auf den Todeszug aufspringen und den Hype nutzen um sich selbst zu bereichern…

Update:

Vor allem kritisiere ich natürlich die Medienwirksame Ausschlachtung des Thema, anstatt einfach nur auf das Thema Sucht und die Folgen hinzuweisen werden nun die Produkte von Amy Winehouse, ihre Alben, ihre Geschichte, ihr Werdegang nach vorne gepusht um so nach ihrem Ableben für Umsätze zu sorgen. Dafür haben andere dann einen viel größeren Arschtritt verdient. Ich weiß nicht wie es ist süchtig zu sein, ich denke, dass ist auch ganz gut so. Daher haben die Leute natürlich Recht wenn diese nun schreiben: Jens, halt die Fresse – haste keine Ahnung von. Dennoch teile ich hier meine Meinung einfach so mit, warum? Weil ich es kann – mein Blog – mein Abenteuerspielplatz!