Archiv für November 2012

Die Brigitte spielt online! „Männer die Skateboard fahren…“

Donnerstag, 29. November 2012

Viele Redaktionen spielen online mit. Muss man ja machen. Ist ja hipp, trendig und modern. Einige machen das sogar richtig gut. Einige Magazine finde ich Online z.B. besser als Offline. Durch den Mehrwert, durch das bewegte Bild, durch die Bildergalerien zum durchklicken.

Ich muss gestehen: Die Brigitte lese ich nur im Flugzeug und dann auch nur wenn ich schon sämtliche andere Magazine durch hatte. Also bringen wir es auf den Punkt: Die Brigitte les ich eigentlich nie! Doch heute, war die Brigitte online ein kleiner Star, auf einmal bekam Brigitte Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit durch ein Artikel, der in der Frauenzeitung selber sicherlich viel Zuspruch gefunden und keine Gegenreaktionen ausgelöst hätte. Doch online?

Was ist eigentlich passiert? Eine Redakteurin von der Brigitte, nennen wir Sie mal einfach Bianka, hat einen Beitrag (eine Kolumne?) über Männer die Skateboard fahren veröffentlicht. Wer danach googelt wird sicherlich eine Hand voll Screenshots von dem Beitrag finden. Bianka findet es halt suboptimal wenn sich ältere Herren (sie sprach von Männern Ü30) auf ein Rollbrett stellen. Skateboards seihen etwas für Jungs, für Kinder… doch nichts für richtige Männer. Das löste nun einen kleinen Shitstorm aus und einige „Kinder, Chaoten, Hirnlose“ haben die Gunst der Stunden genutzt und haben ihren geistigen Dünnschiss auf der Seite von Brigitte abgelassen. Kritik ist gestattet, doch beleidigend sollte keiner werden, schon gar nicht persönlich.

Meine Meinung zu dem heiklen Thema? Ach kommt schon, die Bianka hatte doch recht. Die typischen Männer über 30 sollen sich lieber in ein Sportwagen setzen und sich nicht auf ein Rollbrett stellen… da gehe ich ganz mit ihrer Meinung konform… (ist auch besser für meine Knochen). Ob sie deswegen nun alle anprangern muss die das tun? Halte ich für nicht klug! So ein Beitrag ins Netz zu stellen, hier wo die ganzen Skateboard-Zombies ja quasi nur auf einen Beitrag warten, um mit den Brettern die nicht die Welt bedeuten zurückzuschlagen… tja, war eine fragwürdige Idee. Anders rum: Ohne diesen Beitrag hätte ich vermutlich nie einen Beitrag über die Brigitte verfasst, ihr seht: Das Internet ist schon komisch!

Nun bin ich ja schön Ü30, ich darf mich nun also offiziell für Sportwagen interessieren! Danke Bianka! Danke Brigitte! Mein Leben wurde bereichert und ich fühlte mich heute dank dem Beitrag auch gut unterhalten! Morgen fahr ich nach Essen zur Motorshow, dort gibt es bestimmt knackige Fahrgestelle zu bewundern, da bin ich mir ganz sicher… und eine Person die mit Ü50 noch auf dem Skateboard steht ist auch dort. Titus Dittmann stellt am Stand von Ford nämlich sein neues Buch vor, hat auch etwas mit Brettern zu tun, die einige halt vor dem Kopf und die anderen unter den Füßen haben.

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Ohne Gründe. Meine Autobilder.

Freitag, 23. November 2012

Nicht meine besten. Aber auch nicht meine schlechtesten.

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Die Beiträge zu den Fahrzeugen findet Ihr natürlich auf Rad-ab.com!

Eigentlich müsste ich Sport treiben… Eigentlich… Ehrlich!

Montag, 19. November 2012

Wisst ihr was schlimm ist? Wenn eure Freundin / euer Freund Recht hat. Ihr das aber nicht einseht, bzw. zu spät merkt! Heute ist mal wieder einer dieser Tage. Der Blick auf die Waage ist zwar nicht erschreckend, dafür aber der Blick in den Spiegel. Was hängt denn da? Wo sind denn die Muskeln hin? Ist der Gewichtsverlust etwa nur dadurch zu begründen, dass ich Muskelmasse abgebaut habe? Vor 2 Jahren wog ich ca. 15 Kilo mehr, fühlte mich aber irgendwie Fit und hatte auch noch richtig Kraft in den Beinen. Damals fuhr ich auch noch (Stammleser werden sich erinnern können) regelmäßig Fahrrad, ging öfters mit dem Hund in den Wald usw.

Wunschgedanke: Jeden Tag Sport treiben! Ist-Zustand: Jeden Tag gestresst! Klar, ich müsste einfach mal das Zeit-Management angehen, Prioritäten setzen. Doch wo setzt man die? Als Freiberufler ist man da ja mehr oder weniger auf äußere Faktoren angewiesen und sogar davon abhängig. Dann hab ich noch eine Familie und ganz nebenbei muss auch noch Geld verdient werden. Unter uns: Alles ist von einander abhängig, die Grenzen da sind fließend. Das letzte mal als ich mein Mountainbike gesehen habe, ist nun wahrlich schon ein paar Monate her. Das steht nun in der Garage und wird dort wohl auch überwintern. Warum? Weil ich schon damals recht schnell festgestellt habe, dass ich im Winter nicht nach draußen will. Ich mag den Winter einfach nicht. Eine Rolle (für das Mountainbike) kommt mir allerdings auch nicht ins Haus, denn damit würde ich ja nur die Beine trainieren. Etwas mehr Kraft in den Oberarmen, im Rücken (ja, als Schreibtischtäter verkümmert vor allem die Rückenmuskulatur) könnte nicht schaden. Also: Schwimmen gehen! Doch was, wenn man nur mal zwischendurch etwas trainieren soll? Das wöchentliche Cola-Kisten-Training kann ja nicht alles sein. Sollte ich mir ggf. mal so eine Hantelbank zulegen:

Klar, die muss man dann auch benutzen, sonst wird es nichts mit den Oberarmen, dem Brustkorb, den Rücken. Ich war vor ca. 10 Jahren mal in einem Fitness-Studio angemeldet und habe eigentlich die Zeit immer nur auf so einer Hantelbank verbracht. Heute könnte man denken ich hätte da nur drauf geschlafen, doch ich war echt mal etwas stärker. Wie gesagt, ich merke inzwischen, dass die Muskelkraft nachlässt und da muss nun was passieren, denn durch das fliegen, das Auto fahren oder die Tätigkeiten am Schreibtisch wird es nicht besser. Wenn es wärmer wird werde ich also wieder aufs Mountainbike steigern, doch ich brauch auch etwas für das schlechte Wetter und ja – da bin ich Lusche genug – ich will nicht nach draußen. Dann lieber ein Workout vor einem Fernseher, sich z.B. über Schwiegertochter gesucht amüsieren und gleichzeitig ein paar Kilos stemmen, das hätte doch was.

Ich kenn mich persönlich ja ganz gut, ich habe schon bewusst darauf geachtet, dass die Hantelbank zusammenklappbar ist, denn für einen Kleiderständer ist mir das Sportgerät dann doch zu teuer. Ach, mal sehen. Ich werde noch eine Nacht drüber schlafen, oder zwei… oder drei. Eventuell wird es ja doch der Crosstrainer, auf dem die Herzdame dann auch ihr Workout machen kann.

Ich hab heute in den Playboy geschaut!

Freitag, 16. November 2012

Seit Jahren hatte ich heute mal wieder einen Playboy in der Hand. Nein, ich meine nicht Rolf Eden damit, sondern das Herrenmagazin. Dieses habe ich mir nicht gekauft, sondern mit dem diskreten Umschlag am Flughafen als Lektüre fürs Flugzeug bekommen.

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Einmal durchgeblättert kam mir der Gedanke in den Sinn: „Da sind ja mehr Männer als Frauen drin!“ – nun, der Sache musste ich doch auf den Grund gehen, oder? Also habe ich, wie ihr gerade ja schon festgestellt habt aus rein wissenschaftlichen Gründen mir JEDE SEITE vom Playboy ausführlich angesehen. Seiten bei denen Frauen definitiv den Hauptteil ausmachen bekamen einen Strich, genauso wie die Seiten wo die Herren der Schöpfung die Hauptrolle gespielt haben. Am Ende wurde abgerechnet und ich war echt verblüfft: Gleichstand! Ich habe das Poster nicht mitgezählt, sonst hätten die Damen ganz knapp gewonnen.

In der Nebenwertung gab es übrigens noch eine ganzseitige Flasche Bier und eine Flasche Jim Beam die ebenfalls sehr präsent ins Licht gerückt wurde, okay – Werbung! Weggehauen hat mich übrigens Jenny Mc Carthy. Jenny Mc Carthy nackt im Playboy, ich kann mich täuschen aber vor gefühlten 20 Jahren hab ich schon meine Unschuld an Jenny Mc Carthy verloren, doch lassen wir das – das Babe ist immer noch ziemlich heiß und zeigt sich nun unrasiert in der deutschen Ausgabe vom Dezember Playboy 2012 neben anderen Schönheiten.

Ansonsten haben es fast nur männliche Stars in das Hochglanzmagazin geschafft: Robbie Williams, Tom Tywker, Jude Law, Steven Tyler (der auch was von einer Orgie erzählt) und und und… die Jungs natürlich ordnungsgemäß gekleidet! Auf der Suche nach heißen Fahrgestellen bin ich auf den Camaro ZL1 und einem 1968er Mercedes-Benz 300 SEL 6.3 gestoßen. Ganz nebenbei gab es auch noch Werbung für Audi, Mercedes, ABT, Alfa Romeo (für die Club Tour), smart, VW und Infiniti. Die beste Werbung liefert aber netzwelt.de mit „auf die Technik kommt es an“:

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Die Fotos von den Mädels sind allererste Sahne, sehr nett anzusehen und von besonders hoher Qualität. Der nächste Playboy erscheint dann (nicht nur für die Rute) am 06.12.2012, wer weiß? Eventuell ist der Nikolaus ja besonders lieb und hat für meinen Strumpf die Ausgabe im Sack?

Portugal hat mich geflasht!

Sonntag, 11. November 2012

Hätte ich vorher nicht gedacht, aber Portugal hat mich geflasht. Nein, nicht weil ich mit einem Opel Adam unterwegs war, nicht weil der nun den neuen Kühlergrill – also das neue Markengesicht – trägt und da ein Blitz drin ist. Nein, ich fand Portugal einfach schön. Das Meer, die Küstenstraßen, ja selbst die eigentlich nicht so schönen Ecken hatten ihren ganz eigenen Charme. Schade, dass man davon immer nur Momentaufnahmen mit nach Hause bringt.

Das Meer, die Luft, die Brise Salz. Das Hotel, die Leute, das Land. Der Flug, die Kollegen und die Sonne:

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Ein paar Beiträge hab ich schon geschrieben, klar – vieles dreht sich auch wieder rund um das Thema Automobil – also doch um den Opel Adam, doch im Bandee-Blog hab ich auch mal etwas aus dem Nähkästchen geplaudert, denn in Portugal gibt es etwas – das müsst ihr mal probiert haben und das hat NICHTS mit Autos zu tun!

Fahrbericht Opel Adam bei Rad-ab.com, Geheimtipps für eine Reise nach Portugal im bandee-blog.de, noch ein paar Fakten über den Opel Adam im kennzeichen-blog.de und last but not least eine kleine Presse- / Blogger-Show, denn ich schau ja auch gerne mal über den Tellerrand auf Freude-am-Erfahren.de

Kulinarisch kann ich euch sagen: Beim Mc Donalds in Portugal schmeckt es nicht viel besser oder schlechter als in Good old Germany, die Cola aus den Dosen schmeckt aber um ein vielfaches besser. Mein Ranking in der Sache: Cola aus Dosen, Cola aus Glasflaschen, Cola aus Mix-Anlagen und dann kommt erst die Cola aus Plastikflaschen.

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Sonne!

Freitag, 9. November 2012

Es ist November. Ich habe die Augen geschlossen. Die Sonne wärmt mir mein Gesicht. Nein, ich liege nicht unterm Solarium, ich befinde mich über der Wolkendecke in einem Flugzeug.

Genau gesagt sitze ich in einem A319-100 der Lufthansa auf dem Weg nach München. Hier oben ist die Welt noch in Ordnung, hier oben ist die Welt noch friedlich.

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Mir geht es gut, bekomme ich doch zu meinem Lieblingskaltgetränk noch einen kleinen Snack serviert. Der Platz in der Mitte ist frei. Genug Platz also um sich zu entfalten.

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Falten? Hab ich! Augenringe? Hab ich auch! An mir könnte sich heute eine Kosmetikerin eine goldene Nase verdienen. Doch ein kurzer Blick auf die anderen Passagiere übt mir die Gewissheit: Ich bin nicht allein!

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Über den Wolken. Die Sonne. Herrlich! Heute morgen war die nämlich noch versteckt hinter einer Wolkendecke. Gedanken kommen mir in den Sinn. Was wäre wenn die Sonne für immer überhalb einer Wolkendecke scheinen würde? Dann gäbe es vermutlich mehr Depressionen, mehr Umsatz für die Solarien und sicherlich auch „Sonnenreisen“. Ich will lieber gar nicht dran denken, lieber wünsche ich euch ein schönes Wochenende – und etwas Sonne im November!