Ab und zu muss man einfach mal machen: Tagebau Garzweiler Fotos

Kennt ihr das? Ihr seht eine Chance? Nutzt diese nicht, weil ihr ja eigentlich keine Zeit habt und anschließend ärgert ihr euch? Ich werde das ändern! Ich werde ab sofort einfach mal machen! Vor ein paar Tagen war ich mit Jan unterwegs zu einer Fahrveranstaltung von Nissan. Es galt den Nissan 370Z etwas über ein Fahrsicherheitzentrum zu knüppeln. 2 km vor dem Ziel stand ein Schild: “Tagebau Garzweiler Aussichts-Plattform”!

Jan sagte noch: “Wir haben doch keine Zeit!” – doch die Zeit musste ich mir einfach nehmen! Belohnt wurden wir dann mit einem leeren Parkplatz und einer tollen Aussicht:

Diese Monster aus Stahl sind wirklich riesig. Schaut mal, auf dem nachfolgenden Foto könnt ihr mit etwas Phantasie sogar noch ein kleines Auto entdecken:

Heute schrieb Jan mir noch eine Nachricht: “War echt ne gute Idee von dir da den schlenker zu machen” – Recht hat er ;)

Imposant, oder? Ich glaube das sind die größten Maschinen, die ich jemals mit eigenen Augen gesehen habe. Für mich schon irgendwie ein Wunder der Technik. Ob man mit denen wohl mal eine Runde mitfahren darf?

Schlagworte:

7 Kommentare zu „Ab und zu muss man einfach mal machen: Tagebau Garzweiler Fotos“

  1. Marc sagt:

    Der Tagebau Garzweiler ist wirklich beeindruckend. Vor einem Jahr war ich das letzte Mal auf der Aussichtsplattform. Rheinbraun bietet sogar Fahrten per Bus unten in die Grube an, bei denen die großen Bagger ganz nah begutachtet werden können.

  2. Kessi sagt:

    Wow, ich war schon lange nicht mehr hier. Sehr spannend und Du nach wie vor immer in Action! :-)

  3. Jens sagt:

    Unkraut vergeht nicht, wa?

  4. Kessi sagt:

    :-)

  5. Daniel Bäzol sagt:

    Dann mach mal einen Auslug nach Leipzig.
    Rings um unsere Stadt sind jede Menge Tagebauten und es gibt auch welche zum Besichtigen.

    LG Daniel

  6. didi sagt:

    Hhmmm, was wird später aus der Landschaft ?!?

  7. bierskoda sagt:

    @didi: Das wird nach hinten hin mit dem Abraum, der über der Braunkohle liegt, wieder zugeschüttet. Dort wird dann nach neuesten Erkenntnissen Ackerland “erzeugt”, Bauernhöfe gebaut oder Wald mit Wanderwegen usw. angelegt. Irgendwann ist der Abbau vorbei und es bleibt ein Loch. Aus diesem Loch entsteht ein See, und bis der voll ist, vergehen tatsächlich 40 Jahre. Kann man kaum fassen! Schlaue kaufen sich schon jetzt Grundstücke in der zukünftigen Ufernähe für Cafes, Hotels, Bootswerften und was es sonst noch so alles geben kann.

    Zur Größe der Abbaubagger: Ich habe bereits zweimal erlebt, wie diese Bagger von einer Grube in eine andere fuhren. Über Land, über einen Fluss (der wurde dann umgeleitet und der richtige zugeschüttet), über die Autobahn. Alles im Schneckentempo. Das ist immer wie ein Volksfest mit Parkplatz-Shuttle-Service, Würstchen-Verkauf usw. Und wenn du dann direkt neben so einem Bagger stehst -. du kannst es fast nicht fassen, wie groß der ist. Das ist so gewaltig, so unvorstellbar groß. Damals hatte ich noch keine digitale Filmkamera und habe das nicht aufgenommen. Beim nächsten Mal werde ich aber einen clip machen.