Archiv für die Kategorie „geändert!“

Die Coca Cola Diät!

Freitag, 4. November 2016

Ich trinke über 30 Jahre Cola! Kein Witz! Am 26.09.2016 verkündete ich bei Facebook meinen Cola Entzug. Am gleichen Tag fiel die Cola Aktie von 42,74 Euro auf 42,05! Klar, das hat nichts mir mir zu tun, aber gefallen ist nun auch etwas, denn der 26.09.2016 war der Startschuss zu meiner persönlichen Coca Cola Diät!

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Mit einem Gewicht von genau 87,0 kg habe ich mich zu dem Experiment entschlossen. Nicht weil ich musste, sondern weil ich wollte. Weil ich mich unwohl fühle mit dem Frontspoiler den ich vor mir her schleppe. Weil ich einen Tannenbaum zwar gerne im Wald sehe aber nicht gerne am Körper habe. Weil meine Rettungsringe schon größer geworden sind als die Rettungsringe vom DLRG. Zeit die Handbremse zu ziehen.

Bis zu 3 Liter Cola! Pro Tag! Kein Scherz! Das war mein Verbrauch und damit war dann Schluss. Von heute auf morgen, radikaler Entzug! Ich kann euch sagen: Die ersten Tage waren schlimm! Kopfschmerzen, Schlafprobleme, ich war gereizt, ich war richtig schlecht drauf und mein Körper versuchte mich auch zu den ganzen „Ersatzdrogen“ zu zwingen. Mir fehlte scheinbar das Zucker und ggf. auch der geringe Anteil von Koffein.

Nach knapp zwei Wochen waren die Entzugserscheinungen Geschichte, doch ich wollte gar nicht komplett auf das „Genussmittel“ verzichten. Anstatt in Massen aber in Maßen und so halte ich es auch heute noch durch. Es gibt Tage, da trinke ich keine Cola und auch keine anderen Getränke mit Zucker. Es gibt Tage da gönne ich mir mal 0,5 – 1,0 Liter. Auf jeden Fall nehme ich bis zu 200 g Zucker pro Tag weniger zu mir, denn auch die Ersatzdrogen sind weniger geworden.

Ich mache damit nun eine „Diät“ ohne wirklich auf etwas zu verzichten. Gehe gerne gut essen, verzichte nicht auf Fast Food (da gehört natürlich eine Cola hinzu), gönne mir hier und dort auch mal eine Hopfen-Kaltschale und was hat das gebracht?

04.11.2016 – der Blick auf die Waage: 83,7 Kilo! 3,3 Kilogramm abgenommen in einem Monat, einer Woche und zwei Tage. 39 Tage sind es nun und ich fühle mich wirklich gut dabei. Inzwischen sieht man, wenn man genau hinsieht, sogar etwas vom Gewichtsverlust. Das motiviert mich natürlich weiter zu machen. Aktuell trinke ich ca. 2 Liter Wasser am Tag, vor genau 40 Tagen wäre das für mich noch undenkbar gewesen. Ich weiß inzwischen aber auch, dass Wasser unterschiedlich schmeckt. Persönlich bevorzuge ich das Leitungswasser hier aus Bielefeld, welches ich mit einem Soda Stream mit viel Kohlensäure versetze. Eiskalt trinke ich so vor dem Frühstück bereits ein bis zwei Gläser. Klar habe ich auch mal die Getränke-Sirups probiert, einfach für den Geschmack, die schmecken mir aber gar nicht und so bin ich beim Wasser geblieben.

Wie gesagt, derzeitig verzichte ich auf nichts anderes. Erwische mich dabei Abends auch mal eine Tüte Chips zu verdrücken, verspeise furchtbar gerne Gummibärchen und für eine gute Currywurst stehe ich auch noch weiterhin Nachts auf.

Die erste Cola schmeckte mir nach dem Entzug übrigens überhaupt nicht mehr. Die war geschmacklich viel zu süß, aber ich kann einfach nicht – und das meine ich Ernst – beim Restaurant mit dem goldenen M zu meinen geliebten Nuggets ein Wasser bestellen. Geht nicht! Das passt einfach nicht.

Tja, soviel zu mir und meiner „Coca-Cola-Diät“ und wie ich es geschafft habe „auf die Schnelle“ 3,3 Kilogramm abzunehmen. Ich halte euch auf dem laufenden…

Da blinkt der Cursor und mir fällt nichts mehr ein…

Samstag, 29. Oktober 2016

Kennt ihr das auch? Das Browser-Fenster mit dem Blog-Backend geöffnet? Von mir aus auch ein Schreibprogramm. Der Cursor blinkt und blinkt und blinkt und ihr sitzt nur so da? Schreibblockade nennt man das wohl. Die habe ich in letzter Zeit öfters. Das mag übrigens auch daran liegen, dass es mir schwer fällt zu einigen Sachen meinen Senf abzugeben. Das wird sich wieder ändern. Sicherlich. Früher oder später. Oder auch nie? Man weiß es nicht! Ich weiß es nicht. Themen über die ich bloggen könnte habe ich genug, daran liegt es nicht. Aber gefühlt ist alles schon gesagt, jede Floskel schon benutzt. Ich will irgendwann mal von der Erde gehen mit dem Gefühl etwas hinterlassen zu haben. Aktueller Status (mal ganz abgesehen von meiner wundervollen Tochter): 0! Mal sehen wo die Reise noch hingeht, mal sehen was die Zukunft so bringt.

Meine neuen Lebensziele!

Freitag, 10. April 2015

Weltherrschaft erlangen will ich nicht mehr, Welt verändern habe ich gestrichen, Familie und näheres Umfeld glücklich machen dafür unterstrichen. Mehr Zeit für meine Lieben, für mich und vor allem aus Freizeit dann noch Qualitätszeit machen. Das sind meine neuen Lebensziele! Bis dato habe ich gestrebt nach Anerkennung, View-Zahlen, Besucher und dabei eventuell auch etwas die wichtigen Dinge im Leben aus dem Blickfeld verloren. Werdet glücklich, ihr habt nur ein Leben! Schöne Autos werden mich aber weiter begleiten, denn die gehören für mich zum glücklich sein einfach dazu.

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Wo(mit) und warum bloggt eigentlich Jens Stratmann?

Donnerstag, 29. Januar 2015

Tja, wo blogger ich… Keine ganz so einfache Frage, aber hier wird es eventuell etwas deutlicher:

rad-ab-auto-bloggerrad-ab.com – das Automobil-Blog für die ganze Familie. Aktuelle Zahlen? Bis zu 90.000 Besucher pro Monat, damit im Vergleich zu den richtig großen (monothematischen) Blogs natürlich ein kleiner Fisch, aber dennoch seit Jahren aktiv und immer noch dabei.

voice-over-carsAm Monatsanfang gestartet: Voice-over-Cars.com! Ein YouTube Video-Channel inkl. Blog und iTunes Podcast Anbindung. Bei Apple, also in iTunes war ich mal als Neu und Beachtenswert markiert und somit positioniert sich der VLOG dort auch. Bei Youtube konnten in den letzten 30 Tagen über 18.500 Abrufe und über 26.000 Sendeminuten realisiert werden. Das bei 28 Videos die in den ersten Tagen erstellt wurden. Ich experimentiere auf dem Kanal noch, aber bereits jetzt gibt es Videos die herausstechen was die Entwicklung und die View-Zahlen betrifft. Von 0 auf 100 innerhalb von einem Monat, denn auch wenn jeder Anfang schwer ist freue ich mich bereits über 100 Follower bei YouTube und über 266 Fans bei Facebook. Dazu kommt noch der Blog, der in den letzten 30 Tagen ca. 3.400 Besucher angezogen hat. Denn im Blog gibt es nicht nur das Voice-over-Cars Video zu sehen, sondern auch noch informative Begleittexte.

Auf ftlc.de gibt es Future, Trends, Lifestyle und halt auch Cars – die Seite befindet sich im Aufbau, zieht aber durchaus an und verfügt derzeitig über 3000 Besucher pro Monat. ftlc.de ist derzeitig meine Spielwiese wo ich einfach mal Themen ausprobiere, aber auch mal einen Blick in die Zukunft riskiere.

Bei mobilegeeks.de schreibe ich einmal in der Woche im Smart Cars Hub einen Automobil-Beitrag, dazu kommen noch zwei Fahrberichte pro Woche für den drive-blog.de und auch die anderen Projekte, wie z.B. das Kennzeichen-Blog oder aber auch meine Aktivitäten in Sachen iPad-Blog etc. werden dieses Jahr wieder aufgenommen.

AUSFAHRT-TVDer Grund: Ich ziehe mich, bewusst, etwas bei Ausfahrt.TV zurück. Nicht weil ich nicht an das Format glaube, sondern weil es einfach Zeitraubend ist. Mein Tag hat nur 24 Stunden und ich möchte gerne auch die eigenen Projekte vorantreiben. Das ist natürlich nur die offizielle Sprachregelung, in Wahrheit kann ich einfach nur Jan nicht mehr sehen. SCHERZ! Also das mit Jan, denn es kann und wird natürlich vorkommen, dass wir auch Ausfahrt.TV Videos zusammen erstellen.

Dazu habe ich noch zahlreiche Kunden-Blogs über die ich nicht reden darf, einen den ich aber gerne erwähne ist z.B. das Blog vom Autohaus Wolfsburg. Hier auf Jens-Stratmann.de möchte ich euch über den Stand der Dinge über den laufenden halten, ich habe mich bewusst von Foursquare (oder wie das nun heißt) abgewandt, wer aber trotzdem immer auf dem laufenden bleiben will, der sollte mir bei Instagram folgen (über 3200 tun dieses bereits) und da seht ihr quasi auch immer die Autos über die man sprechen sollte und ganz nebenbei bin ich auch noch bei Twitter aktiv und teile meine Tweets mit aktuell 9500 Followern.

Wer sich nun die Frage stellt: Womit bloggt der Stratmann eigentlich so? Der bekommt hier eine Antwort: Blogger Essentials – und auf die Frage: Warum bloggt Jens Stratmann? Weil er es kann! In jedem Blogbeitrag wo mein Name daneben steht, steckt auch immer viel von mir drin. Meine Meinung, meine Einschätzung und natürlich auch teilweise meine Fehler. Mal irre ich mich, mal treffe ich aber auch mit dem Blick in die Glaskugel genau ins schwarze. Bloggt Jens Stratmann auch unter einem Pseudonym? Ja! Es gibt Unternehmen, die wollen keine anderen Autoren auf der eigenen Webseite haben. Hier fungiere ich als Ghostwriter. Damit kann ich leben, auch wenn es einem sicherlich erst spanisch vorkommt.

2 Minuten mal nichts tun… pro Stunde!

Sonntag, 14. September 2014

Klingt einfach, oder? Aber versucht das einmal. Ihr gehört doch auch zu der Generation Facebook, Smartphone, etc.. Always on(line), Dauerbeschallt und dementsprechend auch gestresst. Mein Körper – der ja inzwischen 35 Jahre alt ist – rächt sich aktuell bei mir und verpasst mir Kopfschmerzen wenn ich es mal wieder übertreibe. Das ist nichts schönes. Denn mit Kopfschmerzen ist man weder gut drauf noch besonders aktiv, leistungsfähig oder kreativ. Da ich aber auch keine Lust habe mich andauernd mit Medikamenten voll zu stopfen, versuche ich seit einigen Tagen etwas Neues: 2 Minuten pro Stunde (wenn es die Zeit erlaubt) mach ich nichts. Gar nichts. Überhaupt nichts. Höre keine Musik, schaue mir nichts an, scanne keine Beiträge im Netz und lasse auch nicht den Twitter-Stream an mir vorbeiziehen. Ich schaue auch nicht aus dem Fenster, auf den Fernseher oder in die Zeitung. Ich mache nichts. Dabei mache ich gerne die Augen zu. Das birgt natürlich die Gefahr, dass man einschlummern könnte. Aber wisst ihr was? Seit dem ich das mache: Keine Kopfschmerzen mehr. Gebt dem Körper mehr Ruhe. Wer nun meint: Hat er früher doch auch nicht gebraucht: a) ihr werdet älter und b) sind wir heute ganz anderen Stressfaktoren ausgeliefert als die Generation vor uns.

Das ist übrigens schon verdammt schwierig! Also mal wirklich gar nichts machen. Aber ihr schafft das schon, irgendwann denkt ihr auch nicht mehr drüber nach. Stellt euch einen Wecker / einen Timer… …und in meinem Fall kann ich sagen, dass ich dadurch sogar wieder meinen Output gesteigert habe.

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Der Sommer ist vorbei und ich denke an den Garten!

Dienstag, 9. Oktober 2012

Schon komisch oder! Am Anfang war noch so viel Zeit für etwas Gartenpflege und nun „lohnt es sich ja schon nicht mehr“. Ja, ich gestehe: Mein Daumen ist nicht grün! Ich habe es schon mal geschafft einen Kaktus eingehen zu lassen, muss ich dazu noch mehr sagen? Vermutlich nicht, oder? Vermutlich würde ich Kunststoff-Pflanzen dazu bewegen sich den normalen Pflanzen aus Mitleid anzuschließen und ebenfalls einzugehen. Mein Traumgarten sieht wie folgt aus: Rasen! Eigentlich gar nicht so schwer, oder? Doch in einer Familie, da hat man nicht immer das sagen. Man ist nicht immer der Boss und irgendwann kommt man auch dahinter! Ich habe gar nicht die alleinige Entscheidungsgewalt über unseren Garten. Da muss Platz sein für einen Sandkasten, da muss Platz sein für die Wäschespinne (ja, da haben wir so ein ganz tolles Teil, die steht mitten im Weg und ich bin nicht nur einmal in Gedanken dort rein gelaufen!), Platz für einen Komposter und links und rechts von der Rasenfläche: Blumenbeete!

Blumenbeete! Ach wie toll! Ich mag Blumen, keine Frage – aber ich habe keine Ahnung davon. Ich weiß nicht – zum Beispiel beim Rasen mähen – was Unkraut ist und was nicht. Was ist Freund? Was ist Feind? Was darf ich absäbeln und was nicht? Der Mann an sich kann im Garten – wenn er sowenig Ahnung hat wie ich – verdammt viel Falsch machen. Vermeintliches Unkraut wären vermutlich zu wunderschönen Blumen herangereift und auf der anderen Seite lässt man hässliches Unkraut wuchern, nur aus der Angst wieder mal einen auf die Finger zu bekommen.

Nun wisst ihr es: Ich habe im Garten wahrlich nicht viel verloren, außer wenn die Sonne scheint und ich in der Hängematte liegen kann. Ja, dann mag ich auch wieder die Blumen, die Bäume und natürlich den Rasen. Nun, unser Rasen (und nun bin ich echt froh das Wort UNSER benutzen zu dürfen) ist wahrlich nicht toll. Meine Freundin meinte letztens zu mir: „Den müssten wir mal vertikutieren!“ – ich habe mich ja schon geoutet, viel Ahnung hab ich nicht, doch eines weiß ich! Wenn ich mit so einem Vertikutierer über das grüne Zeug fahre was wir „Rasen“ nennen, dann haben wir da eine braune Fläche – die viele andere Erde bezeichnen würden. Ohne Moos nichts los! Ohne Moos hätten wir vermutlich aber auch schon nichts grünes mehr… anstatt Rasen müsste ich es vermutlich Wiese nennen. Ohne Wiese wäre es nur noch ein Acker.

Auf jeden Fall haben wir fast alles, was sich die anderen gewünscht haben: Einen Sandkasten, einen Komposter, eine Wäschespinne, Blumen links und rechts und einen großen Baum der Schatten spendet. Meine Hängematte darf ich zwischendurch auch mal aufstellen, doch nun wird es Winter – was fehlt? Klar! Ein Schuppen um die ganzen Sachen unterzustellen. Bis dato steht der Rasenmäher noch in der Garage, genauso wie die Fahrräder, doch das soll sich ändern. Für Fahrräder, Rasenmäher und auch für den großen Kinderwagen brauchen wir eine Unterstellmöglichkeit. Und da wird man ja wahrlich von den Möglichkeiten erschlagen:

© Edingershop 2012 - Quelle verlinkt!

Was holt man sich denn nun? Ein Gerätehaus? Eine Überdachung? Ein Gartenhaus oder doch nur die Fahrradgarage? Denkt man nun groß und an die Zukunft? Bleibt man nun klein und blickt in seinen Geldbeutel? Kauft man einmal oder doppelt? Macht man es ganz oder gar nicht? Die Fragen kann ich euch nicht übel nehmen, denn ich überlege auch zur Zeit noch, vermutlich so lange, bis schon wieder Frühjahr ist. Bestellt habe ich mir übrigens für die Dachrinne einen Schutz damit das Laub nicht mehr hineinfallen kann, ich glaube nämlich das demnächst die Blätter fallen dürften!

Abmahnwelle – Blogger und das Urheberrecht reloaded?

Freitag, 5. Oktober 2012

Ich will ja eigentlich gar nicht jammern, obwohl? Doch! Ich will! Ist ja schließlich mein Blog hier, kann ja hier tun und lassen was ich will. Obwohl? Kann ich das wirklich? Okay, ich darf – im gesetzlichen Rahmen – meine freie Meinung äußern. Darf eigene Fotos zeigen und natürlich auch eigenes Videomaterial publizieren. Doch, wartet mal. Ne! Darf ich eigentlich nicht! Denn wenn in dem Videomaterial, zufällig ein Musikstück läuft, dann bekomme ich es mit der GEmirMAlweg zu tun. Zeige ich euch ein Foto was gar nicht von mir erstellt wurde, dann hab ich auch ein Problem, denn dann kommen die Abmahnungen schneller als einem Lieb sein kann. Im Moment gibt es ja richtige Abmahnwellen die über das Land schwappen. Ich selber wurde schon im Jahre 2004 mal abgemahnt, hab damals gezuckt und bezahlt, doch die Summe war auch um ein vielfaches geringer. Jaja, Urheberrechtsverletzungen und Abmahnungen gab es schon immer, doch dieses mal haben die eine ganz besondere Güte:

Neben wir mal an ihr hättet einen Blog. Auf einer Webseite von einem Künstler seht ihr ein Foto welches ihr gerne pushen wollt. Ihr klaut nicht einfach das Foto, macht nicht einfach einen Screenshot – nein ihr stellt eine Anfrage zur Nutzung des Fotos auf eurem Blog, verlinkt das Foto sogar noch auf die Webseite vom Künstler und bietet somit sogar einen Mehrwert.

Man könnte denken man wäre auf der sicheren Seite, oder? Schließlich hat man ja das Einverständnis vom Künstler selber, sprich vom Urheber! Dem ist aber nicht so! Denn der Urheber kann sein Werk ja auch noch verkaufen, z.B. an eine Agentur. Diese Agentur ist dann rechtlich gesehen der neue Inhaber der Rechte und wird es sich auch nicht nehmen lassen, diese durchzusetzen.

Ein Schelm wer nun was böses denkt, schließlich könnte man ja auch schon vorher mal nachschauen welche Bilder sich lohnen würde zu kaufen, oder? Ich sehe schon, Geld verdienen im Internet ist richtig leicht, event. hätte ich doch Jura studieren sollen. Dann wäre ich nun entweder Abmahnanwalt oder Strafverteidiger, denn ich kann durchaus verstehen, dass einige Abgemahnte an die Decke gehen. Von Summen über 8000 Euro pro Foto ist aktuell die Rede, es wird wirklich mal Zeit, dass es für solche Geschichten eine gesetzliche Regelung gibt, auch wenn ich sonst nicht für Einschränkungen bin.

Ja, ich bin ein Verfechter des Urheberrechts, ja ich finde das Urheberrecht wichtig trotzdem bin ich auch der Meinung, dass man diejenigen, die sich einer Urheberrechtsverletzung strafbar gemacht haben sollen (egal ob direkt, indirekt oder ungewollt) nicht mit einer einzelnen Abmahnung und den dadurch verursachten Kosten in den finanziellen Ruin treiben sollte. Deswegen bin ich für eine pauschalisierte Forderung in Höhe von z.B. 250 € zzgl. Anwaltsgebühren (für ein Schreiben, Porto etc.) die dann allerdings gemeinnützigen Zwecken gespendet werden muss. Somit hätte wenigstens die Allgemeinheit etwas davon und der Anwalt muss auch nicht umsonst arbeiten. Die 250 € tun auch weh und sind mehr als nur ein kleiner Denkzettel.

Aktuell wird das Thema in der Blogosphäre ja wieder hochgekocht, ob sich was ändert? Ich würde es mir wünschen! Bis dahin kann ich euch nur den Tipp geben (und das geht eigentlich schon fast gar nicht mehr): Nehmt eigene Bilder / Fotos / Texte und lasst die Finger von Fremdmaterial. Übrigens kann euch das auch zu Gute kommen, wer z.B. keine Pressefotos mehr veröffentlicht, der muss ja irgendwann mal das Produkt selber sehen / testen dürfen .

Ihr wollt weiterklicken? Gerne? WLT´s aktueller Abmahnstand! Dort in dem Beitrag findet ihr weitere Links und unten in den Kommentaren noch viel mehr!

Die Qual der Wahl… haben wir zuviel Auswahl?

Freitag, 4. Mai 2012

Einige werden es ja bereits mitbekommen haben. Wir bauen zur Zeit (immer noch) ein Haus um. Beim Kauf war schon klar: „Das Badezimmer fliegt raus“ und so sollte es dann auch passieren. Mit schwerem Gerät und zahlreichen Schuttmulden wurde das alte Badezimmer, welches sich in der Formvollendeten Gestalt der 70er Jahre präsentierte, vom Haus getrennt. Getrennt habe ich mich anschließend auch von einer günstigen Schlagbohrmaschine, die den Anforderungen einfach nicht mehr gewachsen war.

Als wir das Badezimmer entkernt hatten ging es dann los: Was wollen wir? Was brauchen wir? Was können wir uns leisten? Was wäre ein Traum? Nach der Festlegung des Budgets (welches man – und ich spreche nun aus Erfahrung – immer um ca. 10-20% übersteigen wird) sind wir dann losgefahren. Davor muss ich natürlich noch gestehen, dass das „Was wollen wir?“ und das „Was brauchen wir?“ erstmal mit dem „Was können wir uns leisten?“ unter einen Hut gebracht werden musste. Festgelegt hatten wir uns darauf, dass wir zunächst die Sachen, die man so schnell nicht mehr ausbaut / austauschen kann hochwertig auswählen werden. Das wäre in dem Fall die Badewanne gewesen.

In einigen Fachmärkten haben wir uns Badewannen angesehen. Denn ich wollte eine möglichst große Badewanne und genau da war das Problem, denn wir haben im Badezimmer nun wahrlich nicht viel Platz. In den Fachgeschäften haben die immer alles so schön aufgebaut, dekoriert und man lässt sich auch schnell dazu verleiten etwas ganz anderes zu kaufen. So kamen wir nun auch z.B. zu einer Duschabtrennung aus Glas die den Preis der Badewanne um ein dreifaches übersteigt und meiner Meinung dabei nicht einmal praktikabel ist, aber nun gut.

Worauf ich nicht mehr verzichten würde, bei einer neuen Badewanne welche auch zum duschen benutzt wird: Eine gerade Seite und den Ablauf in der Mitte. Vorteil: Ihr könnt (hier links im Foto) bequem duschen, steht dabei gerade und müsst auch nicht auf dem „Pömpel“ stehen. Auf dem Foto seht ihr auch etwas von der Glas-Duschtrennwand. Die ist zum klappen und wir hätten uns vorher ggf. doch Gedanken über eine Verlegung der Armaturen machen sollen, denn ich muss nun die Trennwand erst einmal kurz nach „außen klappen“. Kennt ihr das? Eigentlich eine Kleinigkeit – aber  es nervt tierisch!

Offline wird man von der Auswahl erschlagen

Wisst ihr eigentlich wie viele verschiedene Arten von Armaturen es gibt? Auf der Webseite http://www.emero.de/ gibt es einen recht guten Überblick. Da seht ihr auch die verschiedenen Ideal Standard Artikel. Vorteil bei der Webseite: Man sieht alles auf einen Blick.

© EMERO - Screenshot von der Webseite

Das hätte ich mal vorher wissen müssen, hätte ich mir stundenlanges Badezimmer-Shopping ersparen können. Der Begriff „Ideal Standard“ erinnert mich übrigens immer an den ersten Comic-Film von Brösel, also „Werner – Beinhart„. Der Name ist aber so hängen geblieben, dass ich nun auch eine Ideal Standard ähnliche Armatur im Badezimmer habe, quasi den Klassiker, kombiniert mit einem zum Badewanne passenden Waschbecken.

Online behält man den Überblick

Fakt ist: Das nächste mal informiere ich mich online – denn auf diese stundenlange Begehungen von Badezimmerabteilungen habe ich nun wahrlich keine Lust mehr. Fakt ist aber auch, dass das Badezimmer ja nun erstmal (fast) fertig ist. Es fehlt noch ein Spiegelschrank, doch den gibt es ja auch online…

Der Sommer wird hell… doch im Haus mag ich es lieber dunkel!

Freitag, 4. Mai 2012

Keine Fehler machen bei der Hauswahl

Ich habe bei der Hauswahl auf wirklich vieles geachtet: Der Garten ist in der Sonnenseite, sprich da knallt den ganzen Tag die Sonne rein und dank großen Bäumen gibt es auch genug Schatten. Internet gibt es: Mobil via 3G (auf der einen Hausseite leider nur Edge) und dank Versatel auch mit einer 6.000er Leitung. Ich könnte, wenn ich wollte, über einen Kabelanschluss verfügen (werde mir aber spätestens zur EM die Satelliten – Schüssel auf das Dach montieren. Dann habe ich darauf geachtet, dass ich den großen Garten nicht mit Stadt-Wasser bewässern muss sondern über einen eigenen Brunnen verfügen kann. In der Garage habe ich einen Stromanschluss, damit ich ggf. dort mal das Fahrzeug aussaugen kann oder natürlich in (entfernter Zukunft) mal ein Elektrofahrzeug dort laden kann. Die Räume sind groß genug und hell ist es auch. Im Unteren Bereich des Hauses sind feste Rolladen zur Verdunkelung verbaut. Diese habe ich vorsorglich nun schon mal mit Strom versorgt, denn beim Hausumbau haben wir hier zahlreiche Wände aufgestämmt und viele neue Stromleitungen verlegt – denn ich wollte so wenig Kabel sehen wie es nur geht. Sprich, selbst die Kabel für die Hifi-Anlage sind unter Putz gelegt und hinterher fallen einem erst die „Fehler auf“. 

Im oberen Stockwerk gibt es keine Rolladen

Wir schlafen ja nicht unten, sondern oben. Oben gibt es keine Jalousien – also keine fest verbauten Rolladen von außen. Einige Räume haben wir nun erstmal mit „irgendwelchen Jalousinen“ bestückt um die Räume etwas zu verdunkeln, doch das Gelbe vom Ei ist das noch nicht. Mit den günstigen IKEA – Rollos bin ich auf jeden Fall nicht sonderlich zufrieden, sie stehen seitlich etwas zu weit ab:

Da müssen wir noch mal ran. Das Dach ist auch noch nicht ausgebaut, hier wird es auch noch mal kniffelig, denn neben den Schutz vor dem Sonnenlicht muss ich hier auch die Wärme draußen halten.

Die Vorbesitzer haben auf Qualität geachtet, so wurden auf dem Dach Velux Fenster verbaut, die passenden Rahmen (für den Ausbau) stehen auch noch auf dem Dach:

…und ich könnte nun natürlich auch ein VELUX Verdunkellungsrollo kaufen. Auf der Webseite kann man nämlich relativ einfach über die Kennung des Fensters das passende Rollo aussuchen. Clever gemacht!

Rollos mit Solarantrieb

Für so extrem faule bequeme Leute wie mich gibt es sogar elektrische Rollos. Ich muss sagen, kein must have, aber ein nice to have… und warum habe ich wohl im unteren Bereich des Hauses Strom zu den entsprechenden Stellen gelegt? Oben bräuchte ich es nicht mal! Solarenergie ist das Zauberwort. Doch ich darf nicht verschweigen, dass so ein Rollo dann gut und gerne auch mal 270-300 € kosten kann. Anders rum, wie oft kauft man sich ein neues Verdunkelungsrollo? Bei den anderen Fenstern werde ich vermutlich Plissees zum Einsatz bringen, mal sehen…

Der Sommer kommt! Es geht nun in den Garten!

Freitag, 23. März 2012

Woran erkennt man, dass der Sommer vor der Tür steht? Die Blumen fangen an zu blühen, die Restmülltonnen stinken schon 100 Meter gegen Wind und man trifft die Nachbarn wieder im Garten. Im Garten muss man nun im Frühling natürlich auch einiges tun, so sollte man Unkraut flücken, den Rasen zurück in seine Schranken weisen, die Rosen zurückschneiden und natürlich über Neuanpflanzungen nachdenken. Ich gestehe: Meine Daumen sind nicht grün! Für mich würde eine große Rasenfläche reichen, dann bin ich glücklich. In unserem Garten befindet sich seit gestern auch eine Hängematte. Die habe ich letztes Jahr zum Geburtstag geschenkt bekommen und gestern lag ich das erste mal drin. Meine Freundin hat sich kaputt gelacht, denn ich habe natürlich die Anleitung nicht gelesen und hab mich so direkt mal nach der Montage auf den Hintern gesetzt und die Hängematte klappte über mir zusammen. Muss wohl lustig ausgesehen haben. So, ich präsentiere: Das ist mein Aufenthaltsort im Sommer, quasi mein persönliches Sonnendeck 2012:

Jetzt brauche ich nur noch einen passenden kleinen Sonnenschirm, denn sonst kann ich auf Grund der Sonneneinstrahlung hier nicht so bequem bloggen. Ihr merkt schon, mich quälen da Luxusprobleme!

Für den Kleinen gab es für diesen Sommer auch etwas Neues. Einen Sandkasten, dieses mal allerdings mit Sonnenschutz, bzw. einem Zelt damit die Katzen nachts den Sandkasten nicht als Katzenklo missbrauchen. Katzen? Nun, wir haben ja einen Hund, doch es soll ja freilaufende Katzen geben. Der Sandkasten war, dank der Anleitung recht schnell aufgebaut, etwas schwerer war es dann schon den ganzen Sand anzuschleppen. Meine Freundin hat den übrigens online bestellt, also nicht nur den Sandkasten sondern auch den Sand. Glaubt mir, der Postbote hat uns gehasst als er den Spielsand geliefert hatte. Für die Kinder nur das Beste, wenn ich überlege in was für einem „Dreck“ ich früher gespielt habe und trotzdem noch lebe?!

Rückblickend hatte ich schon eine schöne Kindheit, erinnere mich gerne an den Abenteuerspielplatz in Münster wo wir Buden bauen konnten, die ersten Erfahrungen mit Hammer, Säge und Notaufnahme vom Krankenhaus machen konnten. Da ist so ein heimischer Sandkasten natürlich schon etwas sicher: Also, wer es noch nicht getan hat sollte jetzt einen Sandkasten für die Kleinen kaufen und die strahlenden Kinderaugen sehen. Ob ihr es glaubt oder nicht, aber heimlich habe ich auch schon darin gespielt. Bin im Herzen halt doch jung geblieben.

Kleiner Tipp: Legt euch einen Unkrautschutz unter den Sand, da kann dann zwar Wasser absickern aber kein Unkraut durchwachsen. Wer die Seitenwände nach innen auf rollt, hat auch kein Problem mit Regenwasser (im Falle, des Falles) und natürlich sollte man im Sommer darauf achten, dass die Seitenwände geöffnet sind, denn schließlich wird es in einem normalen Zelt ja auch schnell warm.

Einem Familienmitglied gefällt der neue Garten übrigens besonders, aber hier sagt ein Foto vermutlich mehr aus als 1000 geschriebene Worte: