Die LED Lenser M7 im ultimativen Taschenlampen Test …

[Trigami-Review]

1383-logo_weiss…alle Jahre wieder – so könnte man dieses Review schon fast anfangen, denn alle Jahre wieder kommt von der Fa. Zweibrüder eine neue innovative Idee bzw. eine Verbesserung des Sortiments, so auch dieses Jahr, denn ab dem nächstem Monat gibt es die LED LENSER M7 zu kaufen.
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Für die einen ist es nur eine helle Taschenlampe – für die anderen ist die LED Lenser M7 ein technisches Meisterwerk der LED Leuchtkunst. Zunächst möchte ich euch die verschiedenen Funktionen und Lichtprogramme einmal vorstellen:

Der „Easy Mode“ bietet zwei Leuchtstufen: hell und dunkel, mehr braucht der Otto-Normal Nutzer in der Regel ja auch nicht (für die meisten würde wahrscheinlich an und aus auch schon reichen). Im „Professional Mode“ gibt es dann auch noch die Blink Funktion , die „S.O.S – Morse“ Funktion und die Strobe Funktion zur Gefahren-Abwehr.

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Wach- und Sicherheitsleute können direkt in den „Defence Mode“ also in den Verteidigungs-Modus umschalten, hier kann man dann direkt in den „Strobe“ schalten, sprich die Kamera blinkt relativ schnell und verwirrt somit Angreifer, denn wer da einmal reinschaut, der ist erst einmal geblendet. (Dieser Modus macht die kleine handliche Taschenlampe übrigens auch ideal für Frauen die z.B. Abends durch einen Wald gehen, häufiger im Dunkeln durch dunkle Gassen müssen oder einfach nur häufiger mit dem Hund spazieren).

Die Taschenlampe ist übrigens nicht nur durch die Funktionen der ideale Begleiter, das Gehäuse hält eine ganze Menge aus (ich bin ja schon beim letzen Test mit einem Kleinwagen über den kleineren Bruder dieser Taschenlampe gefahren) , man kann also durchaus damit eine Scheibe einschlagen (das habe ich nun bei diesem Test einfach mal gelassen).

Die LED LENSER M7 wird mit 4 handelsüblichen AAA (das sind die kleinen) betrieben, damit diese sich nicht so schnell entleeren gibt es 2 Energy-Modes (Constant Current & Energy Saving), d.h. man hat die wahl ob man die konstante Leistung haben möchte oder ob der Energieverbrauch doch von den High-Tech Microcontrollern optimiert wird. Wenn die Batterieleistung dann doch mal zur Neige geht meldet sich die Taschenlampe , das Low Battery Message System zeigt nämlich ca. 5 Minuten durch Blinksignale das nahende Ende.

Bewährtes bleibt: So auch die Fokussierung über das „Speed-Focus-Schiebesystem“ , d.h. man schiebt das Vorderteil nach vorne oder halt zurück, neu bei der M7: Mit der Fast-Lock Funktion kann man die gewünschte Position auch beibehalten. Wie von den LED Lenser schon bekannt und gewohnt hat man auch hier wieder vergoldete Kontakte, die Smart Light Technology und eine leicht zu verstehende Bedienungsanleitung, für Unterwegs gibt es die Smart Card. Auf der Smart Card stehen alle Funktionen noch mal kurz beschrieben.

Die Qualität der multifunktionalen Taschenlampe LED Lenser M7 muss nicht den Vergleich mit anderen Markentaschenlampen wie z.B. Maglite, Fenix oder Surefire scheuen, die Taschenlampe kann natürlich auch mit Akkus betrieben werden, demnächst kommt auch mit der M7R eine wiederaufladbare Version auf den Markt. Die M7 ist die „zivile“ Variante, die MT7 gibt es mit Glasbruch-Endkappe und mit einer besonders rutschfesten Oberfläche.

Genug über die technischen Details geredet, kommen wir zum Test / Produkttest:

Aktuell schraube ich ja irgendwie alles was ich habe ans Mountainbike, erst ein Navi, dann eine Kamera, dann folgte das iPhone und auch an dem iPad habe ich mich schon vergriffen. Also bin ich heute mit der Gürtelhalterung der LED Lenser M7 (die zum Lieferumfang gehört) in meinen Bastelkeller verschwunden. Heraus kam dieses Halterung für den Lenker:

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Ich finde, da habe ich mir schon sehr viel Mühe gegeben, neben Schweiss floss auch Blut, denn ich habe mir im Übereifer zwei mal in die Hand gesägt, ungeschicktes Fleisch kann also auch diese Taschenlampe bedienen 😉 . So sieht die Taschenlampe dann in der (nun selbstgebauten) Lenkerhalterung aus:

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…und am Lenker macht das Ganze dann doch auch schon eine gute „Figur“, oder?

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Die LED Lenser M7 wäre mit ihrem Lichtkegel und der Lichtausbeute bzw. einer Reichweite von bis zu 255 Meter – die ideale Offroad-Fahrradbeleuchtung , leider ist diese nicht als solche zugelassen.

Hier zuerst mal meine „normale“ LED-Leuchte am Fahrrad (ich dachte immer bis heute die wäre hell):

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…und nun die überzeugende LED Lenser M7:

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…die machte den Weg echt Taghell , hätte mich nicht gewundert, wenn da gleich noch ein paar Flugzeuge gelandet wären ;-). Weitere Kunden-Fotos gibt es übrigens in der Galerie : klick , wer immer auf dem aktuellen Stand der Dinge sein möchte, dem empfehle ich die Facebook Seite: hier , das Forum oder den Twitteraccount @LED_Lenser.

Bilder von leuchtenen Taschenlampen zu zeigen ist mir zu langweilig:

Um meinen Test vom letzten mal zu „toppen“ wollte ich die Taschenlampe erst aus einem Haus werfen, habe mir dann aber doch gedacht – das wäre zu einfach, ausserdem habe ich Höhenangst. Also habe ich mir einen BMW X5 besorgt und bin über die Taschenlampe gefahren. Ich würde euch nun gerne erzählen, dass die Taschenlampe dabei in 1000 Einzelteile zerfallen oder der Reifen geplatzt wäre, aber das ganze war so unspektakulär das ich es hier eigentlich gar nicht erwähnen wollte. Die Taschenlampe leuchtet und leuchtet und leuchtet… und das bis zu einer Leuchtdauer von 11 Stunden, da kann so ein kleiner Geländewagen auch nichts dran machen. Bei dem nächsten Taschenlampen Test besorge ich mir dann ein 7,5 Tonner … irgendwann gehen mir wahrscheinlich die Fahrzeuge aus ;-).

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Ich weiß nicht ob es an dem Gehäuse aus Flugzeug-Aluminium liegt, aber die Taschenlampe LED Lenser M7 ist so ziemlich das unverwüstliche Gadget was ich so besitze und welches ich euch echt ans Herz lege wenn Ihr auf der Suche nach einer Outdoor-Taschenlampe seit, die 99,90 (empf. Verkaufspreis) sind „goldrichtig angelegt“. Wie mit allen Taschenlampen kann man übrigens auch mit der LED Lenser M7 „mit Licht malen“ – wenn man eine Kamera hat die über die Langzeitbelichtungsfunktion verfügt:

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13 Kommentare zu „Die LED Lenser M7 im ultimativen Taschenlampen Test …“

  1. Lutz Balschuweit sagt:

    und was ist daran nicht erlaubt sie ans Bike zu schrauben. Ich kapier das nicht. Lich an ist doch Licht an oder?

    Besser als gar kein Licht an!

  2. Jens sagt:

    Da zitiere ich doch mal gerne aus Wikipedia:

    In Deutschland ist für den Betrieb eines Fahrrads im öffentlichen Straßenverkehr der Aufbau der Fahrradbeleuchtung gesetzlich in § 67 StVZO (Lichttechnische Einrichtungen an Fahrrädern) sowie in den TA 4 (Bautechnische Anforderungen), 6 (Lampen), 14b (Schlußleuchten für Fahrräder und ihre Anhänger), 14c (Begrenzungsleuchten), 18 (Rückstrahler), 18a (retroreflektierende Streifen an Reifen von Fahrrädern), 23 (Scheinwerfer für Fahrräder) und 24 (Fahrradlichtmaschinen)[1] geregelt. Eine seit 1998 diskutierte Fahrradausrüstverordnung (FAusrüstV) mit Änderungen einiger dieser Vorschriften wurde 2006 vom Bundesrat abgelehnt[2].

    Vorgeschrieben ist:

    * eine Lichtmaschine mit einer Nennleistung von mindestens 3 W, deren Nennspannung 6 V beträgt (eine Batterie darf zusätzlich verwendet werden)
    * ein nach vorn wirkender Scheinwerfer für weißes Licht
    * mindestens ein nach vorn wirkender weißer Rückstrahler, dieser darf im vorderen Scheinwerfer integriert sein
    * eine Schlussleuchte für rotes Licht, deren niedrigster Punkt der leuchtenden Fläche sich nicht weniger als 250 mm über der Fahrbahn befindet
    * mindestens ein roter Rückstrahler, dessen höchster Punkt der leuchtenden Fläche sich nicht höher als 600 mm über der Fahrbahn befindet
    * ein mit dem Buchstaben „Z“ gekennzeichneter roter Großflächen-Rückstrahler (die Schlussleuchte sowie einer der Rückstrahler dürfen in einem Gerät vereinigt sein)
    * nach vorn und nach hinten wirkende gelbe Rückstrahler an den Fahrradpedalen
    * mindestens zwei um 180° versetzt angebrachte, nach der Seite wirkende gelbe Speichenrückstrahler an den Speichen des Vorderrades und des Hinterrades oder ringförmig zusammenhängende retroreflektierende weiße Streifen an den Reifen oder in den Speichen des Vorderrades und des Hinterrades

    Zusätzlich sind zulässig:

    * eine zusätzliche, auch im Stand wirkende Schlussleuchte für rotes Licht
    * zusätzliche nach der Seite wirkende gelbe rückstrahlende Mittel.

    In einigen Punkten sind diese Bestimmungen der StVZO bereits überholt. Es gibt inzwischen nach StVZO zugelassene Rücklichter, die Rücklicht und Standlicht in einer einzigen Leuchte vereinigen, und Fahrradscheinwerfer, die nach vorn eine Standlichtfunktion besitzen. Auch wäre es heute mit modernen Technologien wie LED möglich, mit deutlich geringeren Leistungen als 3 W dieselbe Leuchtdichte zu erzeugen, für die früher 3W notwendig waren.

    Folgende Ausnahmen gelten für Rennräder, deren Gewicht nicht mehr als 11 kg beträgt:

    * anstelle der Lichtmaschine dürfen Batterien für den Betrieb von Scheinwerfer und Schlussleuchte genutzt werden
    * der Scheinwerfer und die vorgeschriebene Schlussleuchte müssen nicht fest am Fahrrad angebracht sein; sie sind jedoch mitzuführen und wenn erforderlich zu benutzen
    * Scheinwerfer und Schlussleuchte brauchen nicht zusammen einschaltbar zu sein
    * es darf auch ein Scheinwerfer niedrigerer Nennspannung als 6 V mitgeführt werden
    * seit 2006 muss die Lichtleistung im Kernausleuchtungsbereich mindestens 10 Lux betragen (siehe 10-Lux-Regelung).

    Des Weiteren sind Rennräder für die Dauer der Teilnahme an Rennen von den Vorschriften zur Beleuchtung befreit.

    Alle benutzten Komponenten müssen das deutsche Prüfzeichen tragen. Diese Zulassung wird vom Kraftfahrt-Bundesamt vergeben und ist erkennbar an einer Zulassungsnummer mit einer Wellenlinie, dem Großbuchstaben K und einer Nummer. Bei Fahrrädern ohne Befestigungselementen am Rahmen ist eine Verwendung von abnehmbar aufgeklemmten Leuchten zulässig. Die verwendeten Leuchten müssen jedoch auch das Prüfzeichen tragen. Es hängt vom Ermessen des kontrollierenden Polizeibeamten ab, ob auch andere Leuchten ohne das Zulassungskennzeichen toleriert werden.

    Oder in Kurz: Alle benutzten Komponenten müssen das deutsche Prüfzeichen tragen !

  3. Lutz Balschuweit sagt:

    Bei meiner letzten Begegnung mit der Trachtentruppe ( http://balschuweit.de/blog2/2009/09/12/30-euro-rote-ampel-kotz/ ) haben die nichts an meinem Bike angestänkert und auch nix kontrolliert. Ich kapier das hier in unserem Land nicht.

    Nee

  4. Jens sagt:

    Hah, in Münster halten die dich wegen jedem Mist an…

  5. Lutz Balschuweit sagt:

    dann fahre ich mit dem Bike nicht nach Münster – pah

  6. Martin sagt:

    Geiler Test! Aber wenn Du schon so einen Action-Test machst, will ich auch mehr Bilder davon sehen!
    😀

  7. Jens sagt:

    @Lutz: sicherer ist das
    @Martin: versuch du das mal zu fotografieren – schließlich war es dunkel … der nächste Actiontest wird dann gefilmt, versprochen!

  8. Björn Kraus sagt:

    Hi;
    wie eigentlich immer bei dir mal wieder nen richtig geiler Testbericht. Vor allem die Idee mit nem Auto drüber zu fahren is geil, wenn auch gewagt.

    aber die Taschenlampen sind ja auch echt der Hammer. Ich hab die Teile ja auch testen dürfen und gerade hier meinen Testbericht veröffentlicht. Alelrdings bin ich dabei ohne Stunts und Action ausgekommen… 😉

  9. Marco Nellessen sagt:

    Puh irgendwie stecke ich gerade in einem kreativen Sommerloch und erblasse vor Neid beim Anblick deines Testberichts. Meiner (http://www.marco-nellessen.de/2010/07/unglaubliche-lichtleistung-der-led-lenser-m7-taschenlampe/) ist da wesentlich langweiliger… ;D
    Aber irgendwie hatte ich auch gerade gar keinen Kopf so einen „gezwungenen“ Text zu veröffentlichen. Aber die M7 ist echt der Knaller! Das Ding ans MTB zu shrauben ist natürlich auch eine super Idee…

    VG
    Marco

  10. Testbericht: LED LENSER M7 Handlampe | My LifeStyle Blog sagt:

    […] Vorteil. Eine interessante Anwendungsmöglichkeit für den neuen Gürtelklipp zeigt der Test von Jens Stratmann, wo die M7 als Offroad-Leuchte am Mountinbike verwendet […]

  11. Tobi sagt:

    Sehr schöner Test!

  12. Jens sagt:

    @Tobi Danke! Dito , bei dir leuchtet der Gartenteich ja auch schön 😉

  13. Test: LED LENSER M7 > Advanced Focus System, Einhandfokussierung, LED, Reflektorlinse, Smart Light Technology, Taschenlampe > splash ;) sagt:

    […] einen sofortigen Betrieb notwendig ist. Der enthaltene Gürtelclip wurde anders wo auch schon zur Lenkerhaltung fürs Fahrrad umgebaut. Und wer die Funktionen der Lampe vergessen hat, der bekommt dafür eine […]