Die Schweinegrippe ist in Münster angekommen…

… dieses Schild habe ich heute an meiner Haustür gefunden:

schweinegrippe

Nett! Aber soll mich das nun (um es mal mit den Worten von Miss Bielefeld zu sagen): berühren / aufregen / stören / ängstigen / beunruhigen ??? Selbst wenn das komplette Aasee-Viertel mit solchen Schildern zugeflastert wäre – ich würde mich immer noch nicht impfen lassen!

Heute habe ich übrigens wieder die BILDung genossen, Kai Diekmann bekommt ja es ja momentan im Netz auch knüppeldick: klick – aber zurück zur BILD:

Gestern konnte nämlich bei der großen BILD-Experten-Sprechstunde Fragen zum Thema „Schweinegrippe“ stellen,  da konnte ich lesen, dass es sowieso 2-3 Wochen dauert bis die Schweinegrippe Impfung überhaupt wirken würde … also, ist es nun eh egal!

Ich gebe zu, die Hände habe ich nun trotzdem 2 mal gewaschen 😉

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10 Kommentare zu „Die Schweinegrippe ist in Münster angekommen…“

  1. bierskoda sagt:

    Es berührt dich nicht. Na gut, aber dich berühren andere. Zum Beispiel über Türklinken. Hier empfiehlt sich neben dem dauernden Händewaschen das Aufstellen eines Desinfektionsspenders wie in den Krankenhäusern.

    Dass die Wirkung einer Grippeimpfung erst nach zwei bis drei Wochen einsetzt, dürfte doch allgemein bekannt sein. Und die Schweinegrippe ist auch noch nicht ausgebrochen, zumindest nicht umfangreich. Also noch genug Zeit, zu erkranken.

    Vllt sollte man aber mal den „Schwarzen Teufel“ an die Wand malen:
    Erkranken große Teile der Bevölkerung, bricht die Versorgung zusammen. Es wird lediglich Wasser geben, da die Versorgung größtenteils vollautomatisch abläuft. Stromzufuhren giptz nur noch zu den Wasserwerken und Gaspumpen, Feuerwehren und Krankenhäusern. Kühlschränke und Tiefkühltruhen tauen ab, es sei denn, sie werden mit Gas betrieben. Aber solche giptz hier in Europa kaum, da die großen Energiekonzerne an stromfressenden Geräten viel mehr verdienen). Die großen Warenlager an den Autobahnabfahrten mit einem „E“ oder anders gekennzeichnet werden vom Militär bewacht, die Schießbefehl haben. Alle laufen mit Mundschutz herum, sofern sie sich überhaupt noch aus dem Haus trauen oder überhaupt aus dem Haus gehen können.

    Versorgung mit Lebensmittel wird nur noch von zentralen Stellen ablaufen. Hiesige Bauern könne jahreszeitlich bedingt kaum noch Gemüse liefern. Entsprechende Lieferungen aus dem Ausland fallen wegen der auch dort herrschenden Grippeepidemie erst einmal aus. Die Supermärkte sind schon längst bis auf das letzte Paket Nudeln ausverkauft. Alles wird gekocht, was iwie essbar ist, selbst Grassorten und Rinden, Schuhleder und Mäuse und Ratten. Entsprechende Rezepte giptz im inet, so lange, wie es noch läuft.

    Da in den Krankenhäuserfluren kein Platz für weitere Betten ist, werden auf Sportplätzen vom THW Zelte für tausende Tragen errichtet. Auf den Friedhöfen werden Bagger und Erdräumgeräte bereitgestellt.

    Am 24.Oktober 2009 hat der amerikanische Präsident den „Nationalen Notstand“ ausgerufen. Vorsorglich, damit sich alle vorbereiten können. Denn: Beatmungsgeräte werden bei Kranken mit irreversiblen Krankenheiten abgeschaltet und denjenigen zugeteilt, deren Überlebungschancen wegen einer ausschließlichen Grippeerkrankung größer sind (oder denjenigen, die das meiste Geld haben; aber das wollen wir doch nicht hoffen, dass sich Ärztekommissionen mit so etwas befassen, also mit dem Geld).

    Der US-Mediziner Frederick Burkle jr., einer derjenigen, die solche Pläne entwickelten, um einen Großteil der jüngeren Bevölkerung zu retten (diese zahlen schließlich später die Rentenbeiträge für die restlichen überlebenden Alten), zeigte sich erschüttert über die anschließende Ausarbeitung seiner Vorschläge beispielsweise durch den Staat New York, der einen 52-seitigen Plan zur Zuteilung von Beatmungsgeräten ausgearbeitet hat: „Ich glaube, ich habe da ein Monster entwickelt“.

    Wenn ihr glaubt, eine solche „Triage“ (Sichtung) giptz nur in den USA: Weit gefehlt. Auch hier in Deutschland gibt es seit der Bedrohung durch die sogenannte Vogelgrippe 2007 diese Notstandspläne. Das ist ein heikles Thema, über das man sich hier nur hinter verschlossenen Türen äußert.

    Noch ist die Schweinegrippe nicht explodiert, aber es könnte kommen. Dann giptz lange Schlangen vor den Abspritzzelten, und trotzdem ist es (wegen der 2 bis 3 Wochen Vorlaufzeit) für manchen zu spät. Im Fieberwahn sich hin und her wälzend erinnert sich der Infizierte an Filme wie „Apocalypse now“ oder ähnlicher Horror-Filme. Er ist nun endlich ein Mitspieler.

    Mal sehen, wieviele übrig bleiben, um diesen blog hier weiter zu lesen.

  2. Lutz Balschuweit sagt:

    bierskoda schreibt gerne viel. Ob wir überhaupt noch genug Zeit haben das alles zu lesen 🙄

  3. bierskoda sagt:

    Doch, Zeit haben wir noch etwas, schließlich giptz zwei bis drei Wochen Vorlaufzeit bis zum eventuellen Exitus.

  4. Chikatze sagt:

    Hey, ich hab gerade auf Twitter echt Spaß mit Dir.
    🙂
    Danke dafür.
    Können wir das jetzt immer zusammen gucken?
    🙂

  5. Diese Woche habe ich viel gezwitschert… 2009-11-01 | JS79 sagt:

    […] Blog Beitrag:: Die Schweinegrippe ist in Münster angekommen… http://www.jens-stratmann.de/?p=3408 […]

  6. bierskoda sagt:

    Jetzt getz los: Gerade in den Nachrichten: Innerhalb weniger Tage hat die Ukraine 191.000 Fälle von Schweinegrippe, darunter 83.000 Kinder: bisher 60 Tote, darunter mehrere Ärzte. Und das ganze im Westen des Landes. Da dauert es nicht mehr lange, bis die ersten Flüchlinge hier sind und für die weitere Ausbreitung sorgen.
    Wer sich nicht impfen will, aber auch derjenige, der geimpft worden ist, sollte zumindest für Hand-Desinfektionsmittel und Schutzmasken (beides in der Apotheke erhältlich) sorgen.
    Und die Geimpften sollten sich darauf einstellen, Notdienste in den THW-Zelten zu machen, auf denen sich die Erkrankten im Fieberwahn wenden.

  7. MTBTier sagt:

    Soweit ich das verstanden habe, verlangen die auch nicht, dass Du Dich impfst, sondern Du Dir nur endlich mal wieder die Hände wäschst. 😉

    Aber deshalb gleich die Wohnung aufgeben, ist schon bissl übertrieben oder? 😆

  8. Jens sagt:

    Lach, die Wohnung muss auch nicht deswegen weg, aber Interessenten sollten das Schild trotzdem nicht als ersten Eindruck sehen… by the way, glaub mir, ich wasche meine Hände nicht nur in Unschuld sondern auch recht häufig…

  9. #frageum9 Lieblingsartikel des eigenen Blogs sagt:

    […] #frageum9 Wobei bei dem Beitrag über Münster liebe ich die Kommentare http://www.jens-stratmann.de/?p=3408 – ENDZEITSTIMUNG @germanstudent 04 Nov 2009 from […]

  10. Diese Woche habe ich viel gezwitschert… 2009-11-08 | JS79 sagt:

    […] Wobei bei dem Beitrag über Münster liebe ich die Kommentare http://www.jens-stratmann.de/?p=3408 – ENDZEITSTIMUNG @germanstudent […]