Hamburger HSV gegen BVB Borussia Dortmund

Ausgerechnet Petric musste mit seinem frühen Tor (nach Eckstoß) den HSV in Führung schiessen, der ehemalige Dortmunder blüht im hohen Norden ja so richtig auf und schoss sein 9. Saisontor.

Dortmund bemühte sich in den ersten 25 Minuten der ersten Halbzeit sehr, hatten aber in dem Zeitraum nicht eine einzige Torchance, bis Subovic den Ball, mit links, an die Latte schoss.

Die Dortmunder stürmten schon aggresiv, leider ohne den Abschluss zu erziehlen, auch eine Ecke in der 28. Minute brachte nichts.

Der HSV erzielte auch nach einem Freistoß in der 30. Minute fast das 2:0 aber der Ball war (wohl?) nicht im Tor?! In der Wiederholung konnte man dann erkennen, dass der Ball nicht komplett über der Linie war, sprich kein Schiedsrichterfehler.

Dafür verlängerte dann der Kroate Olic zu seinem 4. Saisontor in der 33. Minute, somit führt der HSV verdient 2:0 zur Halbzeit!

3. Minute der 2. Halbzeit = Anschlusstreffer durch Hajnal. (2. Tor für den BVB) – Dortmund zum Start der zweiten Halbzeit klar stärker im Spiel, selbst aus einer Ecke des HSVs erfolgte in Angriff der schwarz gelben – leider ohne dementsprechenden Abschluß.

In der 74.Minute – taktisches Foul von Sebastin Kehl – dafür gab es dann auch zurecht die gelbe Karte für den Dortmunder Kapitän.

In der 76. Minute hätte Buckley fast den Ausgleich erziehlt, aber 1. stand er klar im Abseits und 2. traf er den Kasten nicht.

Dortmund war zu dem Zeitpunkt immer noch am pressen, Rost war sichtbar enttäuscht von seiner Hintermannschaft.

Der HSV wechselte Aogo nach seiner gelben Karte (Zeitverzögerung) in der 79. Minute aus, der HSV spielte eindeutig auf Zeit und wollte das 2:1 nach Hause schaukeln.

Dortmund gab bis zum Ende des Spiels nicht auf, die schwarz gelben bemühten sich sehr, es hat leider nicht sollen sein.

Die sonst so Auswärtsstarke Mannschaft vergeigte das Spiel in Hamburg, können aber dennoch mit gehobenen Haupt nach Dortmund fahren.

Der BVB war auch in der zweiten Hälfte Tonangebend, der Ausgleich wäre verdient gewesen, wenn nicht sogar der Auswärtssieg in Hamburg.

Neben Pech kam noch Unvermögen hinzu 😉 , wenn der HSV in der Schlussphase den Ball hatte, versuchten diese sich über die Zeit zu retten. Die Nachspielszeit betrug 2 Minuten.

Was haben wir gesehen? Viele Zweikämpfe, wenige Torchancen, eine bemühte schwarz gelbe Mannschaft und ein HSV der glücklich über den knappen Heimsieg sein durfte.

Nach dem Spiel ging zunächst Hajnal zum Schiri, Klopp kam hinzu, Kovac bekam die rote Karte – nach dem Spiel – wegen Schiedsrichterbeleidigung. Hätte auch nicht sein müssen, auch wenn das Spiel bereits abgepfiffen war – die rote Karte zählt.

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