Hausapotheke entsorgt / aufgefüllt / aufgefrischt…

Puh, was für ein Sonntag. Ich war ja am Freitag auf der Auto-Messe in Bremen, natürlich war es da recht kalt und wenig „gelaufen“ bin ich da auch nicht. Aber der Muskelkater in den Beinen kam dann wohl doch noch vom Umzug oder von den ausgedehnten Hunde-Runden. Wie dem auch sei, am Sonntag meinte mein Körper: „Jens nimmt sich jetzt mal eine Auszeit!“ erst wurde mir in der Nacht zum Sonntag schlecht, dann war mir kalt, dann wieder warm (man kennt das auch als Schüttelfrost) und auch das Fieberthermometer zeigte erhöhte Werte an:

Damit war der Sonntag gelaufen, ich blieb im Bett, fast 24 Stunden lang. So ein Sonntag hat übrigens einen entscheideten Nachteil: Es gibt nur den Umweg über eine Apotheke die Notdienst hat. Kennt ihr eigentlich Mycare? Das ist eine Online Apotheke, die ist damals in der Bloggersphäre aufgefallen, dass es für einen Link ein Überraschungs-Set von Durex gab. Wichtige Dinge vergesse ich inzwischen, sowas bleibt mir im Gedächtnis hängen.

Auf jeden Fall bestelle ich Medikamente online, denn ich bin meinem Geld nicht böse. Normalerweise habe ich ja die wichtigsten Sachen zu Hause, doch vor dem Umzug haben wir die Hausapotheke mal „entsorgt“. Bei einigen wussten wir einfach nicht mehr, wann wir diese geöffnet haben. Da gehe ich lieber auf Nummer sicher und entsorg die dann auch mal. Tja, nun hatte ich am Sonntag aber nun gar nichts. Also habe ich das Fieber auf die Art und Weise behandelt, wie meine Mutter es früher schon getan hat: Viel Schlafen und einen nassen Waschlappen auf die Stirn. Es hat geklappt, 24 Stunden später war das Fieber weg. Jetzt 2 Tage später fühle ich mich sogar wieder „fit“. Werde den heutigen Tage noch etwas ruhiger angehen lassen, denn wir wollen hier ja nichts verschleppen.

Trotzdem habe ich mir gerade mal ein paar grundsätzliche Dinge bestellt, denn natürlich macht es meiner Meinung nach Sinn eine Hausapotheke zu haben. Gegen das „Unwohlsein“ hätte ich nämlich gerne etwas eingenommen, bzw. gegen das Grummeln vom Magen. Bei Wikipedia findet man ja schon so einiges was in eine Hausapotheke hineingehört, ich würde diese Liste allerdings noch individuell anpassen, bei mir sieht diese wie folgt aus:

  • Fieberthermometer
  • Pflaster
  • Verbandszeug (bei mir aus einem ausrangierten Verbandskasten)
  • Brausetabletten gegen Schmerzen
  • Lutschtabletten gegen Halsschmerzen
  • Nasenspray
  • Mobilat (oder ähnliches Mittel)
  • Mittel um Fieber zu senken

Auf Mittel gegen Durchfall kann ich verzichten, da wirkt immer noch die eingebildete Heilungskraft von Cola in Verbindung mit Salzstangen. Bei einer schweren Grippe helfen auch nur die Gesundheits-Frikadellen von meinem Vater. Dahinter verbirgt sich nun eigentlich gar nichts besonderes. Es sind ganz normale Frikadellen, aber mein Vater hat mir diese halt immer gemacht, wenn ich eine Grippe hatte (und der Geschmack eh weg war) und kurz danach wurde ich wieder Gesund. Ich muss gestehen es geht auch ohne Frikadellen, aber schöner ist es „mit“ den alten Familienrezepten ;). Was habt ihr so in eurer Hausapotheke? Oder habt ihr gar keine mehr? Habt ihr auch solche Familienrezepte auf Lager?

 

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3 Kommentare zu „Hausapotheke entsorgt / aufgefüllt / aufgefrischt…“

  1. Lutz Balschuweit sagt:

    Familienrezepte gegen Krankheiten finde ich auch klasse. ich esse mich immer gesund, aber werde schon länger gar nicht mehr krank. So ein Mist, damit fällt die Völlerei auch wieder untern Tisch 🙁

    In der Hausapotheke ist bei uns nur was gegen akuten Durchfall, gegen Übelkeit und Schmerzmittel.

    Pflaster ist hier ein alltägliches Gedöns, was wir eh zum täglichen tapen beim Joggen gebrauchen (Nippel abkleben und so).

    Also nix besonderes weiter…

  2. Thomas sagt:

    Mit Hausapotheken ist es so eine Sache. In dem manche Tabletten einfach nur da liegen werden sie auch nicht besser. Kopfschmerzmittelchen lasse ich da mal außen vor, die braucht man doch etwas öfter. Aber so Dinge wie Fieber kommen dann doch nicht regelmäßig vor. Derartige Medizin hole ich lieber bei Bedarf. Und wenns brennt auch gerne aus der Notdienstapotheke.

    Verbandsmaterial sollte nicht fehlen.

    Hausmittel oder Familienrezepte wie Du sie angesprochen hast sind gut, manchmal aber auch von Nachteil. Je nachdem um was es geht sollte man nicht zu lange selbst herum probieren. Kurzzeitige Besserungen bedeuten nicht, dass das Grundübel beseitigt ist. Im Zweifelsfall lieber einmal zu viel zum Arzt.

    Es gibt keine schlimmeren Aussagen eines Arztes als wie diese: „Wären Sie damit bloß mal früher gekommen“!

    Deiner Hausapo kann man jedoch gelassen entgegen sehen 😉 .

  3. didi sagt:

    „ein Überraschungs-Set von Durex“, ….haha !!!
    Da bestellt man sich ein paar Aspirin und bekommt nebenbei die große „unscheinbare“ Kiste mit dem ominösen Inhalt/Aufkleber, sehr zu Unterhaltung von Postbote + Nachbarn (dort erstmal abgeliefert…;o)