Jens der Restauranttester: Restauranttest Eiserner Anton Bielefeld – Kritik wäre untertrieben …

Jeder der mich kennt, der weiß, dass ich lieber Essen gehe, als mir selber etwas in der Küche zu brutzeln. Ich bin nun kein Feinschmecker, für mich reicht auch ein leckeres Schnitzel und darauf hatten wir heute alle Hunger. Beim Mountainbiken fahren wir oft am Eisernen Anton in Bielefeld vorbei, dieses Restaurant wurde vor ein paar Monaten renoviert und wir haben quasi die Renovierungsarbeiten live mitbekommen. Ich war sogar schon mal im Eisernen Anton (und habe mir dort meine Trinkflasche auffüllen lassen) und daher kam ich heute auf die glorreiche Schnaps Idee mal im Internet zu schauen, ob es da denn wohl Schnitzel gibt.

Die Speisekarte im Internet bietet einiges für die Fleischeslust, also nix wie hin zum Eisernen Anton (welches übrigens neben einem Restaurant auch noch ein Biergarten und ein Hotel hat). Einen Parkplatz gab es direkt vor der Tür, da gibt es für den lauffaulen Jens schon mal nichts zu meckern. Die Bedienung hat uns einen Platz zugeteilt und fragte uns auch recht schnell nach den Getränken: Apfelschorle, Spezi & ein Malzbier sollten es werden, sie hatte wohl zunächst Apfelschorle, Cola und Weizen hell verstanden, aber das konnten wir noch retten: „Apfelschorle, Spezi und Malzbier dunkel!“

Als wir auf die Getränke gewartet hatten war ich doch etwas über die Speisekarte verwundert, wo waren denn die Schnitzelgerichte die es im Internet gab? Die fehlten nämlich ganz… also warteten wir auf die Bedienung und ich ließ meinen Blick so durch den Gastraum schweifen. Als ich dort einen Elektroheizstrahler gesehen hatte war ich doch schon etwas verwundert, aber der passt meiner Meinung nach gut zum Rest des Besuches:

Als die Bedienung die Getränke brachte fragten wir nach den Speisen aus dem Internet, eine 2. Dame kam dazu mit den Worten: „Schnitzel? Können wir machen!“ und ich war schon beruhigt, immerhin wurde hier ja unser Wunsch erfüllt. Um mir die Wartezeit zu verkürzen spielte ich etwas mit der Digicam, erspähte den fast leeren Salzstreuer und spätestens da hätte ich mir doch Gedanken machen sollen:

…und nein, den Inhalt habe ich nicht extra für das Foto vorher in die Handtasche meiner Begleitung gekippt. Ich schaute nach draussen aus dem Fenster und war schon etwas irritiert von den vielen schwarzen Punkten auf der Scheibe, als dann eine Fliege hinzukam wusste ich auch wer für dieses Kunstwerk verantwortlich war, die Scheibe wurde also ein paar Tage nicht mehr geputzt – kann im Stress ja schon mal passieren, solange das Essen gut ist (wovon ich ja immer noch ausgegangen bin) kann man mit sowas ja leben. Die Tischdecke war vor unserem Besuch auch schon verschmutzt, aber auch hier hatten wir in der Vorfreude auf die Schnitzel beide Augen zugedrückt.

Das tot fritierte Stück Fleisch kam bei mir so auf den Teller:

…nunja, was soll ich sagen? Es war kein Meisterwerk der Kochkunst, bei dem Schnitzel meiner Freundin mit Champigon Rahmsauce war die Sauce leider nicht einmal mehr lauwarm (von den Pilzen mal ganz zu schweigen), die Zigeunersauce war zwar okay, dafür muss ich wirklich gestehen – das Schnitzel (und da kann man eigentlich nicht viel verkehrt machen) – lag einfach zu lange in der Pfanne (wobei ich hier eher auf Friteuse tippen würde). Das Fleisch war auch von innen nicht weiß sondern eher gräulich und leider wirklich nicht schmackhaft, ich kippte mir also noch Salz (etwas war ja noch vorhanden) und Pfeffer darüber.Die Panade hat sich vom Schnitzel gelöst und war teilweise dicker als das Schnitzel selbst, ihr merkt schon – das totgeklopfte und danach noch panierte Tier war definitiv kein Orgasmus für die Gaumen.

Die Bratkartoffeln waren tadellos doch als ich das Schnitzel beiseite gehoben hatte (wie soll man es denn sonst schneiden) entdeckte ich die Extrabeilage:

Restaurantkritik Eiserner Anton Bielefeld

Ist auf diesem Bild etwas schwer zu erkennen, da ich das Gimmick auch nicht mehr auf den Teller haben wollte habe ich es hier mal „entfernt“ und auf einem extra Teller platziert:

Restaurantkritik Eiserner Anton Bielefeld

Die Fliege war übrigens nicht mehr unter uns, zappelte also nicht mehr und kann so (meiner Meinung nach) auch nicht gerade erst auf den Teller geflogen sein und wenn – dann hätte sie sich vorher noch wie Mac Gyver unter das Schnitzel und die Zigeunersauce werfen müssen. Für mich war das Schnitzel danach „gegessen“, ich schob lustlos und frustvoll meine Reste zusammen, wischte mir den Mund ab und wartete.

Als die Bedienung kam und fragte ob es geschmeckt hätte sagte meine Freundin: „Meine Sauce nicht so, war nicht so mein Fall“ und ich schilderte wahrheitsgemäß „Bis zur Fliege war es okay!“ und zeigte auf die Fliege. Die Dame nam sich den Teller mit der Fliege und schaute darauf als ob sie schnell noch nach einer Ausrede oder einer Belehrung suchen müsste aber es kam nichts, es kam ehrlich gesagt gar nichts. Ohne ein Wort zu sagen räumte sie den Tisch ab und ging. Ihre Kollegin kam dann später (nachdem meine Freundin schon den Speiseraum verlassen hatte) zum abkassieren.

Bargeldlos zahle ich gern, ich habe immer etwas Kleingeld in der Tasche (für Trinkgeld, für ein Eis, für eine Zeitung) aber größere Ausgaben zahle ich inzwischen gerne mit der EC-Karte, also legte ich die EC Karte hin, als mir die Dame ein 38,40 € auf einem handschriftlich geschrieben Zettel präsentierte, über die Antwort war ich nicht mehr wirklich verwundert: „Oh EC ist gerade schlecht!“ – auf mein „Wie?“ antwortete die Dame noch mal „EC Karte ist gerade schlecht!“

In meinen Gedanken musste ich schon fast lachen, hatte mir nämlich gerade überlegt, ob das EC Kartenlesegerät wohl auch schon dort gegessen hätte. Also zahlte ich bar, auf mein sonst sehr üppiges Trinkgeld (ich gebe immer zwischen 15 und 20%, weil ich weiß wie hart der Job in der Gastronomie und wie schlecht die Löhne sind) habe ich verzichtet, denn ich musste ja auch auf eine Quittung verzichten und selbst den handgeschriebenen Zettel brauchte die Bedienung noch für ihre Chefin. Ich weiß nicht ob es den beiden event. spanisch vorgekommen ist, dass ich Fotos von dem Essen gemacht habe und ggf. so mir kein weiteres Beweismittel in die Hand geben wollte oder ob es dem EC Kartenlesegerät und dem Belegdrucker / Quittungsdrucker wirklich schlecht gegangen ist, dass entzieht sich leider meiner Kenntnis.

Es mag sein, dass es heute ein einmaliges negatives Erlebnis gewesen war, es mag auch sein, dass es sonst dort sehr gut schmeckt, es mag auch sein, dass der Service sonst viel besser ist, aber meiner Meinung ging dort heute von Anfang bis zum bitteren Ende alles schief was nur hätte schief gehen können.Ich würde nun auch gerne lobende Worte über die nette, zuvorkommende Bedienung, die ja in der Regel bemüht ist dem Gast den Aufenthalt so angenehm wie nur möglich zu machen, verlieren aber selbst das kann ich leider nicht. Spätestens nach der Fliege hätte ich zumindestens eine Entschuldigung verlangt, die beiden Damen die uns bedient hatten hätten meiner Meinung nach wissen müssen wie sie den Gast „beruhigen“ können, damit dieser so etwas nicht negativ weiter berichtet oder sich gar 20 Minuten hin setzt und diesen Blogbeitrag hier schreibt – aber eines ist Gewiss: Mich und meine Famile sieht das Restaurant Eiserner Anton in Bielefeld nie wieder!

Ich werde die Tage dann natürlich auch noch für die Webseite Restaurant-Kritik meine Meinung niederschreiben, in Kurzform versteht sich, was allerdings nichts an der Berurteilung ändert:

Besucht am: 27.03.2011 zum Mittagessen
Anzahl der Personen: 2 Erwachsene, 1 Kind
Was wurde gegessen? siehe oben
Wie war die Begrüßung? zweckmäßig
Wurde uns ein Tisch angeboten? ja, auf Wunsch sogar am Fenster
Gab es eine Empfehlung? nein
Wie war die Wartezeit auf das Essen? 20 Minuten
Wie war die Qualität des Essens? nicht zufriedenstellend
Waren die Zutaten frisch? entzieht sich meiner Kenntnis
War der Koch kreativ? nur in der Auswahl der Temperaturen der Speisen
Sah das Essen gut aus? nicht nach meinem Geschmack
Wie war das Ambiente? Der Gastraum entsprach nicht meinem Geschmack
Was sollte verbessert werden? am Service sollte gearbeitet werden, Fehler dürfen passieren, aber man muss diese auch im Dialog (er)klären
Sauberkeit des Restaurants? siehe oben
Sauberkeit der Toilette? wie erwartet

 

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76 Kommentare zu „Jens der Restauranttester: Restauranttest Eiserner Anton Bielefeld – Kritik wäre untertrieben …“

  1. Lucas sagt:

    Na lecker. Da bekommt man ja mehr Fleisch als gewünscht … Sauerei…

    Und Bargeld + handgeschriebene Zettel deuten auf entsprechende Verbuchung hin. Oder ebend auch nicht …

  2. maik sagt:

    War die Fliege im Preis inbegriffen?

    Ich rege mich regelmäßig über schlechtes oder liebloses Essen auf. Aber das schlägt selbst meine Erfahrungen. Und dafür auch noch 38,40 € zu verlangen, passt dazu.

  3. Jens sagt:

    @Lucas: Na, wir wollen doch hier keinem etwas unterstellen 😉
    @maik: Ich denke, dass die Fliege gratis war bzw. inklusive war. Gerade du hast ja viel Erfahrung mit Gaststätten, auch ich gehe oft und gerne essen und hatte soviel „Pech“ auch noch nie gebündelt. Hab mir den Nachmittag mit einem Eis versüßt und stopfe nun noch Chips in mich rein…

  4. Lucas sagt:

    @Jens: Aber natürlich nicht 😉

  5. Calaelen sagt:

    Das hast du echt bezahlt?

    Ich wäre aufgestanden und gegangen!

  6. karottie sagt:

    WWwwoooooooooooooooooaaaaaaaaaaaahhhhhhhh!!!!!!!!

    Also das ist toll. Die Optik ist ja schon klasse, das Ambiente unschlagbar und das Essen… ohne Worte. Gibt es sogar eine Sonderdeko.

    Also wenn ich mal jemanden habe, den ich los werden will beim Date, musst du mir die Adresse geben. Das ist clever. Muss ich auch mal machen. Gehe aber zu selten essen.

  7. rivoid sagt:

    Das ist ja schon richtig Dreist. Ne Fliege im Essen und kein Kommentar? Keine Entschuldigung? Kein Preisnachlass, etc? Starkes Stück! Dort sollte man mal das Gesundheitsamt vorbeischicken, wer weiß wie die Küche aussieht!

  8. Beckgroundfoto sagt:

    Au man…das vergeht einem ja echt alles! Mein Dad ist gelernter Koch und mich hat als ich noch jung war immer gewundert warum er immer so ungern irgendwo auswärts essen war…später hab ich es dann verstanden 😉

    Ich persönliche koche ja sehr gerne selber und wenn ich bzw. meine Freundin & ich irgendwo essen gehen dann meist nur zu einem besonderen Anlass und dann gibt es in der Regel auch kein Schnitzel aber auch dort wählen wir eigentlich auch nur nach Empfehlungen von Freunden aus.

    Ich frage mich immer wie man, gerade in der Gastonomie, sich so etwas erlauben kann…schließlich sollte doch die Motivation sein das der Gast wiederkommt. Und das mit der EC-Karte hätte sie Euch ja auch fairerweise VOR dem Essen sagen können… Ohne Worte!

  9. Mario sagt:

    Bitter…

    Wobei ich ehrlich gesagt das Essen mit der Fliege nicht bzw. nicht komplett bezahlt hätte!

  10. Linny sagt:

    Hättest mal fragen sollen, ob man dich dafür bezahlt, das Zeugs zu essen. Aber dafür noch Geld zu verlangen, schlägt dem Fass ja den Boden aus. Hätte man dem Koch mal unter die Nase halten sollen, ob der seinen Mist selber isst? Hätte mich ja jetzt mal interessiert. Aber hast es ja überlebt, was uns alle sehr freut. 😀

  11. Aleksandrah sagt:

    *örks* Das ist ja obereklig!

  12. Bine sagt:

    Oh Gott. Ich glaube ich hätte da echt was gesagt und vor allem (wenn die es nicht von selbst angeboten haben) nicht den vollen Preis bezahlt. Ist doch eine Frechheit und dann noch nicht mal entschuldigt.
    Schick denen doch mal eine Kopie deines Blogbeitrags. Ok, gibt wohl auch keine Reaktion darauf dann…
    traurig traurig

  13. Marco sagt:

    1. Das Foto mit dem Heizstrahler erinnert gerade in dieser tiefen Perspektive mit dem Stuhl im Vordergrund eher an einen Friseurbesuch.

    2. Nie im Leben hätte ich den Schmarn bezahlt. Die Schmierzettel sammelnde Chefin hätte ich in diesem Fall schon rufen lassen.

    Der Schmierzettel sah bestimmt so aus:

    3 x Sitzplatz
    Aufpreis Fensterplatz
    2 x Apfelschorle
    1 x Spezi
    1 x Cola
    1 x Weizen hell
    1 x Malzbier
    „Spezial“-Schnitzel Variation Fliege
    „Spezial“-Schnitzel mit geschmackloser Soße
    Schnitzel „extra lieblos“
    Heizkosten anteilig 3 Personen
    zusätzliche Fensterdeko, schwarz
    Salzstreuer leer gemacht.

    35 Euro. Ach nee, die Chefin mag lieber krumme Zahlen: 38,40 Euro.

    Kurz-Kritik: (Fliegen-)Dreck

  14. tboley sagt:

    Mhm, heftig. Ganz ehrlich: ich hätte mich geweigert, für das „Essen“ (so kann man es eigentlich nicht nennen) zu zahlen.

  15. Demitri sagt:

    Hallo Jens,

    vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht. Bin gerade durch Zufall auf deine Webseite gestoßen, da ich in Bielefeld auf der Suche nach einem Hotel mit Möglichkeit zur Ausrichtung einer Familienfeier bin.
    Bin dabei zuerst auf die Webseite vom Eisernen Anton gestoßen und war davon angetan. Als ich dann den „Eisernen Anton“ googelte kam ich u.a zu dir und du hast mich davon abgebracht dort zu buchen.
    Vielen Dank dafür. Möchte schließlich keinen Reinfall bei der Feier mit soetwas erleben.
    Auch konnte ich mir es nicht nehmen lassen über das Kontakt Formular des Hotels auf deine Kritik aufmerksam machen. Vielleicht hat dort ja jemand Nachsicht und bietet dir etwas zur Versöhnung an.

    Solltest du ein gutes gemütliches Hotel in Bielefeld empfehlen können, so schreibe es doch hier nieder. Deine Seite ist gebookmarkt.
    Viele Grüße aus der Hauptstadt

  16. Jens sagt:

    Wie gesagt, mein Bericht war eine Momentaufnahme, es gibt auch positivere Berichte, über die Qualität des Hotels kann ich nichts sagen.

  17. Markus sagt:

    Baaaaah…. interessanter Bericht. Da bin ich ja gewarnt. Wenn ich in Bielefeld essen möchte bestimmt nicht da.

  18. Socialmedia Monitoring – Grundlage! » mein-spessart-media sagt:

    […] Das dazugehörige Foto, das schauen Sie sich am besten direkt im Blog von Jens an [klick] […]

  19. bluhnah sagt:

    ieeeeeeeeeh!

  20. Marcel sagt:

    Ihre fliege sieht bischen unehrlich aus, ich war auch dort gewesen. Auf diese höhe von Eiserner Anton gibt keine fliege 😉 Auf foto sehen wir strahlar, also es ist ja auch winter. Dort ist es zu kuhl für diese fliege-art. Welche restaurant bezahlt Sie? Ich habs gesehen habe wo Sie es absichtlich gamacht haben. Sie wollen mit ihre bilder dieses name schaden. Gehen Sie auf http://www.eiserneranton.com um weitere details. Ich bin zeuge wo Sie damals eure foto-apparat benutzt haben. Sie haben von ihre tasche dieses fliege mitgebracht und in ihre essen rein getan. Gehen Sie zum Eiserner Anton und überzeugen Sie sich selbst.

  21. Jens sagt:

    Selten so viel Spaß mit einem Kommentar gehabt! Aber gerne stelle ich mich den wohl formulierten Anschuldigungen: Das Restaurant habe ich am 27.03. besucht, ich denke nicht, dass es zu dem Zeitraum zu „kuhl, cool, kühl“ war für diese Fliegen Art. Selbstverständlich habe ich KEINE Fliege mitgebracht und diese platziert, sowas sieht man wohl nur in schlechten Filmen. Die Fliege sieht als unehrlich aus? Wie sehen denn ehrliche Fliegen aus? Das es auf dieser Höhe des Eisernen Antons keine Fliege gibt glaube ich allerdings nicht, denn an den Scheiben waren genug schwarze Punkte. Ich hatte ja oben schon in der Art geschrieben, dass es sich hier um eine Verkettung unglücklicher Umstände gehandelt haben kann / muss. Aber die Reaktion des Personals zur Klärung dieses Falles war einfach unterirdisch.

    Sehr geehrter Marcel (mit der anderen e-Mail Adresse), wenn sie mich doch damals gesehen haben mit dem „Foto-Apparat“, dann haben sie sicherlich auch die weiteren Personen am Tisch gesehen, oder? Konnten Sie denn damals mit EC-Karte zahlen oder war das auch „gerade schlecht“. Gerne diskutiere ich weiterhin öffentlich mit Ihnen, möchte ihnen aber mitteilen, dass man im Netz nicht so anonym ist wie man gerne wäre ;).

  22. Aleksandrah sagt:

    *lol* Du trägst allen Ernstes kleine Döschen mit toten Fliegen mit dir rum, um diese dann auf deinem Teller zu drapieren und womöglich dein Essen nicht zahlen zu müssen? Dann würde ich deiner Begleitung noch empfehlen, für den nächsten McDonald’s Besuch (schlimmer kann das Essen dort ja auch nicht gewesen sein) ein paar kleine Glasscherben in ihrer Handtasche zu parken…nur damit ihr bisschen Abwechslung reinbekommt 😉

  23. Dirk Daniel (BSEplus) sagt:

    Und ich dachte immer, Bielefeld gibt es gar nicht …

    Naja, zumindest scheint es dort Dinge zu geben, die es eigentlich gar nicht geben sollte. Und der Kommentar von „Marcel“ ist quasi das Sahnehäubchen auf diesen Vorfall.

    Natürlich ist es eine Art „An den Pranger stellen“, aber mit Deinem Hinweis auf die Momantaufnahme (Du drückst Dich dabei schon fast wie ein Politiker aus!) beugst Du dem ja vor.

    Im Übrigen hätte ich das Essen auch nicht bezahlt!

  24. Robert sagt:

    Geil ist auch, das bei denen auf der Webseite DER Restaurant steht! Soviel Seriösität ist einfach zu viel für mich! *LOL*

  25. Jens sagt:

    Da war sicherlich „DER Restaurantbereich“ gemeint, wir wollen mal nicht so kleinlich sein, bei der Fülle von wohlklingenden Sätzen…

  26. Robert sagt:

    Ja, nee, is klar. Dazu dann noch die ganzen anderen Rechtschreibfehler und schon werde ich das Gefühl nicht los, dass sich dort wirklich jemand Mühe gegeben hat (IRONIE aus)!

  27. Marco sagt:

    „Ihre fliege sieht bischen unehrlich aus, ich war auch dort gewesen.“

    Sie waren auch dort und haben den unehrlichen Ausdruck der Fliege gesehen?

    „Auf diese höhe von Eiserner Anton gibt keine fliege ;)“

    Der Zwinkersmiley irritiert etwas in dieser Aussage. Aber in wo ist den besagtes Restaurant. Auf dem Himalaya? In welcher Höhe können Fliegen denn nicht mehr fliegen?

    „Auf foto sehen wir strahlar, also es ist ja auch winter.“

    Strahlar? Neue Fischart? Ach so, Strahler. Ein Strahler ist also ein Beweis für eine Jahreszeit. Wenn ich den jetzt in mein Wohnzimmer stelle, ist dann wieder Winter? Und bedeutet das, dass es außerhalb der Winterzeit nie kalt ist? Vor allen Dingen in der Höhenlage, wo keine Fliegen fliegen?

    „Gehen Sie auf http://www.eiserneranton.com um weitere details.“

    … zu veröffentlichen? … nachzulesen? Sind die Fliegen jetzt im Tagesmenü erwähnt?

    „Ich bin zeuge wo Sie damals eure foto-apparat benutzt haben.“

    Ein Kapitalverbrechen. Die Nutzung eines Fotoapparates wird bestimmt mit nicht weniger als 4 Jahren Fotos Angucken von Insekten essenden Dschungelcamppromis bestraft.

    „Sie haben von ihre tasche dieses fliege mitgebracht und in ihre essen rein getan. Gehen Sie zum Eiserner Anton und überzeugen Sie sich selbst.“

    Haben die da Videobänder? Oder ein Zeitportal?

    Ich verstehe, wenn jemand der deutschen Sprache, die nicht zu den einfachsten zählt, nicht ganz mächtig ist. Aber hier sind so viele Dinge vollkommen ohne Zusammenhang, dass es mir schon fast wie ein schlechter Scherz vorkommt.

  28. Whoopster sagt:

    Jens, mal ehrlich: Ich hätte zumindest das Fliegen-Gericht auch nicht bezahlt. Außerdem finde ich es mehr als dreist dass von der Chefin oder aus der Küche kein Wort der Entschuldigung gekommen ist, bzw. das Essen überhaupt auf der Rechnung aufgetaucht ist. So hätte man zumindest noch einen kleinen Teil seines Rufes retten können!
    Ich hatte mal einen gekauten Kaugummi auf einem Schnitzel, leider vom Lieferservice, sodaß erstmal niemand „greifbar“ war. Das hat bei mir dazu geführt dass ich zwei Jahre lang kein Schnitzel mehr gegessen habe!
    Hut ab vor deiner Contenance in diesem Moment!

  29. barbara sagt:

    deine Schmerzgrenze war wahrscheinlich noch nicht erreicht. Ich hätte das Essen zurückgehen lassen

  30. Die Fliege sagt:

    Sagen wir es mal so. Die Kritik war ehrlich und trotz des Desasters, welches da zu passieren schien, sehr neutral geschrieben.
    Die subjektive Bewertung der Leser einer solchen Kritik ist natürlich sehr unterschiedlich. Die einen sagen, „orr nee, da gehe ich niemals hin!“, die anderen vielleicht „jetzt hat er mich neugierig gemacht, das schau ich mir mal an“.
    Wie auch immer. Der für den gastronomischen Brennpunkt weitaus schädigerende Aspekt, ist das „staatsanwaltliche“ Wort der Beweisführung des Herrn Marcel.
    Spätestens jetzt regt sich sehr wahrscheinlich beim Großteil der neugiergeplagten Mitlesern auch der Mittelfinger, wenn es um die potentielle Einkehr in besagtes Restaurant geht.

    Nennt man auch den „Schuss ins Knie“. 😉

  31. Jens sagt:

    Ich glaube hier brachte es „Die Fliege“ auf den Punkt. Hier hätte man anderes reagieren können und im Web 2.0 auch müssen, aber da gibt es bestimmt Webseiten die beratend zur Seite stehen können.

  32. Chris sagt:

    Da du schon so nett um Kommentare auf Twitter gebeten hast, hier auch mein Kommentar zu dieser Restauranttestergeschichte: Ich finde das Verhalten des Restaurants nicht akzeptabel, erstens stellt man keine Heizstrahler in den Gastraum, zweitens kann die Karte sich online nicht mit der offline unterscheiden und drittens entschuldigt man sich beim Gast für eine Fliege/Haare/Elefant oder was auch immer im Essen. Das geht doch nicht, man bezahlt schließlich auch dafür. Das dann noch die EC-Karten-Bezahlung nicht funktioniert setzt dem ganzen noch die Krone auf, da braucht sich der Betreiber des Restaurants nun wirklicht nicht beschweren. Hätte er besser die Werbetrommel gerührt, würde er auch bei Google über die geranked werden und nicht direkt dein Testbericht erscheinen. C’est la vie würde ich da sagen, mach weiter so Jens 🙂

  33. Babs sagt:

    Mmh….ich sage nur bäääääääääääääääääähhhh…
    Das geht ja gar nicht….Fliege im Essen….man hätte sie wenigstens mit panieren können, dann wäre es nicht so aufgefallen. 😀

    Aber mal ehrlich…ich hätte denen noch einen Spruch gedrückt…bei so ner Sauerei sollte man vielleicht auch gar nicht ruhig bleiben. 😉

  34. Vollo sagt:

    Also Jens, jetzt weiß ich bescheid. Wenn wir Dich also mal zum Essen einladen sollten, musst Du vorher Deine Taschen leeren, damit Du Deinem Essen keine toten Fliegen unterjubeln kannst … lol. Wenn Du tatsächlich so dreist gewesen wärst, hättest Du das Essen sicherlich zurückgehen lassen bzw. hättest auf einen Preisnachlass bestanden. Aber so ??
    Und der Marcel hat für diesen Kommentar bestimmt fumfe Euro und ein Bier vom Kneiper bekommen, damit er diesen Quatsch hier reinschreibt.
    Ich weiß, in solchen Situationen ist es immer schwierig, etwas zu sagen. Es fehlt mir dann auch immer der Mut dazu. Zumal 38 euro und ein paar Kleingehackte ein ziemlich stolzer Preis ist. Zumindest da hätte ich dann doch was gesagt. Aber an Deiner Stelle würde ich wirklich mal das Ordnungs- oder Gesundheitsamt auf diesen Laden aufmerksam machen. Kannst ja vorher nochmal zur Sicherheit eine Testspeisung vornehmen 😉

  35. Jens sagt:

    Ich werde weder das Restaurant noch mal besuchen, noch mich auf die Seite vom Ordnungs- / Gesundheitsamt schlagen. Die Kameraden vom Ordnungsamt sollen mal lieber weiterhin so wichtige Dinge machen wie Falschparker aufschreiben *lol*

  36. Marcel sagt:

    Wie gesagt ich bin eine zeuge von damals. Ich bin Fransoze, lebe in der naehe von Paris. Das können Sie bestimmt aus mein IP lesen, oder? Wenn Sie meine daten brauchen, kann ich ihnen schicken. Ich habe heute den restaurant angerufen und ihre artikel gemeldet.

    Mein deutsch ist nicht gut genug, aber ich denke ihr habt schon verstanden was ich gemeint habe. Ich dachte Sie wollen spas machen, deswegen habe ich mich damals nicht in diese sache gemischt. Jetzt bin ich mich sicher Sie sind bezahlt von eine andere restaurant oder Sie wollen diese restaurant erpressen.

    Was mich angeht, ich bekomme keine essen oder trinken wegen meine kommentar. Ich fahre ab und zu mal nach deutschland, wegen meine arbeit. Ich transportiere maschinen und das hotel-restaurant eiserner anton hab ich durch zufall gefunden. Ich finde dort angenehm, ruhig und angemessen. Naechste mal wenn ich in Bielefeld bin rufe ich ihnen an (wenn Sie mir ihre nummer geben) und wir können uns dort bei der restaurant treffen. So was finde ich ehrlich nicht gut, sie denken das macht vielleicht spas, aber manche gewinnen damit ihre leben.

    Auf ihre Impressum seite steht : „Wer in meinem Blog zwischen den Zeilen liest wird eine Menge Ironie, Sarkasmus finden – übrigens muss nicht alles was in diesem privaten Blog steht der Wahrheit entsprechen. Oft findet man auch fiktive Geschichten um einfach nur die Leser zu belustigen, …..“

    Meine meinung nach ist es nicht lustig was Sie machen.

  37. Jens sagt:

    1. ich möchte mit Sicherheit kein Restaurant „erpressen“, 2. wurde ich von keinem anderen Restaurant „bezahlt“, 3. ist dieser Beitrag durchaus ernst gemeint und weder lustig.

    Der Beitrag ist meiner Meinung nach wohlwollend, auch mein Verhalten vor Ort konnte man durchaus als wohlwollend und gutmütig bezeichnen, wenn man hier nämlich die Reaktionen der weiteren Leser / Kommentatoren hier sieht. Wenn ich übrigens das machen würde, was sie mir vorwerfen würde ich Ihre Kommentare sicherlich nicht veröffentlichen, oder? Wie bereits oben erwähnt:

    Es mag sein, dass es heute ein einmaliges negatives Erlebnis gewesen war, es mag auch sein, dass es sonst dort sehr gut schmeckt, es mag auch sein, dass der Service sonst viel besser ist, aber meiner Meinung ging dort heute von Anfang bis zum bitteren Ende alles schief was nur hätte schief gehen können.

    Die Fliege lässt sich ja nun mal nicht wegdiskutieren, die war ja da (und auch dafür gab es an meinem Tisch „Zeugen“, gut das wir hier nicht vor Gericht stehen). Sie schrieben in Ihrem ersten Kommentar, etwas über die Wetterbedingungen und die Fliegenarten die am Eisernen Anton (bzw. in der Höhe von Bielefeld) nicht zu finden sind nun bin ich aber doch irritiert, ihre e-Mail Adresse ist eine deutsche, sie leben in Paris, kennen sich mit Fliegen und den Höhenbedingungen in Bielefeld aus haben aber das Restaurant nur durch Zufall gefunden?

    Ich habe (m)einen Erfahrungsbericht niedergeschrieben, das ist mein Recht, oder?

  38. Pascal Wepner sagt:

    Lieber Franzose, wenn Du das Essen bezahlst komme ich auch mit, dann treffen wir uns 3. Alle drei zusammen so zu sagen. <3

    Aber mal ehrlich, wenn das Essen scheisse ist, ne Fliege drin ist – dann ist das nicht ok, braucht man nicht drüber diskutieren. Entweder man geht ordentlich mit Kritik um und ändert was oder spamt Blogs voll das der eiseren Anton ja total toll ist und der böse Stratmann von anderen Restaurants bezahlt wird…

    Gibt es sowas? Vielleicht sollten wir Rach zu Rate ziehen… Oder Barbara Salesch – Britt ? Irgendwer wird es richten, da bin ich mir sicher.

  39. Chriz sagt:

    @Marcel – Weshalb bist du dir sicher, dass Jens hier jemanden erpressen will oder von jemanden bezahlt wird um den Ruf zu verschlechtern? Jens hat in dem Bereich, so viel ich weiß, nicht wirklich was am Hut. Er bloggt schon seit Jahren glaubwürdig und besonders als Blogger erzählt man von seinen Ereignissen im Alltag.

    Er ging als neutraler Mensch in das Restaurant und ging als enttäuschter Gast wieder. Er spricht hier mehrere Punkte an, die an dem Tag nicht wirklich einladend wirkten. Ob vor 1 oder 5 Jahren das Restaurant noch gut war oder eben nur dieser eine Tag schlecht war, hat trotzdem das Restaurant zu verantworten.

  40. Nina Stern sagt:

    Jetzt gehts ja echt los! *lachend am Boden lieg*
    Sehr unterhaltsam fand ich den Artikel schon unterhaltsam (btw wär ich sicher nicht so neutral und ruhig geblieben) aber die Kommentare von Herrn Marcel toppen echt alles *weiter lach*

  41. Marcel sagt:

    ich vertraue ihnen leider nicht. Ich bin wegen eine sperre ein anderen weg genommen und diese restaurant war ganz oben auf die berg, ich bin dort 4-5 mal gewesen. Der Inhaber war sehr freundlich und hat mir auch wegen ein panne mir geholfen.

    Die schwarz fliegen (weiss nicht wie die auf deutsch heissen) leben und lieben heisse wetter. Nicht mal in marz oder april wird dieser fliege auf die hohe von eiserner anton geben. Ob es in bielefeld gibt, weiss ich nicht aber bei uns sind die in Sud frankreich, wo meer und sonne gibt. Deswegen habe ich Sie dort eingeladen, und lade ich noch mal. Dieses woche oder naechste woche fahre ich dort. (ich wollte die adresse von eiserner anton haben und dann habe ich ihre kritik seite auf google gesehen).

    Ich habe mehrere mail adressen, wenn Sie fransözische wollen werde ich geben. Ich hab auch andere mails (schweiz, spanien) so hab ich alles in griff, wird nicht durcheinander.

    „Die Fliege lässt sich ja nun mal nicht wegdiskutieren, die war ja da (und auch dafür gab es an meinem Tisch “Zeugen”, gut das wir hier nicht vor Gericht stehen).“ Sagten Sie. Ihre kind ist minderjaehrig und sollte nicht als zeuge gesehen werden, wegen verwandschaft. Ich glaube das ihre Kind auch es als spiel gesehen hat wo Sie mit ihre essen rumgespielt haben. Wie es auch war, ist mir eigentlcih egal. Wenn diese restaurant von mir verlangt als zeuge auszusprechen, werde ich tun.

    Es ist net von ihnen das Sie meine kommentare freigeben. Aber es macht nicht ihre tat rückgangig. Tun Sie und zu diese leute ein gefallen und überlegen Sie bitte nochmal.

  42. Jens sagt:

    Ich habe mir nichts vorzuwerfen, wüsste auch nicht wobei sie für das Restaurant aussagen möchten, möchte sie aber darauf hinweisen, dass ich keine Verwandschaft am Tisch hatte und die andere Person mit Ü30 sicherlich nicht mehr minderjährig war.

    Die Tatsache, dass sie wissen, das ein minderjähriges Kind am Tisch saß lässt allerdings tief blicken, die andere Sache nehme ich ihnen, mit Verlaub, nicht ab und ganz ehrlich, es ist mir auch egal.

    Dieses Thema wäre schon in ein paar Tagen „Geschwätz“ von gestern gewesen und es hätte sich darüber keiner mehr Gedanken gemacht aber scheinbar haben Sie ja die Aufgabe, es aufzuwärmen.

    Ich blogge seit Jahren, lobe und kritisiere und ich zeige Momentaufnahmen, egal ob es sich um Produkte, Restaurants oder anderes handelt. Ich gebe meine subjektive Meinung wieder und den Vorwurf, dass ich die Fliege ins Essen getan habe, wollen Sie doch sicherlich zurücknehmen, oder?

    In ihrem ersten Kommentar hatten sie ja noch behauptet es wäre Winter, im 2. Kommentar schrieben sie von einem zufällig gefundenen Restaurant und nun waren sie schon ein paar mal da und suchten die Adresse im Internet, trotz der prominenten Lage an der Strasse übern Berg.

    Kleiner Tipp: Glaubwürdig halte ich ihre Vorwürfe, Anschuldigungen und Kenntnisse über die Fliegen jedenfalls nicht, diese werden noch unglaubwürdiger je mehr sie sich verzetteln.

  43. Bea sagt:

    Erpressung? Mensch Jens, bei Erpressung darfste doch nich gleich veröffentlichen,
    da musste ersma warten ob die zahlen und nur mit Veröffentlichung DROHEN.
    Also so wird das nix mit Deiner kriminellen Karriere. Näxtes Mal frägste mich, ich kenn
    mich aus in dem Milliö. 🙂

    *rofl*

  44. Marcel sagt:

    Wie Sie wollen herr Jens. Ich gebe mir mühe um ihnen es zu erklaeren was mich gestört hat. Sie können dort gehen und nach meine name fragen. Der inhaber errinert sich an mich vielleicht, wie ich gesagt habe hat er mir geholfen für mein lkw. Wenn Sie den fransoze mit lkw sagen, werden die mich errrinern. Ehrlich gesagt habe nicht verstanden was Sie machen wollen. Wenn Sie sowas sehen, was würden Sie denken an meine stelle? Was sollst, ich habe meine pflicht getan und werde es tun wenn mann von mir verlangt. Viel erfolg bei ihre blog und leben….

  45. Jens sagt:

    @Marcel Ihnen auch alles Gute und allzeit Gute Fahrt! Wie schon geschrieben, ich werde dieses Restaurant nicht mehr betreten, es freut mich aber, dass ihnen geholfen wurde.

  46. Marc sagt:

    @Jens: Mir kommt das hier mittlerweile auch spanisch vor. Lass dir nix erzählen! Ich glaube dir und ich hoffe, dass dieser Artikel klare Worte in der Netzwelt hinterlässt!

  47. Jens sagt:

    @Marc: französisch, nicht spanisch 😉

  48. Die Fliege sagt:

    Don’t feed the troll. Oder ist momentan Schon- bzw. Fütterzeit? 😉

  49. Jens sagt:

    Ich weiß es gar nicht, darf man aktuell noch Hecken und Bäume schneiden? Da gibt es doch auch so Zeiten für, ich denke das Thema hat sich nun auch für Herrn Marcel erledigt, es wurde ja nun „alles gesagt“.

  50. Antje sagt:

    Faszinierend 😀

    Da hat der Spruch „Aus einer Mücke einen Elefanten machen“ doch wieder seine volle Berechtigung 😉

  51. Hanna sagt:

    Wir, 5 Personen, waren auch am 15. April 2011 im Eisernen Anton. Vor dem Besuch sahen wir uns die Homepage des Restaurants an und fanden auch die Speisekarte. Da wir gerne Schnitzel essen, suchten wir in der Speisekarte danach. Vier verschiedene Schnitzelgerichte werden dort angeboten. Wir bestellten also einen Tisch für 19.30 Uhr, weil um Reservierung gebeten wird. Die Reaktion am anderen Ende des Telefons: „Wie, so spät noch?“ Ja, wir wollten.
    Dort angekommen, sahen wir schon auf dem Parkplatz ein Werbeschild, auf dem mit „Freitags Schnitzeltag“ geworben wurde. Es war Freitag. Wir gingen hinein und uns erwartete ein ganz leerer Speiseraum. Wofür dann die Reservierung??? Wir setzten uns auf den zugewiesenen Platz und blätterten in der Speisekarte. Wo sind die Schnitzel geblieben? Wir fanden keine. Die Bedienung erklärte uns, dass die Karte reduziert wurde, weil nicht so viele Gäste kämen. Wir wollten schon wieder gehen, da bot sie uns an, einmal in der Küche zu fragen, ob doch noch welche da wären. Wir ließen uns überreden. Ja, es waren noch Schnitzel da. Jetzt bestellten wir auch die Getränke.
    Mein Mann zog sich erstmal seine Jacke wieder an, weil es hier recht kalt war. Die Heizstrahler waren wohl schon weg geräumt. (Inzwischen nahmen noch zwei junge Männer an einem anderen Tisch Platz.) Nach einiger Zeit brachte sie die Rahmschnitzel mit Pommes. Es waren aber keine Schnitzel, es war Formfleisch und ziemlich geschmacksneutral. Der Hunger zwang es hinein. Ein Gericht kostete 11.50 €. Wir sprachen die Bedienung auf dieses Fleisch an und so mehr oder weniger gab sie es zu. Währenddessen ließen die Herren vom anderen Tisch ihr Gericht mit Bratkartoffeln wieder zurückgehen und bekamen kurze Zeit später noch einmal dasselbe Gericht, welches sie aber auch nur zur Hälfte aßen. Keiner von den Gästen an diesem Abend wird dieses Restaurant noch einmal besuchen. Hier muss mit einem Berater ein neues Konzept gefunden werden. Die Homepage müsste aktualisiert und auf Rechtschreibfehler überprüft werden. Schade um dieses schöne Restaurant.

  52. Sandra sagt:

    Jens,wieso habt ihr nicht eigenltich beim Entdecken der Fliege das Essen gleich reklamiert?
    Ich bezweifel nach Deinem Bericht zwar, das dann frischeres Essen gekommen wäre, aber normal reklamiert man das doch direkt. Nur so für’s nächste Mal 😉
    Das ekligste, was ich bisher erlebt habe, waren Armeisen im Salzstreuer (!!!!).Das aber erst gesichtet, als wir schon ein paar Pommes gegessen hatten….Anderen Salzstreuer vom Nebentisch geholt-das Gleiche. brrrrrr…

  53. thb sagt:

    Na dann will ich mal als Twitterfollower auch mal hier äußern…
    Nachdem ich mir die website des besagten „Eiserner Anton“ „Restaurantes angesehen habe, kommen mir auch wage Zweifel, was Marcel angeht!
    Da die GROSS und kleinschreibung auf der besagten website wohl eher den Jugendlichen in unserem Lande (dem Internet sei Dank) auf der Strecke zu bleiben scheint, hat man sich wohl dort auch gedacht, warum unterscheiden??? Schreiben wir halt alles klein und manchmal groß…
    Führt leider zu größeren Mißverständnissen, gerade wenns um weine(n) geht. Wer will schon weinen bestellen? Da gönn ich mir doch lieber einen schönen Wein!
    Diese Schreibart läßt sich auch schön in den Antworten von Marcel finden und somit wäre der Bezug ja wieder hergestellt. Selbst der einfachste Franzose schreibt die Hauptwörter groß, hingegen ein Süd-Osteuropäer hat da keinen Bezug zu…
    Viele Grüße und noch weiterhin viel Spaß in den Kommentaren.
    THB

  54. Jens sagt:

    @thb Danke für dein Kommentar, wie schon mal irgendwo erwähnt wir sind hier bei einem Gericht (mit Fliege) und nicht vor Gericht 😉

  55. Linny sagt:

    Ich bin jetzt mal ganz ehrlich und denke, dass dieser „Marcel“ bestochen wurde, gar nicht wirklich existiert und nur einer B… (Keine Beleidigungen) vom Restaurant ist oder einfach nur ein Querulant ist, der sich hier mal wichtig tun wollte.

    Wenn er denn aus Frankreich stammt, müsste er doch wissen, WAS GUTES Essen ist. Man kann hier in Deutschland wunderbar essen gehen, aber was DORT ablief, ist ja unter aller Sau!!! Vlei hat der Marcel die Fliege mitgegessen und dachte es wäre eine verstecke, leckere Beilage? Falsch mein Freund, bei uns nennt man das Ungeziefer und landet unter der Fliegenklatsche und nicht auf’m Teller! Nur mal zur Info!

    Alleine wenn ich mir die Beschreibung des Innenraums durchlese, wäre mir shon alles vergangen. Ich gehe nun nicht oft essen, aber WENN ich es denn mal wage, sollte auch das Ambiente stimmen. Da kann ich ja auch gleich an die Frittenbude um die Ecke gehen. Da ist die Fliege dann wenigstens leckter fritiert. Yamm Yamm…..

  56. klbernd sagt:

    …Alles sehr spassig zu lesen!
    Da wurde mit viel Liebe jahrelang das Anwesen auf dem Hügel im Teutoburger Wald auf „Vordermann“ gebracht und aber das was ein Restaurant wirklich ausmacht ist das, was man im Restaurant erwarten sollte.
    Gemütliche Umgebung, gutes Essen (mit Fliege???? Näääää!!!!!).
    Wenn ich also die Zeilen des Franzosen lese, verwundert es mich sehr, das gerade ein Franzose (Franzosen legen hohen Wert auf gutes Essen, kulinarisch wertvoll) sich mit seinem LKW (?) oder….Ente dorthin verirrt hat. Die Ente schafft die Steigung nur mit Mühe und Not den Hügel rauf….
    Auf der Internetseite vom Eisernen Anton sind fast genauso viele Rechtschreibfehler wie bei dem Marcel „Jacques Chirac“. Da kann man schon meinen, der Herr hat bei der Internetseite geholfen. Und ein wahrer Franzmann gibt sich für so einen Quatsch bestimmt nicht her. Der fährt lieber die gesperrte Stasse in der Nähe vom Eisernen Anton („Achtung :Krötenwanderung) mit seinem LKW herunter und sammelt nach erfolgreicher Fahrt die Schenkel der achsolieben Tierchen ein um sie in der Stadt der Liebe(?) Paris in die Pfanne zu hauen…
    Ich warte auf weitere Kommentare und werde gespannt drauf sein, wann Jens und Marcel mit Tim Melzer bei einer Talkrunde bei Meischberger sitzen und über gutes Essen philosophieren.
    Jens, das kann nur noch witziger werden!!!! 😉

  57. Essen beim Restaurant “Eiserner Anton in Bielefeld”… > Allgemein > Kalliey®.de Weblog sagt:

    […] und war nicht so begeistert. Wäre ich auch nicht, aber lest selbst was es beim Restaurant “Eiserner Anton in Bielefeld” für Jens zu Essen […]

  58. Jens sagt:

    Kleines Update: Habe heute um 21:47 einen Anruf bekommen von jem. der sich nun scheinbar um die Webseite kümmert. Da hat sich tatsächlich schon einiges getan. Viele Fehler sind weg…

    Nun ja, der Herr hat mich wie gesagt um 21:47 angerufen und mich gefragt: Ob das Essen wirklich so schlecht war, als ich ihm von der Fliege erzählt habe meinte er nur, dass ich ja weiter aufgegessen hätte und dem Personal davon ja nichts gesagt hätte. Er hat mich „gebeten“ den Beitrag zu eliminieren, da sonst andere Seiten aufgezogen werden müssten.

    Tja, was soll ich sagen? Saiten brauche ich nicht, denn ich spiele keine Gitarre, keine Geige und auch kein Tennis.

    Wie hätte das Team nun reagieren sollen – ein ganz klares: „Sorry, da haben wir wohl ein Fehler gemacht! Überzeugen sie sich, es ist nun anders, es war ein einmaliger Ausrutscher, sowas darf nicht passieren ist aber leider!“ hätte die ganze Sache anderes aussehen lassen.

    Das wollte ich ihm auch noch raten, da ich ja keinem etwas böses möchte, leider hatte er vorher schon das Telefonat unterbrochen und geht seit dem auch nicht mehr an die Handynummer, ich bin mir sicher – er liest hier mit und bekommt nun auch so meine Tipps und Antworten. Gerne gebe ich dem Team vom Eisernen Anton auch hier die Plattform sich dazu zu äussern, ich zensiere hier nur Beleidigungen und Kommentare die meinen Blog rechtlich angreifbar machen könnten.

    Wie ich in dem Blogbeitrag schon geschrieben hatte: Es war eine Momentaufnahme, ich fühlte mich schlecht bedient vor allem nachdem ich dem Personal die Fliege gezeigt habe. Da gibt es auch nichts zu diskutieren, die Sache ist einfach Mies abgelaufen. Menschen machen Fehler – nur dazu stehen muss man auch – vor allem im Netz! Denn online läuft es alles etwas anderes ab, ggf. kann ja ein Social Media Berater / SEO sich mal der Sache annehmen.

  59. Marc sagt:

    Großes Kino @Jens. Halte uns auf dem Laufenden!

  60. Alex Kahl @probefahrer sagt:

    Oh, als alteingesessener Ostwestfale würde ich dem guten, alten Eisernen Anton natürlich ein paar Tips geben, wenn sie sie hören wollen.

    Sogar kostenlos.

    Und Schnitzel kann ich sowohl ganz gut probe-essen wie auch probe braten 🙂

  61. Jens sagt:

    @Alex Er hat mich ja leider nicht ausreden lassen ich wollte ihm wirklich wertvolle Tipps geben…

  62. Tobinger sagt:

    Der Beitrag und die Kommentare sind spannender wie das ganze Abendprogramm im TV. Echt unglaublich, wer sich da alles einmischt.

    Ich bin mal gespannt, wie die ganze Sache ausgeht, und ob sich der Telefon-Mann nochmal bei Dir meldet. Lass es uns auf jeden Fall wissen 🙂

    Und nochmal zum Thema:
    Schlechtes Essen vertreibt die Gäste, keine Frage. Vielleicht kann man es auch einfach nicht besser. Aber auf die genannte Fliege überhaupt nicht reagieren ist eigentlich ein Armutszeugnis. Da hätte bei normalen Gästen oft schon ein einfaches „Entschuldigung“ gereicht.

  63. Marco sagt:

    Andere Saiten aufziehen? Gibt es zu dieser Drohung nähere Ausführungen?

  64. Jens sagt:

    Ne, die bewerte ich nun auch mal wohlwollend nicht über…

  65. Leonard Goldmann sagt:

    Beeindruckend was ein Restaurantbesuch alles so nach sich ziehen kann 😀

    Beeindruckend ist aber vor allem Marcel. Ich meine, ist es euch nicht auch schon so gegangen? Ihr sitzt in nem Restaurant, esst, lasst eure Blicke schweifen und googlet am nächsten Tag, wer wohl die anderen Personen an den Nachbartischen waren?

    Ich mach das immer nach MC Donalds besuchen so… Ganz schön anstrengend… 😀

  66. Daniel Bäzol sagt:

    Wahnsinn, ein Restaurantbericht von Ende Mai und Ende Juni wird immer noch diskutiert.

    Never ending Story 😉

  67. Jens sagt:

    Hatte gerade noch mal ein sehr freundliches Gespräch und ich habe dem Betreiber auch dieses Blog hier als Plattform angeboten, mal sehen was da so kommt.

  68. bluhnah sagt:

    bin gespannt, ob du eine einladung erhalten wirst, um dich von der positiven veränderung in dem lokal persönlich zu überzeugen…

  69. Schiffblogger sagt:

    Herrlich! I love it! <3

  70. Marco Nellessen sagt:

    Weltklasse !
    Die Kommentare sind echt lesenswert ! =)

    Bin mal gespannt ob da noch mehr kommt?!?!

    VG
    Marco

  71. Alex Kahl @probefahrer sagt:

    Man sollte ja auch die späteste Reue noch zulassen 😀

  72. Jens sagt:

    @Alex Ich hab da kein Problem mit, es ist das einzige was ich hören wollte – eine Entschuldigung! Ein Sorry würde mir auch reichen, bin da ja nicht so 😉

  73. Negative Erfahrungsberichte – Wie weit darf man als Blogger gehen? > Blog, Erfahrungen, negativ, Rechtliche Konsequenzen, Rufschädigung, schlecht > Chriz' Blog sagt:

    […] weiteres gutes Beispiel hierfür ist Jens, der ein Restaurant besucht hat und damit gar nicht zu frieden war! Mit seinem Artikel hat er über seinen Besuch im Restaurant berichtet. Natürlich rückt dabei das […]

  74. Die Macht der Blogs sollte man nie unterschätzen… > Blog, Trends > Blog, Einfluss, Meinung sagt:

    […] Wir haben in Deutschland zum Glück eine Meinungsfreiheit, welche uns zwar in gewisser Weise eingeschränkt wird, wir aber grundsätzlich unsere Meinung frei äußern dürfen. Ein gutes Beispiel für einen Beitrag liefert Jens mit seinem Besuch beim Eisernen Anton in Bielefeld. […]

  75. Lorena sagt:

    Hallo an alle und insbesondere an Dich Jens,
    bedauerlich zu lesen, was Dir bei diesem Besuch im Restaurant „Eiserner Anton“ passiert ist und sicherlich sehr ärgerlich!
    Und Du hast Recht , dass Du nicht nur eine Entschuldigung verdient hattest, nach diesem Vorfall, sondern auch eine angemessene Entschädigung!
    Schau mal, eine Fehler ist passiert, der leider hätte nicht passieren dürfen, aber nicht mehr rückgängig zu machen ist, aber zukunftsorientiert selbstverständlich zu vermeiden sein MUSS!!!
    Ich biete Dir an (selbstverständlich auch Deiner Freundin und Mischling Damon) nochmal es zu (ver)besuchen, ich lade Euch ein und hoffe das es Euch dieses mal gut gefällt und ihr zufrieden das Restaurant verlässt.

    Liebe Grüße an alle hier und bis bald
    Lorena

  76. Jens sagt:

    Danke! Damit dürfte die Sache ja dann vom Tisch sein… auch wenn Damon damals gar nicht dabei war ;). Wir verzichten, haben aber stets betont, dass dieses eine Momentaufnahme war und in den Kommentaren war ja auch stets Platz für andere Meinungen – und wird auch immer sein. Von daher, wünsche ich Ihnen weiterhin viel Erfolg und beim Hermannslauf viele neue „Besucher“.