Jetzt mach ich mir ein paar Feinde – mir egal – meine Meinung zum Tod von Amy Winehouse !

Soll ich nun Mitgefühl zeigen für eine Person des öffentlichen Lebens die ihr Leben wortwörtlich weggeschmissen hat? Wer etliche Entziehungs-Chancen verweigert bzw. nicht genutzt hat, hat doch quasi mit seinem eigenen Leben gespielt und das Spiel halt verloren. Amy Winehouse war doch nie ein Kind von Traurigkeit oder halt doch, ggf. war sie das und hat sich deswegen mit Drogen auf eine andere Ebene geschossen. Ich mochte ihre Lieder auch, gar keine Frage, aber wer mit seinem Leben spielt und verliert verdient meiner Meinung nach kein Mitgefühl. Eigentlich verdient sie noch einen nachträglichen Arschtritt dafür, dass sie ihr Leben weggeworfen hat.

Ich muss gestehen, das ist eine recht harte Meinung und möchte auch kurz erklären warum ich so denke: In meinem persönlichem Umfeld sind so viele gute Menschen an Krankheiten wie z.B. Krebs gestorben. Die haben gekämpft bis zum letzten Ende und trotzdem verloren, daher habe ich kein Verständniss für Leute die sich aus dem Leben saufen / koksen / whatever. Genauso wie ich kein Verständniss habe für Menschen die sich selbst das Leben nehmen.

Heroin, Cannabis und Kokain waren ja für Amy Winehouse keine Fremdwörter… scheinbar braucht man die auch für den Eintritt in den Club 27 (den ich gerne überlebt habe). Es sterben jeden Tag so viele gute Menschen, viele werden ggf. nur ein paar Tage alt, einige nur ein paar Jahre und „nur“ weil Amy Winehouse eine Person des öffentlichen Leben ist werden nun alle Zeitungen davon gepflastert. Die Erben werden sich freuen, denn die Lieder steigen aktuell in den Charts, auch ein Phänomen vom Club 27, danach verdienen die Erben teilweise recht gut.

Nun kann ich diese Beileidsbekundungen und diese Rest in Peace (RIP) Beiträge nicht mehr sehen… bin ich zu hart? Bin ich zu unmenschlich? Bin ich deswegen zu Gefühlskalt? Ich denke nicht… aber das war ja auch nur meine bescheide Meinung zum Tod von Amy Winehouse.  Ich verzichte nun auch darauf Amazon-Ref Links zu streuen, obwohl ich mir sicher wäre da nun ein paar Cents abgreifen zu können, denn das machen nun natürlich auch viele. Schnell auf den Todeszug aufspringen und den Hype nutzen um sich selbst zu bereichern…

Update:

Vor allem kritisiere ich natürlich die Medienwirksame Ausschlachtung des Thema, anstatt einfach nur auf das Thema Sucht und die Folgen hinzuweisen werden nun die Produkte von Amy Winehouse, ihre Alben, ihre Geschichte, ihr Werdegang nach vorne gepusht um so nach ihrem Ableben für Umsätze zu sorgen. Dafür haben andere dann einen viel größeren Arschtritt verdient. Ich weiß nicht wie es ist süchtig zu sein, ich denke, dass ist auch ganz gut so. Daher haben die Leute natürlich Recht wenn diese nun schreiben: Jens, halt die Fresse – haste keine Ahnung von. Dennoch teile ich hier meine Meinung einfach so mit, warum? Weil ich es kann – mein Blog – mein Abenteuerspielplatz!

 

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39 Kommentare zu „Jetzt mach ich mir ein paar Feinde – mir egal – meine Meinung zum Tod von Amy Winehouse !“

  1. Senad Palic sagt:

    WORD!

  2. Nils sagt:

    +1

  3. FrauFlinkwert sagt:

    In vielem was du schreibst, gebe ich dir unumwunden Recht. Sicher hat sie ihr Leben weggeschmissen, während andere trotz schlimmer Krankheiten verzweifelt darum kämpfen. Insbesondere angesichts solcher Ereignisse wie in Norwegen fragt man sich, wie viel Wichtigkeit man dieser Todesmeldung zuordnen kann.
    Nur: natürlich darf man auch traurig rein, wenn eine Sängerin wie Amy Winehouse stirbt. Sie war ein großes Talent, und es ist immer schade, wenn jemand so jung stirbt.

    Und all die Eltern, die ihre Kinder an Drogen verloren haben, sehen so einen Tod vielleicht auch etwas weniger gerechtfertigt, sondern als Einzeltragödie.

  4. Jens sagt:

    Traurig über den „Verlust“ als Künstler kann man natürlich sein und es ist natürlich auch unbestritten, dass die Eltern und die Angehörigen (die ja während der Drogenzeit schon viel mitgemacht haben müssen) das ganze anders sehen dürften. Ggf. sehen sie es nun auch Erlösung von dem Drogenleiden?! Das werden wir wohl nie erfahren, es sei denn die nächste Boulevardpresse zieht die vor die Kamera und in die Presse.

  5. Nellenfux sagt:

    Ich habe nichts hinzuzufügen, wo unterschreibe ich?

  6. Nina Stern sagt:

    Endlich spricht es mal jemand laut aus, danke dafür, ganz meine Meinung!

  7. Ich wollt nix zu Amy Winehouse sagen » Nina Sterns kleine Blogwelt sagt:

    […] KLICK […]

  8. David sagt:

    Alles dummes Beileidsgelaber, ähnlich wie bei Michael Jackson. Ich habe auch eine riesen Krawatte deswegen.
    In Afrika verhungern täglich zig Kinder – kein Bericht darüber (abgesehen von der aktuellen Lage in Somalia).
    In China sind am Wochenende über 40 Menschen in nem Bus verbrannt – keinen interessiert’s!
    In Mexiko wurden sicher wieder viele Menschen Opfer des Drogenkriegs – keinen interessiert’s!.
    In Afghanistan, Ex-Jugoslawien und anderen ehemaligen Kriegsgebieten sterben noch heute täglich Menschen durch Minen – keinen interessiert’s!

    Und weil irgendeine Schnapsdrossel, die zufällig singen konnte stirbt, hält die Welt den Atem an? Die Boulevard-Presse reibt sich im Sommerloch die Hände und deren Leser bekunden fleißig bei Facebook ihre Trauer.
    Aber warum hab ich bei Facebook noch nie gelesen:
    „Das arme Negerkind hat nix zu fressen“
    „Die armen Kosovaren sprengen sich Arme und Beine weg“
    „In den USA ist wieder ein Penner getötet worden, um ihm die Schuhe zu klauen“

    Meine Meinung: Scheiß auf Whinehouse! Die Tatsache, dass Menschenleben so unterschiedlich bewertet werden, ist viel trauriger.

  9. Jens sagt:

    @David Du bist ja noch krasser als ich!

  10. Franky sagt:

    Sehe ich genauso. Bemerkenswert bleibt jedoch, dass es ja nicht Amy selbst ist, die den Hype erzeugt, sondern die Medien. Wieviel wirklich davon wahr ist … ??? … und profitieren kann sie selbst auch nicht mehr davon.

  11. Dirk sagt:

    Passend zu deinem Artikel macht eine Statusmeldung bei Facebook die Runde, die ich voll und ganz unterstütze:

    „SCHRECKLICH, dass der Tod von Amy Winehouse mehr Menschen erschüttert als die ca. 98 OPFER, die durch ein Attentat in Norwegen ermordet wurden!! Amy Winehouse ist für ihren Tod SELBST VERANTWORTLICH -> die 98 Opfer WOHL NICHT !!!!! Wenn ihr der selben Meinung seit, dann kopiert es in euren Status….“

    Mein Beileid gilt daher allen Menschen die ihr Leben nicht freiwillig verloren haben.

  12. Frutty sagt:

    richtig.

  13. Daniel Bäzol sagt:

    Besser hätte ich es auch nicht schreiben können.

    Bei Facebook wurde ich schon angeflamed und bei Twitter entfolgt, nur weil ich der Meinung bin das Amy an Ihrem Tot selber schuld ist. Selbstmord auf Raten.

    Gruss Daniel

  14. Broken Spirits sagt:

    Und ich dachte schon, ich stehe mit meiner Meinung alleine da 😉

  15. Addliss sagt:

    Jens, es ist ok, wenn du es so siehst und scheinbar gibt es hier ja auch wenig Widerspruch. Ich kann auch kein großes Mitleid/Beileid zum Tod von Amy Winehouse empfinden. Das liegt nicht nur an der Entfernung zu ihr, ich kenne sehr wenig von ihr und sie persönlich sowieso nicht. Ihre Musik hat mich auch nie besonders berührt, im Gegensatz zu vielen anderen scheinbar.

    Doch ich muss auch ein wenig Widerspruch anmelden, denn ganz so einfach ist es auch nicht, dass Winehouse alles freiwillig und bei vollen Sinnen willentlich weggeworfen hätte. Man muss immer bedenken, dass sie auch süchtig war und welche Macht Drogen haben können. Sie mag vielleicht sogar den Wunsch gehabt haben, die Sucht/Süchte zu besiegen, doch konnte diesen Wunsch aufgrund der Stärke der Sucht nicht zu ihrem Willen machen (sie ist immer wieder in Versuchung geraten) oder wer Wille konnte nicht wirksam werden (sie hat aufgrund der Sucht gegen ihren Willen handeln müssen, physische oder psychische Abhängigkeit eben).

    Daher kann ich es nicht so radikal sehen, dass sie vollständig verantwortlich für ihren Tod bzw, alles davor ist. Dazu müsste sie die volle Kontrolle über die Sucht gehabt haben, was ich für schlecht möglich halte. Und falls jemand auf die Idee kommt: Der Gemeinplatz „Wenn man wirklich will, schafft man es auch!“ ist an dieser Stelle trivial und unpassend. Es geht eben nicht alles, was man will.

  16. TmoWizard sagt:

    Hallo Jens!

    Feinde? Nö, das werden wir nicht, auch wenn ich ein Fan von Amy war. Immerhin schreibst du ja die Wahrheit!

    Traurig ist die Sache trotzdem, vor allem für die Eltern von Amy. Allerdings leiden darunter oft auch Freunde der… „Verstorbenen“, das kann ich dir aus leidiger Erfahrung sagen. Ich habe mit 15 oder 16 Jahren einen meiner besten Freunde durch diese drecks Drogen verloren, er wurde in einer McDon****-Toilette mit der Nadel im Arm aufgefunden!
    Das sind so Dinge, die man nie wieder vergisst. Es ist auch der Grund für meine abgrundtiefe Abneigung gegen das Zeug.

    Grüße aus Augsburg

    Mike, TmoWizard

  17. Toonmix sagt:

    Dem pflichte ich bei, @Addliss.
    Zudem muß man sagen, dass sich eine Sucht dadurch kennzeichnet, dass man die Kontrolle verloren hat.
    Und eine Sucht kann niemals mit Willen besiegt werden.
    Ich war fast 20 Jahre Nikotinabhängig und bin seit 7 Jahren Nichtraucher.
    Mit Willenskraft habe ich es nie geschafft aufzuhören. Spätestens nach 1 Jahr habe ich immer wieder angefangen zu qualmen.
    Das einzige was hilft ist, die Sucht als solche zu erkennen, seine Machtlosigkeit einzugestehen und die Gehirnwäsche wieder rückgängig zu machen.
    Wer mehr über die Gehirnwäsche wissen will, kann sich ja mal in die Bücher von Allen Carr reinlesen und sich auch mal Gedanken darüber machen, welchen Sinn die Prohobition (1919 – 1932) in Amerika hatte. 😉

  18. ulf_der_freak sagt:

    Sucht ist eine von der WHO anerkannte Krankheit, die sehr schwer zu überwinden ist und für Außenstehende schlecht zu verstehen. Von Schuld kann man nicht reden. Verantwortung ja. Aber nicht Schuld. Sucht ist komplizierter, als der Stammstisch zu wissen glaubt.

    Nichtsdestoweniger sterben erstens täglich noch viele Unbekannte an Suchtkrankheiten, hundert Leute wurden in Oslo ermordet und was in Afrika abgeht, das geht den Menschen am Arsch vorbei, wie es aussieht. Aber mit Amy kann man sich irgendwie besser ausheulen, denn sie hat ein Gesicht, wenn auch nur das, welches durch die Regenbogenpresse vermittelt wurde. Jeder kennt sie. Die hundert Menschen in Oslo kennen jeweils nur sehr wenige.

    Winehouse ist auch besser für Stammtischparolen über Sucht zu gebrauchen. Deshalb schlägt ihr Tod höhere Wellen in dem, was sich Gesellschaft nennt. Sie ist nicht irgendeine anonyme Masse. Keiner weiß, wie sie wirklich war, aber alle haben eine Meinung über sie.

    Da gehen Oslo und Afrika prima drin unter. Das ist Gesellschaft. Toll.

  19. Nelvius sagt:

    Amy Winehouse hat uns bewiesen, das man jemanden beim Sterben zusehen kann und der jemand damit noch Umsatz macht. ich werde sie nicht vermissen aber schade um die „Stimme“!

  20. Rascal sagt:

    /signed

    Hat denn ernsthaft jemand etwas anderes von Frau Winehouse erwartet? Ich nicht.
    Und von wegen Weltstar: Mir wurde sie erst wegen ihrer Eskapaden überhaupt bewusst. Was in den letzten Monaten (Jahren?) so abging, war ja schon mehr als jämmerlich.

    Es stimmt schon, die Erben freuen sich.
    Es kann doch rein objektiv nichts besseres passieren als so etwas: Amy oder Michael Jackson, körperlich, seelisch am Ende, Comebackversuch, jämmerlich zum Scheitern verurteilt.
    Was hilft? Ganz klar: der dramatische Tod. Die Verkaufszahlen steigen, die Musik wird Kult.

    Traurig, aber so funktioniert das Business.

  21. Jörg sagt:

    Da gibt es nichts hinzu zufügen.

  22. schwarztal sagt:

    Ich kann dem Artikel nur zustimmen.
    Schlimm finde ich an der ganzen Medienberichterstattung zudem noch, dass Künstler die sich die Birne wegkoksen, so toll ihre Arbeit auch war, in nachhinein noch quasi glorifiziert werden.
    Dieser „Club 27“ Mist, den alle nun wieder hoch und runter jubeln ist sicher nicht geeignet um kritisch über Drogenkonsum und dessen folgen zu berichten.

  23. Miki sagt:

    Jede Art von Sucht ist eine schwere Krankheit. gegen die man nicht wirklich kämpfen kann, denn man muss gegen sich selbst kämpfen. Wer davon keine Ahnung hat oder nicht betroffen ist…sollte schweigen…zu dem Thema.

  24. Jens sagt:

    @Miki Aber nicht zu der allgemeinen Medienberichtung und der Geldverdienerei nach dem Ableben, oder?

  25. Amy Winehouse und die Sucht sagt:

    […] Markus on 25. Juli 2011 Eigentlich wollte ich nur einen Kommentar bei dem neusten Blogpost von Jens hinterlassen. Da die Antwort jedoch zu lang wurde, schreibe ich nun hier einen Text zu dem […]

  26. Jens sagt:

    Seht ihr? Der Markus hat eine komplett andere Meinung und die tolleriere ich und verlink sie sogar, bzw. gebe den Link frei…

  27. maik sagt:

    So so. Die allgemeine Berichterstattung nach dem Tod – egal vom welchem Promi. Aber sind wir nicht alle geil danach? Zeitungen wie Bild oder Express, Zeitschriften wie Gala oder Bunte, liest keiner. Klar, die verkaufen sich von selbst.
    Einige ziehen einen Vergleich zwischen Winehouse und Norwegen. Ganz ehrlich? Wären die Opfer in Norwegen zehn Jahre älter, würde in 2 Wochen keiner mehr davon reden. Geschweige denn daran denken. Aber es waren Jugendliche, da dauert das vergessen vier Wochen. Immerhin.

    Jedes Leben ist gleich viel wert. Egal, wie Menschen es nutzen. Einige schreiben, Sie hat Ihr Leben weggeworfen. Woher nehmt Ihr eigentlich dieses Wissen?

    @David: Hast Du auch nur einen Euro für die hungernden Menschen in Afrika gespendet? Ich glaube kaum. Aber Vergleiche ziehen ist einfach. Besonders im virtuellen.

  28. Jens sagt:

    @Maik Ich kenne David persönlich, noch aus der Schulzeit… der trägt sein Herz am rechten Fleck… Ich ziehe keine Vergleiche mit Norwegen. Denn in Norwegen ist ein Verrückter Amok gelaufen, die Opfer haben sich ja schließlich nicht selbst erschossen. Bei Amy Winehouse konnte sich ja jeder irgendwie denken wie das endet (zumal sie ja lt. ihren Eltern schon 2 mal kurz davor war). Die Geschichte mit den Jugendlichen finde ich viel schlimmer, denn die wurden aus ihrem jungen Leben gerissen und hatten keine Chance. Ob Amy Winehouse eine Chance hatte entzieht sich meiner Kenntnis…

  29. David sagt:

    @Maik: Ich sehe nur keinen Unterschied, ob Amy Whinehouse in London den Köffel abgibt, oder der kleine Nfudu in Ruanda.

    Übrigens spende ich regelmäßig für unterschiedlichste Projekte. Aber Vermutungen anstellen ist leicht. Vor allem im virtuellen…

  30. Horst sagt:

    Typisch. Es wird ein Kontrapunkt gesetzt. Und sofort finden sich etliche Leute, die heftigst nicken. In Teilen stimme ich zu. Aber diese Form von „Dagegensein“ empfinde ich als kritisch. Ist es die eigene abweichende Meinung zum „Mainstream“ oder sind solche Artikel vielleicht doch nur Selbstzweck? Ich frage mich das bei meinen eigenen Artikeln manchmal auch. Zum Teil ganz einfach deshalb, weil ich zu vielen Themen bei mir eine sehr ambivalente Haltung feststelle, die sich durch die Flut von Informationen immer mehr zu verstärken scheint.

    Ich finde, Amy Winehouse war eine tolle Sängerin. Man darf auch für den Tod einer Person Trauer empfinden, die einen einen fragwürdigen, sehr ungesunden Lebenswandel führte.

    Dass dies im Internet, wie übrigens bei allen Themen, die viele Menschen berühren, millionenfach multipliziert wird, ist diesem Medium geschuldet und unserer Unreife im Umgang mit ihm.

  31. Markus sagt:

    Was die Mediensache angeht kann ich natürlich zustimmen, aber was erwartet man denn? Wie soll es denn funktionieren das man wirklich alle Leiden der Menschen, also jedes einzelnen, veröffentlicht? Selbst wenn man es versuchen würde, könnte das nicht funktionieren, und wenn man es schaffen würde, bei so viel schicksalsschlägen würde man wohl oder übel auf kurz oder lang abstumpfen. Das ausschlachten des ganzen wie bei jackson damals ist natürlich was ganz anderes, wenn man tod mehr wert ist als lebend ist das ein armutszeugnis für die menschen die das so sehen.

    Das thema sucht in welcher form auch immer kann man als aussenstehender kaum greifen, ich kann es auch nicht! aber ich denke das jeder der sagt man ist selbst schuld das man so endet, sich absolut nicht in die lage von menschen versetzen kann, bei denen es einfach anders ist. Das zeugt schon von einer gewissen ignoranz und egoismus. Es gibt einfach IMMER menschen bei denen es anders läuft, die einen fehler gemacht haben oder die es nicht besser wissen. man kann doch nicht von sich auf andere schliessen und sein eigenes verhalten als maßstab ansetzen. Das machen doch nur welche die nicht wissen wie es bei anderen menschen so aussieht…

  32. Jens sagt:

    Okay, ich bringe es nun auf den Punkt: Ich verabscheue Publizisten (egal ob Medien / Blogger oder sonstwas) die einen Zwei-Zeiler zum Tod von Amy Winehouse schreiben nur um da drin dann ein Video und Amazon-Ref Links zu den Alben unter zu bringen.

  33. Horst sagt:

    Jo. Der Schuh passt. Aber die Amazon-Ref Links sind net da. Und bringen wird das wohl auch nix. Also.

  34. Jens sagt:

    Dich meinte ich doch gar nicht, ich meine in der Tat die Leute die damit Geld verdienen wollen …

  35. Andreas sagt:

    Herzlich Willkommen in der Frwien Marktwirtschaft. Es war schon immer so und es wird immer so sein, Presse verdient Geld durch die Nachrichten, für die die Leute die Presse kaufen. Ob es nun Print- oder Onlinemedien sind spielt dabei keine Rolle. Im übrigen ist es egal wer stirbt, ob in Norwegen, China, den USA oder hier in Deutschland, wirklich interessieren tut es niemanden, denn morgen gibt es die nächste News auf die sich Leute stürzen. Im übrigen ist auch Dein empörter Kommentar nichts weiteres als auf den Zug aufspringen, ob nun für oder wider Amy W. spielt kei e Rolle, Du hast jetzt dafür gesorgt, dass der Name auf google und Co wieder ein Pünktchen weiter oben steht, also bist du nicht besser, egal wie du dich brüskierst.

    BTW gibt es noch die Möglichkeit sich aus dem ganzen Rummel raus zu halten, indem man auf den ganzen Medienscheiss verzichtet und sich wirklich wichtigen Dingen widmet, wie sich selbst und sein Umfeld. Hier in Leipzig-Lindenau gibt es einen schönen Spruch an Ei er Telefonzelle, der da heißt: „wenn jeder vor seiner eigenen Tür kehrt, ist die Welt ein sauberer Ort.“

    In diesem Sinne ignoriere ich jede Antwort auf meinen Kommentar.

    LG

    Andreas

  36. Jens sagt:

    Dann brauch ich ja auch nicht antworten!

  37. stefan sagt:

    war ja klar, dass so ne eindimensionale meinung kommt und sich jemand damit feiert.
    warst du schonmal süchtig? nein? dann halt bitte einfach die klappe mit deinen stammtischparolen hier.

    vielleicht hilft dir die tragik ja auf die sprünge, dass ohne ihren schmerz nicht solche feinen lieder entstanden wären.

  38. Jens sagt:

    Warum sollte ich meine Klappe halten? Warum sollte ich vor allem HIER meine Klappe halten? Ist doch hier mein Stammtisch, da kann ich Parolen um mich werfen so viel wie ich will. Meine Meinung finde ich persönlich übrigens nicht eindimensional. Wenn nur Drogensüchtige bzw. Menschen die schon mal süchtig nach Drogen waren sich dazu äussern dürfen, bzw. ihre Meinung dazu abgeben dürften, wer würde denen denn dann helfen? Wer ist hier nun eindimensional?

  39. Marcus - webmaster-glossar.de sagt:

    +1 😉
    Ich denke da ebenso. Schade drum, so eine Chance einfach wegzuhauen..

    lg Marcus