Man(n) muss sich auch mal trennen können…

Man(n) muss sich auch mal trennen können. Heidi und der See-Aal haben sich getrennt, Gottschalk und Wetten dass haben sich getrennt und auch wir werden uns dieses Jahr trennen. Nein, nicht was ihr nun denkt. Aber ihr wisst schon, man(n) hat nur ein Leben um glücklich zu sein. Aus dem Grund muss man auch mal geliebte Rituale brechen und erst mal den unbequemen Weg gehen…

Das Wasserbett kommt weg! Die letzten Jahre hatte ich ja nun ein Wasserbett welches mich Nachts von unten wärmte. Vor dem Umzug stand allerdings schon fest, dass dieses Wasserbett uns nun verlassen wird. Auf der einen Seite habe ich mich gefreut, denn ich hatte weder Lust auf die Demontage, noch auf das warten beim „Wasser ablassen“ und wieder befüllen. Außerdem wurde damals beim Wasserbetten-Kauf der Fehler gemacht, dass nur eine durchgehende Matratze gewählt wurde. Im Umkehrschluss bedeutet dieses, dass man es „spürt“ wenn der Partner / die Partnerin sich umdreht, das Bett verlässt oder einfach nur unruhig schläft. Das nervt! Vor allem wenn man selber etwas schwerer ist als die Partnerin und diese somit im Wasserbett nach „oben“ bewegen kann ;).

Aktuell haben wir die Qual der Wahl, wissen nicht ob wir kuschelige Betten mit einem normalen Lattenrost bevorzugen oder doch event. ein Boxspringbett entscheiden. Diese sind zwar etwas teurer, aber wer schon mal in den USA auf so einem Bett gelegen hat, der wird wissen was ich meine. Fakt ist auf jeden Fall, dass nun irgendwann ein neues Bett gekauft werden muss. Zur Zeit schlafen wir auf einer Schlafcouch. Normalerweise lagen hier mal hin und wieder ein paar Gäste drauf, dafür sind diese Schlafsofas auch bestens geeignet, doch ganz ehrlich monatelang möchte ich darauf mich nun nicht betten.

Das Probeschlafen in dem Mercedes C-Coupé hat zwar funktioniert, stellt allerdings auch keine alltägliche Lösung dar:

Mein wichtigstes Kriterium beim Bett: Ich mag keine Ritzen. Also nicht falsch verstehen, natürlich mag ich … ach lassen wir das. Ich meine die Ritze die entstehen kann, wenn man 2 getrennte Matratzen nebeneinander hat. Hier kann man dann zwar ein großes Spannbetttuch drüber legen, doch die Ritze bleibt bestehen. Ob ihr es glaubt oder nicht, aber da bin ich feinfühlig. Ich kann es nicht haben, wenn ich auf irgendwas liege und wenn es nur ein Knick im Spannbetttuch ist. Da ist so ein Spalt in der Liegefläche schon die Hölle.

Apropos Liegefläche! Beim letzten Besuch in einem Betten-Fachgeschäft wurde ich gefragt wie ich denn so schlafen würde. Da musste ich erstmal kurz überlegen, aber die meiste Zeit schlafe ich auf der Seite, oft habe ich zum Einschlafen noch ein Kopfhörer im Ohr und höre den ein oder anderen Podcast. Wie gerade schon erwähnt, ich kann es nicht haben wenn ich auf irgendetwas schlafe, aus dem Grund habe ich dann auch nur ein In-Ear im Ohr und nicht alle beide. Ich brauche viel Schlaf, vermutlich kommt das mit dem Alter… oder es rächt sich nun einfach der Körper, denn damals bin ich mit 4-5 Stunden Schlaf am Wochenende ausgekommen. Heute brauche ich schon fast das doppelte, für nur eine Nacht.

Wie schlaft ihr denn so? Wasserbett? Lattenrost? Boxspringbett? Europalette mit Matratze? Erzählt es mir, event. komm ich ja auf neue Ideen…

5 Kommentare zu „Man(n) muss sich auch mal trennen können…“

  1. Lutz Balschuweit sagt:

    Wasserbett was sonst. 😎

  2. WaxWhiteRose sagt:

    Derzeit Lattenrost mit Matraze, ich hätte aber lieber ein Wasserbett wegen der Beheizbarkeit.
    Ich HASSE diese Ritzen in der Mitte bei Doppelbetten auch, beim letzten Bettkauf hat der Verkäufer dann ständig versucht, mir ein Doppelbett mit Ritze zu verkaufen *rolleyes*

    Ein Bett mit Federn kommt mir allerdings nicht mehr ins Haus, das war Vorgänger vom Lattenrost und so angenehm wie es am Anfang auch ist – es kommt der Tag, an dem es einfach nur noch nervt, stresst und beim Liegen unangenehm ist und man es garnicht schnell genug loswerden kann

  3. Antje sagt:

    Wir hatten 14 Jahre ein Wasserbett und haben uns dann letztes Jahr davon getrennt. Bei Ikea haben wir uns ein neues Bett zusammengestellt. Bettgestell mit großen Schubladen unten drunter (dieser Platz hatte mir beim Wasserbett total gefehlt), Lattenrost (oben und unten verstellbar wenn man mal krank und/oder alt wird :D) 2 Matratzen (SULTAN HJARTDAL) mit so einer Schaumschicht die echt warm hält.
    Davor hatte ich ja Angst das ich dann ohne die Heizung des Wasserbetts frieren würde 😉
    Für die „Ritze“ haben wir uns einen „Matrazenkeil“ geholt und dann über beide M. noch eine Matrazenschondecke – Bettlaken drüber und schon merkt man die Ritze nicht mehr 🙂
    Wobei du -Feinfühliger- würdest sie wohl doch noch merken 😀

  4. Jens sagt:

    Hy Jens,
    eins vorweg, ich mag Ritzen.
    Wir haben ein Wasserbett mit zwei Matratzen ergo eine Ritze und das ist auch eine gute Wahl gewesen.
    Die Nachteile von einer durchgehenden Liegefläche hattest Du ja schon angesprochen.
    Was Boxspringbetten anbelangt habe ich einen guten Eindruck von den Dingern gewonnen.
    Ich habe eine Demoproduktion für *** im Showroom von „Boxspring | Schwedenbetten“ gedreht und wir haben die Betten auch regelmäßig im Programm ( inkl. Q-Pay ). Die sind schon sehr bequem.
    Kleiner Tipp, achte darauf das der Topper Silberstreifen enthält um die elektrischen Felder auf dem Körper abzuleiten – bringt in der Tat was.
    Klar die Dinger sind nicht ganz günstig, aber die Qualität stimmt und man hat unter Garantie mehr als ein Jahrzehnt was davon.
    Wenn ich mal genug vom „warmen“ Liegen habe, wird es wohl auch ein Boxspring.,

  5. didi sagt:

    Also da hilft doch souverän die Beratung bei Herrn Hallmackenreuther….

    „http://www.youtube.com/watch?v=1wWMkhgdoPk“