Mini PC – EEE Box – Kaufen oder lassen? – Tipps & Tricks?

Als eee-PC´ler bin ich ja bereits die klein, leicht und günstig – Strategie von Asus gewöhnt, schließlich landete Asus mit dem EEE PC 701 letztes Jahr den Erfolg des Jahres. Nun hat Asus einen Mini PC rausgebracht, die sogenannte EEE Box. Diese EEE Box ist so klein, sie könnte hinter einem Monitor verschwinden. Hier habe ich mal ein paar Informationen zusammengesammelt, event. bin ich ja hinterher klügen – kaufen oder lassen?!

Zum Thema Geschwindigkeit kann ich nur sagen, dass in dem kleinen ein Intel Atom N270 steckt, spric 1.6 Gigahertz , 1 Gigabyte Arbeitsspeicher runden das Paket ab – die EEE Box kann man natürlich auch auf 2 GB aufrüsten. Da ich so einen Rechner eh nur noch zum surfen/mailen nehmen würde, interessiert mich die Geschwindigkeit nicht sonderlich und ist dafür vollkommend ausreichend.

Auf Grund der kleinen Größe gibt es natürlich auch wieder keine optischen Laufwerke , wer also mal etwas brennen will muss sich einen externen Brenner zulegen. Die eingebaute 150GB Festplatte bietet genügend Platz, wer mehr braucht kann ja auch eine externe Festplatte anschließen.

Ins Netz kommt die EEE Box dank eigenbauter Wlan Karte – wieder ein Kabel gespart. Die EEE-Box wirbt mit 4 USB Anschlüssen, die sind auch vorhanden, leider werden 2 schon von der Maus und von der Tastatur genutzt.

Die EEE-Box verfügt über einen digitalen DVI Ausgang, ein VGA Adapter wird aber mitgeliefert. Eine DVI Buchse überträgt die Bildsignale digital vom PC zum Monitor – dafür ist es natürlich erforderlich, dass der Monitor auch einen DVI Eingang hat. Ansonsten kann man den Adapter nehmen, das Bild wird dadurch natürlich etwas schlechter.

Im Auslieferungszustand ist Windows XP Home Edition , Sun Star Office und Works vorinstalliert.

Was braucht man noch? Event. Bluetooth? Da hilft z.B. der Hama USB Stick!

Der Preis liegt bei 269 Euro, sehr schön ist auch der geringe Stromverbrauch der bei ca. 15 Watt liegen soll, knapp 20% eines normalen Desktops PCs.

Zum Lieferumfang gehört auch die Vesa-Halteplatte für die Befestigung am Monitor, eine farblich angepasste Tastatur sowie eine Maus aus dem Hause Asus.

Gründe für die EEE-Box:

sehr kompakt
sehr leise
sehr geringer Stromverbrauch
sehr günstig
sehr viel Festplattenspeicher
gute Grundausstattung

Argumente gegen den EEE-PC:
kein optisches Laufwerk
nur bedingt für Bild, Video oder Audiobearbeitung zu gebrauchen
nur bedingt erweiterbar
leider nur 2 freie USB Ports wenn die Maus und die Tastatur angeschlossen ist

Also den EEE-PC habe ich damals gekauft nach dem ich den Live gesehen und getestet habe, auf dem läuft ja auch Xandros Linux, auf der EEE-Box würde auch wieder Linux installiert werden. Es soll sogar eine Linux Version kommen mit 2GB Arbeitsspeicher für 259 Euro.

Wenn ich keinen Desktop PC hätte, würde ich sofort zuschlagen, da dieser derzeitig aber noch seinen Dienst nicht quittiert hat warte ich wohl noch etwas, denn als nächste Anschaffung ist ja eine neue DigiCam geplant!

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