Nintendo Wii U Test – Teil 5 – Super Mario Bros U Gedanken

Ich sitze auf dem Sofa und tippe gerade diese Zeilen in mein iPad. Neben mir vergnügen sich gerade Kind 1.0 und Frau 3.0 (ihr wisst schon, alle guten Dinge sind 3) und spielen mit der Wii U. Eigentlich spielt nur meine Freundin, Kind 1.0 wird dazu genötigt ihr mit dem GamePad Hilfestellungen zu bauen, aber Kind 1.0 ist mit viel Eifer dabei und es macht ihm auch sichtlich Spaß.

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Zwischendurch schau ich etwas auf den Fernseher und mach mir so meine Gedanken über diesen Super Mario, der ja inzwischen schon Uralt sein müsste. Ich hab Super-Mario damals schon auf dem Gameboy gespielt und irgendwie ist alles wie früher. Der kleine Italiener (der scheinbar dick im Geschäft ist) will mit seinem Kopf immer durch die Wand bzw. die Decke, klagt dabei nie über Kopfschmerzen, reitet auf einen Dinosaurier namens Yoshi und kann teilweise Feuerbälle werfen. Wirft er diese Feuerbälle kann er selber aber wie Mc Gyver einfach durch diese laufen ohne getötet zu werden, springt er nicht auf sondern neben eine Schildkröte geht er hops. Am Ende von jedem Level springt man mit Mario an eine Stange, je höher desto besser und versucht mal mit einer Schnapszahl als Restzeit gegen diese Stange zu springen, dann erlebt ihr euer blaues Wunder, bzw. ein Feuerwerk der guten Laune.

In den Leveln ist es wie immer, gefühlt ist es noch ein wenig bunter geworden und der Schwierigkeitsgrad wächst leicht an. Nach 2-3 Leveln kommt in der Regel der „große Boss“, auf dessen Kopf man etwas rumspringen muss um diesen zu erledigen. Wie immer gilt es: Sterne und Münzen sammeln und die Münzen sind teilweise ganz gut versteckt. Versteckt sind auch Innovationen: So gibt es einen rosa-farbenden Yoshi der als Luftballon missbraucht werden kann, dann gibt es einen blauen Yoshi der Seifenblasen machen kann auf die man springen kann. Mit der Wii U können 5 Mitspieler das Spiel spielen und das mit einer Auflösung von 720p, da gibt es am Schluss dann doch noch die Vorteile die ich bis dahin eigentlich vermisst hatte.

Ich selbst, so muss ich gestehen, hab auch schon mal zwischendurch eine Runde gespielt – und ja – das „gute, alte“ Mario Feeling kommt auch rüber, doch hab ich – wenn man alleine spielt – immer noch nicht den Vorteil von dem neuen GamePad mit integriertem Bildschirm entdeckt, es sei denn man will sich im Boost-Modus einen Vorteil verschaffen. Irgendwie habe ich das Gefühl das nun noch ein Gerät mehr läuft und das wo mir meine Freundin schon die Hölle heiß macht wenn ich nur mal das Licht im Gästeklo brennen lassen.

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