One Night in Hamburg … inkl. Dom, Reeperbahn …

…ich muss schon mal vorweg nehmen: Ich werde alt!

Mit Andre habe ich mich am Samstag Mittag auf den Weg nach Hamburg gemacht, weil Andre noch ein Rennrad kaufen will (ich konnte ihn nicht zu einem Mountainbike überzeugen) sind wir zuvor noch zu dem ein oder anderen Fahrradladen gefahren, in Hamburg schließen teilweise Bikeläden schon um 16 Uhr am Samstag – krass, das passiert nicht mal im Münsterland ;-). Immerhin sind die „Wir haben geschlossen“ Zeichen lustig:

sorry we are riding mavic

navigon-select-kostenlose-navi-iphoneWeil es ja gerade die neue (für Telekom Kunden) kostenlose Navi-App für das iPhone gibt konnte ich die natürlich auch mal gut testen, selbst in der kostenlosen Grundversion sind die Autobahnwechsel ganz schön bebildert. Ansonsten machte das Navi einen guten Eindruck – mehr kann man von einer kostenlosen App nun wirklich nicht verlangen ;-).

Egal, gegen 18 Uhr waren wir dann bei Michael der ja vor geschätzten Jahrzehnten nach Hamburg gezogen ist um dort zu studieren, nun wohnt er mit ein paar weiteren Jungs in einer WG und lässt es sich gut gehen. Was machen Studenten wenn die auf den Kiez wollen? Vorglühen! Also sind wir dann einfach mal zum nächsten Supermarkt und sind mit ein paar Six-Packs, ein paar Tiefkühlpizzen und ner Tüte Chips zurück zur WG.

Dort haben wir dann Pro Evolution Soccer gespielt, d.h. ich habe es versucht, ich glaube ich war noch nicht mal in der Nähe vom Strafbereich , aber das haben ja meine Borussen in Mainz auch nicht geschafft ;-). Nachdem wir uns etwas gestärkt hatten ging es dann mit der S-Bahn von Blankenese Richtung Reeperbahn.

olympia-münchen-looping-achterbahn-dom-hamburg

Da zur Zeit noch der DOM ist (so nennt man die Kirmes in Hamburg) mussten wir natürlich mal schauen wie es da so ist… ich war vor einigen Jahren schon mal dort, aber mit ein paar Jungs macht es natürlich doppelt so viel Spaß.

Die anderen wollten unbedingt im Shake testen ob sie sich das bis dato angetrunkene Gefühl noch mal durch den Kopf gehen lassen wollten, ich verzichtete freiwillig – man kennt ja seine Grenzen:

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Das Shake war übrigens das sich schnell drehen Fahrgeschäft hier vorne im Bild 😉 – ich fand das Riesenrad schöner 😉

Ein paar Astra (so heißt dort eine Biermarke) später ging es dann zur Repperbahn … jedoch nicht in einen Table-Dance Schuppen (da war ich früher schon mal) sondern dank dem Insider-Wissen der Vor-Ort-Studenten in echt geniale Läden und Clubs.

Zunächst starteten wir eine Kneipen Tour und ich lernte viele Mexicaner kennen… und einen musste ich dann auch noch trinken, also quasi leer saugen. Bevor ihr nun die Polizei anruft: Mexicaner = würziger Tomatensaft, Wodka, Tequila und Korn – eine explosive Mischung – teilweise noch verfeinert durch Tabasco! So sieht das dann aus wenn ein paar Jungs ein paar Mexicaner killen:

mexikaner-hamburg-reeperbahn-kiez

Am längsten waren wir dann im Thomas Read … eigentlich einem Irish Pub – aber im „Hinterraum“ ist dort ein genialer Club mit – geiler Musik, feierfreudigen Leuten, Frauenüberschuss (kleiner Tip für die Singles 😉 ) und vor allem schnellen Securitys.

Wo viele Leute auf einander prallen kann es schon mal zu Auseinandersetzungen kommen, jedoch waren die Securitys sehr schnell – auf der Tanzfläche haben sich einige Personen „gestritten“, bevor einer ausholen konnte (und glaubt mir, das wollte er gerade) lag er schon am Boden. Also in dem Laden fühlte ich mich echt wohl …

albers-eck

Weiter ging es dann zum Hans-Albers Eck … dort sind ja nochmal einige Lokalitäten…

frieda-b-hamburg-hans-albers-eck

im Frieda B gab es dort dann noch ein Astra zum Absch(l)uss und es sollte eigentlich nach Hause gehen – doch zuvor musste Michael sich noch am Burger King stärken … wer Hamburg kennt der weiß: Burger King ist gegenüber von der Davidwache – gegenüber von der Davidwache stehen auch die „netten Dirn“ und das nicht nur „Nachts um halb Eins“. Von 22 – 06 Uhr kann man die Dienste der Damen in Anspruch nehmen, die Preise gehen dann ab 30 € los – was da alles inklusive ist entzieht sich allerdings meiner Kenntnis, denn wir haben diese Dienste nicht nötig in Anspruch genommen.

Um halb sieben waren wir dann in der WG und um 11 Uhr wieder auf der Autobahn Richtung Heimat …

…zum Thema, ich werde alt: gestern fühlte ich mich den ganzen Tag etwas „neben der Spur“ – ich kann nicht mehr bis morgens früh feiern, dann ein paar Stunden schlafen und weitermachen… früher ging das ohne Probleme – mehrere Tage nacheinander… aber entweder mir fehlt die Übung oder ich bin einfach ALT !

Aber eine Frage stell ich mir nun doch … „Wer hat mir – ähhh – die Rose … auf den Hintern tätowiert???“

aelteste-taetowierstube-deutschland

Für die teilweise schlechte Fotoqualität darf ich das iPhone und nicht meinen Zustand verantwortlich machen ;-).

3 Kommentare zu „One Night in Hamburg … inkl. Dom, Reeperbahn …“

  1. NargilemPoker sagt:

    Hey,

    na das schien mir ja ein toller Ausflug gewesen zu sein.
    Hört sich auf jeden Fall interessant an…

    Habe auch vor, in diesem Jahr nach Hamburg zu fahren. Ob es klappt, werde ich ja sehen… letztes Jahr hatte ich mir das auch schon vorgenommen.

    mfg

  2. Kirstin sagt:

    Wo bleibt das Bild von der Rose?!? 😀

    Ach ja – und super Tip übrigens für die Singles mit dem Frauenüberschuss! Und wo geh´ich dann hin? Tzzz! :p

    Dicken Gruhuuuuß :))

  3. Kirstin sagt:

    Oh oh – und es heißt REEPERBAHN nicht REPPERBAHN *lach*

    Such den Fehler 😀
    Das kommt davon, wenn man zu viel Astra trinkt^^

    Nochmal nen Gruß aus dem hohen Norden 😉