Sind Blogger die Gewinner der Web 2.0 Schlacht? Sind Networker die Loser?

Man weiß es nicht, aber Robert Basic hat die These in den Raum geworfen: „Loser networken, Winner bloggen!“ … ich muss gestehen… da ist was wahres dran!

Networker die ein paar Informationen über Twitter, Facebook, Google+ teilen, streuen zwar ihre Informationen unters Volk, werfen es aber auch wie Perlen vor die Säue. Im „eigenen Blog“ kann man den Erfolg der Message wenigstens noch überprüfen, direkt kommunizieren und vor allem bleibt es auch im eigenen Blog. Es gibt Networker die machen wunderschöne Fotos von Veranstaltungen und laden diese via Instagram hoch. Im Blog wären die Bilder sicherlich leichter zu finden und vor allem für eine größere Menge von Lesern auch interessant. Denn nicht jeder hat einen Twitter, einen Facebook und einen Google+ Zugang. Robert stellt die Frage, ob es schon einen berühmten Twitterer geben würde, der sich einen Namen gemacht hat, so ganz ohne Blog… mir ist keiner eingefallen… euch vielleicht? Viele Blogger die ich kenne, lese und schätzen sind natürlich auch in den Social Media Diensten unterwegs. Ziel: Besucher auf den eigenen Blog zu führen und ggf. etwas Smalltalk zu führen. Es gibt Beiträge, die will man vermutlich auch nicht in den eigenen Blog stellen. Dafür sind die Social Web Dienste gut… doch können Twitter, Facebook und Google+ wirklich einen eigenen Blog ersetzen? Meiner Meinung nach nicht, auch wenn Facebook nun mit der Timeline sowas ähnliches wie ein privates Poesiealbum auf den Markt wirft. Anders rum nutzen die schreibende Zunft Twitter z.B. als Informationsquelle, erst vor kurzem hat es ein Tweet von mir (ja, ich twittere auch) in die Tagezeitung geschafft. Das hat mein Blog bis dato noch nicht geschafft. Ein Zweischneidiges Schwert also?! Ich weiß es nicht! Ich werde weiterhin in allen Töpfen rühren, mir keine Gedanken mehr über Besucher, Zugriffszahlen und Backlinks machen und einfach den Blog weiterhin so führen wie ich es für richtig halte. Mein Blog – meine Spielwiese!

 

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9 Kommentare zu „Sind Blogger die Gewinner der Web 2.0 Schlacht? Sind Networker die Loser?“

  1. Horst sagt:

    Die Punkte, die aufgezählt wurden, sind wichtige Gründe, die für das Bloggen sprechen. Andererseits sind die sozialen Netzwerke eine bequeme Sache. Dort kann man schnell mal seinen Frust runterschreiben, kurz Meinungen austauschen. Die Artikel, die wir bloggen, sind eigentlich auch sehr flüchtig. Allerdings befinden sie sich, da hast du recht, an einem festen Ort.

    Es gibt zweifellos viele Vorzüge, die Blogs gegenüber Twitter, Google + oder Facebook haben. So sehe ich das auch – als Blogger. Bei Twitter und Google + bin ich auch unterwegs. Facebook habe ich dagegen aufgegeben. Insgesamt bin ich persönlich für die Zukunft des Bloggens allerdings nicht optimistisch. Mir kommt es so vor, dass sich immer mehr Leute davon zurückziehen und -wenn überhaupt- in den sozialen Netzwerken „ihr Unwesen“ treiben. Das bindet deutlich weniger Zeit und macht -trotz der aufgezählten Punkt- auch noch viel Spaß.

    Von Gewinnen und Verlieren würde ich in diesem Zusammenhang gar nicht reden. Für ein solches Resümee ist es in meinen Augen deutlich zu früh. Es ändern sich so vieles so schnell, dass man die weitere Entwicklung natürlich überhaupt nicht einschätzen kann. Eben habe ich irgendwo gelesen (mit einem Auge), dass Google + ordentlich an Boden verloren haben soll. Hätte ich eigentlich nach der Euphorie zum Start auch nicht gedacht. Wer weiß, was die 90% der Deutschen tun werden, wen ihnen mal klar wird, dass man einen Dienst, dem man nicht vertraut, einfach auch verlassen kann. Da ist von Facebook die Rede. Ich habe meinen Account genau deshalb schon längst gekündigt.

    Alles fließt. Und so soll es auch sein. ^^ VG + natürlich weiter viel Spaß beim Bloggen. Horst

  2. Jens sagt:

    Danke Horst für deine Meinung. Natürlich sind soziale Netzwerke eine bequeme Sache und aus dem Grund nutze ich die ja auch sehr gerne. Das mit dem „Gewinnen und Verlieren“ habe ich nun mal vom Robert übernommen…

  3. Symm sagt:

    In meine Fall kann ich die Frage, ob Social Media einen Blog ersetzten kann, ganz klar mit Nein beantworten.
    In dem Jahr Blogpause habe immer wieder gemerkt, das Facebook mir nicht die optionen bieten kann wie Blog. Natürlich kenne ich ein paar Blogger, deren Blogs nur von kurzen Sprüchen oder Bilder/Videos bestehen, dies könnte man ohne weiteres auch in Twitter usw. durchführen. Aber in meinem Fall…Nein.

    Aber ein Tweet hat eine sehr kurze Halbwertszeit, da wäre mir die Gefahr das meine Meine Meinung untergeht viel zu groß. Mit Google+ werd ich trotz Account nicht warm und Facebook bietet mir auch nicht genug Individualismus um meine Beiträge richtig rüber zu bringen.

    ich denke jede Plattform kann für ein jeweiliges Projekt geeignet sein. Wie z.b Unnützes Wissen / Useless facts auf Facebook, aber ein bestehenden Blog auf eine neue Plattform zu übertragen ist nicht einfach und meist nicht Optimal.

  4. Lutz Balschuweit sagt:

    Also mir scheint als ob die Blogger die Gewinner bleiben, wenn sie ihr Blog als Tagebuch schreiben. Alles bleibt erhalten und kann beliebig zurückverfolgt werden. Schön in einigen Jahren mal in die Vergangenheit abzutauchen. Bei FB, Twitter und G+ bleibt da nix 🙁

    Lieben Gruß

  5. Blogger – Die “Winner” im Internet? « TmoWizard's Castle sagt:

    […] Sind Blogger die Gewinner der Web 2.0 Schlacht? Sind Networker die Loser? […]

  6. Symm sagt:

    Die Plattform muss immer zum Projekt passen. Wenn ich nur kurze Texte oder Bilder puplizieren will reicht Twitter oder eine Facebook Page völlig aus. Aber wenn ich eine Meinung verbreiten will, sollte es doch vielleicht doch eher ein Blog sein.

    Twitter eignet sich z.b eher schlechter für die Diskussion mit meheren Menschen, vor allen wird die Dokumentation dieser Diskussion für andere sehr schlecht einsehbar.
    Facebbok/G+ haben da mit der Kommentarfunktion schon bessere Karten. Dafür ist man aber bei der Formatierung eingeschränkt.

    Wenn man gerne ausschweifender über ein Thema berichtet führt kein Weg an einem Blog vorbei. Dort werden die Artikel und Diskussionen am besten dokumentiert, sind für alle einsehbar. Dies ist auch ein Manko an den Social Media Plattformen. Man bekommt nur Dinge mit wenn man selbst registiert ist und dann im besten Fall noch über irgendeine Weise mit den Autoren verbunden ist.
    Ein Blog kann man leicht über Google finden.

    Ein Blog kann man nicht so ohne weiteres durch die Social Media Networks ersetzten. Genauso schlecht lässt sich ein bestehendes Projekt auf eine andere Plattform portieren. Wenn man ein neues Projekt startet sollte man sich genau überlegen auf welcher Plattform man dieses ansiedelt, später wird es immer schwerer die Plattform dann zu wechseln.

    Das sich das Bloggen verändert liest man ja an jeder Ecke, jeden Tag verschwinden gute Blogs. Zwar kommen auch immer mal wieder ein paar gute dazu, trotzdem ist ein Abwärtstrend zu erkennen. Ob dies nun wirklich mit Facebook und Co zusammenhängt, vermag ich nicht zu beurteilen.
    Ich denke als Blogger sollte man sich um alle Plattformen kümmern.

  7. Symm sagt:

    @Lutz…naja mit der neuen Facebooktimeline die irgendwann in naher Zukunft freigeschalten wird, lässt sich nun viel leichter auf Alte Posts zugreifen. Also kein ewiges geklicke auf „ältere Beiträge“. Wobei ich das nicht unbedingt als Positiv sehe, einige Leute haben vielleicht vor 2 Jahren Dinge geschrieben auf die sie heute nicht Stolz sind.
    Bisher sind diese im Facebook Nirvana abgetaucht, jetzt sind sie bald sehr leicht zu finden.

  8. Lutz Balschuweit sagt:

    Sollte ich mal etwas nicht mehr wollen was ich damals geschribselt habe, dann kann ich es ja im Blog auch löschen und/oder editieren 😉

    Meist sind so alte Fehler doch eine nette Belustigung. Gerade wenn sie total falsch waren *lach*

  9. Jaycee aus dem Atomlabor Wuppertal sagt:

    FullAck !