Social Networks im Überfluss? Wer braucht Social Networks?

Ich probiere ja immer gerne alles aus und mach mir stets eine eigene Meinung… (ausser beim Essen, da bin ich relativ fest gefahren), also bin ich auch in einigen „Social Networks“ angemeldet wie z.B. XING, meinVZ, Lokalisten.de, Wer-kennt-wen, OS-Community und Facebook… wobei ich für OS-Community schon die Zugangsdaten nicht mehr weiß ;-). Bei Lokalisten habe ich doch tatsächlich 2 Bekannte, bei Facebook habe ich mich auch mal umgeschaut und sogar 6 Freunde ;-), bei XING sind es 12 Kontakte, getoppt wird das ganze von Wer-kennt-Wen ? Denn dort habe ich immerhin 13 Bekannte…

Ihr seht schon, ich bin nicht so der große Social Networker, es sei denn man spricht über das von mir bevorzugte meinVZ, denn dort sind es aktuell 213 „Freunde“ und ich bin froh, dass ich davon 99% auch persönlich kenne.

Man kann sich zwar auf vielen Hochzeiten anmelden, aber nicht auf allen gleichzeitig tanzen, deswegen konzentrier ich mich auch in der ersten Linie nur noch auf das meinVZ, bei den anderen schaue ich einmal im Monat rein, das reicht nicht um ein soziales Netzwerk wirklich aufrecht zu halten, aber shit happens…

Ich benutze beim meinVZ übrigens meinen regulären und ganz normalen Namen ( Jens Stratmann ) , da ich 1. nichts zu verbergen habe, 2. meine GEZ bezahle, 3. keine Lust auf Sternchen, Herzchen und andere Zeichen in meinem Namen habe und 4. ich nur so gefunden werden kann, macht Sinn, oder? Ist es nicht Ziel in so einem Netzwerk gefunden zu werden? Ich frag mich dann nur, warum sich einige *S*V*E*N* nennen, wer sucht denn nach sowas??

Auf die Frage wer diese sozialen Netzwerke braucht, ist mir auch keine passende Antwort eingefallen, muss aber schon sagen, dass ich via meinVZ den Kontakt zu meinen Freunden halten kann, auch wenn die mittlerweile weggezogen sind, man bleibt immer auf dem laufenden und das ist sicherlich einer der Gründe warum ich dort auch öfters reinschaue. Der zweite Grund: Ich kann mir keine Geburtstage merken, wer seinen Geburtstag nicht im meinVZ hinterlegt hat, bekommt auch von mir keine Glückwünsche – traurig aber wahr… ich wollte mir dafür schon immer mal so einen Kalender machen, event. mache ich das auch noch mal.

Der Buschfunk (diese billige Twitterkopie) geht mir etwas auf den Sack, da den einige als Chat-Ersatz sehen, aber den kann man ja im Firefox ausblenden ;-).

Also mein Resultat, ich werde mich nun nur noch auf meinVZ und demnächst verstärkt um XING kümmern (ach ne, warum nur??) und mich so langsam aber sicher von den anderen Netzwerken verabschieden…

Aktuell hab ich das twittern ja auch noch für mich entdeckt, es folgen auch schon ein paar Leser, mir wäre es lieber sie würden auch dem RSS-Feed von diesem Blog folgen und hin und wieder mal einen Kommentar hier lassen, aber man(n) kann auch nicht alles haben, ich hab ja auch zur Zeit genug, nämlich die Nase voll von dieser Erkältung die ich nun schon seit 7 Tagen mit mir rumschleppe, war gestern noch in der Notapotheke und habe mich ausnehmen lassen mir Hustenlöser gekauft, trotzdem war die Nacht beschissen bescheiden. Auch ein weiterer Vorteil von Social Networks, man kann Kontakt halten ohne sich anzustecken…

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11 Kommentare zu „Social Networks im Überfluss? Wer braucht Social Networks?“

  1. Stefan Seeger sagt:

    Hallo Jens,

    halte es ähnlich wie Du, allerdings habe ich mich von vorneherein auf Xing und twitter beschränkt, da ich die anderen mehr oder weniger als Spamfallen betrachte…

    Viele Grüße,
    Stefan

  2. Jens sagt:

    Oh ein Münsteraner, Hallo Stefan und vielen Dank für deinen Kommentar, naja – ich habe für diese Netzwerke eine extra e-Mail Adresse, von daher ist mir der Spam dort auch egal, zum testen nehme ich sowieso immer solche Wegwerf-e-Mail Adressen… dank eigener Webseite kann man sich davon ja dutzende machen…

    Gruß,
    Jens

  3. Ralf sagt:

    Wenn man Sven Müller (oder Meier, Schmitz, Schmidt, o.ä.) heißt, dann liegt S*V*E*N recht nahe. Schließlich ist der Real-Name oftmals nicht mehr verfügbar.
    Xing ist für mich ein reines Buisness-Network. Man trifft sich dort nur um seine geschäftlichen Kontakte aufrecht zu erhalten bzw. auszubauen. Oder um mal zu schauen mit wem man da im Meeting war. Mit „Social“ hat das recht wenig zu tun.
    Denn Sinn&Zweck von Wer-Kennt-Wen habe ich bis heute nicht erkannt. Ich hatte dort exakt 2 (in Worten: zwei) Kontakte. Der eine der mich eingeladen hatte und ein weiterer der ebenfalls von dem einladenden Kontakt eingeladen wurde.
    MeinVZ und das ganze andere Gerumpel habe ich dann schon gar nicht mehr mitgenommen. Twitter sehe ich übrigens auch nicht als „Social-Network“ oder dergleichen. Man kann sich halt informieren oder Spaß haben. Mitunter auch ein wenig quatschen. Aber so richtig Social-Networkfeeling kommt mir bei Twitter nicht auf.

    Ich muss aber zugeben das ich nicht der geborene Internet-Soxcial-Networker bin. Ich war mal etwas über 6 jahre recht aktiv in einer kleinen Community. Die wurde dann irgendwann abgeschaltet und alle Kontakte haben sich in alle 4 Himmelsrichtungen verstreut. Seit dem halte ich nicht mehr viel von Online-Kontakten. So schnell wie man sie geschlossen hat, lösen sie sich auch wieder auf.

  4. Jens sagt:

    Also ich muss sagen, dass ich im meinVZ fast alle „Freunde“ auch wirklich und real kenne, es also keine „Online-Kontakte“ sind, da geb ich dir Recht, so schnell wie man die geschlossen hat, sind die auch wieder weg… Leben im Web 2.0 Zeitalter halt, was du heute getippt hast, ist morgen schon veraltet…

  5. Lennart - daswebdesignblog.de sagt:

    Ich halte es ähnlich und mache nur bei den wenigsten Social Networks mit. Fluch sind sie sicherlich aber nicht. Es ist ein Angebot, dass niemand wahrnehmen muss. Wenn man sich allerdings intensiv damit beschäftigt, glaube ich schon, dass man einige Vorteile daraus ziehen kann und sich das Leben etwas einfacher machen kann. Die ganzen Sozialen Netzwerke braucht man nicht. Nützlich können sie aber sicher sein.

  6. svenja sagt:

    Gute Besserung… & Liebe Grüße aus Hagen

  7. Alex sagt:

    Ich bin wkw, Twitter und Xing unterwegs. Das reicht mir eigentlich auch. Dann habe ich lieber nicht 3.857 Kontakte (davon hab ich ja eh nix 😉 ) und halte Kontakt zu den Menschen, die ich nicht täglich sehen kann.

    Bin also auch nicht soooo der Social Networker 😉

  8. Kessi sagt:

    Ich bin bei WKW und MySpace unterwegs und finde WKW mittlerweile gar nicht mal so schlecht, es funktioniert ähnlich wie bei Dir das VZ und ich kenne auch 95% der Kontakte persönlich. Wichtig bei allen Social Networks ist, dass man die Realität nie aus den Augen verliert und sie wirklich bewusst nutzt, dann ist es auch kein Problem. =)

  9. HiPPiE sagt:

    Ich habe Handy, ICQ, Skype, E-Mail. Ich weiß sogar noch wie man eine Briefmarke aufklebt. Und ich finde das ist heutzutage völlig ausreichend um Kontakte zu halten. Im Übrigen ist man ja froh dass manche Verbidnungen im Nichts verlaufen, wo man keinen Wert mehr drauflegt.

  10. Flo(w) sagt:

    Meine zugegebenermaßen Flache Begründung für die Daseinsberechtigung sozialer Webplattformen ist schlichtweg, dass sie Spaß machen. Nicht nur, weil man, wie Jens schon sagte, alte Bekanntschaften und Freundschaften halten kann, der eigentliche Vorgang der Personalisierung und Profilierung und den Dingern tut irgendwie dem Ego gut. Ich persönlich halte mich mitterweile mehr oder weniger fern von dem Kram; StudiVZ ist jedoch wirklich nützlich um Mitstudenten wegen Studienbelange kollektiv zu erreichen, vorrausgesetzt man ist in der entsprechenden Gruppe. Gut, das wird ab und an schonmal für Hausaufgabenplagiate missbraucht, aber generell war das in der Prüfungsvorbereitung durchaus nützlich – mehr aber auch nicht.

  11. Jens sagt:

    Danke Flo(w)! Und viel Erfolg mit druckstdu.de !