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Jetzt mach ich mir ein paar Feinde – mir egal – meine Meinung zum Tod von Amy Winehouse !

Montag, 25. Juli 2011

Soll ich nun Mitgefühl zeigen für eine Person des öffentlichen Lebens die ihr Leben wortwörtlich weggeschmissen hat? Wer etliche Entziehungs-Chancen verweigert bzw. nicht genutzt hat, hat doch quasi mit seinem eigenen Leben gespielt und das Spiel halt verloren. Amy Winehouse war doch nie ein Kind von Traurigkeit oder halt doch, ggf. war sie das und hat sich deswegen mit Drogen auf eine andere Ebene geschossen. Ich mochte ihre Lieder auch, gar keine Frage, aber wer mit seinem Leben spielt und verliert verdient meiner Meinung nach kein Mitgefühl. Eigentlich verdient sie noch einen nachträglichen Arschtritt dafür, dass sie ihr Leben weggeworfen hat.

Ich muss gestehen, das ist eine recht harte Meinung und möchte auch kurz erklären warum ich so denke: In meinem persönlichem Umfeld sind so viele gute Menschen an Krankheiten wie z.B. Krebs gestorben. Die haben gekämpft bis zum letzten Ende und trotzdem verloren, daher habe ich kein Verständniss für Leute die sich aus dem Leben saufen / koksen / whatever. Genauso wie ich kein Verständniss habe für Menschen die sich selbst das Leben nehmen.

Heroin, Cannabis und Kokain waren ja für Amy Winehouse keine Fremdwörter… scheinbar braucht man die auch für den Eintritt in den Club 27 (den ich gerne überlebt habe). Es sterben jeden Tag so viele gute Menschen, viele werden ggf. nur ein paar Tage alt, einige nur ein paar Jahre und „nur“ weil Amy Winehouse eine Person des öffentlichen Leben ist werden nun alle Zeitungen davon gepflastert. Die Erben werden sich freuen, denn die Lieder steigen aktuell in den Charts, auch ein Phänomen vom Club 27, danach verdienen die Erben teilweise recht gut.

Nun kann ich diese Beileidsbekundungen und diese Rest in Peace (RIP) Beiträge nicht mehr sehen… bin ich zu hart? Bin ich zu unmenschlich? Bin ich deswegen zu Gefühlskalt? Ich denke nicht… aber das war ja auch nur meine bescheide Meinung zum Tod von Amy Winehouse.  Ich verzichte nun auch darauf Amazon-Ref Links zu streuen, obwohl ich mir sicher wäre da nun ein paar Cents abgreifen zu können, denn das machen nun natürlich auch viele. Schnell auf den Todeszug aufspringen und den Hype nutzen um sich selbst zu bereichern…

Update:

Vor allem kritisiere ich natürlich die Medienwirksame Ausschlachtung des Thema, anstatt einfach nur auf das Thema Sucht und die Folgen hinzuweisen werden nun die Produkte von Amy Winehouse, ihre Alben, ihre Geschichte, ihr Werdegang nach vorne gepusht um so nach ihrem Ableben für Umsätze zu sorgen. Dafür haben andere dann einen viel größeren Arschtritt verdient. Ich weiß nicht wie es ist süchtig zu sein, ich denke, dass ist auch ganz gut so. Daher haben die Leute natürlich Recht wenn diese nun schreiben: Jens, halt die Fresse – haste keine Ahnung von. Dennoch teile ich hier meine Meinung einfach so mit, warum? Weil ich es kann – mein Blog – mein Abenteuerspielplatz!