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Social Media Blogparade vom internetblogger.de (@blogsash)

Samstag, 8. Januar 2011

Alex möchte im Zuge seiner Social Media Blogparade ein paar Fragen beantwortet haben, tja, da würde ich doch sagen, da mach ich doch mal „schnell“ mit:

Bist du bei Facebook angemeldet? Falls ja, verlinke doch mal deine/n Account/s.

Ja, ich habe natürlich einen Facebook Account, diesen kann man unter facebook.de/jens.stratmann erreichen. Warum sage ich natürlich? Nunja, am Anfang habe ich mich stets gegen Facebook gewährt, habe aber schnell erkannt, dass man hier eine Menge Kontakte knüpfen kann und ich will mich ja nicht gegen den Fortschritt verweigern.

Besitzt du eine Fanpage?

Ich selber habe zwar auch eine für diesen Blog hier, habe diese aber eher stiefmütterlich behandelt, für das Projekt von Marco und mir haben wir allerdings eine Fanpage die auch gepflegt und gehegt wird: facebook.de/laesterTV

Seit wann bist du in Facebook und wie viele Fans hast du inzwischen?

Die Fanseite habe ich direkt am Tag des 1. Blogbeitrags gegründet und ein paar Freunde und Bekannte eingeladen, inzwischen sind es über 550 „Fans“ wobei ich das Wort „Fans“ eher doof finde, ich glaube eher, dass es nun über 550 Menschen bei Facebook gibt, die sich gerne so über neue Beiträge auf laester.TV informieren lassen möchten.

Pi x Daumen abgeschätzt, wie oft/wie viele Stunden täglich/wöchentlich/monatlich facebookst du? Kann man dabei eine Regelmässigkeit feststellen?

Pi x Daumen² = keine Ahnung. Echt nicht, mit meinen Freunden telefoniere ich mehr, die Blogartikel werden automatisch hochgeladen, also was das angeht hat Facebook in meinem Web 2.0 Leben eher eine untergeordnete Rolle.

Für welche Zwecke setzt du Facebook ein(Freunde treffen, Blogartikel promoten, Kontakte knüpfen, einfach dabei sein oder eben deine Meinung)?

Da bin ich ehrlich, ich verlinke dort meine mit RSS Graffiti meine Blogartikel und ärgere mich eigentlich immer, wenn jemand bei Facebook und nicht in meinem Blog kommentiert. Denn ich finde Blogkommentare gehören in den Blog und nicht auf einen externen Dienstleister, ich möchte auch kein weiteres Plugin welches die Facebook Kommentare in meinem Blog anzeigt.

Analysierst du deine Facebook-Aktivitäten bzw. deinen Facebook-Account? Dabei kann man dies entweder mit Facebook-Insights oder Google Analytics tracken.

Nein, weder noch!

Wie sieht deiner Meinung nach die Zukunft von Facebook aus?

Die Anzahl der Nutzer wird weiter steigen und ich glaube früher oder später wird es wie bei Xing Sonderdiensten kommen die dann bezahlt werden müssen.

Verwendest du externe Facebook-Apps(iPad, iPhone), Fanpage-Box auf der Webseite, einen externen Client zum Facebooken wie etwa TweetDeck etc. ?

In der Tat, für das iPhone habe ich die Facebook App und natürlich habe ich auch eine „Fanpage-Box“ auf laester.TV im Einsatz, soll ja schließlich jeder sehen was wir für tolle „Fans“ haben…

Drückst du auf “Gefällt mir”-Buttons in Facebook und/oder auf Blogs bzw. Webseiten? Welche Haltung hast du dazu?

Ja, tu ich, obwohl ich eher dazu neige gute Beiträge zu twittern, teilweise share ich auch andere Blogbeiträge bei Facebook. Selber habe ich auch die Share-Buttons im Blog.

Kannst du bzgl. Facebook traffic-bezogene Aussagen machen? Bringt dieses Netzwerk einem Webmaster überhaupt etwas?

In allen Blogs kommt der Großteil der Besucher via Google, unter den 15% „Rest“ ist Twitter der größere Part, dann kommt Facebook und dann kommen Links aus anderen Blogs / von anderen Seiten.

So, das war es schon, war gar nicht so schlimm – so ein Web 2.0 Outing 🙂 , ich muss aber sagen, dass ich Facebook nicht alles anvertraue, eigentlich publiziere ich dort nur Sachen die hier im Blog auch stehen, bzw. in den anderen Blogs auch über mich zu lesen sind, denn ich befürchte, dass das Thema Datenschutz bei Facebook noch kleiner geschrieben wird als in der AGB (die ja keiner mehr versteht, insofern derjenige nicht Jura studiert hat 😉 )

Blog auf eigenem Server / Blog Hosting / Webhosting …

Mittwoch, 25. August 2010

Um einen Blog vernünftig aus eigener Hand betreiben zu können, ist ein Webserver erforderlich. Hostinganbieter versorgen Blogbetreiber hier mit in den meisten Fällen ausreichenden Shared Hosting Angeboten. Dabei muss der Blogbetreiber keinen eigenständigen Server verwenden, sondern kann einen kleinen Platz auf einem Webserver mieten. Steigt jedoch die Anzahl an Seitenbesuchern und damit die Anzahl der Zugriffe, so wird schnell der Traffic überschritten und man benötigt einen eigenen Server. Mein Blog läuft inzwischen auf einem eigenen Root Server, ich bin aber auch zunächst mit einem Shared Hosting System gestartet, es gibt aber auch vServer wo man sich mit wenigen anderen den Server teilt oder halt die Möglichkeit einen eigenen Server zu nutzen.

Umfassend über Root Server, vServer oder Webhosting kann man sich u.a. hier informieren:

www.dodisco.de – Webhosting Preisvergleich.

Dieser Blog läuft wie gesagt seit einiger Zeit auf einem eigenen Server und damit bin ich auch sehr glücklich, angefangen hat diese Domain als T-Online Webseite, ich hatte mir damals so ein Homepage-Baukasten zugelegt und meine ersten Erfahrungen mit HTML gemacht – und ja, ich hatte auch blinkende Gifs auf meiner privaten kleinen Webseite, vor ein paar Jahren hat mir Martin dann etwas Platz auf einer seiner Servern gegeben und ich installierte mit seiner Hilfe meine erste WordPress Version. Vor 3 Jahren hatte ich noch 20 „neue“ Leser pro Tag, heute sind es teilweise zwischen 1200-1500 Unique- bei gutem Wetter auch mal „nur“ 900. Ihr seht – mit der Zeit, mit dem Content und mit viel Engagement kann auch ein privater Blog schon viele Leser anlocken und da sind wir gleich beim ersten Stichwort: Der Traffic.

Hoher Traffic – der Nachteil von einem geteiltem Server:
Jeder Blogger wünscht sich doch Aufmerksamkeit, viel Aufmerksamkeit, viele Leser / Besucher und vor allem viele Kommentare, ab einem gewissen Punkt ist der dabei entstehende Traffic jedoch nur mit Hilfe eines eigenen Servers zu bewältigen, da die Last für ein Shared Hosting Paket zu hoch wird. Es gibt viele „günstige“ Angebote – doch hier sollte man gut vergleichen, achtet bereits bei der Auswahl des Providers ob die buchbaren Pakete „updatebar“ sind, sprich mit den steigenden Ansprüchen mitwachsen können – denn so ein Providerwechsel kann nerven 😉

Die Vorteile von einem eigenen Server:
Ich benutze hier ja einen WordPress Blog, je mehr Plugins, Scripts usw. man einsetzt umso mehr CPU-Power und RAM-Speicher braucht man, auf einem „Shared Hosting Server“ teilt man sich diese Leistung mit anderen Webseiten, auf dem eigenen Server kann man also die vollständige Rechnerleistung für seine eigenen Projekte, Blogs, Webseiten usw. nutzen.

Eigene Wünsche – kein Problem:
Ein vielfach unterschätzter Grund, weshalb sich Webseiten- oder Blogbetreiber für einen eigenen Server entscheiden ist, da sie sehr spezielle Vorstellungen haben, was die Konfiguration des Servers betrifft, so kann man z.B. bei zahlreichen Hostern eine automatische „Spiegelfunktion“ buchen, sprich die Webseiten / die Blogs werden automatisch auf einer anderen Festplatte gespeichert, ein Datenverlust wird in dem Fall (fast) ausgeschlossen. Auch die Software auf dem Server laufen soll (PHP Version usw.) könnt ihr entscheiden, das geht bei einem „Shared Hosting Server“ natürlich nicht, denn da bekommen alle das gleiche und müssen sich das auch noch teilen.

Sicherheit wird groß geschrieben:
Es wird immer noch gehackt was das Zeug hält, die Zahl der Angriffe ist gestiegen und wird auch weiter steigern. Ein Blick in die Logfiles des Servers verschafft einen Einblick was eigentlich auf dem Server gerade so los ist, bei einem eigenen Server wisst ihr ja was ihr hochgeladen / geändert habt – kommt euch etwas spanisch vor – dann solltet ihr spätestens dann reagieren und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Das schöne ist – ihr braucht gar keine Kenntnisse von Server – ihr müsst kein Fachmann sein, denn auch dafür gibt es eine Lösung. Viele Hostinganbieter biete einen sogenannten Managed Server an, sprich die Hoster führen die Security Patches durch.

Wer plant einen Blog zu schreiben sollte sich also vorher gedanken machen :
Wo will ich hin ?
Was brauche ich an Speicherplatz ?
Wie wichtig ist mir die Sicherheit ?
Wieviel darf mich mein Hobby ( der Blog ) kosten ?
Wieviel Leser erwarte ich ?

… einige Fragen kann man am Anfang nicht beantworten, deswegen sollte man – wenn man „klein“ startet sich einen Anbieter suchen der mitwächst und einem nicht später im Regen stehen lässt.

Wie habt ihr das gelöst? Wie läuft euer Blog / eure Webseite ? Was habt ihr damals für Fehler gemacht als ihr eure erste Webseite erstellt habt? Mich würde es interessieren…