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Buch Tipp: Kathrin Passig und @saschalobo: Dinge geregelt kriegen ohne einen Funken Selbstdiziplin

Freitag, 4. M├Ąrz 2011

Kathrin Passig und Sascha Lobo haben ein Buch mit dem tollem Titel „Dinge geregelt kriegen ohne einen Funken Selbstdiziplin“ geschrieben und ich glaube, das Buch sollten wirklich mal einige von euch lesen ­čśë zumindestens wenn ihr euch in der nachfolgenden Beschreibung wieder findet: Ihr habt keine Lust euch st├Ąndig To-Do Listen zu schreiben? Ihr schiebt gerne mal ungewollte Dinge nach hinten (z.B. die Abrechnung, die ├╝berf├Ąllige Steuererkl├Ąrung, das schmutzige Geschirr) und ihr habt / hattet auch schon mal eine Mitgliedschaft im Fitnessclub, habt diese aber gar nicht benutzt? Na? Wiedergefunden? Ich auch, daher passt dieses Buch auch zu mir, denn auch ich schiebe ungewollte Sachen nach hinten und hasse nichts mehr als mich selbst zu organisieren.

Das Buch ist in 5 Teile gegliedert und leicht verst├Ąndlich geschrieben, im Teil 1 findet man quasi den Auftakt: Wissenwertes ├╝ber Prokrastination (Aufschiebeverhalten), ├ťberforderung durch die Umwelt usw. bevor man im 2. Teil direkt in die Arbeit einsteigt, es geht um Geschmacksrichtungen der Arbeit, die Wahrheit ├╝ber Zeitverschwendung und die Findung des richtigen Momentes. Im 3. Teil geht es um den Alltag, es geht um Haushaltsprobleme, den K├Ârper, den Umgang mit Post,┬á Geld und Vater Staat und nat├╝rlich erf├Ąhrt man auch etwas ├╝ber technische L├Âsungen.

Im 4. Teil geht es um die Motiviation, die Kontrolle, das Outsourcing, Zeitmanagement usw. bevor es im 5. Teil ruhig ausklingt. Bei den technischen L├Âsungen wurde aus „Futurama“ zitiert, sehr lustig:

Bender: Freunde, ich bin hier, um euch von euren komplizierten Leben zu befreien… also vom Komplizierten befreien, meine ich nicht vom Leben.

Ich m├Âchte schon mal eine L├Âsung aus dem Buch vorstellen, die eigentlich jeder kennt: Einzugserm├Ąchtigungen, die k├Ânnen einem echt Arbeit abnehmen, so muss man die Rechnungen nicht anweisen und erspart sich im Fall der Vers├Ąumnis auch noch die Mahnung. Klingt echt einfach und verst├Ąndlich, oder? Ich glaube den Tipp setze ich als erstes um und lasse nun alle (seri├Âsen Unternehmen) abbuchen, somit schaffe ich mir mehr Zeit.

In dem Buch kommen noch weitere Zitate von gro├čartigen Menschen / K├╝nstlern vor, so unter anderem von Daft Punk, Barbara Ehrenreich, Astrid Lindgren, Johann Sebastian Bach, Tocotronic… ihr merkt schon, dass ist kein trockener Stoff.

Was mich aber wirklich verwundert hat: Warum ist Kathrin Passig auf dem Buchtitel „rot“ und Sascha Lobo „gr├╝n“ – h├Ątte es anders rum nicht viel besser gepasst?

Dieses Meisterwerk wurde von mir gezeichnet und hat nat├╝rlich KEINE ├ähnlichkeit mit angesprochenen Pers├Ânlichkeiten ­čśë

Also, mein Buchtipp zum Wochenende: Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin – ich habe es mir gekauft (wirklich, der LOBO hat mir das NICHT umsonst geschickt), es liegt hier rum und nun muss ich es nur noch richtig lesen, aber das schiebe ich nun erstmal etwas vor mir her ­čśë – immerhin habe ich es aber schon durchgebl├Ąttert und sogar schon dr├╝ber gebloggt, ist ja auch schon mal was, oder?

Ein Traum von einem Schiff von Christoph M. Herbst wird zensiert…

Montag, 7. Februar 2011

…hab ich heute morgen in der Zeitung „NW-News“ gelesen, unfassbar, oder? Wer hat den Christoph Maria Herbst denn nun angeschw├Ąrzt, bzw. wer hat gegen das Buch „Ein Traum von einem Schiff“ welches ich hier ja schon vorgestellt hatte und welches ich mir als H├Ârbuch gekauft habe eine einstweilige Verf├╝gung erwirkt? Die Fragen kann ich leider nicht beantworten, denn der Sprecher der Frankfurter S. Fischer Verlage wollte sich dazu ausschweigen, die Antwort auf die Frage wissen dann also demn├Ąchst nur die K├Ąufer der 2. Auflage – denn da werden die Textstellen dann geschw├Ąrzt sein.

Okay, einige Spr├╝che waren „hart“ aber wir wissen doch alle, „hart und herzlich“ so muss ein Buch sein, dann funktioniert es auch mit dem Vertrieb von so einem Machtwerk nun muss das Schiff erstmal wieder in den Hafen und wird „├╝berarbeitet“ – die aktuelle Auslieferung wurde also gestoppt, wer jetzt schnell ist kann sicherlich noch irgendwo ein „Original Exemplar“ ergattern.

Mich erinnert das Ganze nun an Dieter Bohlen, als der n├Ąmlich damals seine B├╝cher rausgebracht hatte, gab es doch mal so einen ├Ąhnlichen Vorfall, oder? Danach waren die B├╝cher ja auch in den Bestseller-Listen, das gleiche w├╝nsche ich Stromberg ├Ąhh Christoph Maria Herbst nat├╝rlich nun auch.

Muss ich nun eigentlich die entsprechenden Stellen nun auch in meinem H├Ârbuch „├╝berpiepen“ ?? ­čśë

Quelle: NW News vom 7. Februar – Seite 6.

Christoph Maria Herbst – Ein Traum von einem Schiff als H├Ârbuch…

Montag, 3. Januar 2011

…h├Âre ich aktuell und ich muss wirklich sagen, auch wenn Christoph Maria Herbst kein Tommy Jaud ist – das Buch wei├č mich zu unterhalten. Christoph Maria Herbst erz├Ąhlt von einer Fahrt mit dem Traumschiff, besser gesagt von den Dreharbeiten beim Traumschiff inkl. Hinflug und allen Sachen die da so passieren k├Ânnen – ich rede hier von diesem Buch / H├Ârbuch: Ein Traum von einem Schiff: Eine Art Roman – den Schreibstil w├╝rde ich als Mischung von Tommy Jaud und Ralf Husmann betiteln und Christoph Maria Herbst erw├Ąhnt meine meinen Lieblingsautoren in seinem Werk.

Christoph Maria Herbst l├Ąstern in Stromberg Art & Weise ├╝ber das ZDF Traumschiff, nennt die schwimmende Heulboje der televisuellen Belustigung z.B. „Phrasendreschmaschine“ oder aber auch „schwimmende Schwarzwaldklinik“ , sehr nett finde ich auch die Ausf├╝hrungen ├╝ber den harten (Blow) Job einer Regieassistentin ­čśë

Ich mag H├Ârb├╝cher, ich mag Christoph Maria Herbst als Vorleser und es gibt nur ein Buch welches ich mir von ihm nicht vorlesen lassen w├╝rde, n├Ąmlich das BGB – dieses hat er zwar auch vertont, jedoch glaube ich hier nicht schmunzeln zu m├╝ssen, denn wenn man den Kritiken Glauben schenken darf, wurden hier in der Tat nur die Gesetzestexte vorgetragen: BGB: Das Beste aus dem B├╝rgerlichen Gesetzbuch

Daf├╝r habe ich mein Weihnachts-Geldgeschenke genutzt…

Samstag, 1. Januar 2011

Nat├╝rlich musste ich mir wieder neue Schuhe kaufen, ich habe inzwischen mehr Schuhe als Hosen und da sollte ich mir doch langsam mal echt Sorgen machen, oder? Mir pers├Ânlich ist das ja egal ob ich Schuhe der letzten oder der vorletzten Saison trage, ich bin da nicht so der Typ der jeden Trend mitmachen muss, hauptsache mir gefallen die Schuhe und das tun diese Puma Sneakers hier:

Die erinnern mich so etwas an die Puma Speedcat Schuhe, die ich ja bekanntlich so gut finde. Was bedeutet eigentlich Puma? Na, die Firmengeschichte von Puma d├╝rfte ja inzwischen jeder wissen, es waren mal 2 Br├╝der Adi Dassler (na welche Firma hat der wohl?) und Rudolf Dassler, die Firma sollte eigentlich „RuDa“ heissen, wegen dem ├Ąhnlichen besseren Klangs und der Assoziation mit dem Tier wurde die Firma dann aber Puma genannt. Damit d├╝rften Puma Schuhe ja eigentlich bei Katzenliebhabern besonders beliebt sein, denn der Puma (also das Tier) geh├Ârt zur Familie der Katzen, besser gesagt sogar zur Unterfamilie der Kleinkatzen!

Na? Wieder was gelernt, wie? Ich finde solche Sachen ja interessant, also warum welches Unternehmen welchen Namen tr├Ągt und was dahinter steckt, klingt nun etwas „nerdig“ aber ich bin doch sehr wissbegierig und finde es schon fast schade, dass ich erst mit 31 Jahren meinen ersten DUDEN gekauft habe: „Das gro├če Buch der Allgemeinbildung: Was jeder wissen muss“ , dort drin findet man relativ viel ├╝ber Mathematik, Weltgeschichte, Literatur, Medizin, Myten, Sachen aus der Geschichte, Kunst, Politik, Musik, Wirtschaft, Redewendungen, Sprichw├Ârter und und und… und ich muss wirklich sagen, der Kauf hat sich gelohnt, die 12,95 ÔéČ habe ich gut investiert und ich habe mich gestern z.B. dabei erwischt, tats├Ąchlich einfach mal nur so etwas zu „lesen“ – oh oh, Jens im Wandel der Zeit?

Meine ehemaligen Lehrer w├╝rden sich im Grabe umdrehen (wenn die schon unter der Erde w├Ąren), denn damit haben die wohl nicht gerechnet, dass ich mir mal freiwillig B├╝cher kaufen w├╝rde – und ich gebe zu, oft sind es auch H├Ârb├╝cher, z.B. warte ich aktuell darauf, dass ich mir Christoph Maria Herbst neues Buch „Ein Traum von einem Schiff: Eine Art Roman“ bei iTunes runterladen kann, obwohl es das H├Ârbuch aktuell f├╝r nur 7,99 ÔéČ auf CD zu kaufen gibt – aber da siegt die Faulheit, denn wenn ich es bei iTunes runterlade, brauche ich die CD nicht erst umwandeln :). Christoph Maria Herbst kann ich jedem als „Vorleser“ empfehlen, der macht das echt toll, gerade bei den B├╝chern von Tommy Jaud oder aber auch vom Stromberg Autor Ralf Husmann, dessen Buch „Vorsicht vor Leuten“ hat Christoph Maria Herbst n├Ąmlich auch vorgelesen.

Tja, und da waren die Geldgeschenke auch schon wieder zu Ende, dieses Jahr ist Weihnachten besonders „d├╝rftig“ ausgefallen – aber da ich ja sowieso nicht so der Weihnachtsfan bin, darf ich mich wahrscheinlich auch gar nicht beschweren, oder?

Was habt ihr euch denn „neues“ angeschafft so kurz nach der Weihnachtszeit? – oder zieht bei euch der kapitalistische Konsumapparat nicht?

Neues H├Ârbuch gekauft: Ralf Husmann – Vorsicht vor Leuten

Montag, 6. Dezember 2010

Wer mich kennt, der wei├č : Der Jens liest keine B├╝cher! Eigentlich paradox, oder? Schlie├člich lese ich tagt├Ąglich auch einen ellenlangen Feed-Reader bzw. die Feeds von zahreichen Blogs (die ich demn├Ąchst alle mal auflisten werde, dass wird ein Spa├č) – aber B├╝cher lasse ich mir gerne vorlesen.

Ralf Husmann, der Name d├╝rfte einigen gel├Ąufig sein, Ralf Husmann ist n├Ąmlich der „Macher“ von „Stromberg“, „Dr. Psycho“ und „Der kleine Mann“, auch Leute die den Playboy lesen und sich nicht nur von den nackten Tatsachen blenden lassen d├╝rften den Namen kennen, denn Ralf Husmann schreibt auch im Playboy und im kulturSPIEGEL (wobei ich das Magazin nicht kenne) ;-).

Dieser Ralf Husmann hat nun auch ein neues Buch auf den Markt geworfen, es schimpft sich „Vorsicht vor Leuten“. Letztens hatte er irgendwo im Radio eine Lesung aus dem Buch und ich fand die Ausz├╝ge schon so toll, dass ich mir neben einigen weiteren H├Ârb├╝chern die ich bestellt habe auch direkt das H├Ârbuch von Vorsicht vor Leuten runtergeladen habe. Eigentlich kaufe ich mir H├Ârb├╝cher noch auf CD, doch wenn es mal schnell gehen muss greife ich auch schon mal auf iTunes zur├╝ck. Jetzt habe ich das H├Ârbuch, welches in 52 Kapitel unterteilt ist auf meinem iPhone 3GS und auf dem iPad und h├Âre immer mal zwischendurch rein, bzw. h├Âre es Abends zum einschlafen. So habe ich eine ganze Menge von so einem H├Ârbuch, denn ich muss ja immer wieder „zur├╝ckschalten“ an die letzte Stelle an die ich mich erinnern kann. Bei dem iPhone finde ich es ├╝brigens „doof“, dass ich noch keine Timer funktion gefunden habe, mir fehlt eine Funktion wie: „Nach einer halben Stunde – ausschalten!“, ggf. habe ich die aber einfach ├╝bersehen und ein Leser kann mir da helfen. ├ťber einen Jailbreak verf├╝ge ich ├╝brigens nicht und habe gestern auf die aktuelle Version 4.2 geupdatet. (das wurde ja auch mal Zeit)

Zur├╝ck zum H├Ârbuch von Ralf Husmann, ich bin aktuell beim 7 Kapitel angekommen und mich bis dato schon herrlich am├╝siert. Christoph Maria Herbst (Papa Stromberg) liest dieses H├Ârbuch (genauso wie meine Lieblingsb├╝cher von Tommy Jaud) und alleine der Umstand macht es schon zum Genuss.

Worum geht┬┤s?

Lorenz Brahmkamp wurde von seiner Frau verlassen, bei seinen Arbeitskollegen ist er eher unbeliebt und er tut auch alles um diese Tatsache nicht zu ├Ąndern, seiner Frau schreibt er tolle Gedichte, die allerdings bei ihr nicht so toll ankommen d├╝rften, sein K├Ârper altert und Sport oder aber auch gesunde Ern├Ąhrung sind f├╝r ihm fremdw├Ârter. Kurz gesagt: Lorenz Brahmkamp ist einer von uns, ein ganz normaler Mann ­čśë – ich denke JEDER kann sich zumindestens einen Teil in Lorenz Brahmkamp reinversetzen. Dieser Lorenz Brahmkamp ist Sachbearbeiter und muss zu einem Kunden, dieser ist (nat├╝rlich) das komplette Gegenteil: Self-Made-Million├Ąr, erfolgreich, sexuell l├Ąuft es auch ganz gut und den K├Ârper h├Ąlt er sich auch fit. So steigt man in die Geschichte ein, denn der Lorenz Brahmkamp vermutet (selbstverst├Ąndlich), dass bei dem Alexander Sch├Ânleben irgendetwas nicht stimmt.

Na Interesse geweckt? Dann┬á holt euch hier das Buch: Vorsicht vor Leuten zum selberlesen. Diejenigen die genauso „lesefaul“ sind wie ich, k├Ânnen ja ebenfalls auf die H├Ârb├╝cher – Variante zur├╝ckgreifen.

Fazit:

Wie gesagt, bzw. geschrieben, ich habe erst die ersten 7 Kapitel geh├Ârt, m├Âchte aber jetzt schon eine uneingeschr├Ąnkte Kaufempfehlung aussprechen f├╝r alle die auf B├╝cher im Stil von Tommy Jaud┬á und / oder den Humor aus Stromberg stehen! Wer das H├Ârbuch h├Ârt, sollte es m├Âglichst nicht im ├Âffentlichen Raum machen, denn ich musste schon mehrfach laut lachen und ggf. k├Ânnte das zu Irritationen f├╝hren.