Artikel-Schlagworte: „einfach bloggen“

Was ich am meisten im Leben bereue?

Montag, 30. Januar 2017

Ich war kein gutes Kind, war nicht gut in der Schule, war nicht immer fair zu meinen Eltern. Das bereue ich, nicht weil ich nun selbst Vater bin und es mir anders wünsche, nein, weil ich meine Mutter nicht um Verzeihung bitte kann. Sie verstarb, da war ich 16 Jahre alt, gerade in der Ausbildung. Sie hat die positive Entwicklung meiner selbst nicht miterlebt. Am meisten bereue ich also in meinem Leben, dass ich kein guter Sohn war, auch wenn das meine Mutter vermutlich komplett anders gesehen hätte. Ich hätte mich gerne noch entschuldigt, gerne noch die schönen Momente mit ihr geteilt. Leider unmöglich. Vor ein paar Tagen hätte sie Geburtstag gehabt. 59 wäre sie geworden. Gestorben vor 21 Jahren an Krebs, nach elf Jahren Krankheit. Zum Schluss konnte ich es nicht mehr ertragen, nicht mehr sehen, ich habe mich rar gemacht. Auch das bereue ich inzwischen. Kann es nicht mehr ändern, nicht mehr gut machen. Aber gedenken, das kann ich – und Montags das kochen was mir von ihr in Erinnerung geblieben ist. Spaghetti Bolognese. Aus der Tüte. Schmeckt heute noch wie damals und mit jeder Gabel die ich aufdrehe, muss ich unweigerlich an meine Mutter denken.

Was mich an Frauen anzieht!

Samstag, 28. Januar 2017

Pah, Thorsten, wie fies ist die Frage denn? Nun, meine Frau weiß es ja, von daher: Hintern, Augen, Brüste. Es tut mir leid, es ist nun mal so. Sehe ich eine Frau von hinten, dann wandert der Blick auf das Gesäß. High Heels finden viele auch Männer anziehend, oder? Sehe ich eine Frau von vorne, dann schaue ich zuerst ins Gesicht, dann wandert der Blick auf die Brüste. Kann ich nichts für, muss genetisch veranlagt sein.

Haarfarben sind mir egal, die ändern die Frauen ja sowieso häufiger als uns Männern lieb sein dürfte, ich mag eher längere Haare als kurze und dann mag ich keine Frauen die sich extrem viel schminken. Natürliche, attraktive,  Frauen – ja die finde ich anziehend. Nicht solche die sich hinter einer Maske verstecken, sondern diejenigen die auch ungeschminkt toll aussehen und sich dann auch selber so toll finden, dass sie ungeschminkt auch rausgehen. Eine Schmink-Chantalle wäre nix für mich und ja, sowas hatte ich in meinem Leben auch schon, war nicht so schön, sorry, das war die ungeschminkte Wahrheit.

Ich finde meine Frau wunderhübsch, vor allem aber auch, weil hinter der schönen Fassade auch noch ein toller Mensch steckt. Mit ihr kann ich lachen, streiten, versöhnen und gemeinsam Sätze beenden, mit ihr kann ich Spaß haben und ernste Themen besprechen – und das zieht mich auch magisch an, wenn man auf einer gemeinsamen Welle liegt, ohne dabei langweilig zu sein. Zuviel Harmonie wäre für mich vermutlich nicht erträglich, denn Reibung erzeugt wärme und sorgt vermutlich für eine spannende Beziehung. Ich sag mal so: Langweilig war es bei uns noch nie.

 

Wenn ich im Lotto gewinne …

Samstag, 28. Januar 2017

… dann kaufe ich uns ein neues Haus, ein Ferienhaus, ein schönes Auto und mache ansonsten genauso weiter wie bis dato! Dafür müsste ich aber erst einmal Lotto spielen. Klar, hin und wieder füllt man schon mal so einen Tippschein aus, wohlwissend, dass man das Geld vermutlich besser in drei Döner-Taschen investiert hätte. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Je nach Summe würde ich auch Geld abgeben, in der Familie finden sich bestimmt ein paar Abnehmer und dann unterstütze ich ja auch noch sehr gerne das örtliche Tierheim. Die dürften sich dann auch über eine etwas größere Spende erfreuen.

 

Meine schlimmsten Angewohnheiten

Samstag, 28. Januar 2017

Über drei typische Angewohnheiten von mir hatte ich ja bereits geschrieben, nun kommen meine drei schlimmsten Angewohnheiten:

a) Mein Schreibtisch ist nie, niemals, nie aufgeräumt. Mag ich selber nicht, aber es ist nun mal leider so..

b) Ich komme (fast) immer zu früh. Ich bin lieber irgendwo eine Stunde zu früh, als ein paar Minuten zu spät. Was nun ja eigentlich lobenswert klingt, ist allerdings eine schlechte Angewohnheit, da ich natürlich somit auch in der Familie versuche, meinen Drang nachzugehen und das kann schon zu Stress führen, denn…

c) Wenn Dinge nicht so laufen wie geplant, reagiere ich auch schon mal genervt. Die Welt könnte doch so schön sein, wenn alle einfach nur das tun was ich möchte, oder? Klappt nicht, klappt vermutlich auch nie, aber wenn etwas schief läuft, dann bin ich genervt. Wenn ich dann auch noch hungrig bin, dann wird es schwierig. Hunger und genervt = ganz schwierige Mischung, dann sollte man mir besser aus dem Weg gehen oder mir etwas zu essen geben.

Was mich traurig macht?!

Samstag, 28. Januar 2017

Ich bin in einer recht friedlichen Welt groß geworden. Klar, wir hatten auch zwischendurch mal Angst. Angst vor Terror und Kriegen, aber nicht so wie heute. Die Welt hat sich verändert. Leider nicht zum positiven und es macht mich traurig, dass meine Kinder nicht so aufwachsen können wie ich damals. Unbeschwert. Ohne viele Gedanken zu verschwenden an traurige Themen. Das macht mich wirklich traurig und das schlimmste ist: Egal was ich tue, ich alleine kann es nicht ändern, also kann ich nur versuchen die kleine heile Welt hier aufzubauen und mich darum kümmern, dass es meinen Lieben gut geht.

Nicht das ihr nun denkt, dass ich nur an mich und meinen Familien-Mikrokosmos denke. Ganz und gar nicht, diejenigen die mich privat kennen, wissen auch, dass unter meiner Brust ein verdammt großes Herz schlägt. Aber den Weltfrieden, den bekomme ich alleine nicht hin.

Was mich glücklich macht?!

Samstag, 28. Januar 2017

Als ich mit dem „einfach mal wieder bloggen“ angefangen hatte, habe ich mir ja die Liste von Thorsten gezogen. Ein paar Tage zwischendurch musste ich pausieren und heute geht es um das Thema: „Was mich glücklich macht?!“ – ein Thema was eigentlich ganz schnell und einfach abgehandelt ist: Meine Familie! Meine Tochter, mein Sohn, meine Frau.

Menschen die mich wirklich kennen, die wissen, dass ich an materiellen Dingen nicht hänge. Geld macht das Leben zwar einfacher, aber mich persönlich nicht glücklicher. Mit gutem Essen kann ich nichts anfangen, bei guten Weinen kenne ich mich auch nicht aus. Ich bin ein einfacher Mensch. Mag die einfache Kost. Mit einem guten Schnitzel kann man mich auch schon sehr glücklich machen, oder mit einer leckeren Currywurst.

Konsum macht mich nicht glücklich, das weiß ich. Der positive Effekt hält nur kurz an, aber z.B. meine Tochter lachen und aufwachsen zu sehen, das macht mich glücklich, auch wenn sie manchmal nervig sein kann. Das gehört wohl dazu. Mein Job macht mich aber auch glücklich. Nicht immer, aber immer öfter. Eigentlich bin ich ein glücklicher Mensch. Das sieht man auch an meiner Haarpracht! Jede glückliche Stunde, ein graues Haar! Ich habe nur noch graue Haare!