Artikel-Schlagworte: „Fahrzeuge mit Schiebetüren“

Erste und wichtigste Handlung beim VW Caddy Roncalli ;)

Dienstag, 19. Juli 2011

Es gibt eine Sache die zieht sich irgendwie komplett durch meine automobile Laufbahn. Ich hatte nie lange (die originalen) Embleme oder die Aufkleber auf dem Auto. Bei meinem ersten Neuwagen (damals ein Opel Corsa B) habe ich direkt den Wagen ohne Embleme bestellt und auch beim VW Caddy hatte ich das Fahrzeug ohne Schriftzüge geordert. Auf dem Heck klebte auch nichts drauf, leider aber auf den Schiebetüren:

Nun gut, ist ja kein großes Ding und ein paar Minuten später sah das ganze dann auch schon wieder so aus:

Nichts gegen den Zirkus, aber solange die Hupe nicht nachfolgende Melodie spielt möchte ich auch nicht den Schriftzug am Auto haben 😉

Tja, nun ist es soweit… morgen hole ich den VW Caddy Trendline ab…

Montag, 18. Juli 2011

…besser gesagt den VW Caddy Roncalli. Ich habe einen Abholschein in der Tasche aus dem hervorgeht, dass ich berechtigt bin das Fahrzeug ab Werk Hannover (Nutzfahrzeuge) in Empfang zu nehmen. Heute habe ich das Ravennablau Metallic farbende Geschoss schon angemeldet. Nun freue ich mich wie so ein kleines Kind, obwohl der VW Caddy etwas ganz anderes ist. Bis dato war ich es gewöhnt „oben ohne“ rumzucruisen und der VW Caddy Trendline wird auch mein erster Diesel. Der von uns bestellte VW Caddy Trendline verfügt nämlich über die BlueMotion Technology aber auch für die ein oder andere Sonderbestellung hat es noch gereicht, bzw. die Vernunft gegen die Unvernunft unterlegen. Eine abnehmbare und abschließbare Anhängerkupplung macht sich sicherlich mal bezahlt, die Frischluftansaugung mit Aktivkohlefilter kostet tatsächlich 20 € Aufpreis und auch eine Mittelkonsole mit höhen- und längsverstellbarer Mittelarmlehne und Becherhalter brauchte ich unbedingt. Im Winter werde ich mich sicherlich über die Sitzheizung freien, beim Einparken sicherlich über den Parkpiloten und bis dato hatte ich auch noch nie einen AUX-In Eingang. Das Iphone ist also demnächst herzlich Willkommen im Caddy. Unerwünscht sind fremde Blicke, daher sind die hinteren Fenster dunkel eingefärbt (Privacy), vorne kam ein Wärmeschutzglas zum Einsatz und die Klimaanlage sorgt während der Fahrt für einen kühlen Kopf.

Einen kühlen Kopf musste ich auch bei den Probefahrten bewahren, kamen ja doch einige Fahrzeuge mit Schiebetüren in Frage, ich denke ich habe aber das optimale Fahrzeug rausgesucht. Überzeugt hat mich die Qualität vom Innenraum, die Sitzposition, das Platzangebot und natürlich die beiden Schiebetüren links und rechts. Entschieden habe ich mich auch für ein Fahrzeug mit Heckklappe, denn die Doppelflügel-Türen mag ich irgendwie nicht leiden. Bei der Zulassung heute hat alles wie am Schnürrchen geklappt, wenn es so weiterläuft dann kann ich nicht klagen. Wenn ich doch Grund zur Klage habe, wisst ihr ja wo ich es publizieren werde ;).

Blogbeiträge anderer Blogs der Woche KW 18 – Blogvorstellung

Freitag, 6. Mai 2011

Uih, was für ein schöner Titel für eine Linkschleuder, oder? Kleiner Scherz, in diesem Beitrag werde ich mal wieder (wie schon so oft) andere Blogs verlinken, vorher aber noch etwas Werbung in eigener Sache, nämlich ein paar Beiträge die ich von mir besonders lesenswert finde: Alle Kandidaten von Big Brother 2011 und alle ihre Geheimnisse habe ich bei laester.TV niedergeschrieben (es wollen übrigens besonders viele Jordan Kane nackt sehen), dank Marco (der am Nürburgring war) konnte ich im Opelz-Blog euch den Steinmetz Commodore zeigen und in diesem Blog hier finde ich die Timelapse Videos besonders toll, die ich gerade „neu für mich“ entdeckt habe.

Genug Eigenlob, jetzt wird fremdgeschämt äh fremdverlinkt:

Alex Kahl – alias „Der Probefahrer“ – das „Der“ muss da übrigens vor man darf sich das so ungefähr vorstellen wie „Der Wendler“, der Wendler würde ja auch niemals auf sein „Der“ verzichten… kleiner Scherz am Rande, also wo war ich? Achja: Der Probefahrer hat mir Arbeit abgenommen, denn ich blogge hier ja schon seit ein paar Wochen über Autos mit Schiebetüren und der Alex Kahl hat sich den Nissan NV200 geschnappt und ist damit mal eine Runde um den Taxi Stand in Bielefeld geknallt. Warum Taxi Stand? Keine Zeitung gelesen in den letzten Tagen? In New York gibt es demnächst 13.000 Nissan NV200 Fahrzeuge die in gelb das Erscheinungsbild der Stadt ändern werden. Waren bis dato noch zahlreiche Ford Crown Victoria Taxen unterwegs werden diese sicherlich nun nach und nach ausgemustert. Schaut euch die Nissan NV 200 Probefahrt vom Probefahrer (ups, „Der“ vergessen) an. Ich habe natürlich keine Kosten und Mühen gescheut und habe genau das Fahrzeug fotografiert welches vom Probefahrer für den Kurztest benutzt wurde für euch fotografiert 😉 :

 

Bei Lina in China gibt es den virtuellen Zungenkussautomaten zu sehen, schon strange, oder? Demnächst gibt es dann vermutlich auch die virtuelle Ohrfeige wenn man sich im Netz andere Frauen angeschaut hat, im iPhone-Blog entdeckte ich die iPhone App „Parkbud“ die mir sicherlich mal weiterhelfen wird. Es gibt ja nichts schlimmeres als in fremden Städten sein Fahrzeug zu suchen, oder? Da gab es ja diese Frau, die gerade durch die Presse gezerrt wurde, die 4 Wochen lang ihr Auto gesucht haben soll – in der Zeit hätte ich mir schon ein neues gekauft ;).

Jeriko macht mal ein anderes Outboxing und zwar hat er seine Canon Powershot A70 ausgepackt, also nicht aus dem Karton, sondern eher die Canon selber. Die ist nun quasi nackt und in ihre Einzelteile zerlegt! Warum? Na das schaut euch mal lieber selber an! Die Canon Powershot A70 von innen betrachtet!

So, dann muss ich euch noch auf die aktuelle Folge von Ehrensenf hinweisen, dort zeigen euch die (wirklich) bezaubernde Jeannine Michaelsen und der Friedemann Karig z.B. einen Touchscreen-Finger für die Nase und Zitate von Menschen die länger als 50 Jahre verheiratet sind (das ist länger als Lebenlänglich!). Ziehts euch rein, ich bin raus… also draussen… da scheint nämlich die Sonne!

Mazda 5 – ein weiteres Auto mit Schiebetüren

Mittwoch, 4. Mai 2011

Ich hatte hier ja schon vor kurzem ein paar Autos mit Schiebetüren vorgestellt, für mich persönlich ist ja die Wahl auf den neuen VW Caddy gefallen. Den Mazda 5 hatte ich irgendwie nie im Auge. Den Mazda Van gibt es auch mit einem 1,6 Liter Diesel der immerhin 115 PS leistet. Aktuell hat sich Mazda wohl Joey Kelly ins Boot geholt (Quelle: autogenau.de), der soll wohl die sportlich ambitionierten Käufer überzeugen.


© Mazda

Das Joey Kelly als Triahlet (und ewiger TV Total Gast) viel Platz braucht sollte klar sein, denn irgendwo müssen ja auch sein Mountainbike und seine Sponsoren Caps rein. Wirklich sehr nett ist sicherlich die Funktion, dass die Schiebetüren elektrisch öffnen und ebenfalls schließen. Also habe ich mir mal die Mühe gemacht und mir den Wagen testweise auf der Webseite von Mazda konfiguriert. Mit dem 1.6 Liter Diesel und dem 6-Gang Getriebe kann man den Mazda in der Prime-Line Ausstattung ab 22.790 € bekommen. Dafür bekommt man dann schon eine dynamische Stabilitätskontrolle, eine Klimaanlage und einen CD Player inklusive.

Wer etwas tiefer in die Tasche greift bekommt in der Center-Line Ausstattung sogar schon eine Klima-Automatik, jedoch fängt hier der Fahrspaß (?) bei 25.090 € an. Hier ist das Ende der Fahnenstange aber noch nicht erreicht, denn die Sports-Line begingnt bei etwas über 28.000 € und bei dem Preis sind auch erst die elektrischen Schiebetüren und eine Lederausstattung inkludiert. Am Werk kann man die 17″ Felgen auch nur bei der höheren Ausstattung dazubestellen. Da greift Mazda aber ganz schön tief in die Geldtasche, denn für die Preise kann ich mir auch einen Ford Grand C-Max zusammen stellen oder fast 2 VW Caddy in der Roncalli Edition kaufen.

Bei einem Test der Autobild schnitt der Mazda nicht so gut ab, hier wurde er gegen einen Opel Zafira, einem Renault Grand Scénic und einem VW Touran getestet. Ich hätte gerne einen Test gegen den Ford Grand C-Max, den VW Caddy und den Fiat Doblo gesehen, denn diese Fahrzeuge haben auch Schiebetüren.

Wie gesagt, ich habe mir diesen Wagen nicht angeschaut, nicht Probe gefahren und kann somit keine Aussage über die Qualität machen, ggf. hat ja ein Leser hier dazu eine fundierte Meinung?

Probefahrt: Fiat Qubo + Fiat Doblo – 2 Autos von Fiat – beide mit Schiebetüren …

Mittwoch, 23. März 2011

Ich spezialisier mich hier nun auf Fahrzeuge mit Schiebetüren, nach dem Ford Grand C-Max und dem VW Caddy Roncalli hatte ich heute direkt das Vergnügen 2 Fahrzeuge mit Schiebetüren zu testen. Beide stammen von Fiat und beide wurden mir für diesen Blogbeitrag zur Verfügung gestellt vom Fiat Autohaus in Bünde ! Ich darf natürlich trotzdem hier meine Meinung wiedergeben und das werde ich nun tun, habe auch ein paar kurze Videos und vor allem ein paar Bilder mitgebracht:

Fiat Qubo:

Der Fiat Qubo ist ein kleiner wendiger Stadtflitzer mit kompakten Abmessungen, trotzdem bietet der Fiat Qubo relativ viel Platz und verfügt vor allem über 2 Schiebetüren. Die Ausstattung ist durchaus zeitgemäß, der Wendekreis mit 9,95m extrem klein (das habe ich dann natürlich auch direkt ausprobiert). Der ebenerdige Kofferraum verfügt über eine niedrige Ladekante und bietet Platz für 329 Liter.


Wenn man die Rückbank rausschmeisst schluckt das kleine Raumwunder sogar 2500 Liter. Im Innenraum gibt es Stoff, die Verarbeitung ist gut und es gibt zahlreiche Ablagen. Ehemalige Manta-Fahrer müssen den Qubo allerdings meiden, denn den Ellbogen kann man nicht bequem auf die Türkante legen, die Fenster lassen sich nämlich nicht komplett versenken, bzw. fahren die Fenster nicht komplett in die Tür. Dieses liegt an der Bauart, die Scheiben sind einfach zu groß für die Türen.

Hinten gibt es Ausstellfenster, in den Sondermodellen Dynamic und Trekking gibt es allerdings auch eine manuelle Klimanlage die für kühle Frischluft sorgen könnte. Der variable Innenraum, die niedrige Ladekante und die Kopffreiheit spricht auf jeden Fall für den Qubo, er fährt sich recht spritzig, die kompakten Abmessungen machen ihn zum idealen Cityflitzer. Die Dieselmotoren sind recht sparsam, es gibt auch eine Erdgas Variante (dort ist der Gastank im Unterboden montiert).

Die 1. Inspektion ist beim Fiat Qubo übrigens erst nach 35.000 km fällig auch diese Tatsache macht den Mehrzweck Cityflitzer Qubo zu einem idealen Zweitwagen. Der 1.4 Liter Benziner gibt es in der Active Ausstattung ab 13.200 €, wer etwas mehr Luxus haben möchte sollte zum Fiat Qubo MyLife oder zum Fiat Qubo Trekking greifen, diesen gibt es jedoch nur als 1.3 16V Diesel Motor mit 75 oder 95PS und dort fangen dann die Preise bei 17.900 € an.

Wer etwas mehr Platz benötigt (denn natürlich hat der Qubo auch seine Grenzen), der könnte zum Fiat Doblo greifen:

Fiat Doblo:

Der Doblo ist ein wahres Raumwunder, jedoch kann ich hier schon direkt sagen, dass der kleine 1.4 16V Benzin Motor mit dem Gewicht vom Doblo etwas überfordert ist, hier sollte man also entweder zu, 1.6 16V Diesel mit 90PS oder 105PS oder zum 2.0 16V Diesel Motor mit 135PS greifen. Die Preise fangen bei 15.750 € für den Benziner und 17.650 € für den kleinen Diesel Motor an und natürlich steigen auch hier die Preise mit den Wünschen und Vorstellungen. Der Wendekreis vom Fiat Doblo beträgt 11,2 Meter. Das Kofferraumvolumen beträgt beim 7 Sitzer 133 Liter, wer die beiden hinteren Sitze ausbaut kann 790 Liter verstauen und wer auch die hintere Rückbank entfernt freut sich über ein Kofferaum Volumen von 3200 Liter. 610 kg dürfen zugeladen werden, danach ist Schluss mit lustig.

Hinter der bulligen Front versteckt sich entweder ein 1.4 16V Benziner, ein 1.4 T-Jet Benziner mit Erdgas (inkl. Turbolader und Ladeluftkühler), ein 1.6 16V Diesel Motor oder der 2.0 16V Dampfhammer mit 135 PS. Der sorgt natürlich immer noch nicht für ein Rennsport-Feeling, aber der größte Doblo schafft somit immerhin den Sprint von 0 auf 100 in 11,3 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 179 km/h, somit wird der Doblo zum schnellen Familien-Wagen + Hund + Kinderwagen + Kühlkiste + viel Platz für Kind und Kegel.

Der Verbrauch von den Dieselmotoren liegt zwischen 5-6 Liter auf 100 km, der kleinste Benziner genehmigt sich auch gerne zwischen 6 und 10 Liter, je nach Fahrweise und Zuladung halt, wer sich allerdings kein Ei unter das Gaspedal legt, wird den Doblo mit Benzin Motor wohl kaum unter 6 Liter fahren, es sei denn man wählt das Modell mit Erdgas.

Hier noch mal ein Video wie ich mit dem Fiat Doblo über meine Kamera gefahren bin:

Den Fiat Doblo gibt es natürlich auch in verschiedenen Ausstattungslinien, das Einsteigermodell heißt einfach Doblo Active, der Fiat Doblo Dynamic hat schon eine manuelle Klimanlage an Bord und weitere Annehmlichkeiten wie lackierte Aussenspiegel (elektrisch verstellbar), Funkfernbedienung, eine Gepäckraumabdeckung, einen höhenverstellbaren Fahrersitz und eine Mittelarmlehne. Beim Fiat Doblo MyLife gibt es zusätzlich noch ein Autoradio mit CD und MP3 Player welches man vom Lederlenkrad aus bedienen kann auch ein Navi gibt es dazu. Der Fiat Doblo Emotion hat ebenfalls ein Multifunktionslenkrad, 16″ Alufelgen, Nebelscheinwerfer, dunkel getönte Scheiben und Parksensoren hinten. Wer 7 Sitze möchte darf zum Fiat Doblo Family greifen, diese ist für alle Doblo Versionen lieferbar, ausser für den mit Erdgas Antrieb.

Sicherheit wird schon beim Einstiegsmodell groß geschrieben, ABS, ESP, Airbags, Servolenkung, Isofix-Kindersitzhalterungen sind serienmäßig an Board, eine Start & Stopp Automatik spart Sprit und die elektrischen Fensterheber vorne und die Zentralveriegelung erleichtern das Leben ungemein. Die Stoßstangen sind immer in Wagenfarbe lackiert. Den Doblo gibt es serienmäßig mit einer großen (recht schweren) Heckklappe, gegen Aufpreis kann man auch Heckflügeltüren inkl. Scheibenwischer bestellen, wer noch mehr Platz braucht, kann sich bei einigen Fiat Doblo Modellen noch ein Hochdach hinzu ordern.

Der Fiat Doblo ist in der Tat ein Fahrzeug, welches Ideal ist für alle die viel Platz brauchen, wer jedoch einen voll ausgestatteten Fiat Doblo kaufen möchte, muss schon tief in die Geldbörse packen, da gibt es zur Zeit von den Mitbewerbern auf dem hart umkämpften Familienfahrzeugmarkt bessere Angebote.

Probefahrt: VW Caddy Trendline 1.6l TDI Bluemotion „Roncalli“ – ein Auto mit 2 Schiebetüren!

Samstag, 19. März 2011

…tja, was soll ich sagen, ich glaube der wird es. Gestern bin ich den aktuellen VW Caddy Trendline mit dem 1.6 Liter TDI BlueMotion Motor Probe gefahren und ich muss wirklich sagen, da stimmt das Preis/Leistungsverhältnis, von aussen hat sich der Caddy ja schon etwas den anderen „normalen“ Automobilen von VW angepasst, von innen hat er einen gewaltigen Sprung gemacht, so ist aus dem ehemaligen Transporter / Kastenwagen ein durchaus schönes Fahrzeug geworden für Menschen die etwas mehr Platz brauchen und vor allem ein Auto mit Schiebetüren wollen. Der Wagen liegt gut auf der Straße, macht natürlich durch den Aufbau und die großen Spiegel bei höheren Geschwindigkeiten Windgeräusche, aber wir sitzen ja nun mal auch in einem Kastenwagen / Van / Familienauto und nicht in einem VW Phaeton oder einem Audi S8.

Schiebetüren hat er sogar gleich 2, ansonsten ein nettes übersichtliches Armaturenbrett, ein griffiges sportliches Lenkrad und vor allem bietet der VW Caddy viel Platz und die ultimativen Nutzungsmöglichkeiten. Ich habe mich für den kurzen Caddy entschieden, die Dachreiling darf auch bei VW bleiben, dafür kommen 7 Sitze an Board, die hinteren Fenster werden dunkel eingefärbt und eine Klimaanlage kühlt den Innenraum demnächst zusätzlich. Der kleine 1,6l TDI Motor mit 75 KW reicht vollkommen aus um in der Stadt flüssig mitzuschwimmen und auch um auf der Landstraße / Autobahn mal den ein oder anderen LKW Fahrer zu überholen. Der Caddy ist kein Rennwagen, läuft aber auch lt. Tacho locker 170 km/h was mir vollkommen reicht.

In der Mittelkonsole habe ich nicht auf die Armlehne verzichten wollen, diese gibt es nun ab Werk in einer Ausführung die höhen- und längsverstellbar ist, ein Parkpilot schützt nun die hintere Stoßstange vor Fremdkontakt und die Sitzheizung sorgt auch im Winter für Fahrspaß hinterm Grünglas.

Die abnehmbare Anhängerkupplung brauche ich aktuell zwar nicht, aber wer weiß, ggf. möchte ich ja mal einen Anhänger ziehen oder ich muss doch mal den Fahrradträger montieren, daher habe ich diese direkt mit einkalkulieren lassen ausserdem gehe ich davon aus, dass sich diese bei einem event. Wiederverkauf des Fahrzeuges positiv auswirken könnte.

Viele empfinden so einen Diesel-Motor übrigens als laut und einige sagen auch „der klackert ja“ oder der „klappert“, aber das klappern gehört zum Handwerk, hier habe ich mal ein Video hochgeladen, so hört sich der aktuelle 1,6 Liter TDI von VW an der u.a. auch im New Caddy Trendline „Roncalli“ verbaut wird. Wenn der Motor also im Leerlauf so klingt, ist alles in Ordnung:

Ich denke die Entscheidung ist schon fast gefallen, die Lieferzeit von so einem Caddy beträgt aktuell ca. 8-10 Wochen, Winterreifen kann man wohl jetzt auch schon mitbestellen, sind aber wohl derzeitig nicht lieferbar. Ich hätte das neue Auto gerne im August / September dann kann ich mein Cabrio nämlich schön im Sommer verkaufen (und finde sicherlich einen dankbaren Abnehmer). Mit dem Caddy schütze ich übrigens aktiv die  Umwelt, da ich mich für das BlueMotion Modell entschieden habe. BlueMotion und BlueMotion Technology Modelle sind hinsichtlich ihres Kraftstoffverbrauchs und Schadstoffausstoßes optimiert, um eine bessere Umweltverträglichkeit zu erreichen. Ein kleiner Schritt für mich, ein großer für eine bessere Zukunft? Auf jeden Fall passt mein Fahrrad rein ohne dass ich es auseinander bauen muss und das ist ja schon mal die halbe Miete, der Hund freut sich über einen geraden / ebenen Kofferraum und ich mich über eine Klimaanlage im Sommer und die Sitzheizung im Winter.

Der Autokauf geht in die heiße Phase… Test & Probefahrt: Ford Grand C-Max

Dienstag, 15. März 2011

Ich habe mal kurz den Bedarf gecheckt, was brauche ich, was benötige ich wirklich und was möchte ich haben:

Also, ich möchte ein Auto welches mir viel Platz bietet, welches so flexibel ist, dass ich unter anderem auch mal das Fahrrad (oder auch 2 oder drei) so transportieren kann ohne erst vorher umständlich irgendwelche Fahrradträger zu montieren. Die Mountainbikes kann man ja recht schnell auseinanderbauen, doch in mein Cabrio passt so oder so nur 1 Bike rein und auch bei der Zuladung ist schnell schluss, ein Kombi / Caravan / Variant möchte ich nicht (mehr) haben, lieber ein kleinen Van.

Große Fahrzeuge gibt es durchaus viele, also muss die nächste Einschränkung her, er sollte hinten Schiebetüren haben, das macht es meiner Meinung nach nämlich leichter beim Ein- und Ausladen, vor allem wenn ich mal wieder diverse Pakete zur Post kutschieren darf – und schon haben wir nur noch eine geringe Anzahl an Fahrzeugen übrig, klingt eigentlich ganz einfach, wenn da mein Geschmack nicht wäre.

Ich blättere seit dem ich mir den Gedanken gefasst habe ein neues Auto zu kaufen diverse Zeitungen durch, ja selbst die Auto Bild habe ich mir gekauft, da dort eine Liste über die besten Vans drin stand und an der Tankstelle lasse ich nun immer den Blick im Zeitschriftenregal über die Autozeitungen schweifen:

In der aktuellen Auto News war auch ein Neuwagen Katalog auf CD dabei, darauf sind über 7200 Modelle inkl. technischen Daten, da kann man sich schon mal ein paar Informationen holen, dort sind z.B. sämtliche Versicherungsklassen (Schadensklassen) verzeichnet, die meisten KFZ-Versicherung Rechner benötigen diese Angaben zwar nicht, aber man kann so zumindestens schauen ob das Angebot dann auch passt. Die gleichen Angaben bekommt man übrigens auch in der ADAC Autodatenbank und auch auf Webseiten wie z.B. autogenau.de , focus.de und autokiste.de kann man sich gut über die Auto Neuheiten informieren lassen, hier habe ich z.B. von dem Ford B-Max erfahren, dem ersten Auto ohne B-Säule (der aber zu klein für meine Anforderungen sein dürfte)

Autos mit Schiebetüren:

In der Preisklasse ab 15.000 € gibt es nachfolgende Fahrzeuge mit Schiebetüren: Fiat Doblo, Fiat Qubo, Ford Tourneo Connect (kommt demnächst ein Facelift, daher aktuell nur ab Halde lieferbar), VW Caddy Roncali, Peugeot Bipper und den Citroen Berlingo. In der Preisklasse ab 20.000 € gibt es den Peugeot Partner und den Mazda 5, in der Preisklasse ab 25.000 € dann den Ford Grand C-Max sowie den VW Sharan. Die Preise schwanken natürlich immer etwas und je nach Sonderkonditionen kann man so ein Fahrzeug auch schon günstiger bekommen, wenn man jedoch etwas an der Wunsch-Ausstattungsspirale schraubt, ja dann kann so ein Fahrzeug gut und gerne auch mal etwas teurer werden.

Ich wurde von Magnus Mattern übrigens herzlich eingeladen die beiden Fiat Modelle mir im Fiat Autohaus in Bünde anzuschauen und natürlich auch Probe zufahren, auf das Angebot komme ich natürlich gerne demnächst mal zurück, alleine um mich selber mal von der Qualität von den beiden Fahrzeugen zu überzeugen.

Die erste Probefahrt:

Als erstes habe ich mir den Ford Grand C-Max angeschaut und war etwas enttäuscht. Ich durfte den kleinen Motor testen und auf der Autobahn fand ich den Wagen schon ab Tempo 120 km/h einfach viel zu laut, die Motorengeräusche und dazu die Windgeräusche machten eine „entspannte“ Unterhaltung während der Fahrt eigentlich schon unmöglich. Lustig fand ich die Einparkhilfe, die ich vermutlich nur 2-3 mal benutzen würde, aber lustig ist es schon, wenn der Wagen selbstständig eine Parklücke entdeckt und dann automatisch lenkt. Man muss nur noch Gas geben und natürlich rechtzeitig bremsen, ich habe das ganze mal hier als Video hochgeladen, bitte entschuldigt die schlechte Qualität, ich hatte 1. nur die kleine Kamera und 2. kein Stativ dabei, war also etwas unvorbereitet:

Vom Kofferraum war ich auch eher enttäuscht, denn in dem Testwagen waren 7 Sitze, 2 davon umgeklappt und da erwarte ich eigentlich trotzdem einen geraden Boden, doch der war im Ford nicht vorhanden, als Alternative bleibt natürlich einen 5 Sitzer zu bestellen, aber das würde meiner Meinung nach den Wiederverkaufswert doch erheblich senken.

Gut fand ich die Möglichkeit die hintere Sitzbank in 2 Einzelsitze zu verwandeln. Platz war auch genug vorhanden, aber der jetzt schon zu laute Motor hat mich doch dazu bewogen weiter zu schauen, ich hab es hier zwar mal auf der Autobahn mitgefilmt, doch so richtig kommt die stöhrende Lautstärke im Video nicht rüber:

Ich möchte übrigens betonen, dass ich früher derjenige war, der unter jedem Fahrzeug eine extrem laute Auspuffanlage hatte, ich bin auch derjenige der damals Fahrzeuge ohne Kat gefahren ist da diese lauter waren und der Luftfilter durfte gerne offen sein, aber man wird älter und ruhiger und so ein Van muss nicht unbedingt laut sein (zumindestens nicht wenn er keine Leistung hat).

Ein Angebot habe ich mir trotzdem ausrechnen lassen, denn ich möchte hinterher ja objektiv entscheiden können, da der kleinere Benzin Motor ja schon mal gar nicht in Frage kommt, hatte ich mich für einen Ford Grand C-Max Trend, mit 140PS, einem 6-Gang Schaltgetriebe, einer schwenkbaren Anhängerkupplung, einer Dachreling, dem Fahrer Assistenz-Paket, dem Winter-Paket und dem Trend-Komfort-Paket zusammenstellen lassen und der Preis von 29.670 € (ohne Abzüge) hat mich erstmal umgehauen. In der Versicherung kostet der Wagen monatlich etwas um die 50 Euro wenn man 10 Jahre lang Schadensfrei gefahren ist.

…als nächstes werde ich dann mal den aktuellen VW Caddy Roncali testen, der ist günstiger und bietet nun nach dem Facelift und einigen Updates durchaus Potenzial.