Artikel-Schlagworte: „htc one x kaufen“

Ich teste ein HTC One X – Umsteiger – Test – Teil 3

Montag, 25. Februar 2013

Tja, was soll ich euch sagen? Ein paar Tage sind ins Land gegangen, ich habe das HTC One X sicherlich nicht auf Herz und Nieren, aber gut getestet. Habe festgestellt, dass Android wahrlich viele positive Seiten hat, hab auf der anderen Seite allerdings auch festgestellt, dass das HTC One X und ich irgendwie nicht zusammen passen. Es mag daran liegen, dass es mir zu groß ist, ich habe eventuell einfach auch zu kleine Hände, doch im Vergleich zum HTC One X kann ich mein iPhone 4 mit einer Hand bedienen. Nein, ich muss gestehen: Gute Freunde sind wir nicht geworden und ich muss ebenfalls gestehen: Ich will mein iOS zurück.

htc-one-x-test-blog-2013-01

 

Es ist vermutlich wie ein altes, ausgelatschtes paar Schuhe: Alt, sicherlich nicht perfekt, aber bequem. Meine Infrastruktur ist auch komplett auf iOS aufgebaut, da hat es ein Android System wahrlich schwer hier Fuß zu fassen, doch getestet habe ich vollkommen frei von Vorbehalten.

Loben möchte ich: Es gab KEIN Fahrzeug, wo ich das Telefon nicht mit dem Fahrzeug verbinden konnte, via Bluetooth war dieses jedes mal ohne Probleme möglich. Bei meinen zahlreichen Flugreisen in den letzten Wochen ist mir allerdings auch aufgefallen, dass „mein“ HTC One X noch nach Netz gesucht hat, bzw. versucht hat den Flugmodus zu beenden während andere Passagiere im Flieger schon über ein iOS Device Mails gecheckt bzw. per FourSquare eingecheckt haben. Wenn es dann aber mal Netz hatte, lief es flott. Zwischen den Apps konnte man schnell hin und her schalten und langsam wurde es eigentlich nie.

Das HTC hat gute Dienste geleistet, keine Frage. Für sämtliche mobilen Anwendungsfälle die ich benötige gab es eine App. So z.B. die Lufthansa App für die Flugtickets, für Facebook eine passende App, das gleiche für Instagram, Twitter, WhatsApp… eigentlich hätte ich da gar nichts zu meckern. Für Otto Normal kann Android viel zu viel, für Jens Stratmann also auch.

htc-one-x-test-blog-2013-02

Wovon war ich enttäuscht: Mein Kopfhörerstecker konnte ich nicht tief genug einstecken, sicherlich kein Bug, aber einfach unschön. Mit der Kamera wurde ich auch nicht warm, entweder war ich zu blöd damit vernünftige Fotos zu machen oder ich war einfach inzwischen das fotografieren mit dem iPhone gewöhnt. Die Tatsache, dass auf meinem iPhone im Monat ca. 300 Bilder landen spricht für sich, wenn ich euch nun noch erzähle, dass es in einem Monat gerade mal etwas über 70 auf das HTC geschafft haben. Gerade bei Dunkelheit hat die Kamera, meiner Meinung nach, ein Problem, dass kann das iPhone einfach besser, bzw. ich bekomme mit dem iPhone bessere Fotos hin. Loben möchte ich die Art und Weise wie die Fotos einsortiert werden, bzw. angezeigt werden können.

So, das HTC tritt nun seine Heimreise an, vorher nehme ich es noch mit so einem ganz besonderen Event, wollen wir doch mal sehen ob es auch in einem Luxus-Sportwagen die musikalische Leitung übernehmen kann. Ich für mich, ganz persönlich habe entschieden: Mein Herz schlägt für iOS! Dafür kann das HTC One X nun gar nicht so viel, es liegt eher an der Tatsache, dass hier zu Hause die komplette Infrastruktur für iPhone und iPad vorhanden ist. Gegen den Trend „immer das Neuste“ habe ich mich übrigens auch entschieden, mein nächstes Gerät wird ein iPhone 4S und kein iPhone 5. Der Grund hier – ganz banal – der Stecker! Außerdem ist mir das iPhone 5 zu leicht und zu groß 😉

Ich teste ein HTC One X – Umsteiger – Test – Teil 2

Freitag, 25. Januar 2013

Früher, also damals™, war ich auch so ein kleiner Nerd, nein eher ein Geek. Die Schrauben vom Desktop PC waren eigentlich nie zu, denn irgendwas gab es ja immer zu basteln. Das Wettrüsten hörte dann irgendwann auf, ich glaube es war so mit 18/19 wo das erste eigene Auto interessanter wurde. Die Handys damals waren nur zum telefonieren da, hin und wieder mal eine SMS. Wobei, stimmt nicht! Ich hatte schon recht frühzeitig einen Communicator und sogar mit dem VPA-2 einen Vorgänger von einem Smartphone. Seit dem ich iPhones benutze, war mir die Leistung egal, ich musste die ja nicht mehr vergleichen. Farbe und Speicher, das war wichtig, mehr musste ich nicht wissen, denn der Rest war fest vorgegeben. Nun, bei den Androiden sieht die Sachlage da etwas anders aus, da sollte man schon wissen was drin steckt. Heute hab ich mich also mal Schlau gemacht!

htc-one-x

Foto: © HTC 2013

In meinem Testgerät (HTC One X) steckt ein 1.5 GHz Quad Core Prozessor. Wow! Ich kann mich noch gut an meinen 286er PC, an den 386er DX 40 und den 486er DX 66 erinnern. Das HTC steckt diese mit der Leistung natürlich alle in die Tasche und ist vermutlich auch noch fixer als mein Desktop der im Keller steht. Mit 1GB Ram und 32 GB Arbeitsspeicher geht der ständige Begleiter nun also mit mir auf Reisen. Beim iPhone komme ich auch super mit 16 GB aus, nun hab ich also doppelt so viel Platz.

Im Automobilbereich geht nichts mehr ohne Sensoren, im HTC auch nicht! Ein Gyro-Sensor, ein G-Sensor, ein digitaler Kompass, ein Annäherungssensor und sogar einen Sensor der das Umgebungslicht misst. Das Smartphone hat somit mehr Sensoren als mein eigenes Auto. Die Kamera? 8 Megapixel! Mit einer F 2.0 Blende und einem 28 mm Objektiv dürfte die Kamera nicht nur mein iPhone sondern auch meine normale Kamera übertrumpfen, die Frontkamera ist mit einer Auflösung von 1,3 Megapixel auch mehr als ausreichend. Testen werde ich in der kommenden Woche die Qualität der Bilder, da nehme ich aus Spaß mal das iphone, meine digitale Spiegelreflex und das HTC One X mit zu einer Fahrveranstaltung.

Einen großen Vorteil im Vergleich zum iOS bzw. zum iPhone habe ich nun natürlich auch heute schon entdeckt. Im HTC One X steckt Musik drin, egal ob im OGG oder MP3 Format, wenn ich wollte könnte ich sogar meine uralten WAV Dateien abspielen. Einfach drauf kopiert und angehört, Plug & Play – das muss ich loben, da kommt iTunes nicht mit.

Ich teste ein HTC One X – Umsteiger – Test – Teil 1

Mittwoch, 23. Januar 2013

Ihr kennt mich, man kennt mich mit einem Smartphone in der Hand. Hinten drauf ist ein abgebissener Apfel, den man nicht erkennt, da das Smartphone (ihr merkt schon, ich vermeide iPhone zu schreiben) in einer Schutzhülle steckt. Trotz der Schutzhülle ist mein geliebter Alltagsbegleiter kaputt gegangen. Vor Wochen (eher Monaten) schon löste sich der Ein- und Ausschalter in Wohlgefallen auf, ich hab drüben im iPadblog darüber berichtet. Nun, einen Tag vor dem Abflug nach Los Angeles hat mich dann auch noch das Display verlassen. Was soll ich sagen? Shit happens! Mein Zwei(t)Phone wollte auch nach dem Firmware Update nicht mehr so richtig und ich hatte die Faxen dick.

Mit einem geliehenen iPhone ging es in die Staaten, ihr könnt euch vorstellen, dass ich da nur das nötigste drauf gepackt habe. Und nun? Reparieren lassen? In ein paar Monaten steht die Vertragsverlängerung an! Umsteigen auf Android? Mmmh, dagegen würde einiges sprechen, schließlich habe ich noch zwei iPads, die Infrastruktur und die Tatsache, dass ich iOS im Schlaf bedienen kann.

Ich gehöre zu den Menschen die gerne etwas ausprobieren. Wenn man keine Ahnung hat, sollte man „die Klappe halten“ bzw. zu einem gewissen Thema schweigen. Das wollte ich nun nicht mehr, ich wollte meine eigenen androiden Erfahrungen sammeln und genau das kann ich jetzt. Von der Firma HTC wurde mir das HTC One X zur Verfügung gestellt, schließlich muss ich mir die „gute Seite der Macht“ ja auch mit einem vernünftigen Gerät ansehen.

htc-one-x

 

Foto: © HTC 2013

Der Neustart verlief bombastisch! W-Lan direkt gefunden, eingeloggt und… ab in den PlayStore! Mit meinem Google-Account konnte ich mich anmelden und ratet mal was ich mir direkt runtergeladen habe? Eine der Top 10 Apps des Jahres: Der Speaktoit Assistent. Man könnte ihn mit Siri vergleichen! Man kann mit dem Assistenten reden, er kann Informationen finden, das Wetter ansagen, Google, Facebook und Twitter benutzen und sogar meine SMS vorlesen. Mit dem Feature, was ich vorher – da nur iPhone 4 – ja gar nicht persönlich hatte und kannte habe ich die letzte halbe Stunde verschwendet verbracht. Spracherkennung super, ich hab auch das Gefühl, dass das HTC One X verdammt flott ist was den Aufbau von Seiten und das hin und herschalten zwischen den Apps (heißt das bei Android auch so?) ist. Der Rest ist übrigens selbsterklärend. Morgen werde ich dann mal meine Kontakte importieren und mein Leihphone wieder dem edlen Spender zurückgeben. Für die nächsten Wochen heißt es dann: Hilfe ich telefoniere mit einem Android – ob mir das gefällt? Ihr werdet es lesen, hier oder dort oder dort… …keine Angst, ich werde nun kein Tech-Blogger! Ich bin bereits einer! Ich werde mein Hauptaugenmerk (neben dem Umstieg von iOS auf Android) der Konnektivität im Auto widmen. Der Schuster bleibt halt immer bei seinen Leisten.