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Jeder Selbstständige wird die Frage kennen! Such ich mir einen Job?

Donnerstag, 19. April 2012

Studium, Erfahrung und trotzdem jung?

Ich habe kein geistes- oder sprachwissenschaftliches Hochschul- bzw. Fachhochschulstudium abgeschlossen, ich kann auch nicht auf eine fundierte journalistische Ausbildung zurückblicken. Mein Schreibstil kann ich selber schlecht einschätzen und mit  Berufserfahrung bzw. einer Position bei der Zeitung oder einem Magazin kann ich wahrlich nicht dienen. Trotzdem stoße ich bei Jobsuchen im Internet stets auf diese Anforderungsprofile, denn immer wenn es in der Selbstständigkeit mal nicht so gut läuft, stelle ich mir die Frage:

Such ich mir einen Job?

Mit meinen Texten erreiche ich im Internet ja schon eine Menge. Meine Arbeitsweise würde ich als besonders selbstständig und mit einer großen Portion Eigenverantwortung umschreiben, schließlich lebe ich seit fast 3 Jahren meinen Traum der Selbstständigkeit. In der Zeit der Selbstständigkeit habe ich gelernt, dass man auf die täglichen Herausforderungen besonders flexibel reagieren muss und auch schon mal einen festen Zeitplan komplett über Bord werfen kann, wenn man dadurch schneller ans Ziel kommt. Der Weg ist das Ziel und wenn man in einer Sackgasse sitzt, muss man dieses halt schnell genug realisieren, umkehren und einen anderen Weg einschlagen. Das gilt auch für Arbeitnehmer die in einer Sackgasse sitzen, immer dran denken: Ihr habt nur ein Leben um glücklich zu werden.

Das Anforderungsprofil – mein größtes Problem bei der Jobsuche

Das Wissen habe ich mir autodidaktisch beigebracht und mit meiner eigentlichen Ausbildung zum KFZ-Mechaniker kann ich nun wahrlich nicht mehr glänzen. Ein Studium im Bereich der Kommunikationswissenschaft oder ein Volontariat ist bei den meisten Stellen wünschenswert und natürlich wünscht sich jeder Arbeitgeber eine vierzigjährige Berufserfahrung verpackt in einem jungen, dynamischen Körper.

Heute habe ich mich wieder auf die Suche nach Jobs im Bereich Marketing & Werbung gemacht und die meisten interessanten Anzeigen fand ich bei Stepstone.de. Da waren dann sogar Stellen aus der unmittelbaren Nähe dabei, sowie von wirklich interessanten Firmen, alle mit einem ähnlichen Anforderungsprofil. Solche Stellenausschreibungen findet man allerdings sonst nicht bzw. kaum in der normalen Tageszeitung.

Freie Stellen im Umkreis finden

Das könnt ihr übrigens auch ganz schnell selber mal überprüfen, nutzt doch auf der Webseite einfach mal die Umkreissuche. Dort könnt ihr eure Postleitzahl angeben und euch anschließend die freien Stellen anzeigen lassen. Die Reichweite des Umkreises könnt ihr vorher  definieren.

Die mobile Jobsuche

Gerade erst entdeckt, Stepstone.de verfügt auch über eine iPhone App. Diejenigen die ein Android-Smartphone benutzen, dürfen auf den passenden Pedant zurückgreifen. Was kann die App? Die App bietet eine Jobsuche nach Stichwort oder Kategorie, hierbei kann man auch die Suche durch eine Regionalsuche eingrenzen. Aktuell gibt es dort über 55.000 Jobs von mehr als 12.000 Unternehmen. Wer da für sich selbst nichts passendes findet, darf die Jobangebote per E-Mail und / oder Twitter an Freunde, Kollegen, Verwandte, Follower usw. weiterempfehlen. Willkommen in der Web 3.0 – wo man inzwischen ja schon darüber nachdenkt, ob eine Facebook-Seite nicht auch eine Bewerbung sein kann. Die Chronik (von privaten Einträgen bereinigt) könnte in der Tat der ideale Lebenslauf sein.

Was wird nun aus mir?

Ich habe mir eine eigene Deadline und ein Ziel gesteckt. Erreiche ich dieses Ziel bis zu dem definierten Datum, schalte ich einen Gang zurück und gebe noch mehr Gas. Erreiche ich das Ziel nicht, werde ich mir in der Tat einen Job suchen (müssen) – die gestiegenen Lebenshaltungskosten wollen ja aufgefangen werden. Wenn es dann so weit ist, lese ich mir auch die Bewerbungstipps durch, schaue mir die Bewerbungsvorlagen an und informiere mich über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Denn wie schwierig es ist Selbstständigkeit und Familie unter einen Hut zu bekommen, spüre ich ja jetzt schon am eigenen Leibe.