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Urlaub mit Mountainbike am Gardasee ?! Fahrrad im Flugzeug !?

Freitag, 21. Januar 2011

Stammleser wissen, dass ich besserem Wetter entgegenfieber um bald mal wieder etwas mit dem Mountainbike durch den Wald zu fahren, als Beilage in einem Mountainbike Magazin (ich weiß nicht mehr ob es in der bike oder in der mountainbike dabei war) gab es ein Prospekt mit Mountain-Bike Urlaubs-Angeboten. Blick nach draussen: Regen – also blätterte ich gestern mal so durch das Prospekt und da gab es in der Tat einige gute Tipps, also werde ich das Prospekt nun nicht direkt in die Rundablage pfeffern sondern mal gut verwahren und event. mal den ein oder anderen Tipp zitieren.

Die jeweiligen Bike-Orte werden von Experten, Gästen und der Redaktion bewertet, über den Gardasee sagen diese z.B. folgendes aus:

„Die extremen Gegensätze … machen die Bike Arena rund um den Gardasee aus.“ – die besten Reisezeiten seien wohl Frühjahr und Herbst, 200km Rundstrecke mit 10.000 hm und einem Bikeshuttle klingen nicht nur für Profis interessant. Mehr zu der Region gibt es auf www.bike-holidays.com welches auch gleichzeitig der Herausgeber und die Quelle für diese Informationen hier ist.

Der Lago di Garda (also der Gardasee) ist der größte See in Bella Italia und ist gut über die beiden Autobahnen A4 und die A22 (Brenner-Autobahn) zu erreichen. Zum Gardasee kann man also sehr gut auch mit dem Auto fahren, denn wie man sein Fahrrad ins Flugzeug bekommt hatte ich hier ja schon mal beschrieben, man war das ein Akt. Ein Blogleser hatte mir per Mail die Frage gestellt ob man denn wirklich sein Fahrrad so auseinander bauen müsste und ob man es nicht so mit in den Flieger nehmen kann:

Die Frage kann ich gar nicht so pauschal beantworten, denn es hängt wohl von der Fluglinie ab, bei der Air Berlin z.B. reicht es auch die Pedalen umzustecken, den Lenker zu drehen und eine Folie drüber zu stülpen. Also, da bitte vorher bei der Fluggesellschaft nachfragen, aber ein paar Tipps kann ich euch dennoch geben: Kein Wartungsspray wie z.B. das Federgabel-Deo / WD40 usw. mit in den Karton packen – und vorher soll man auch etwas Luft ablassen, wobei ich dieses beim letzten Flug vergessen hatte und auch nichts passiert ist.

Wichtig ist auch: Die maximale Versicherungssumme bei Schäden beträgt 1200 €, ggf. sollte man da noch eine Versicherung für die Reise abschließen um das ja doch in der Regel wertvolle Fahrrad zu versichern. Schwierig kann es auch sein ein entsprechend großes Taxi zu bekommen um die Koffer und die Fahrräder zu transportieren, vor allem wenn man mit meheren Leuten fährt ist da ein Leihwagen vor Ort oft die bessere Wahl.

Das Heft hat das Aktivhotel Santalucia empfohlen, dort gibt es neben einer Unterkunft und Verpflegung auch geführte Touren, GPS-Geräte mit Touren zum Downloaden, W-Lan für diejenigen die (wie ich) drauf angewiesen sind, eine Sauna, einen Schwimmingpool und auch ein Whirlpool. In der Hauptsaison finde ich hier 533 € pro Person im Doppelzimmer gar nicht zu teuer, vor allem wenn man überlegt, dass dort Frühstück, 3 Bike geführte Bike Touren, eine MTB Landkarte von der Gardasee Region usw. inklusive sind. Ausser ein Frühstück brauche ich im Hotel auch nichts, das ganze wirkt schon alleine deswegen sympathisch da der Eigentümer selber Biker ist und so natürlich auch mal ein paar Tipps und Tricks weitergeben kann / wird.

Wer sein eigenes Mountainbike nicht mit nehmen möchte findet in jedem Hauptort am Gardasee einen Verleih, die Bikesaison ist dort von März – November, der Inhaber vom Hotel sagte aber wohl: Fully wäre Pflicht für den Gardasee – „…mit 140mm Federweg gibt es fast keine Grenzen!“