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Der Autokauf geht in die heiße Phase… Test & Probefahrt: Ford Grand C-Max

Dienstag, 15. März 2011

Ich habe mal kurz den Bedarf gecheckt, was brauche ich, was benötige ich wirklich und was möchte ich haben:

Also, ich möchte ein Auto welches mir viel Platz bietet, welches so flexibel ist, dass ich unter anderem auch mal das Fahrrad (oder auch 2 oder drei) so transportieren kann ohne erst vorher umständlich irgendwelche Fahrradträger zu montieren. Die Mountainbikes kann man ja recht schnell auseinanderbauen, doch in mein Cabrio passt so oder so nur 1 Bike rein und auch bei der Zuladung ist schnell schluss, ein Kombi / Caravan / Variant möchte ich nicht (mehr) haben, lieber ein kleinen Van.

Große Fahrzeuge gibt es durchaus viele, also muss die nächste Einschränkung her, er sollte hinten Schiebetüren haben, das macht es meiner Meinung nach nämlich leichter beim Ein- und Ausladen, vor allem wenn ich mal wieder diverse Pakete zur Post kutschieren darf – und schon haben wir nur noch eine geringe Anzahl an Fahrzeugen übrig, klingt eigentlich ganz einfach, wenn da mein Geschmack nicht wäre.

Ich blättere seit dem ich mir den Gedanken gefasst habe ein neues Auto zu kaufen diverse Zeitungen durch, ja selbst die Auto Bild habe ich mir gekauft, da dort eine Liste über die besten Vans drin stand und an der Tankstelle lasse ich nun immer den Blick im Zeitschriftenregal über die Autozeitungen schweifen:

In der aktuellen Auto News war auch ein Neuwagen Katalog auf CD dabei, darauf sind über 7200 Modelle inkl. technischen Daten, da kann man sich schon mal ein paar Informationen holen, dort sind z.B. sämtliche Versicherungsklassen (Schadensklassen) verzeichnet, die meisten KFZ-Versicherung Rechner benötigen diese Angaben zwar nicht, aber man kann so zumindestens schauen ob das Angebot dann auch passt. Die gleichen Angaben bekommt man übrigens auch in der ADAC Autodatenbank und auch auf Webseiten wie z.B. autogenau.de , focus.de und autokiste.de kann man sich gut über die Auto Neuheiten informieren lassen, hier habe ich z.B. von dem Ford B-Max erfahren, dem ersten Auto ohne B-Säule (der aber zu klein für meine Anforderungen sein dürfte)

Autos mit Schiebetüren:

In der Preisklasse ab 15.000 € gibt es nachfolgende Fahrzeuge mit Schiebetüren: Fiat Doblo, Fiat Qubo, Ford Tourneo Connect (kommt demnächst ein Facelift, daher aktuell nur ab Halde lieferbar), VW Caddy Roncali, Peugeot Bipper und den Citroen Berlingo. In der Preisklasse ab 20.000 € gibt es den Peugeot Partner und den Mazda 5, in der Preisklasse ab 25.000 € dann den Ford Grand C-Max sowie den VW Sharan. Die Preise schwanken natürlich immer etwas und je nach Sonderkonditionen kann man so ein Fahrzeug auch schon günstiger bekommen, wenn man jedoch etwas an der Wunsch-Ausstattungsspirale schraubt, ja dann kann so ein Fahrzeug gut und gerne auch mal etwas teurer werden.

Ich wurde von Magnus Mattern übrigens herzlich eingeladen die beiden Fiat Modelle mir im Fiat Autohaus in Bünde anzuschauen und natürlich auch Probe zufahren, auf das Angebot komme ich natürlich gerne demnächst mal zurück, alleine um mich selber mal von der Qualität von den beiden Fahrzeugen zu überzeugen.

Die erste Probefahrt:

Als erstes habe ich mir den Ford Grand C-Max angeschaut und war etwas enttäuscht. Ich durfte den kleinen Motor testen und auf der Autobahn fand ich den Wagen schon ab Tempo 120 km/h einfach viel zu laut, die Motorengeräusche und dazu die Windgeräusche machten eine „entspannte“ Unterhaltung während der Fahrt eigentlich schon unmöglich. Lustig fand ich die Einparkhilfe, die ich vermutlich nur 2-3 mal benutzen würde, aber lustig ist es schon, wenn der Wagen selbstständig eine Parklücke entdeckt und dann automatisch lenkt. Man muss nur noch Gas geben und natürlich rechtzeitig bremsen, ich habe das ganze mal hier als Video hochgeladen, bitte entschuldigt die schlechte Qualität, ich hatte 1. nur die kleine Kamera und 2. kein Stativ dabei, war also etwas unvorbereitet:

Vom Kofferraum war ich auch eher enttäuscht, denn in dem Testwagen waren 7 Sitze, 2 davon umgeklappt und da erwarte ich eigentlich trotzdem einen geraden Boden, doch der war im Ford nicht vorhanden, als Alternative bleibt natürlich einen 5 Sitzer zu bestellen, aber das würde meiner Meinung nach den Wiederverkaufswert doch erheblich senken.

Gut fand ich die Möglichkeit die hintere Sitzbank in 2 Einzelsitze zu verwandeln. Platz war auch genug vorhanden, aber der jetzt schon zu laute Motor hat mich doch dazu bewogen weiter zu schauen, ich hab es hier zwar mal auf der Autobahn mitgefilmt, doch so richtig kommt die stöhrende Lautstärke im Video nicht rüber:

Ich möchte übrigens betonen, dass ich früher derjenige war, der unter jedem Fahrzeug eine extrem laute Auspuffanlage hatte, ich bin auch derjenige der damals Fahrzeuge ohne Kat gefahren ist da diese lauter waren und der Luftfilter durfte gerne offen sein, aber man wird älter und ruhiger und so ein Van muss nicht unbedingt laut sein (zumindestens nicht wenn er keine Leistung hat).

Ein Angebot habe ich mir trotzdem ausrechnen lassen, denn ich möchte hinterher ja objektiv entscheiden können, da der kleinere Benzin Motor ja schon mal gar nicht in Frage kommt, hatte ich mich für einen Ford Grand C-Max Trend, mit 140PS, einem 6-Gang Schaltgetriebe, einer schwenkbaren Anhängerkupplung, einer Dachreling, dem Fahrer Assistenz-Paket, dem Winter-Paket und dem Trend-Komfort-Paket zusammenstellen lassen und der Preis von 29.670 € (ohne Abzüge) hat mich erstmal umgehauen. In der Versicherung kostet der Wagen monatlich etwas um die 50 Euro wenn man 10 Jahre lang Schadensfrei gefahren ist.

…als nächstes werde ich dann mal den aktuellen VW Caddy Roncali testen, der ist günstiger und bietet nun nach dem Facelift und einigen Updates durchaus Potenzial.