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Aus Extrafilm wird smartphoto – ein kleiner Test und nun sind Marketingideen gefragt…

Dienstag, 26. Juli 2011

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Ich muss gestehen, ich habe noch nie so lange über ein Blogbeitrag gegrübelt wie bei diesem hier. Denn ich sollte nun nicht einfach irgendein Produkt testen und darüber schreiben, nein, dieses mal wurden meine grauen Zellen viel höher beansprucht. Vor Kurzem (besser gesagt am 13.07.2011) gab es einen Namenwechsel bzw. einen Markenwechsel und das habe ich so zuvor noch nie gesehen. Ein seit über 40 Jahre bestehender Name (Extrafilm) welcher seit über 10 Jahren auch online so verfügbar ist verschwindet nun und aus Extrafilm wird smartphoto.

Warum wurde aus Extrafilm smartphoto?

Über 90% der Umsätze werden über den digitalen Online Fotoservice generiert, daher sei der Begriff Film nicht mehr passend, aus dem Grund hat sich die Leitung dazu entschieden den kompletten Markenwechsel zu vollziehen.

Gibt es bei so einem Namenwechsel keine Risiken?

Na klar gibt es die, ungemein große sogar: Bestandskunden werden es vermutlich nicht merken, ggf. verwundert sein über einen neuen Namen. Aber ein gut eingeführter Markenname hat ja auch einen gewissen Wert, den muss sich der neue nun erstmal verdienen. Aber so ein neuer Name bietet natürlich auch neue Chancen, denn man kann diese Umbenennung natürlich in eine Art virales Marketing verpacken so natürlich die Macht des Social Media nutzen, die ja die alte Mund zu Mund Propaganda mehr oder weniger abgelöst hat.

smartphoto startet direkt mit einigen neuen Artikel, die es vorher nicht bei Extrafilm gab und natürlich gibt es zur Markteinführung von smartphoto Rabattaktionen. Das heißt bis Ende August gibt es wöchentlich verschiedene Aktionen, dann benötigt ihr auch gar keinen smartphoto Gutschein sondern könnt direkt so loslegen. So gibt es in dieser Woche aktuell noch ausgewählte Fotobücher günstig zum bestellen und in der kommenden Woche gibt es 2 Poster zum Preis von einem.

Was könnte smartphoto nun noch machen um den Namen bekannt zu machen?

Ich persönlich halte ja eigentlich nichts von der Veranstaltung von Gewinnspielen, denn wenn man ehrlich ist, kommen die Gewinnspielteilnehmer einmal und sind dann oft auf „nimmerwiedersehen“ verschwunden. Sie hinterlassen ggf. einmal einen Kommentar im Blog, liken einmal die Facebook Seite oder setzen einmal einen Tweet ab. Davon gibt es zwar einen kurzzeitigen Buzz für die neue Webseite aber für richtig nachhaltig halte ich das ganze nicht.

smartphoto macht ja schon einiges richtig, so gibt es eine Facebook Fanpage. Diese Facebook Seite würde ich, wenn ich für smartphoto tätig wäre, nutzen um zu informieren, zu moderieren und vor allem um den Dialog mit den Kunden zu führen. Ich glaube die öffentliche Beratung von Kunden bietet einen Mehrwert, denn ggf. werden so auch offene Fragen von anderen potenziellen Kunden schon vorab beantwortet. Auch mit Kritik sollte man öffentlich umgehen, denn so zeigt man als Unternehmen, dass man nah am Kunden ist und sich nicht hinter den Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Standardtext-Bausteinen versteckt. Das Gleiche gilt natürlich auch für die e-Mail Korrespondenz. Immer wenn ich eine persönliche Antwort bekomme, freue ich mich und sage es sogar in meinem Bekanntenkreis weiter – warum? Weil es heutzutage nicht mehr üblich ist. Über ein Hotel, welches über ein perfektes Social Web Monitoring verfügt habe ich letzens sogar einen Beitrag geschrieben, nur weil die mich gegrüßt und mir einen schönen Aufenthalt gewünscht haben. So simpel kann es sein sich einen Link zu „verdienen“. Verlinkungen kann man kaufen oder man kann sie sich verdienen, man kann natürlich auch Blogger „bestechen“ und auch das macht smartphoto bereits sehr geschickt:

Geld verdienen mit smartphoto:

Aufträge vermitteln und mitverdienen, was via Amazon und anderen Partnerprogrammen funktioniert, funktioniert natürlich auch mit smartphoto. smartphoto kann man über die Partnerprogrammanbieter Zanox, Belboon und Webgains bewerben und so für Aufträge eine Provision bekommen. Das ganze funktioniert sehr einfach und zur Zeit gibt es dort auch doppelte Provisionen. Wer also einen thematisch passenden Blog hat oder einen passenden Blogbeitrag schreibt der sollte sich das genauso überlegen wie diejenigen die ggf. eine Foto Homepage haben (die darf dann gerne auch statisch sein).

Was würde ich tun, wenn ich bei smartphoto für das Marketing verantwortlich wäre?

Nun, da es bei google+ noch keine offiziellen Firmenseiten gibt, würde ich mich da auch noch nicht anmelden. Also würde ich mich tatsächlich erstmal auf Twitter und Facebook beschränken, ich würde versuchen möglichst viele Leute zu erreichen. Blogs sind da natürlich eine gute Idee. Vermutlich würde ich versuchen Blogs anzuschreiben und diese zu Produkttests zu bewegen. Die Produkte würde ich kostenlos zur Verfügung stellen, die Blogger dürfen diese dann auf Herz und Nieren testen und sollen ihre Meinung natürlich verbloggen. Die Blogbeiträge würde ich auf der Facebook Seite von smartphoto veröffentlichen und mich dort dem Dialog stellen, natürlich würde ich auch in den jeweiligen Blogbeiträgen äussern. Um die Reichweite zu erhöhen würde ich smartphoto Gutschein Codes streuen, ich würde z.B. Fotoblogs oder Webseitenbetreiber die über Fotografie schreiben antexten ob die nicht auch am Partnerprogramm teilnehmen wollen, für die Leser springt dann ein personalisierter (also auf die Webseite) Gutscheincode heraus und die sparen dann zusätzlich. Ich würde auf die Qualität achten, denn wenn ich eines aus persönlicher Erfahrung sagen kann, dann folgendes: War früher jemand unzufrieden hat er nicht mehr bestellt und es seinen besten Freunden erzählt, ggf. auch noch mal im Bekanntenkreis – heute schreiben unzufriedene Kunden Blogbeiträge, Forenbeiträge, Tweets oder Facebook Nachrichten und erreichen damit unzählige Personen. Desweiteren würde ich die 01805-Hotline vermeiden, denn viele Kunden sind mobil unterwegs und möchten nicht 0,42 € für eine Minute bezahlen. Die Hotline würde ich über eine normale Festnetznummer erreichbar machen bzw. die normale Festnetznummer von smartphoto veröffentlichen, denn das würde mich dann auch schon wieder gegenüber dem Mitbewerber besser da stehen lassen. Man will ja nicht „gleichziehen“ sondern besser sein, man versucht als Unternehmen ja immer die kleinste Nummer zu sein: Die Nr. 1!

Was würde ich nicht tun, wenn ich bei smartphoto für das Marketing verantwortlich wäre?

Wenn ich durch das Social Web Monitoring festgestellt hätte, dass ein Kunde unzufrieden war würde ich das Thema nicht aussitzen. Ich würde den Kunden dann kontaktieren und versuchen eine Lösung herbeizuzaubern, denn oft kann man so aus einen unzufriedenen Kunden einen zufriedenen Kunden machen und gerade im Internet bekommen solche Aktionen ja auch zahlreiche Leser mit, was dann für einen Buzz sorgen dürfte. Ich würde auch nicht stillsitzen, neue Produkte müssen her und vermutlich auch neue Marketingideen. Das smartphoto den Dialog suchen will findet man ja schon auf der Webseite, denn dort ist der Twitter Account und auch die Facebook Seite schon verlinkt. Hier würde ich nicht den „Fehler“ machen und die beiden Dienste als reine Linkschleuder zu missbrauchen, hier würde ich ich definitiv informieren aber nicht nur über die eigenen Produkte, denn ganz ehrlich? Wer soll das denn lesen und gut finden? Ich würde ja auch nicht eine Fernsehsendung sehen in der der Moderator den ganzen Tag lang nur über sich erzählt, oder?

Was habe ich mir bei smartphoto gekauft?

Jaja, das geht auch in Richtung Marketing, wenn auch offline! Für rad-ab.com renne ich ja nun hin und wieder auch mal über die ein oder andere Messe / Veranstaltung und ich kann mir leider nicht alles merken. Viele Details versuche ich immer zu fotografieren doch einiges geht halt nicht, bzw. bekommen man ja oft noch Informationen die man sich kurz mal notieren möchte. Ich mache das ganz oldskool auf einem Notizblock und genau davon habe ich mir nun welche erstellen lassen, im passenden rad-ab.com Design:

Tja und weil man auf solchen Veranstaltungen ja immer eine Menge mit sich rumschleppen muss habe ich extra für die Autoveranstaltungen nun auch noch eine passende Umhängetasche bestellt und ihr glaubt gar nicht wieviele Kontakte man schon über so eine auffallende nach aussen getragene Blogwerbung schließen konnte. Die smartphoto Schultertasche bsteht aus Polyester und ist dunkelgrau. Der bedruckbare Taschendeckel ist abnehmbar und wird durch einen Klettverschluss gehalten, hier würde es ggf. Sinn machen, wenn smartphoto diese Taschendeckel einzelnd anbieten würde um so schnell eine Wechseltasche zu bekommen. Die Reissverschlüsse der Umhängetasche sind aus Metall und der Schultergurt ist verstellbar. In der Tasche sind noch mal Fächer untergebracht (in denen man dann seine Sachen suchen kann, Frauen werden dieses Phänomen kennen).

Meine ultimative Marketingidee für smartphoto:

Ich würde Mr. Smart entwickeln, eine fiktive Comic-Figur – nur alleine um Smartphoto ein Gesicht zu geben, der fiktive Mr. Smart könnte dann bei Facebook, im eigenen (noch nicht vorhandenen?) Blog aktiv werden und Kundenanfragen beantworten. Mr. Smart würde dann symbolisch für alle Mitarbeiter stehen und ggf. auch Einblicke in den Arbeitsablauf von smartphoto geben, wie werden die Bilder eigentlich entwickelt? Wie werden die smartphoto Grusskarten gedruckt, wie werden die smartphoto Poster hergestellt? Was gibt es für neue Produkte? So könnte Mr. Smart z.B. auch Hilfestellungen geben bei der Bestellung, z.B. wenn mal ein Bild zu klein ist, die Fotoqualität nicht ausreicht. Mr. Smart müsste nicht statisch auf der Webseite bleiben sondern könnte, da Mr. Smart ja auch einen (noch nicht existierenden) Blog betreibt sich auf die Kommentier-Reise durch die Blogosphäre wagen und so neue Verknüpfungen erschließen. Hierbei muss Mr. Smart natürlich darauf achten, nicht zum Werbespammer zu werden, denn die will ja nun wirklich keiner haben, aber das weiß Mr. Smart natürlich und kommentiert nur seine eigene Meinung zum Beispiel in den zahlreichen Fotoblogs und streut keine Werbelinks, denn die muss man sich verdienen und nicht erspammen. Mr. Smart könnte wie gesagt die smartphoto Fotogeschenkideen vorstellen, aber auch die neuen Produkte detailiert zeigen. Denn smartphoto hat da nun coole Schultertaschen die man selber bedrucken kann und auch Kinder bekommen nun einen passenden Kinder-Rucksack verpasst. smartphoto könnte Mr. Smart als Logo benutzen und Promoartikel mit Mr. Smart versenden, denn solche Artikel wirft man in der Regel nicht weg. Prospekte und Flyer landen hier auch direkt und (ich gebe es zu) ungelesen im Müll. Aber so ein bedrucktes Mousepad oder ein T-Shirt wirft man nicht weg. Ich könnte mir auch durchaus ein bedrucktes Puzzle als Marketing-Idee für Blogger vorstellen, denn wer will nicht erfahren was auf der geheimen Botschaft von Mr. Smart steht? So kann man eine Brücke schlagen und sicherlich auch den ein oder anderen Link ergattern. Also von mir würde es für sowas einen Beitrag geben, ich bin da ja ehrlich. Aufpassen muss man natürlich, denn nicht alle Blogger mögen es wenn man die Adressen aus dem Impressum dazu benutzt, ggf. vorher also anfragen.

Weiterführende Links zu smartphoto:

Puh, das war nun ganz schön lang oder? Und dabei habe ich echt versucht mich kurz zu fassen, nun hier gibt es noch ein paar weiterführende Links:

Firmenwebseite von smartphoto –  hier geht es direkt zu den Artikeln von smartphoto – und hier gibt es weiterführende Informationen über das oben schon angesprochene Affilitate Programm / Partnerprogramm von smartphoto.

Was würdet ihr tun? Wie würdet ihr smartphoto bekannter machen? Was würdet ihr nicht tun? Was habt ihr schon getan für euer eigenes Projekt?