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Probefahrt: VW Caddy Trendline 1.6l TDI Bluemotion „Roncalli“ – ein Auto mit 2 Schiebetüren!

Samstag, 19. März 2011

…tja, was soll ich sagen, ich glaube der wird es. Gestern bin ich den aktuellen VW Caddy Trendline mit dem 1.6 Liter TDI BlueMotion Motor Probe gefahren und ich muss wirklich sagen, da stimmt das Preis/Leistungsverhältnis, von aussen hat sich der Caddy ja schon etwas den anderen „normalen“ Automobilen von VW angepasst, von innen hat er einen gewaltigen Sprung gemacht, so ist aus dem ehemaligen Transporter / Kastenwagen ein durchaus schönes Fahrzeug geworden für Menschen die etwas mehr Platz brauchen und vor allem ein Auto mit Schiebetüren wollen. Der Wagen liegt gut auf der Straße, macht natürlich durch den Aufbau und die großen Spiegel bei höheren Geschwindigkeiten Windgeräusche, aber wir sitzen ja nun mal auch in einem Kastenwagen / Van / Familienauto und nicht in einem VW Phaeton oder einem Audi S8.

Schiebetüren hat er sogar gleich 2, ansonsten ein nettes übersichtliches Armaturenbrett, ein griffiges sportliches Lenkrad und vor allem bietet der VW Caddy viel Platz und die ultimativen Nutzungsmöglichkeiten. Ich habe mich für den kurzen Caddy entschieden, die Dachreiling darf auch bei VW bleiben, dafür kommen 7 Sitze an Board, die hinteren Fenster werden dunkel eingefärbt und eine Klimaanlage kühlt den Innenraum demnächst zusätzlich. Der kleine 1,6l TDI Motor mit 75 KW reicht vollkommen aus um in der Stadt flüssig mitzuschwimmen und auch um auf der Landstraße / Autobahn mal den ein oder anderen LKW Fahrer zu überholen. Der Caddy ist kein Rennwagen, läuft aber auch lt. Tacho locker 170 km/h was mir vollkommen reicht.

In der Mittelkonsole habe ich nicht auf die Armlehne verzichten wollen, diese gibt es nun ab Werk in einer Ausführung die höhen- und längsverstellbar ist, ein Parkpilot schützt nun die hintere Stoßstange vor Fremdkontakt und die Sitzheizung sorgt auch im Winter für Fahrspaß hinterm Grünglas.

Die abnehmbare Anhängerkupplung brauche ich aktuell zwar nicht, aber wer weiß, ggf. möchte ich ja mal einen Anhänger ziehen oder ich muss doch mal den Fahrradträger montieren, daher habe ich diese direkt mit einkalkulieren lassen ausserdem gehe ich davon aus, dass sich diese bei einem event. Wiederverkauf des Fahrzeuges positiv auswirken könnte.

Viele empfinden so einen Diesel-Motor übrigens als laut und einige sagen auch „der klackert ja“ oder der „klappert“, aber das klappern gehört zum Handwerk, hier habe ich mal ein Video hochgeladen, so hört sich der aktuelle 1,6 Liter TDI von VW an der u.a. auch im New Caddy Trendline „Roncalli“ verbaut wird. Wenn der Motor also im Leerlauf so klingt, ist alles in Ordnung:

Ich denke die Entscheidung ist schon fast gefallen, die Lieferzeit von so einem Caddy beträgt aktuell ca. 8-10 Wochen, Winterreifen kann man wohl jetzt auch schon mitbestellen, sind aber wohl derzeitig nicht lieferbar. Ich hätte das neue Auto gerne im August / September dann kann ich mein Cabrio nämlich schön im Sommer verkaufen (und finde sicherlich einen dankbaren Abnehmer). Mit dem Caddy schütze ich übrigens aktiv die  Umwelt, da ich mich für das BlueMotion Modell entschieden habe. BlueMotion und BlueMotion Technology Modelle sind hinsichtlich ihres Kraftstoffverbrauchs und Schadstoffausstoßes optimiert, um eine bessere Umweltverträglichkeit zu erreichen. Ein kleiner Schritt für mich, ein großer für eine bessere Zukunft? Auf jeden Fall passt mein Fahrrad rein ohne dass ich es auseinander bauen muss und das ist ja schon mal die halbe Miete, der Hund freut sich über einen geraden / ebenen Kofferraum und ich mich über eine Klimaanlage im Sommer und die Sitzheizung im Winter.

Der Autokauf geht in die heiße Phase… Test & Probefahrt: Ford Grand C-Max

Dienstag, 15. März 2011

Ich habe mal kurz den Bedarf gecheckt, was brauche ich, was benötige ich wirklich und was möchte ich haben:

Also, ich möchte ein Auto welches mir viel Platz bietet, welches so flexibel ist, dass ich unter anderem auch mal das Fahrrad (oder auch 2 oder drei) so transportieren kann ohne erst vorher umständlich irgendwelche Fahrradträger zu montieren. Die Mountainbikes kann man ja recht schnell auseinanderbauen, doch in mein Cabrio passt so oder so nur 1 Bike rein und auch bei der Zuladung ist schnell schluss, ein Kombi / Caravan / Variant möchte ich nicht (mehr) haben, lieber ein kleinen Van.

Große Fahrzeuge gibt es durchaus viele, also muss die nächste Einschränkung her, er sollte hinten Schiebetüren haben, das macht es meiner Meinung nach nämlich leichter beim Ein- und Ausladen, vor allem wenn ich mal wieder diverse Pakete zur Post kutschieren darf – und schon haben wir nur noch eine geringe Anzahl an Fahrzeugen übrig, klingt eigentlich ganz einfach, wenn da mein Geschmack nicht wäre.

Ich blättere seit dem ich mir den Gedanken gefasst habe ein neues Auto zu kaufen diverse Zeitungen durch, ja selbst die Auto Bild habe ich mir gekauft, da dort eine Liste über die besten Vans drin stand und an der Tankstelle lasse ich nun immer den Blick im Zeitschriftenregal über die Autozeitungen schweifen:

In der aktuellen Auto News war auch ein Neuwagen Katalog auf CD dabei, darauf sind über 7200 Modelle inkl. technischen Daten, da kann man sich schon mal ein paar Informationen holen, dort sind z.B. sämtliche Versicherungsklassen (Schadensklassen) verzeichnet, die meisten KFZ-Versicherung Rechner benötigen diese Angaben zwar nicht, aber man kann so zumindestens schauen ob das Angebot dann auch passt. Die gleichen Angaben bekommt man übrigens auch in der ADAC Autodatenbank und auch auf Webseiten wie z.B. autogenau.de , focus.de und autokiste.de kann man sich gut über die Auto Neuheiten informieren lassen, hier habe ich z.B. von dem Ford B-Max erfahren, dem ersten Auto ohne B-Säule (der aber zu klein für meine Anforderungen sein dürfte)

Autos mit Schiebetüren:

In der Preisklasse ab 15.000 € gibt es nachfolgende Fahrzeuge mit Schiebetüren: Fiat Doblo, Fiat Qubo, Ford Tourneo Connect (kommt demnächst ein Facelift, daher aktuell nur ab Halde lieferbar), VW Caddy Roncali, Peugeot Bipper und den Citroen Berlingo. In der Preisklasse ab 20.000 € gibt es den Peugeot Partner und den Mazda 5, in der Preisklasse ab 25.000 € dann den Ford Grand C-Max sowie den VW Sharan. Die Preise schwanken natürlich immer etwas und je nach Sonderkonditionen kann man so ein Fahrzeug auch schon günstiger bekommen, wenn man jedoch etwas an der Wunsch-Ausstattungsspirale schraubt, ja dann kann so ein Fahrzeug gut und gerne auch mal etwas teurer werden.

Ich wurde von Magnus Mattern übrigens herzlich eingeladen die beiden Fiat Modelle mir im Fiat Autohaus in Bünde anzuschauen und natürlich auch Probe zufahren, auf das Angebot komme ich natürlich gerne demnächst mal zurück, alleine um mich selber mal von der Qualität von den beiden Fahrzeugen zu überzeugen.

Die erste Probefahrt:

Als erstes habe ich mir den Ford Grand C-Max angeschaut und war etwas enttäuscht. Ich durfte den kleinen Motor testen und auf der Autobahn fand ich den Wagen schon ab Tempo 120 km/h einfach viel zu laut, die Motorengeräusche und dazu die Windgeräusche machten eine „entspannte“ Unterhaltung während der Fahrt eigentlich schon unmöglich. Lustig fand ich die Einparkhilfe, die ich vermutlich nur 2-3 mal benutzen würde, aber lustig ist es schon, wenn der Wagen selbstständig eine Parklücke entdeckt und dann automatisch lenkt. Man muss nur noch Gas geben und natürlich rechtzeitig bremsen, ich habe das ganze mal hier als Video hochgeladen, bitte entschuldigt die schlechte Qualität, ich hatte 1. nur die kleine Kamera und 2. kein Stativ dabei, war also etwas unvorbereitet:

Vom Kofferraum war ich auch eher enttäuscht, denn in dem Testwagen waren 7 Sitze, 2 davon umgeklappt und da erwarte ich eigentlich trotzdem einen geraden Boden, doch der war im Ford nicht vorhanden, als Alternative bleibt natürlich einen 5 Sitzer zu bestellen, aber das würde meiner Meinung nach den Wiederverkaufswert doch erheblich senken.

Gut fand ich die Möglichkeit die hintere Sitzbank in 2 Einzelsitze zu verwandeln. Platz war auch genug vorhanden, aber der jetzt schon zu laute Motor hat mich doch dazu bewogen weiter zu schauen, ich hab es hier zwar mal auf der Autobahn mitgefilmt, doch so richtig kommt die stöhrende Lautstärke im Video nicht rüber:

Ich möchte übrigens betonen, dass ich früher derjenige war, der unter jedem Fahrzeug eine extrem laute Auspuffanlage hatte, ich bin auch derjenige der damals Fahrzeuge ohne Kat gefahren ist da diese lauter waren und der Luftfilter durfte gerne offen sein, aber man wird älter und ruhiger und so ein Van muss nicht unbedingt laut sein (zumindestens nicht wenn er keine Leistung hat).

Ein Angebot habe ich mir trotzdem ausrechnen lassen, denn ich möchte hinterher ja objektiv entscheiden können, da der kleinere Benzin Motor ja schon mal gar nicht in Frage kommt, hatte ich mich für einen Ford Grand C-Max Trend, mit 140PS, einem 6-Gang Schaltgetriebe, einer schwenkbaren Anhängerkupplung, einer Dachreling, dem Fahrer Assistenz-Paket, dem Winter-Paket und dem Trend-Komfort-Paket zusammenstellen lassen und der Preis von 29.670 € (ohne Abzüge) hat mich erstmal umgehauen. In der Versicherung kostet der Wagen monatlich etwas um die 50 Euro wenn man 10 Jahre lang Schadensfrei gefahren ist.

…als nächstes werde ich dann mal den aktuellen VW Caddy Roncali testen, der ist günstiger und bietet nun nach dem Facelift und einigen Updates durchaus Potenzial.