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Blog auf eigenem Server / Blog Hosting / Webhosting …

Mittwoch, 25. August 2010

Um einen Blog vernünftig aus eigener Hand betreiben zu können, ist ein Webserver erforderlich. Hostinganbieter versorgen Blogbetreiber hier mit in den meisten Fällen ausreichenden Shared Hosting Angeboten. Dabei muss der Blogbetreiber keinen eigenständigen Server verwenden, sondern kann einen kleinen Platz auf einem Webserver mieten. Steigt jedoch die Anzahl an Seitenbesuchern und damit die Anzahl der Zugriffe, so wird schnell der Traffic überschritten und man benötigt einen eigenen Server. Mein Blog läuft inzwischen auf einem eigenen Root Server, ich bin aber auch zunächst mit einem Shared Hosting System gestartet, es gibt aber auch vServer wo man sich mit wenigen anderen den Server teilt oder halt die Möglichkeit einen eigenen Server zu nutzen.

Umfassend über Root Server, vServer oder Webhosting kann man sich u.a. hier informieren:

www.dodisco.de – Webhosting Preisvergleich.

Dieser Blog läuft wie gesagt seit einiger Zeit auf einem eigenen Server und damit bin ich auch sehr glücklich, angefangen hat diese Domain als T-Online Webseite, ich hatte mir damals so ein Homepage-Baukasten zugelegt und meine ersten Erfahrungen mit HTML gemacht – und ja, ich hatte auch blinkende Gifs auf meiner privaten kleinen Webseite, vor ein paar Jahren hat mir Martin dann etwas Platz auf einer seiner Servern gegeben und ich installierte mit seiner Hilfe meine erste WordPress Version. Vor 3 Jahren hatte ich noch 20 „neue“ Leser pro Tag, heute sind es teilweise zwischen 1200-1500 Unique- bei gutem Wetter auch mal „nur“ 900. Ihr seht – mit der Zeit, mit dem Content und mit viel Engagement kann auch ein privater Blog schon viele Leser anlocken und da sind wir gleich beim ersten Stichwort: Der Traffic.

Hoher Traffic – der Nachteil von einem geteiltem Server:
Jeder Blogger wünscht sich doch Aufmerksamkeit, viel Aufmerksamkeit, viele Leser / Besucher und vor allem viele Kommentare, ab einem gewissen Punkt ist der dabei entstehende Traffic jedoch nur mit Hilfe eines eigenen Servers zu bewältigen, da die Last für ein Shared Hosting Paket zu hoch wird. Es gibt viele „günstige“ Angebote – doch hier sollte man gut vergleichen, achtet bereits bei der Auswahl des Providers ob die buchbaren Pakete „updatebar“ sind, sprich mit den steigenden Ansprüchen mitwachsen können – denn so ein Providerwechsel kann nerven 😉

Die Vorteile von einem eigenen Server:
Ich benutze hier ja einen WordPress Blog, je mehr Plugins, Scripts usw. man einsetzt umso mehr CPU-Power und RAM-Speicher braucht man, auf einem „Shared Hosting Server“ teilt man sich diese Leistung mit anderen Webseiten, auf dem eigenen Server kann man also die vollständige Rechnerleistung für seine eigenen Projekte, Blogs, Webseiten usw. nutzen.

Eigene Wünsche – kein Problem:
Ein vielfach unterschätzter Grund, weshalb sich Webseiten- oder Blogbetreiber für einen eigenen Server entscheiden ist, da sie sehr spezielle Vorstellungen haben, was die Konfiguration des Servers betrifft, so kann man z.B. bei zahlreichen Hostern eine automatische „Spiegelfunktion“ buchen, sprich die Webseiten / die Blogs werden automatisch auf einer anderen Festplatte gespeichert, ein Datenverlust wird in dem Fall (fast) ausgeschlossen. Auch die Software auf dem Server laufen soll (PHP Version usw.) könnt ihr entscheiden, das geht bei einem „Shared Hosting Server“ natürlich nicht, denn da bekommen alle das gleiche und müssen sich das auch noch teilen.

Sicherheit wird groß geschrieben:
Es wird immer noch gehackt was das Zeug hält, die Zahl der Angriffe ist gestiegen und wird auch weiter steigern. Ein Blick in die Logfiles des Servers verschafft einen Einblick was eigentlich auf dem Server gerade so los ist, bei einem eigenen Server wisst ihr ja was ihr hochgeladen / geändert habt – kommt euch etwas spanisch vor – dann solltet ihr spätestens dann reagieren und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Das schöne ist – ihr braucht gar keine Kenntnisse von Server – ihr müsst kein Fachmann sein, denn auch dafür gibt es eine Lösung. Viele Hostinganbieter biete einen sogenannten Managed Server an, sprich die Hoster führen die Security Patches durch.

Wer plant einen Blog zu schreiben sollte sich also vorher gedanken machen :
Wo will ich hin ?
Was brauche ich an Speicherplatz ?
Wie wichtig ist mir die Sicherheit ?
Wieviel darf mich mein Hobby ( der Blog ) kosten ?
Wieviel Leser erwarte ich ?

… einige Fragen kann man am Anfang nicht beantworten, deswegen sollte man – wenn man „klein“ startet sich einen Anbieter suchen der mitwächst und einem nicht später im Regen stehen lässt.

Wie habt ihr das gelöst? Wie läuft euer Blog / eure Webseite ? Was habt ihr damals für Fehler gemacht als ihr eure erste Webseite erstellt habt? Mich würde es interessieren…