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Mountainbike Tour von Bielefeld in Richtung Halle über Ascheloh

Montag, 22. November 2010

…ich weiß auch nicht welcher Teufel uns da gestern geritten hat, aber wir sind gestrampelt , gestrampelt und gestrampelt, zwischendurch mussten wir auch mal etwas schieben, aber das gehört wohl dazu von Bielefeld Senne sind wir zunächst Richtung Waterbör, dann Richtung Tierpark Olderdissen, dann zum Fernsehturm und weil das Wetter ja irgendwie so toll war (und am Anfang auch gar nicht so kalt) sind wir weiter… bei Peter auf dem Berge vorbei, elegant an der Schwedenschanze vorbei um dann die Schanze in Ascheloh herunterzubügeln (dort starten im Sommer immer solche Gleitschirmflieger) , anschließend ging es noch ein kleines Stück weiter in Richtung Halle bevor wir nach einem Blick auf die Uhr den Rückweg angetreten sind.

Wir sind halt immer so kreuz & quer gefahren, hoch und runter, vor der Halbzeit hatten wir schon knapp 700 Höhemeter auf dem Deckel, später wurde das nicht mehr weiter beobachtet und ich hatte meine App aus (warum auch immer).

Na? Wer findet den Weg ?? Der Laub macht es im Herbst / Winter echt schwieriger… wir sind gestern gemäß der Devise „Der Weg ist das Ziel“ gefahren und hatten echt Spaß. 6 Biker waren wir gestern, im Bielefeld wurden übrigens überall Schilder aufgestellt, auf denen steht etwas von „Gemeinsam geht´s besser“ und meinen damit sicherlich auch die Fussgänger im Wald die natürlich NIE Platz machen müssen wenn da mal ein paar Biker ankommen. Die gehen einfach weiterhin zu viert nebeneinander auf der „Waldautobahn“, weil bei dem schönen Wetter gestern viele Fussgänger unterwegs waren haben wir uns dann lieber in den Wald verzogen und dabei sogar ein Mufflon gesehen!

Den Wald hatten wir fast für uns alleine, deswegen haben wir auch wohl irgendwie die Zeit vergessen und sind halt erst nach der Schanze Ascheloh zurückgekehrt … bevor wir die Schanze Ascheloh runtergefahren sind haben wir natürlich den Lehrauftrag erfüllt und den anwesendenen Kindern in gewohnter Thomas Gottschalk Manie davor gewarnt sowas nachzumachen. Für die anwesenden Fussgänger und Gruppen mit Kindern waren wir somit gestern schon so ein kleines Highlight. „Sie fahren DA runter?“ „Ja!“ „Ne!“ „Doch!“ „Wo denn?“ „Na, DA!“ „DA?“ … nunja, anschließend radelten wir noch weiter und irgendwann wurde es kalt!

Die Moral von der Geschicht, vergiss die Zeit beim radeln nicht – denn je tiefer die (gestern noch vorhandene) Sonne sank umso kälter wurde es. Als wir auf dem Rückweg bei Peter auf dem Berge angekommen sind haben wir uns dort erstmal gestärkt und jetzt kommt die Weichei-Zugabe des Tages: Die Spreu hat sich vom Weizen getrennt und wir drei haben uns abholen lassen, ja wirklich – wir haben uns von einer Freundin abholen lassen, 2 Fahrräder auf einem Fahrradträger, meins auseinandergebaut im Kofferraum und wir versammelt vor der Heizung.

…und trotzdem tun mir heute alle Knochen, die Muskeln symbolisieren mir die Liebe zu männlichen Katzen aber ich fühle mich als hätte ich gestern die Tour de France gewonnen ;).