Unser Star für Oslo (USFO) 3. Casting mit Nena und Boris

deutschlandfahne-reichstagDeutschland sucht keinen Superstar, Deutschland sucht auch nicht die nächsten Popstars und derzeitig sucht auch kein Bauer eine neue Frau.

Deutschland sucht „unseren Star für Oslo“ , der Künstler der zum Grand Prix nach Oslo fahren und  dann gegen die (sich untereinander wählenden) Ostblockstaaten ankämpfen darf.

99 Luftballons Nena („mit langen Haaren warste auch mal schön“ (Zitat Stefan Raab) und König Boris von Fettes Brot saßen neben Stefan Raab in der Jury beim 3. Casting für „unseren Star für Oslo“. Boris hat übrigens mit seiner Band Fettes Brot das Kultlied Jein wieder neu aufgenommen, saugeil, hörts euch mal an: Fettes Brot – Jein 2010 – reinhören / downloaden

Aber bei USFO geht es ja nicht um die Jury , irgendwie wirkte Nena sowieso nicht ganz anwesend, ich dachte immer die Nina Hagen lebt auf einem anderen Stern, aber irgendwie war die Nena heute auch auf einem ganz komischen Trip. Sie freute sich über alles und jeden, fand irgendwie alles supi, krass, toll, war berührt, bekam ne Gänsehaut…

König Boris war da schon „cooler“ der gerne mal ne „Tasse Sekt“ trinkt, Nena wirkte irgendwie aufgekratzt… habe ich eigentlich schon mal erwähnt das ich das Studio wo USFO gedreht wird total geil finde? Also von der Lichtanlage her, sehr schön – ich stehe ja auf sowas, ich mag ja bei Big Brother auch die White Box („Ich bin die White Box – ich spiele Spiele!“) aber zurück zu Lück, besser gesagt zur Zahnlücke von Sabine Heinrich und ihrem Kollegen Matthias Opdenhövel die ja beide die Sendung moderieren. Ich finde ja die beiden führen gut und lustig durch die Sendung.

Wer ist weiter bei USFO ? Wer hat es geschafft? Welche 2 Kandidaten sind ausgeschieden? Wer ist raus bei USFO? Fragen über Fragen, hier erfahrt Ihr die Antworten.

Meri Voskanian (22) aus Würzburg (würde gerne mal Bushido treffen) sang von Alicia Keys „If I ain´t got you“ , Jennifer Braun (18) aus Eltville sang Melissa Etheridge´s Kultsong „Like the way I do“ und Maria-Lisa Straßburg (21) aus Neuenhof vergurkte von My Chemical Romance das Lied „Helena“, ich fand die Performance unterirdisch, aber das ist ja nur meine Meinung – ob es an der Kehlkopfentzündung lag? Boris fand die rote Zora super, Stefan kritisierte Maria-Lisa etwas und Nena fühlte sich inspiriert und wollte das Konzept umschmeissen – warum Stefan sie nicht rausgemissen hat entzieht sich aber meiner Kenntnis.

Weiter ging es dann mit Leon Taylor (26) aus Dietzenbach der als einziger einen deutschen Titel gesungen hat und zwar „Irgendwas bleibt“ von Silbermond – letztes mal Herbert Grönemeyer, nun Silbermond, was kommt als nächstes? Der Leon Taylor hat mich echt begeistert, aber noch besser fand ich die Live-Band die Stefan Raab Band – die Heavy Tones. Stefan Raab hat bei Leon „ein bisschen Jan Delay“ rausgehört und er sei der Dalai Lama für Oslo 😉 , Nena laberte irgendein Schwachsinn – „es gibt keine Sicherheit, du  bist save… bla bla…“, Boris wünschte sich einen eigenen Song oder ein Lied von Fettes Brot ;-).

Katrin Walter (27) aus der Karnevalshochburg Köln sang den Song „Warwick Avenue“ von Duffy, Nena faselte irgendwas von „du bist bereit dazu zu stehen, dass du keine Fehler machst“ – hat die Granufink geschnupft? Boris wünschte sich fürs nächste mal ne „Arschbombe“ und gab ihr den Tip das nächste mal etwas Crack zu rauchen (oh oh).

Kerstin Freking (21) aus Osnabrück sang von den Dixie Chicks „Not ready to make nice“ und erntete von Stefan Raab Lob für die „Buchse“ – Nena – ach egal, Boris fand es auch super.

Der Mann mit dem coolen Nachnamen Christian Durstewitz (20) aus Altenlotheim performte von Daniel Merriweather das Lied „Change“ und ist laut Stefan Raab kein „Popstarsdarsteller“. Nena zog die Schultern hoch und fand das „krass“ – Nena kennt ja auch Kinder die 2 Jahre alt sind und Ihr erklären wie die Welt funktioniert – warum glaube ich ihr das ? Eine Mischung aus Bruce Springsteen und Jimi Hendrix titulierte Boris die Performance von „Flitzpiepe“ Christian.

Sharyhan Osman (23) aus München war extrem mutig, sie sang nämlich einen eigenen Song, einen Song von ihr namens „Feel the Nile“ , das Lied (eine ruhige Balade) konnte man ja nicht vergleichen – man weiß ja nicht wie es sich „ansonsten anhört“ – ob das ein Vor- oder doch eher ein Nachteil ist weiß ich allerdings nicht. Bei Nena ging es „hach, herrlich – mitten rein – und das freut Nena …“ , Boris fand es krass, respektabel und sah gute Chancen (womit er ja auch Recht behalten sollte). Stefan fand auch nichts auszusetzen…

An 9. Stelle kam dann endlich meine Favoritin und Liebling der Zuschauer Lena Meyer-Landrut (18) aus Hannover (man ist die quirlig) sang von The Bird and the Bee das Lied „Diamond Dave (reinhören / downloaden)“ und nicht nur Boris möchte Lena Meyer-Landrut gerne in Oslo sehen. „Ein Sahnetörtchen mit 18 roten Kirschen und Streusel“ , Lena hatte Blut geleckt. Also Ihren Musikgeschmack nenne ich mal vorsichtig „ungewöhnlich“ – wundert mich, dass Deutschland sie weiter wählt, aber ich freu mich natürlich, denn ich finde sie wie ein Sahnetörtchen mit 18 roten Kirschen und Streusel – irgendwie süß. Boris vergleichte die „verrückte Nudel“ mit Björk und fand die Performance strahlt: „Westerwelle und Co. ruinieren das Land und du fährst nach Oslo und biegst es wieder gerade!“ Nena liebt „hysterische und durchgeknallte Leute“ – also liebt Nena – Lena!

Cyril Krueger (22) der Sportstudent aus Hannover war mit „Hot Fudge“ von Robbie Williams das musikalische Schlusslicht der Sendung. Letztes mal sang er noch Hotel California… ob er bald ein Hotel in Oslo braucht?

Wer ist weiter? Wer ist rausgeflogen?

Leider nicht Nena, denn die hätte mal besser mit ihren 99 Luftballons aus dem Studio zu einem Leuchtturm fliegen sollen…

Raus sind: Meri Voskanian & Maria-Lisa Straßburg , demensprechend sind Lena Meyer-Landrut, Sharyhan Osman, Katrin Walter, Christian Durstewitz, Leon Taylor, Jennifer Braun, Cyril Krueger und Kerstin Freking weiter.

…weiter geht es dann am 23.02. im Ersten um 20:15 , da nehme ich es der GEZ gar nicht mehr so übel das die gerade gestern die GEZ Gebühren eingezogen haben mit dem lustigen Spruch: „IHRE RUNDFUNK­GEBUEHRE­N FUER GUTES PROGRAMM“

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