Wie man einen Online-Händler so richtig ärgern kann…

Hier eine kleine Anleitung wie ihr jeden Online-Händler ärgern könnt:

Vor der Bestellung fragt ihr erst mal per e-Mail nach allen möglichen (unwichtigen) Fragen, jedes kleinste Detail soll der Online-Händler euch beschreiben, selbst die Fingernagelfarbe von der Dame die das Paket einpackt ist euch wichtig, denn ihr seid gegen Aceton allergisch und da müsste natürlich drauf geachtet werden beim verpacken der Ware. Nachdem euch der Onlinehändler geantwortet hat gebt ihr euch natürlich nicht so einfach mit den Antworten zu frieden. Ihr hinterfragt also JEDE Antwort mindestens 2-3 mal, der Onlinehändler wird euch gut und freundlich behandeln, denn ihr habt ja noch nicht gekauft.

So, nun wollt ihr etwas kaufen, also wird bestellt, natürlich fragt ihr vorher noch mal nach ob es nicht etwas günstiger geht, ihr kennt selbstverständlich ein Versandunternehmen welches billiger verschickt als die DHL und deswegen möchtet ihr das der Online-Händler damit verschickt, denn mehr als 3,90 € Versandkosten wollt ihr nicht zahlen. Verpackungskosten kennt ihr nicht, denn die Waren kommen doch eh immer im Karton – die werden doch so geboren … die kleinen süßen Waren!

Nach der Preisverhandlung über die Versandkosten findet ihr natürlich, dass der Artikel ja eigentlich doch zu teuer ist – also möchtet ihr da auch noch handeln, 10% Neukundenrabatt sind schon drin, oder? Schließlich ist der Kunde doch König – wenn nicht sogar Dikator. Wenn der Händler sich dann auf alles eingelassen hat, wird bestellt.

Hier gibt man natürlich eine abweichende Lieferanschrift an, die Rechnung muss ganz woanders hin und bezahlen möchtet  ihr per PayPal (das kostet den Verkäufer nämlich auch noch Geld !!) Bei der Bezahlung per PayPal bezahlt ein ganz anderer und der vergisst auch die Rechnungsnummer anzugeben und schreibt stattdessen: „Für die Ware“ … damit kann der Onlinehändler besonders viel anfangen und freut sich einen Loch in den Bauch.

2 Tage später fragt IHR nun beim Onlinehändler an wo denn die Ware bleibt, ihr hättet längst per PayPal bezahlt und meckert erst mal richtig los was für einen Saftladen es doch wäre und das man ja so kein Geschäft betreiben könnte. Dabei könnt ihr durchaus auch schon mal eure Rechtschutzversicherung erwähnen, die Kostenzusage ist ja eher obligatorisch bei so einem Betrüger, der ja schon seit 2 Tagen mit dem Geld vom Kunden arbeitet.

Nachdem der Onlinehändler dann 1+1+2-3+1*4/2 gerechnet hat und die Zahlung zuweisen konnte wird ja auch bald die Ware eintreffen, aber vorher könnte man ja noch mal den Verkäufer anrufen und nach dem Ident-Code der Ware fragen. Die liegt nämlich meistens noch im Versand und so muss der Verkäufer entweder selber laufen oder einen Kollegen befragen und das sorgt somit auch wieder für richtige Gute Laune beim Verkäufer.

Ist die Ware dann „endlich“ da – ja, dann wird nachverhandelt. Ruft beim Onlinehändler an und sagt erstmal wie enttäuscht ihr doch gewesen seit, also von der ganzen Abwicklung her und natürlich von dem Produkt, das habt ihr euch ja ganz ganz anders vorgestellt.

Jetzt habt ihr 2 Möglichkeiten – es gibt einen Preisnachlass oder ihr schickt die Ware zurück, denn ab einem Warenwert von über 40 € muss der Verkäufer ja auch die Rücksendekosten tragen. Nehmen wir mal an, es gibt keinen Preisnachlass mehr (weil der Verkäufer sich jetzt natürlich quer stellt der olle Quärulant) ja dann schickt ihr das ganze Paket einfach UNFREI zurück und sorgt somit für RICHTIG gute Laune beim Verkäufer, denn anstatt der 6,90 darf der nun 15,00 € für den Rücktransport bezahlen und den Hintransport muss er euch ja auch noch erstatten.

Nehmen wir mal an ihr habt einen Artikel für 50 € gekauft – der Verkäufer zahlt den Hintransport (6,90 in der Regel per DHL, wenn er ein Großkunde ist weniger) + die 15 € für den Rücktransport = 21,90 € nur weil ihr den Ärgern wolltet, ist das nicht herrlich? Bei einem Artikelpreis von 50€ könnt ihr euch nun selber ausrechnen wie hoch der Gewinn wohl sein wird, wenn ihr dem Verkäufer die 21,90 € sinnlos aus der Tasche zieht.

Jetzt kommt der Onlinehändler auf euch zu und wird euch fragen warum ihr denn die Ware nicht frankiert zurück geschickt habt, dann sagt ihr einfach: „Das Oberlandesgericht hat entschieden, dass ich das NICHT muss … müssten sie doch wissen, sie sind doch der Onlinehändler!“ Ihr bekommt also die 56,90 € per PayPal zurück, weil euch die Bearbeitung aber nicht schnell genug geht – zack – zieht ihr den Käuferschutzantrag bei PayPal, denn schließlich habt IHR ja schon vor 2 Tagen die Ware zurückgeschickt. Time is Money… der Verkäufer wird dann recht schnell reagieren, denn PayPal behält ja schließlich das Geld ein bzw. zieht die Überweisungen auf das Bankkonto zurück.

…so ärgert man heutzutage Onlinehändler und wundert sich warum die Preise immer mehr steigen ! Dieser Beitrag ist übrigens KEINE Anleitung und kein Aufruf wie man Onlinehändler ärgern kann / soll – eigentlich ist es nur der alltägliche Wahnsinn bei einem Onlinehändler der sich dagegen nicht einmal wehren kann / darf. Dieser Beitrag soll ggf. mal die Augen der Gegenseite (nämlich der Käufer) öffnen. Solche Dinge wie oben beschrieben passieren täglich, Gott sei Dank nicht so gebündelt in einem Fall, aber alles ist genau so schon mal vorgekommen – halt nur von verschiedenen Kunden – BITTE macht es nicht nach und versetzt euch einfach mal in die Situation vom Onlinehändler, der euch als Kunde sowieso schon dank den Gesetzen in Deutschland ausgeliefert ist ;).

28 Kommentare zu „Wie man einen Online-Händler so richtig ärgern kann…“

  1. Sascha sagt:

    Du vergisst noch, dass man Artikel als Verbraucher inzwischen ausgiebig testen kann. Selbst, wenn die nach dem Test nichts mehr wert sind, soll der Händler die künftig zurücknehmen müssen.

    Ich meine, das wäre ja auch alles wirklich ok und verbraucherfreundlich, wenn es nicht genug Leute gäbe, die genau diese Dinge schamlos ausnutzen. Einfach mal im Onlinehandel Kleid, Schuhe und teuren Schmuck bestellen, am besonderen Abend X tragen und den ganzen Mist dann getragen und mit Gebrauchsspuren(!) zurück an den Absender, man braucht die Dinger ja jetzt nicht mehr.

    Wie gesagt, wenn alle Verbraucher ehrlich wären, wäre die Art von Käuferschutz wirklich klasse, nur wer glaubt heute noch ernsthaft daran, dass alle Käufer ehrlich sind und solche Dinge nicht ausnutzen??

  2. Marco sagt:

    Sehr geil geschrieben, auch wenn der Anlass ein eher trauriger ist. Dies alles ermöglicht einem bösen Käufer die Anonymität des Internets. Im Fachgeschäft im Kaff, in dem er wohnt, würde er das nicht abziehen.

    Aber so wandelt sich die Mentalität der Menschen. Alles muss schnell gehen und wenn es nicht schnell genug geht, wird überzogen reagiert.

    Bin ich froh, dass ich kein Onlinehändler bin!

  3. Jens sagt:

    @Sascha : Ich habe noch einiges vergessen 😉 wollte nur den Beitrag auch nicht zu voll stopfen …
    @Marco : Danke ! Der alltägliche Wahnsinn!

  4. stang2k sagt:

    Ich habe nichts gegen Verbraucherfreundlichkeit, aber so langsam sollte mal gut sein. Als Käufer eines Produktes hast du ja quasi volle Narrenfreiheit und das kann nicht Sinn und Zweck sein.

  5. Tobi sagt:

    Genial geschrieben 🙂
    Es ist aber wirklich oft das so etwas OFFENSICHTLICH vorkommt, und da kann man inzwischen auch schon als Händler besser eingreifen wenn man weiß wie 😉

    PayPal ist so eine Sache für sich, biete ich ja bei mir im Shop auch als Zahlungsmethode an aber viele Betrüger versuchen darüber Ihr Geld zurück zu bekommen ..
    Aber die Betrüger denken sich glaub ich dabei nicht wie sehr sie einem anderen damit wohl schaden, denn wie du schon sagtest so etwas ist dafür verantwortlich das die Preise immer mehr steigen und keiner mehr Interesse an dem Markt hat.

    Ist aber auch im Einzelhandel so, mal ehrlich viele gehen doch zum netten Einzelhändler (welcher sich freut das mal wer vorbeikommt…) und lässt sich beraten, dann nach einer super tollen und netten Beratung bestellen dann doch sehr viele Online da es 20€ günstiger ist.

    Daher stirbt der Einzelhandel aus, die Internet Branche boomt und immer mehr Leute verlieren den Verstand (Meine Ansicht).

  6. Nadine sagt:

    Und bei Leuten zu denen auch ich zähle, die selbst herstellen und stundenlang persönlich potenzielle Kunden beraten kommt was dazu:

    Schreibe die Nadine an, ob sie dir eine Tasche näht und was diese kostet. Ohne irgend eine Vorstellung zu haben wie die aussehen soll. Eine Tasche eben. Aber sie muss dir natürlich auch gefallen.
    Lasse sie Fotos all ihrer bisher genähten Taschen raus suchen und eine Stoffliste zusammen stellen, die dafür möglich währe.
    Nach 3 oder 4 immer freundlichen und sehr bemühten Mails fällt dir ein, dass die Stoffe, die du ausgesucht hast doch nicht das richtig sind. Du hast in verschiedenen (! ganz wichtig !) DaWanda-Shops Stoffe gefunden die du für die Tasche haben möchtest. Diese Verkäufer sitzen natürlich nicht in Deutschland, damit auch anständig Versandkosten zusammen kommen, die selbstverständlich in dem Preis des handgemachten Unikates enthalten sein müssen.

    Verspreche ihr, dass du gleich am nächsten Tag die Überweisung veranlasst. Sie soll schon mal bestellen oder zumindest reservieren lassen (was viele nicht wissen: das einstellen von Artikeln kostet den DaWanda-Verkäufer auch Gebühren!).

    Melde dich erst nach ein paar Wochen wieder. Oder noch besser: nie wieder.
    40€ sind einfach zuviel für 2 Stoffe, die extra für dich aus Hong Kong bestellt werden und erst die Stunden, die für die Mails vergangen sind… die hast du schließlich in 2 Minuten gelesen.
    Der eine Tag, den sie an der Tasche näht hat ihr Gott spendiert, wer arbeitet braucht nicht zu essen oder trinken, den Strom produziert die Armee von Hamstern im Keller und Materialien wie Faden, Nadeln und die Nähmaschine selbst fallen vom Lastwagen.

    Eigentlich währ da ja noch viel mehr zu bezahlen, aber das machen diese lustigen Selbstständigen ja mit links. Die schütteln den Ärmel und da fällt das einfach so raus 🙂

  7. Jens sagt:

    Ich seh schon, wir verstehen uns 😉

  8. Marco Nellessen sagt:


    Daher stirbt der Einzelhandel aus, die Internet Branche boomt und immer mehr Leute verlieren den Verstand (Meine Ansicht).

    Kann ich so nicht bestätigen. In Deutschland wird der Einzel- / Fachhandel noch lange weiter leben. Unternehmen müssen sich hin zum Multichannel entwickeln. Will heißen gute Online-Angebote die die Kunden auf die Webseite / den Shop zieht. Kunden können die Ware aber im Einzelhandel abholen. Dort besteht die Chance auf margenträchtige Zusatzverkäufe. Außerdem wird der Fachhandel gerade bei erklärungsbedürftigen Produkten immer weiterhin aufgesucht. Hier liegt es auch einfach an der Qualität der Kundenberaters, dass der Kunde eben danach nicht online bestellt…

    VG
    Marco

  9. Frank sagt:

    Wirklich sehr treffend geschrieben, Kompliment. Die geschilderten „Auswüchse des Verbraucherschutzes“ kann ich in Teilen auch nur bestätigen. Als Versender von auf Maß gefertigten Artikeln sind wir davon um so mehr betroffen, weil die Ware, wenn sie nicht abgenommen wird, nur noch in den Müll wandern kann. Bei Maßanfertigungen ist zwar das Rückgaberecht eingeschränkt, was uns in der Vergangenheit jedoch auch nicht immer geholfen hat. Da stellt sich mir die Frage, auf welchem Baum Menschen schlafen müssen, die solche Gesetze erlassen und wie es um deren gesunden Menschenverstand bestellt ist. Die „Geiz ist geil“ Mentalität schadet allen: Käufern, Verkäufern, Produzenten und zieht damit weite Kreise, die sich in Kinderarbeit, Lohndumping, etc. äußern. Service, Beratung oder Musterzusendungen werden in Anspruch genommen, um dann das Ziel der Begierde igendwo anders zu kaufen, wo es vielleicht noch `nen Euro günstiger zu bekommen ist. Sicherlich betrifft dies nur einen kleinen Teil der Käufer, andererseits macht die gesetzliche Legitimierung so etwas überhaupt erst möglich. Selbstständig in diesem, unseren Lande, ist nicht unbedingt spassig.

  10. Jens sagt:

    Spezifikationskauf ist auch nicht mehr das Zauberwort , ich dachte das wäre bei Plisees noch der Fall?! (hab den Link mal stehen gelassen , als wer Plisees sucht weiß wohin er nun gehen muss)

  11. Ehrlicher Shopbetreiber sagt:

    Bei unfreien Sendungen kannst Du die Strafportodifferenz von 8,10€ zum regulären Paketversand von 6,90€ vom Gutschriftsbetrag abziehen. Der Kunde ist zur Kostenminderung verplichtet und eine unfreie Sendung sind keine regulär anfallenden Kosten. Dann kann er motzen wie er will, hätte sich ja auch vorher mal informieren können, was eine unfreie Sendung kostet und das diese sicherlich nicht kostenlos von der Post transportiert wird… Keine Rechtsberatung, nur meine Meinung und mein Vorgehen…

  12. Thorsten sagt:

    Den deutschen Internethändlern fehlt hier auch das „rebellische Gen“ der Franzosen…. Würde jeder Internethändler täglich einen seiner vielen zu sonst nichst mehr zu gebrauchenden Kartons mit irgendetwas füllen, das er nicht mehr braucht und an irgendeine Anschrift unfrei senden, würde DHL die Freude an diesem Service sehr schnell vergehen. Zu wenig Platz in der Mülltonne? Warum einen teuren Sack kaufen, nehmt doch einen Karton (aus einer Rücksendung, der kostet nix mehr) und schickt ihn an Hans Mustermann, Friedensgasse 17 in 12343 Berlin…

  13. Thorsten sagt:

    ich wollte doch noch gar nicht return drücken, war doch gerade erst in Fahrt….

    Also noch weiter: Habt Ihr noch Altöl oder Sondermüll im Haus? Das ist ein Fall für die unfreie Sendung an hochrangige Mitarbeiter von DHL. Nicht gerade den obersten Chef, den könnten die Damen vom Postamt kennen, aber vielleicht zweite Reihe?

    Wenn genügend Leute mitmachen, ist der Unfrei-Unsinn in in einem Jahr weg. Und jeder hat einen aufgefäumten Keller.

  14. Jens sagt:

    Grins, ja, das wäre auch eine Alternative, aber wir wollen hier ja nicht zu sowas aufrufen 😉

  15. C. S. sagt:

    Hallo,
    schöner Artikel, aber leider mit einem extremen Fehlern behaftet.

    Wenn die Ware unfrei zurückgesendet wird, hat der Verkäufer das Recht die Kostendifferenz zwischen dem freien und dem unfreien Versand in Rechnung zustellen, da jeder Bürger dieses „wunderschönen“ Online-Landes der Schadensminderungsobliegenheit unterliegt. Somit könnte das Vorhaben den Onlinehändler zu ärgern, schnell zum eigenen Ärgernis werden… Stellt der Verkäufer dem Kunden sogar einen kostenlosen Rückversandschein zur Verfügung können die 15 Euro voll auf den Käufer umgelegt werden……

    Ein geplagter und vom Widerrufsrecht genervter Online Händler

  16. Jens sagt:

    Da sollen aber Gerichte schon ganz anders entschieden haben, aber nun gut, den Rücktransport muss der Händler so oder so zahlen…

  17. Lars sagt:

    Die Unkosten von unfreien Sendungen dürfen dem „Kunden“ in Rechnung gestellt werden. Erstattet werden müssen NUR die unmittelbaren Kosten.

    Hätte das Päckchen 3,90 gekostet und wird unfrei versendet so darf dem Kunden die Differenz in Rechnung gestellt werden.

  18. Carsten sagt:

    Sehr guter Artikel…
    ich kann mich auch immer nur wundern wenn man von aktuellen Urteilen im Ecommerce liest.
    Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen…besser kann es nur werden, wenn die Verbraucher lernen wir man zwischenmenschlich auch mit Online-Händlern umgehen sollte.
    Grüße

  19. Ehrlicher Shopbetreiber sagt:

    @Lars: Das ist nicht so ganz richtig, bei den regulären Kosten für den Versand ist immer vom versicherten Standard DHL-Paketversand am Schalter auszugehen und das sind 6,90€, also kann man bei unfreien Rücksendungen max. 8,10€ vom Gutschriftsbetrag abziehen

    @Carsten: Zwischenmenschlicher Umgang mit Onlinehändlern? Onlinehändler sind doch keine Menschen, sondern niederere Tiere, die nur so vor sich hinvegetieren, kommt mir zumindest nach Auffassung von Verbraucher, Gesetzgeber, Verbraucherschutz und aktueller Gesetzeslage so vor…

  20. Jens sagt:

    @Ehrlicher Shopbeitreiber – Danke für deine Ergänzung! (und nun zurück in den Stall, bevor die Kunden noch das Wasser selber austrinken 😉 )

  21. 189oktan sagt:

    Es geht nur wenigen Verbrauchern darum, die Verkäufer zu ärgern. Aber wer bei eBay mal „professionelle“ Geräte gekauft hat, dann aber nur billigen Chinaschrott erhalten hat, der hat kein Mitleid mehr mit solchen Verkäufern. Außerdem ist der Fernabsatz für viele Hartz4-Empfänger die einzige Möglichkeit, sich zeitweise mit den notwendigen Dingen auszustatten. So brauchte ich für die Beerdigung meines Vaters einen schwarzen Anzug und passende Schuhe. Im Ladengeschäft hätte ich mindestens € 200,– gezahlt und den Kram nie wieder gebraucht. So habe ich dank PayPal mein Geld innerhalb von drei Wochen zurückerhalten.

  22. Jens sagt:

    …und das ist doch eigentlich „Betrug“ du kaufst Sachen, die du benutzen möchtest und wo du vorher schon weißt, dass du diese retournieren willst, der Umstand dass dein Vater verstorben ist tut mir natürlich leid, aber lässt den Vorfall trotzdem nicht besser da stehen. Ich bin als 18 Jähriger, als meine Mutter gestorben ist – in einer Jeans zum Grab gegangen, ich hatte auch keinen Anzug – geht also auch!

  23. Ehrlicher Shopbetreiber sagt:

    @189oktan: Das Du Hartz4 Empfänger bist, da kann der Händler nichts für und es gibt etliche, ehrliche Händler, denen die deutschen Widerrufsmodalitäten echt zu schaffen machen und gerade zu Anfangszeiten fast die Existenz kosten. Wenn man einen Anzug braucht und den nicht weiter verwenden will, geht man zum Kostümverleih! Kunden wie Du sind echt das Letzte!
    @Jens: Es ist nicht eigentlich Betrug, es ist Betrug! Nur das der dumme Händler diesen nicht nachweisen kann!

  24. Jens sagt:

    @Ehrlicher Shopbetreiber : Da ist ja das Problem, ein Betrug ist ja dann erst ein Betrug wenn man diesen auch nachweisen kann, ist in dem Fall ja schlecht möglich, es sei denn man outet sich selber als Betrüger 😉

  25. stevo84 sagt:

    sorry das ist der dähmlichste Artikel den ich je gelesen hab.
    Und auch einen Gruß an den Verfasser- Du bist ein Megavolltrottel!
    Mach was sinnvolles aus deinem Leben!

  26. Jens sagt:

    Da hat ihn wohl jemand nicht verstanden, wie? Wie schreibt man dämlich noch mal? Da gab es doch so ein Sprichwort, ach ne… das war ja nämlich… aber schon so ähnlich, oder?! Ich bin aber wenn schon denn schon ein SEGA-Mega-Sonic-Volltrottel… okay?

  27. Ehrlicher Shopbetreiber sagt:

    Na stevo84, fühlst Dich ertappt? Warscheinlich bist Du genau dieses Modell von „König“ Kunde, wie im Artikel angeprangert… Getroffene Hunde bellen, nech?

  28. Jens sagt:

    Ne, der „Kollege“ Stevo84 verkauft selber auch, SEGA Mega Spiele… event. hat er den Beitrag einfach nur quer gelesen und ihn deswegen nicht verstanden…