Nintendo Wii-U Test – Teil 1 – Am Anfang lädt man auf!

Damals: Auch wenn ich damals™ sicherlich das Gegenteil behauptet hätte kann ich heute behaupten: Ich hatte eine wahrlich glückliche Kindheit. Nicht falsch verstehen, ich mache Glück nicht abhängig von materiellen Werten oder Spielzeug. Ich bin gut behütet aufgewachsen, meine Eltern gaben mir Werte mit auf den Weg, ich spürte die nötige Strenge (die ich in der heutigen Erziehung teilweise vermisse) und ich hatte einen entscheidenden Vorteil: Es gab schon technische Spielsachen! Mir wurde nicht alles „in den Hintern geschoben“, doch als Einzelkind hat man schon „etwas mehr“ als wenn man das Geld der Eltern auch noch mit Geschwistern teilen musste. Meine Eltern gaben mir schon frühzeitig die Möglichkeit eigene Erfahrungen mit neuen Medien (C64er, PC, DFÜ) und auch mit elektronischen Spielekonsolen zu sammeln. So war ich z.B vor 21 Jahren (Echt??) schon mit einem selbstgelötetem Modem (300 Baud), einem Funkgerät und einem C64er „online“, später dann mit einem Akustik-Koppler und ein paar Monate später mit einem 1200 Baud Modem und einem unvergessenen Einwahlgeräusch. Ja, die Computer habe ich nie „nur“ zum spielen benutzt, dafür hatte ich Spielekonsolen!

Meine erste Spielekonsole war der NES, direkt gefolgt vom Super Nintendo. Für die Hand und unterwegs hatte ich den Gameboy. Tetris! Unvergessen! Street Fighter auf dem Super Nintendo hat für wunde Finger gesorgt wenn man mal wieder die Nacht zum Tage gemacht hat und ich weiß nicht wie oft ich Deutschland bei diversen Fussball-Spielen zum Weltmeister gemacht habe.

Etwas später bin ich der Marke Nintendo untreu geworden, die Playstation 1 lockte einfach mit genialen Rennspielen und ein Rennspiel war auch der Grund warum ich zur Playstation 2 griff. (GT) Dann wurde es ruhiger mit meiner Spiel-Karriere, vermutlich hatte ich einfach nur weniger Zeit, bzw. verlagerten sich die Interessen etwas anders: echte Autos, Frauen, Disco! Gespielt wurde ab und an mal Snake auf einem Nokia Handy.

Zeitsprung

Heute befinden sich wieder Geräte aus dem Hause Nintendo hier im Haus. Eine Wii (inkl. Balanceboard) befindet sich im Wohnzimmer und ein Nintendo DS XXL öfters mal in den Händen meiner Freundin.

Kind 1.0 ist 6 Jahre alt und darf hin und wieder über die Schulter schauen oder sich auch mal (unter Aufsicht) selbst versuchen. Wir hatten Kind 1.0 immer die Vorgabe gegeben: Lern lesen und dann bekommst du deine erste eigene Spielkonsole und das kann nun wahrlich nicht mehr lange dauern, denn die negativen Schlagzeilen aus der Tageszeitung kann Kind 1.0 inzwischen vorlesen.

Kind 2.0 ist mit ihren 16 Monaten noch weit von einer Spielekonsole entfernt, trotzdem wuselt die Kleine hier durch die Räume und hin und wieder wird auch mal ein technisches Gadget (ganz egal ob Kamera, iPad, iPhone, Fernbedienung oder Telefon) entführt und versteckt.

Zu unserem Testhaushalt gehört auch noch meine Herzdame die natürlich jünger und attraktiver ist als meine Wenigkeit. Im Haushalt selber haben wir Nerduntypisch keine Katze sondern einen Hund. Der interessiert sich zwar nicht für technische Geräte, aber der Vollständigkeit wegen sollte er nicht unerwähnt bleiben.

Testhaushalt? Ja, Testhaushalt! Von Nintendo ergab sich nun die Möglichkeit die neue Wii U einmal ausführlich und auf Herz und Nieren zu testen. Zur Zeit lade ich das neue Wii U GamePad auf. Dafür habe ich einfach die Wii U mit dem Netzteil verbunden und eingesteckt. Das neue Wii-U Pad verfügt über eine Batterieanzeige. Ist die Batterieanzeige aus, ist die Batterie noch gut geladen, ist sie rot sollte man schon mal den Spielstand speichern und das Spiel bald beenden. Blinkt die Anzeige rot gilt „Achtung! Gleich wird es Dunkel!“

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Hier steht das Wii-U GamePad in der Ladestation. Aufgeladen ist es in ca. 2 1/2 Stunden. Anschließend hält der Spielspaß für 3-5 Stunden. Einige könnten nun sagen: So wenig? Ich finde es gut, es ist quasi wie eine eigene Selbstkontrolle. Einige Faktoren beeinflussen natürlich die Akku-Laufleistung. Das GamePad verfügt über einen integrierten Monitor, ist dieser Bildschirm besonders hell eingestellt zieht das natürlich an der Batterie. Das gleiche gilt wenn man z.B. die eingebaute Kamera und das Mikrofon benutzt!

GamePad? Ja! Das was ihr da oben seht ist tatsächlich das GamePad! Ein GamePad mit Kamera, Mikrofon und Bildschirm? Herzlich willkommen in der Zukunft, äh Gegenwart. Zur Zeit lade ich das Game-Pad auf und heute Nachmittag werde ich die Wii-U dann mal anschließen. Auf was man dabei achten muss zeige ich euch dann natürlich im nächsten Teil dieser kleinen aber feinen Wii-U Blogreihe.

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5 Kommentare zu „Nintendo Wii-U Test – Teil 1 – Am Anfang lädt man auf!“

  1. Nintendo Wii-U Test – Teil 2 – Installation und Update > getestet! > www.jens-stratmann.de sagt:

    […] http://www.jens-stratmann.de iPad, iPhone, Fotografie, Mountainbike, meine Meinung & mehr… « Nintendo Wii-U Test – Teil 1 – Am Anfang lädt man auf! […]

  2. Nintendo Wii-U Test – Teil 3 – Nintendo Network ID – YouTube und Browser > getestet! > www.jens-stratmann.de sagt:

    […] Nach dem ersten Aufladen und der Installation kam ja das große (große, große, große) Update. Ganz ehrlich? Ich wusste […]

  3. Nintendo Wii-U Test – Teil 4 – Super Mario Bros U > getestet! > www.jens-stratmann.de sagt:

    […] habt die anderen Beiträge noch gar nicht gelesen? Dann jetzt aber mal flott nachgeholt: Beiträge 1, 2 und 3 stehen ja schon seit Urzeiten im Netz […]

  4. Nintendo Wii U Premium Pack ausgepackt - Technik, Trends, Mobilfunk und Social Networks sagt:

    […] der älteren Controller angeht. Dazu aber später mehr. Der Jens hat schon angefangen und bereits erste Beiträge zur Wii U veröffentlicht und auch Conny ist schon mit der neuen Konsole beschäftigt. […]

  5. Wii U – Ankündigung eines Rudel-Reviews | PadLive sagt:

    […] Unboxing, Installation, Youtube & […]