Xavier Naidoo in Hannover 2009 – gähn…

Ich war heute mit meiner Liebsten in Hannover, nachdem wir die Stadt unsicher gemacht haben sind wir dann nach einer Stärkung bei Mc Döner ( super Laden) zur TUI Arena gedüst um uns das Konzert von Xavier Naidoo ( dem Prediger, der Heulboje , dem Rumweiner und dem Frontmann der Söhne Mannheims ) anzutun.

Nachdem mich meine Freundin auf dem Hinweg mit der neuen CD von dem „Künstler“ gequält hat war ich zunächst echt überrascht … das Vorprogramm war besser als der Hauptact 😉 – die knapp 100 Euro für die beiden Karten also doch nicht aus dem Fenster geworfen.

Naja, um kurz vor 21 Uhr kam dann der Mann mit der Mütze und sang seine Leidenslieder, Gott sei Dank nicht nur die Lieder der neuen CD, denn die finde ich – mit Verlaub – zum kotzen.

Daniel Stoyanov sang im Vorprogramm, gefolgt von einem genialen Beatboxer, der Typ war mein persönliches Highlight, aber ich muss auch etwas gutes über Xavier Naidoo schreiben: die Bühnenshow war gut, für Fans sicherlich ein tolles Konzert, der Livesound ist 200 mal besser als eine CD , damit ist für mich mal wieder bewiesen: Live kann man sich wirklich jeden (Dreck) anhören. Schön trinken war bei den Getränkepreisen auch keine wirkliche Alternative…

Cassandra Steen war Special Guest und war (für mich) nicht nur stimmlich überlegen…

Nach dem Konzert konnte man sich für 20 Euro einen Mitschnitt auf einem MP3 Stick kaufen, als Erinnerung haben wir das auch getan, einer muss ja die Musikwirtschaft unterstützen…

Der Altersdurchschnitt war übrigens recht hoch, geschätzt auf 30 … Ich habe einige Männer gesehen die ebenfalls lieber Bochum gegen Köln gesehen hätten 😉

Miss Bielefeld war begeistert, das war es mir Wert – morgen noch Silbermond – dann bin ich dran 😉 es folgt Atze Schröder und … mal sehen.

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9 Kommentare zu „Xavier Naidoo in Hannover 2009 – gähn…“

  1. Lutz Balschuweit sagt:

    Den Herrn Naidoo würde ich mir auch für die bessere Hälfte nicht antun. Es sei denn sie würde im Gegenzug mit Mountainbike fahren anfangen!

  2. Michael Ziemann sagt:

    Liebe ist … wenn man wegen ihr mit zu Xavier Naidoo geht. Überraschung ist … wenn man dann einen Xavier Naidoo erlebt, der mehr als nur rumheulen kann. Ich bin Mitte 50 und habe in den letzten 40 Jahren schon dutzende Konzerte jeglicher Coleur erlebt (Zuletzt U2 in Berlin),
    und das war gestern (27.11.2009 in Hannover) sicherlich nicht das Schlechteste. Das Vorprogramm war allerdings wirklich zum Gähnen, da hätten wir auch gleich kurz vor Neun kommen können. Der Junge hat mich echt positiv überrascht, fetig, rockig, tolle Show, da stimmte fast alles .Heute kommt der zweite Teil mit den Söhnen Mannheims, mal sehen, was die so lostreten.
    So, ihr Jungspunde, das war die Meinung zum Konzert vom alten Mann …

  3. maik sagt:

    Na ja, Naidoo, Silbermond, Schröder – besser wird es nicht wirklich…

    PS. Heute abend sind Depeche Mode in Erfurt und ich Depp habe keine Karte 🙁

  4. Marc sagt:

    Lach, klasse Bericht! Obwohl ich dachte, dass die Konzerte von ihm halbwegs juut sind?!
    Was tut man nicht alles für die Liebe 😉

  5. Mark sagt:

    DU ARME SAU!

  6. Martin sagt:

    Also ehrlich, seinen Texte hört man doch wirklich deutlich an, dass sie nur unter zuhilfename bewustseinserweiternder Mittelchen entstanden sein konnten. Anders kann ich mir den Scheiss nicht erklären…
    @Maik: Das ist ärgerlich, ich würd sofort mitkommen!

  7. Tänschen sagt:

    Wie alles im Leben ist auch die Musik von Xavier bzw. von den Söhnen reine Ansichtssache. Live sind die Söhne und Xavier absolut toll. Wer seine Musik nicht mag, dem gefält auch das Konzert nicht. Ich würde die Söhne bzw. Xavier auch gerne einmal live sehen, die machen einfach tolle deutsche Texte. Aber respekt an dich, wenn du dich extra für deine Perle auf sein Konzert „quälst“, das zeigt wie sehr du sie liebst.

  8. Kalliey sagt:

    Ich find den Naidoo gut.

  9. Jens sagt:

    @Kalliey: Das du mir in den Rücken fallen musst… pah